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Mutter, du musst loslassen

von Caligula
Kurzbeschreibung
OneshotFamilie / P16 / Gen
OC (Own Character) Takashi Komuro
16.08.2016
16.08.2016
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*Mutter, du musst loslassen*

Eltern waren peinlich. Und Mütter ganz besonders.

Mit zunehmendem Alter war Takashi sich dieser Tatsache immer bewusster geworden. Es hatte bereits in der Grundschule begonnen, war in der Mittelschule stetig schlimmer geworden und hatte nun, in der Oberschule, schließlich allem Anschein nach seinen grausigen Höhepunkt erreicht. Sehnlichst wünschte sich der Siebzehnjährige endlich zuhause ausziehen zu können. Immerhin war er so gut wie erwachsen und empfand es als untragbare Zumutung von seiner nervenden Mutter bevormundet zu werden wie ein kleines Kind. Ständig meckerte sie an ihm herum – er solle sein Zimmer aufräumen, seine Hausaufgaben erledigen, für seine Prüfungen lernen, nicht zu spät nachhause kommen und bloß die Finger von Drogen und Alkohol lassen. Schon seit Jahren lag sie ihm mit ihren Sorgen in den Ohren, aber mittlerweile schien sie es wirklich auf die Spitze treiben zu wollen. Inzwischen wurde aus jeder Mücke ein Elefant gemacht und plötzlich waren sogar Frauen ein Streitpunkt.

Es war August und eine unerträgliche Hitze lag über der Stadt. Gleich nachdem Takashi geschafft und verschwitzt aus der Schule gekommen war, hatte er sich eine erfrischende Dusche gegönnt und ließ sich nun im heimischen Garten von der Sonne brutzeln – diesmal allerdings in Badeshorts, mit Kopfhörern im Ohr und dem festen Entschluss, den restlichen Tag auf der faulen Haut zu liegen und nichts mehr zu tun. So ließ sich das Leben aushalten.
Doch natürlich dauerte es nicht lange, bis seine Mutter ihm wieder auf den Wecker fiel und die Pläne ihres Sohns zu vereiteln versuchte.
„Hast du keinen Hunger?“, wollte sie wissen, die Hände in die Hüften gestemmt.
Takashi zog die Kopfhörer aus den Ohren und blickte zu ihr auf. „Im Moment nicht. Können wir nachher grillen? Bitte“, setzte er noch nach, weil er wusste, wie viel Wert sie auf dieses blöde Wort legte, wenn er etwas wollte.
„Können wir nicht; wir haben keine Grillkohle mehr. Es sei denn du besorgst welche“, stellte sie in Aussicht.
„Kommt gar nicht in Frage. Ich geh heute nirgendwo mehr hin.“ Damit war das Gespräch für Takashi beendet, auch wenn er bedauerte, dass sein Essenswunsch nicht in Erfüllung gehen würde, und er machte sich wieder daran, die Außenwelt auszublenden.
„Was ist mit Hausaufgaben?“
Genervt stöhnte Takashi auf. War ja klar gewesen, dass sie nicht so schnell wieder Ruhe geben würde. „Hab keine auf.“ Er spürte ihren skeptischen Blick und wartete schon auf weitere Fragen, doch sie schien einen anstrengenden Tag gehabt zu haben, denn sie bohrte nicht weiter nach.

