Melinas Buchkritik

GeschichteAllgemein / P12
14.08.2016
14.01.2020
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Titel: "Cathy's Key".

Autoren: Sean Stewart & Joradan Weisman.

Seitenanzahl: 211.

Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus) (01.10.2008)

Vom Hersteller empfohlenes Alter: Keine Abgabe.

Gestaltung: Das Cover ähnelt dem des ersten Bandes. Es ist größtenteils schwarz. (Im Hintergrund kann mann ganz leichte rote Muster erahnen.) Der Titel ist wie der des ersten Bandes geschrieben, der einzige Unterschied ist, dass er sich dieses Mal auf einem Stück Papier befindet. Dieses ist mit einer roten Schnur an einem hübschen, goldenen und etwas altmodischen Bartschlüssel befestigt.
Unter dem Titel begindet sich malwieder eine Telefonnummer +49(0)69-7104994. (Ich habe mich malwieder nicht getraut anzurufen, da ich keine Informationen gefunden habe, ob das vielleicht was kostet.)
Rechts unten, im Eck befindet sich ein rotes Kasterl in dem in weißer Blockschrift der Name des Verlages steht, sowie dessen Logo.

Auf der Rückseite befinden sich zahlreiche Aufkleber, Zettel und Post-Its mit Pressestimmen und dem Klapptext. Außerdem ein Hinweis auf die Webside www.cathyskey.de

Auch dieses Buch ist wiedereinmal voll von Cathy‘s hübschen Zeichnungen und Kritzeleien, ihren (meiner Meinung nach) witzigen Anmerkungen und einfach allem was ihr beim Schreiben gerade durch den Kopf ging. Auch ihre Chat- & E-mailverläufe dürfen wieder nicht fehlen.
Leider gibt es dieses mal nicht so viele von Cathys „Verkleidungen“.

Am Ende befindet sich ein sehr kurzes Filmskript, dass Cathy über den Inhalt ihres Tagebuchs verfasst hat. Es folgen die „Beweise“, die dieses mal leider nicht als Extra dabei, sondern nur abgedruckt sind: ein Testament, ein paar Zeichnungen, eine Rechnung, ein Krankenhausarmband und eine richtig lustige Aufzählung von Cathy‘s Praktika und Jobs mit Andeutungen warum sie entlassen wurde.

Ich finde die Abbildungen von dem Testament, der Rechnung, usw. zwar cool, allerdings hätte ich es noch besser gefunden, wenn diese Dinge wieder als Extra dabei gewesen wären, anstatt eines Fotos von dem Ding.

Inhalt: Sechs Monate sind vergangen, seit die 17-jährige Cathy herausgefunden hat, dass ihr Freund Victor unsterblich ist. Und als wäre das allein nicht schon aufregend genug, erfährt sie nun auch noch, dass ihr Vater gar nicht an einem Herzinfarkt gestorben ist, sondern ermordet wurde. Cathy beschließt, seinem Tod auf den Grund zu gehen, und entdeckt dabei Unglaubliches. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: Cathys Tagebuch und ihr Handy werden gestohlen, ein wahnsinniger Stalker verfolgt sie und bald schon sieht sich Cathy sogar in einen weiteren Mordfall verstrickt...

Meine Meinung: Ich weiß gar nicht so genau was ich jetzt über dieses Buch schreiben soll...

Was mir gleich am Anfang aufgefallen ist, ist dass es dieses mal 1) nicht mehr so viele „Beweise“ wie im ersten Band gibt & 2) das diese dieses mal nicht als „Extra“ dabei sind, sonder nur im hinteren Buchteil abgedruckt sind.

Ich fand das Buch ehrlich gesagt stellenweise ziemlich langweilig. Die Geschichte zieht sich leider ein wenig. Generell war die Handlung nur so mittelmäßig.

Ich gehe mal auf die Figuren ein:
Cahy empfand ich weiterhin als sympathisch. Ihre Beschreibungen von den verschiedenen Jobs die sie verzweifelt zu behalten versucht und wie sie diese trotzdem immer wieder verliert sind sowohl witzig, als auch mitleideregend. Obwohl sie wie immer ziemlichen Mist baut, bleibt sie für mich eine Sympathieträgerin.
Auch Emma war wieder genial. Die Stelle als Emma Cathy die Freundschaft kündigt war ziemlich traurig, aber nachvollziehbar. Emma tat mir in diesem Band richtig leid.
Wen ich allerdings überhaupt nicht leiden konnte, war Emmas Vater: Lässt erst seine Tochter im Stich, nur um dann, als es ihr finanziell gut geht wieder angekrochen zu kommen. Ganz ehrlich, ich hasse den Typen! Am Dümmsten war, dass er sich in den Streit zwischen Emma & Cathy eingemischt hat, obwohl er persönlich mit der ganzen Sache gar nichts zu tun hatte!! Ich kann absolut verstehen, dass Emma auf Cathy sauer ist, aber ich kann nicht nachvollziehen, warum sie sich im Streit zwischen Cathy und ihrem Vater auf seine Seite stellt, nach allem was er ihr angetan hat!
Auch die Beziehung zwischen Cathy und ihrer Mutter war gut, auch wenn die Mutter selbst kaum in der Geschichte vorkam. Mann erfährt auch mehr über Cathys verstorbenen Vater. Dass mit seinem Tod irgendwas nicht stimmen kann, dachte ich mir schon im ersten Teil, wusste aber nicht in welche Richtung ich denken soll und was auf mich zu kommt.
**SPOILER** So grausam er auch rüberkam, ich kann Cathys Vater verstehen. Ich kann seine Motive & Handlungen nachvollziehen. Aber ich kann auch Cathy verstehen! Ich fand ihre Konversation richtig realistisch und gut geschrieben. **SpoilerENDE**
Victor wiederum fehlt dummerweise in der ersten Hälfte. Er kam leider kaum jemals in der Handlung vor.

Kommen wir zu den neuen Figuren Pete, Denny & Jewel.
Pete und Denny waren ganz ok.
Was ich von Jewel halten soll, weiß ich noch nicht so genau. Sie ist echt ne Bitch, aber eine unterhaltsame Bitch, die ganz genau weiß, dass sie eine Bitch ist und das auch nicht zu verbergen versucht. Von all den Figuren, fand ich dass Jewel die Komplexeste war. Allerdings empfand ich manche ihrer Handlungen auch als unrealistisch. Ich glaube im echten Leben würde ich sie wirklich hassen, aber als fiktionale Figur mag ich sie.

„Cathy's Key“ hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Nur fiel es mir manchmal schwer die vielen Handlungsstränge mitzukriegen und zu verstehen. Auch die Handlungen der Personen konnte ich manchmal nicht nachvollziehen. Und manchmal war es leider auch ein total langweilig. Die Handlung war leider nicht wirklich mitreißend. Ein gutes Buch für zwischendurch.

Fortsetzung: "Cathy's Ring".
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