Kind sein ist schwer, erwachsen werden um so mehr....

von lexy-chan
GeschichteAbenteuer, Romanze / P16
Akane Tendo Ranma Saotome
17.08.2016
28.08.2019
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„Wenn ich es besser könnte würde ich es tun aber ich weiß halt nicht wie!“

Wütend schaute er auf sie hinab, er war so sauer am liebsten würde er jetzt auf etwas einprügeln. Seine Muskeln waren zum zerreißen angespannt weil er versuchte sich zu beherrschen.  

In ihren Augen sah man einen Sturm wüten, so lange hatte sie auf diesen Moment gewartet, ihn das letzte Jahr täglich sehnsüchtig herbei gefleht…… aber so?! Nein so hatte sie sich das nicht alles vorgestellt.

Ranma hielt es nicht mehr aus. Er war glücklich das endlich Klarheit zwischen ihnen herrschte, sauer darüber wie die Situation sich abgespielt hatte und zu guter Letzt frustriert über Akanes Reaktion. Aber er war froh das er sagte was er zu sagen hatte und nun müsse sie damit leben, es konnte ohnehin keiner von beiden mehr ändern. Er tat das einzige was ihm richtig erschien und ignorierte jeglichen Alarmglocken in seinem Kopf die ihn schallten es nicht zu tun.

Er packte Akane bei den Schultern, zog sie in seine Arme und ließ seine Lippen einfach auf ihre sinken. Sie wehrte sich nicht, war zuerst viel zu perplex und erwiderte schlussendlich den Kuss.

Von weitem ergab sich folgendes Bild: Mitten in China auf einem kleinem Berg nah den Jusenkio Quellen, sah man ein verlobtes Pärchen welches sich festumschlungen küsste. Um das Pärchen herum konnte man mindestens 200 gefallende Soldaten und bewusstlose Amazonen liegen sehen. Nun wie kam es zu diesem skurrilen Anblick? Gehen wir dafür ein paar Monate in die Vergangenheit, unsere Geschichte fängt  nämlich in dem kleinen Ort namens  Nerima in Japan an (wie sollte es auch anders sein ;-P ).

„Ranma! Ein Brief für dich!“

Fröhlich lief die junge Frau mit dem Schulterlangem Haar durch den Garten richtung Dojo. Sie trug eine kurze rote Hotpen und ein schwarzes Top. Akane war mittlerweile fast 18 Jahre alt, ihre Haar war gewachsen und sie war sich ihrer Weiblichkeit bewusst geworden. Ebenso ihrer Gefühle für einen gewissen jungen Mann, mit dem sie praktischerweise das Haus teilte. Leider war dieser Berg von Muskeln, dieser immer trainierende Technik Perfektionist zu feige um zu seinen Gefühlen zu stehen.
Jedes mal wenn sie ihm näher kam oder ihn versuchte zu umgarnen oder aus der Fassung bringen wollte, machte er einen Rückzieher. Sie hatte schon fast alles versucht um ihn aus der Reserve zu locken aber irgendwie wollte es nicht klappen. Lange würde sie dieses Spiel nicht mehr mitmachen.

Als er ihre Aura wahr nahm hatte er kurz überlegt abzuhauen, aber das war lächerlich. Er konnte nicht ewig vor ihr fliehen, irgendwann musste er ihr rede und Antwort stehen, so konnte das nicht weiter gehen. Er hatte ihre Veränderung durch aus bemerkt, wie könnte er nicht?
Akane trug mittlerweile zwar mehr Sportliche Outfits, diese waren jedoch mehr als ‚nur‘ Körperbetonend. Ihr gesamtes Erscheinungsbild hatte sich in den letzten Monaten verändert. Sie war fröhlicher und ausgeglichener, was er schön fand aber da war noch etwas anderes was sie ausstrahlte und das gefiel ihm gar nicht. Es war etwas was nicht nur er, sondern auch der Rest des Männlichen Geschlechts merkte.  Sie war erwachsen, eine reife, junge erwachsene Frau, bereit für eine Beziehung.
Jedes Mal wenn die beiden unterwegs waren, merkte er wie die Blicke der Männer an ihrem Po klebten und jedes mal kostete es ihn die größte Selbstbeherrschung nicht völlig aus der Haut zu fahren.
Er erkannte sich selbst einfach nicht wieder in ihrer Gegenwart. Entweder war kurz vor ausrasten aus Eifersucht oder er stammelt peinliche unverständliche Sachen vor sich hin, weil er sich an ihrer Schönheit nicht satt sehen konnte. Letzteres waren die Situationen die ihn am meisten zu schaffen machten.
Neulich hatte er Akane wieder so lange angestarrt, dass er nicht einmal Nabiki Bemerkte. Sie nutze seine fehlende Konzentration, schubste ihn und er landete im Teich. Herrgott es war Nabiki! Sie hatte ungefähr so viel Talent ihre Aura zu verstecken, wie ein Elefant seinen Körper! Ungläubig wie ein begossener Pudel erhob er sich aus dem Teich an jenem Tag und wusste das es so nicht mehr weiter gehen konnte.

Seit dem Tag verbrachte er abnormal viel Zeit im Dojo oder trainierte sonst wo wie ein Irrer. Akane ging er möglichst viel aus dem Weg, was ihr natürlich nicht verborgen blieb und somit nervige Fragen mit sich brachte.

„Ranma ich hab dich gerufen. Hast du mich nicht gehört?"
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