„Oh, das ist eine hervorragende Idee!“, mischte sich eine weitere weibliche Stimme ein, jünger als die seiner Mutter und anscheinend blendender Laune. Takashi und seine Mutter sahen über den hüfthohen Holzzaun in den benachbarten Garten, den deren Besitzerin gerade durch die Garage betreten hatte, und grüßten sie. Man kannte sich, wusste aber im Grunde nicht viel voneinander. Aya Niitsuma war allem Anschein nach alleinstehend, hatte keine Kinder und lebte ganz allein in dem Einfamilienhaus, das einen gut bezahlten Job voraussetzte, welcher ihr, ihrer stets guten Laune nach zu urteilen, Freude zu bereiten schien. Takashis Mutter war sie suspekt; Takashi hingegen mochte die attraktive junge Frau und hatte sich schon das ein ums andere Mal gewünscht, seine strenge Mutter gegen sie eintauschen zu können, während seine Mutter sie wohl am liebsten gegen ein spießiges altes Ehepaar eingetauscht hätte, so giftig und missmutig wie sie sie immer ansah...
„Na, hoffentlich fühlt sich diese blöde Plunze jetzt nicht ermutigt, es dir gleichzutun...“, grummelte sie leise, sobald Niitsuma im Haus verschwunden war.
„Hätte ich nichts gegen“, grinste Takashi.
„Hör auf so zu reden!“, ermahnte seine Mutter ihn und stieß ihn mit dem Fuß an. Als wäre es nicht das Natürlichste auf der Welt, dass er nackte Frauen sehen wollte! Und Niitsuma konnte sich mit ihrem schlanken und wohlgeformten Körper durchaus sehen lassen.
Kaum dass seine Mutter wieder ins Haus gegangen war, kehrte Niitsuma, leider nicht im Bikini, in den Garten zurück und trat sogar an den Zaun heran. Neugierig sah Takashi auf und legte sogar die Kopfhörer zur Seite.
„Du, Takashi, hättest du später vielleicht ein paar Minuten Zeit für mich?“, fragte sie, die verschränkten Arme auf den Zaun gestützt, was ihm eine gute Sicht auf ihren Ausschnitt ermöglichte. Entweder war sich die junge Frau dessen nicht bewusst oder es war ihr schlicht egal.
„Wieso?“
„Ich hatte die Hoffnung, du könntest mir mit meinem Trockner helfen? Irgendwie läuft er nicht mehr. Ich bin allerdings kein Experte bei solchen Geräten, deshalb...“
„Sicher“, gab Takashi sofort seine Zustimmung. Es erfüllte ihn mit einem gewissen Stolz, dass sie sich bei handwerklichen Problemen an ihn wendete und er war froh, einen Vorwand zu haben, sie mal zu besuchen. Auch wenn seine Mutter alles andere als begeistert sein würde.

„Ich dachte, du wolltest nicht mehr weggehen“, hielt sie ihn auf, als Takashi sich ein Shirt und Sandalen überzog und die Haustür anstrebte. Er hatte gehofft, er könne sich unbemerkt raus schleichen und einer Diskussion, die seine Mutter unter Garantie anfangen würde, vermeiden, doch wie so oft machte sie ihm einen Strich durch die Rechnung. „Bewegst du deinen faulen Hintern dann doch mal, wenn es ums Essen geht?“
Genervt stieß Takashi den Atem aus, als sie wieder einmal darauf anspielte, dass er gerne mal vergaß, den Müll raus zu bringen. „Ich geh nur kurz rüber zu Niitsuma“, erklärte er.
Augenblicklich war seine Mutter hellhörig geworden. „Was willst du denn da?“, hakte sie in missbilligender Tonlage nach.
„Sie hat Probleme mit ihrem Trockner und ich helfe ihr.“
„Ah ja...“ Sie verschränkte die Arme vor der Brust und machte nicht den Eindruck, als hätte sie vor ihn allzu schnell gehen zu lassen. Eher als hätte sie ihn gerade von der Polizeiwache abgeholt. „Kurz nachdem du halbnackt vor ihr rumgetanzt bist, bestellt sie dich rüber in ihr Haus? Wo sie ganz allein wohnt?“, wurde ihre Stimme mit jedem Wort eindringlicher.
„Ist das jetzt dein Ernst?“, fragte Takashi verständnislos.
„Sieht doch jeder was für eine das ist!“, fuhr seine Mutter erregt fort. „Macht den Jungs schöne Augen und verführt sie dann, um sich selbst jünger zu fühlen!“
„Sie ist jung!“, entgegnete Takashi gereizt, verkniff sich aber im letzten Moment hinzuzufügen, dass sie dies ganz im Gegensatz zu seiner Mutter war. „Und du bist unglaublich peinlich!“
„Ich bin deine Mutter und du redest nicht in diesem Ton mit mir, Freundchen!“
„Schön“, gab er sich augenscheinlich geschlagen. „Ich gehe jetzt trotzdem rüber.“
„Takashi!“
„Ich werde sie schon nicht schwängern, verdammt nochmal!“, motzte er und konnte durch die hinter sich zugeschlagene Tür ihre weitere Schimpftirade nicht hören. Zu früh Großmutter zu werden war eine ihrer neuesten Befürchtungen, mit der sie Takashi regelmäßig auf die Palme brachte. Es wäre zu schön um wahr zu sein gewesen, wenn die unverschämt scharfe Nachbarin an ihm, einem dummen Schuljungen, interessiert wäre. Manchmal hatte seine Mutter einfach keine Ahnung vom Leben.

