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Das Trümmertal

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
Magier Bellegar OC (Own Character)
16.08.2016
05.01.2017
2
1.290
 
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05.01.2017 443
 
Ich erwachte am späten Abend in der Kaserne des Dorfes. Als ich die Augen öffnete sah ich, dass Quentin und Kunrath neben meinem Bett standen. "W-was ist passiert?", fragte ich verwirrt und blickte zu meinen Kameraden.
"Du bist nach dem Kampf bewusstlos geworden", antwortete Quentin, "Dein Kopf hat einiges abbekommen, aber es verheilt mit der Zeit schon."
"Es fühlt sich an, als hätte ein Pferd dran getreten", merkte ich an und hielt mir mit der rechten Hand den Kopf.
Wir redeten noch kurz, dann verabschiedete sich Quentin, um sich auf eine Patroullie im Wald vorzubereiten.
Ich setzte mich aufrecht hin. Mein Kopf schmerzte bei jeder Bewegung.
"Langsam!", mahnte mich Kunrath.
"Es geht schon. Ich sollte wahrscheinlich nicht um einen Spiegel bitten, oder?"
Kunrath schaute mich kurz an,"Naja es sieht nicht mehr ganz so schlimm aus, aber..."
"Aber was?!"
"Dass Narben attraktiv machen ist gelogen, du bist immernoch hässlich", scherzte Kunrath, zumindest dachte ich das er scherzte.
"Haha sehr witzig", gab ich zurück.
Hauptmann Roland kam gerade in den Schlafraum und bewegte sich zielstrebig auf uns zu. Wir standen auf und salutierten vor ihm: "Hauptmann!"
"Rühren! Ich hoffe ihr seid bereit für die Patroullie."
"Ja, sir. Müssen uns nur noch ausrüsten und die Nachtwache kann beginnen."
"Gut, dies wird eine der letzten Routine Patroullien sein."
"Sir?"
"Wir werden in die Offensive gehen und die Goblin-Stämme nahe des Dorfes angreifen und somit die Umgebung um Karls Hof und der ausgebrannten Kapelle sichern. Morgen werden Lieutnant Ludwig, die Offiziere der Wache und ich eine Lagebesprechung zum Plan der Befreiung des Trümmertals abhalten. Ihr werdet euch mittags vor der Karserne melden und einer Kompanie zugewiesen. Also Köpfe hoch es gibt Action und keine blöde Schreibtischarbeit mehr. Wegtreten!"
Wir salutierten und gingen uns ausrüsten. Die Uniform der Wache scheuerte zu Beginn meiner Dienstzeit zwar aber mittlerweile nicht mehr.
"Kannst du es glauben? Wir ziehen gegen die Goblins!", kam es plötzlich von Kunrath, der Abmarsch bereit an der Tür nach draussen auf mich wartete.
"Ja dem Hauptmann wurde es hier im Dorf wohl zu langweilig, aber Quentin und Pawel schlagen sich im Wald auch oft mit den Getier und bis jetzt sind sie immer zu zweit zurückgekehrt, also keine Sorge", ich schnappte meine Axt und schob sie mit dem Griff nach unten durch den Gürtel. Danach bewegte ich mich nun auch in Richtung Tür und schritt mit meinem Kameraden gemeinsam hindurch in die kalte Nacht.

Unsere letzte ruhige Nacht.
 
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