Niitsuma nahm ihn in engem Shirt und knapper Jeans in Empfang und begrüßte ihn mit einem strahlenden Lächeln. „Wie schön, dass du es so schnell einrichten konntest!“, sagte sie und bat ihn herein, um ihn ins Wohnzimmer zu geleiten. Die Terassentür stand sperrangelweit offen und ließ eine leichte Brise ins stickige Zimmer, die Takashi, dessen Blick wie hypnotisiert an Niitsumas Hintern hing, allerdings nicht die geringste Abkühlung verschaffen wollte. „Bitte, setz dich. Magst du was trinken?“
„Ähm... Wasser“, antwortete Takashi, während er ihrer Aufforderung nachkam. Eigentlich hatte er gar nicht vorgehabt auf ein Pläuschchen zu bleiben, doch bei dem Gedanken, wie seine Mutter nebenan ungeduldig die verstreichenden Minuten zählte, erschien ihm die Idee ganz verlockend. Und der Anblick Niitsumas, die gerade ein Glas Wasser vor ihm auf dem Tisch abstellte und ihm schräg gegenüber Platz nahm, wobei sie die langen Beine übereinanderschlug, festigte seinen Entschluss noch.
„Ich hoffe, ich hab euch keine Unannehmlichkeiten bereitet? Nicht dass du meinetwegen das Essen verpasst.“
„Unsinn“, winkte Takashi lächelnd ab. Dann verdüsterte sich seine Miene und er hob das Glas zum Trinken an. „Meine Mutter war eher erfreut, dass ich meinen faulen Hintern mal bewege...“
„Och, so faul wirkt der gar nicht...“
Prompt verschluckte sich Takashi und hätte beinahe das Wasser wieder ausgespuckt. Niitsuma lachte und setzte eine entschuldigende Miene auf. „Das tut mir leid, ich wollte dich nicht aus dem Konzept bringen...“ Takashi wischte sich den Mund mit dem Arm ab und räusperte sich. „Willst du dir den Trockner dann ansehen?“, erlöste sie ihn dankenswerterweise aus dieser höchst peinlichen Situation.
„Gerne...“

Er war kein Fachmann was Haushaltsgeräte anging. Funktionierte bei ihnen zuhause etwas nicht mehr oder nicht ordnungsgemäß, zog er es eigentlich vor mit roher Gewalt zu arbeiten und oftmals half ein Tritt oder Schlag tatsächlich, doch hielt er es für klüger mit Niitsumas Gerätschaften sorgsamer umzugehen. Daher besah er sich das Gerät genau, schaltete es ein und aus und tat dabei so, als hätte er Ahnung von der Materie. Zum Glück lockte das Klingeln des Telefons Niitsuma aus dem Badezimmer, sodass sie ihn nicht mehr neugierig beobachten konnte. Doch seine Erleichterung sollte nicht lange währen...
„Ach, Komuro-san, was kann ich für Sie tun?“ Es war seine Mutter! Was wollte diese paranoide Frau denn jetzt schon wieder, kaum dass er zehn Minuten aus dem Haus war? „Ja, er ist noch mit meinem Trockner beschäftigt. Was? Keine Ahnung, er sieht ihn sich zumindest mal an, was ich sehr freundlich finde. Im Zweifelsfall läuft es eben doch auf den Techniker hinaus.“ Sie lachte. „Da haben Sie recht, aber ich kenn mich; wenn ich mich jetzt nicht darum kümmere, vergesse ich es noch komplett... Und laut dem Wetterbericht soll es heute noch regnen. Doch, mit Gewittern.“ Es war erstaunlich wie lange seine Mutter sich auf ein Gespräch mit Niitsuma einließ, während sie auf der Straße kaum mehr als eine knappe Begrüßung für die Nachbarin übrig hatte. „Natürlich, so lange dürfte das hier nicht mehr brauchen“, versicherte Niitsuma und verabschiedete sich schließlich.
Als sie ins Bad zurückkehrte, verdrehte Takashi genervt die Augen. „Sorry, meine Mutter steckt gerade in ´ner schwierigen Phase...“, grummelte er.
„Ich denke, ich weiß was du gerade durchmachst“, lachte Niitsuma. Sicherlich wusste sie das; sie musste die lautstarken Streits zwischen Takashi und seiner Mutter regelmäßig mitbekommen. „Eine Freundin von mir hatte es mit ihren Eltern auch nicht leicht. Ich dagegen hatte eigentlich immer unverschämtes Glück.“
„Ehrlich gesagt, macht mich meine Mutter noch wahnsinnig!“, ließ Takashi seinem Frust freien Lauf und lehnte sich seufzend und mit vor der Brust verschränkten Armen an den Wannenrand.

„Ständig ist sie am Meckern und Rumkeifen! Eh! Räum dein Zimmer auf! Ich meine, es ist mein Zimmer und ich muss darin leben, was regt sie sich überhaupt darüber auf, wie es darin aussieht? Und nur weil sie Lehrerin ist, meint sie die ganze Zeit mir mit der Schule auf die Nerven gehen zu müssen! Dabei bin ich noch nie sitzen geblieben! Die macht voll den unnötigen Stress! Und wehe es geht um Frauen!“ In seiner Rage bemerkte er gar nicht, wie Niitsuma bei seinen Worten hellhörig wurde. „Ich darf Frauen nicht einmal ansehen und erst recht kein Mädchen mit nachhause bringen, außer meine Sandkastenfreundin. Meine Mutter scheint zu glauben, ich könnte alles was nicht bei drei auf dem Baum ist, bespringen und sie mit dutzenden ungewollten Kindern zur Oma machen! Als ob ich zu dumm zum Verhüten wäre!“ Langsam beruhigte er sich wieder und wurde sich seiner Worte, die er in einem plötzlich hereinbrechenden Redeschwall ausgerechnet vor der hübschen, jungen Nachbarin so großzügig zum Besten gegeben hatte, peinlich bewusst. „Super...“, murmelte er. „Das war uncool...“
Wieder einmal lachte Niitsuma, doch klang es weder höhnisch noch abwertend. „Schon gut“, winkte sie verständnisvoll ab. Auch sie hatte eine bequeme Haltung eingenommen und lehnte lässig am Türrahmen. „Du bist in einem Alter, indem man sich endlich von seinen Eltern lösen und seinen eigenen Weg einschlagen will, das ist ganz natürlich. So ging es mir, so ging es meiner Freundin und tausend anderen Menschen. Ich habe mit neunzehn mein Elternhaus verlassen, um in Osaka zu studieren.“
„Naja, dass mit dem Studieren wird bei mir wohl nichts...“, gab Takashi zu bedenken und rieb sich verlegen den Nacken, während er ausweichend zu Boden sah.
„Ist ja auch kein Muss", lenkte Niitsuma sofort ein. „Aber was du nach der Schule auch machst, ich schätze, du möchtest dir dein eigenes Leben aufbauen und unabhängig von deinen Eltern sein und das ist genau das, was deiner Mutter Angst macht.“
„Angst?“, wiederholte Takashi verständnislos.
Niitsuma zuckte mit einem hilflosen Lächeln die Achseln. „Es ist ganz typisch für Mütter, dass sie es nicht wahrhaben wollen, wenn ihre kleinen Jungs zu Männern werden.“

Fragend und erwartungsvoll sah Takashi zu ihr auf. Hatte sie gerade gesagt, dass er erwachsen war? Hatte sie gesagt, dass er ein Mann war? Niitsuma erwiderte seinen Blick fest, stieß sich vom Türrahmen ab und trat mit einem leichten Lächeln auf den Lippen auf ihn zu, bis sie unmittelbar vor ihm stand.
Er schluckte und fragte sich noch, was sie vorhatte, als seine Nachbarin sich zu ihm runterbeugte, eine Hand auf seine Schulter und eine an seine Wange legte, und sanft ihre Lippen auf seine drückte. Überrumpelt blieb er regungslos sitzen, erwiderte den Kuss jedoch. Erst zögerlich, dann verlangend und er hielt sie am Kopf gepackt, als sie sich schon zurückziehen wollte. Erst nach einigen atemlosen Sekunden ließ er sie wieder los.
„Es ist ganz normal, dass deine Mutter an so etwas nicht denken will...“, hauchte sie, ging in die Knie und machte sich an seinen Shorts zu schaffen, wobei sie geduldig auf eventuelle Proteste seinerseits achtete, die jedoch ausblieben.

„Das hat aber gedauert“, wurde Takashi von seiner motzenden Mutter in Empfang genommen, die gerade mitten in den Vorbereitungen zum Abendessen steckte; vermutlich um einen Vorwand zu haben, ihn wieder nachhause bestellen zu können.
„Du hast gerade mal vor einer Viertelstunde angerufen“, hielt Takashi mürrisch dagegen. „Etwas übertrieben übrigens, meinst du nicht? Ich bin immerhin keine sieben mehr und Niitsuma ist eine Frau.“
Seine Mutter schnaubte bloß. „Und? Konntest du ihr mit dem Trockner helfen?“, erkundigte sie sich dann.
„Nein, wird wohl doch auf den Techniker hinauslaufen.“
„Na, das hätte ich ihr auch gleich sagen können.“ Damit widmete sie sich wieder ganz ihrer Schnippelei, Takashi den Rücken zugewandt. Er beobachtete sie stumm und nachdenklich, rang mit sich selbst und sagte schließlich:
„Du, Mama?“
„Was ist denn?“, fragte sie, ohne sich umzudrehen.
„Ich hab dich lieb.“
Mit misstrauisch gerunzelter Stirn wandte sie sich zu ihrem Sohn um. „Hast du was angestellt? Willst du mir vielleicht noch etwas sagen?“, hakte sie skeptisch nach, die Hände in die Hüften gestemmt.
„Das reicht doch wohl“, meinte Takashi, ließ seine Mutter stehen und stapfte die Treppen in den ersten Stock hinauf, wo er sich vor weiteren Fragen in seinem Zimmer versteckte. Doch sie folgte ihm nicht. Nach einigen Minuten konnte er sie in der Küche sogar fröhlich ein Lied summen hören. Ob sie nun bereit war oder nicht, er war nicht mehr ihr kleiner Junge. Aber knapp zwei Jahre sollten ihr ruhig noch vergönnt sein, ihm als unausstehliche, nervige Glucke das Leben zur Hölle zu machen.

Mütter waren peinlich - daran gab es nichts zu rütteln.
Aber sie hatten zumindest ihre Gründe.
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