To be honest - Eine wahrheitsgetreue Zusammenfassung von Goethes Faust

GeschichteHumor, Parodie / P12
Dr. Heinrich Faust Margarete Mephistopheles
13.08.2016
13.08.2016
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In "Faust" von Johann Wolfgang von Goethe geht es nicht wirklich um eine Faust, sondern um einen Doktor, dessen Nachname der Titel der Trägodie ist und der sich nach dem Einmischen von Goethe von Johann Faust in Heinrich Faust umbenannte.  Der hauptsächlich interessante und eigentlich auch einzige liebenswürdige Charakter ist der Teufel Mephistopheles, dessen Kindheitsbildung sich aus den Lektüren "Für kleine Teufelchen" und "Die satanistische Bibel für Dummies" zusammensetzt. Nachdem bei seinen zahlreichen Selbstversuchen  aus sich selbst einen Zentaur zu machen nichts weiter als ein Pferdefuß herauskam, beließ er es dabei und machte sich fortan zur Lebensaufgabe gierige, alte Säcke mit Verträgen zu piesacken. Nachdem aus dieser Methode bereits Adolf Hitler und Donald Trump hervorgingen machte er sich diesmal am Doktor Faust zu schaffen. Faust wollte zu diesem Zeitpunkt das Übersetzen der Bibel nicht Martin Luther überlassen und den Ruhm für sich allein einheimsen, hatte jedoch nach der Entdeckung von Mathe und Chemie keine Lust mehr darauf und fokussiert seine schizophrenen Ausrufe fortan auf Busen. Als er schließlich bemerkt, dass er in seinem Alter immer noch keine Frau und keine von ihm erwünschte Anerkennung in der Welt bekam und sich die Frage stellt, wie Tumblr sein Leben auf einer Skala von 1-Suizid ist, beschließt er sich selbst ins Jenseits zu befördern. Sein 'Vater' Walter (Faust für Dummies Teil 1) hält ihn jedoch vom Selbstmord ab indem er mit ihm Ostereier suchen geht. Währendessen ist ein Animagus namens Mephisto in Form eines Pudels auf der Suche nach Liebe und Aufmerksamkeit und heftet sich an Fausts Fersen. Faust hat vor ihn zu adoptieren und nimmt ihn mit zu sich nach Hause, wo Mephisto seine wahre Identität preisgibt, wobei er nicht zu merken scheint, dass weder Faust noch der Leser wirklich Lust auf Rätselraten hat. Da Mephisto lieber noch auf die nicht erscheinende nächste Staffel Blue Exorcist warten will, verschiebt er den Faustpheles-Weltreisetermin. Als er dann schließlich doch aufkreuzt hat Faust noch nicht daran gedacht sich umzuziehen und Mephisto übt sich währenddessen im Lehrer-sein. Dann brechen die beiden auf und begeben sich nach Leipzig in Auerbachs Keller wo jedes Jahr die Faust Rockoper aufgeführt wird und treffen da auf die übrig gebliebenen Gäste der letzten Abifeier. Faust allerdings ist ziemlich schlecht gelaunt, weil er lieber in ein schäbiges Puff wollte anstatt in ein Bonzenrestaurant. Mephisto versucht ihn und die anderen mit einem improvisierten Song im Musiklehrer-Stil aufzuheitern. Außerdem spendiert er ihnen seinen hausgemachten Wein aus dem Tisch, der bereits auch schon im Märchen 'Tischlein deck dich' eine wichtige Rolle gespielt hat, doch diese nette Geste endet damit, dass die Säufer mit Messern auf ihn losgehen, was zur Folge hat, dass Mephisto sie einmal nach Lustigland und zurück schickt. Dann gehen Mephisto und Faust wieder und begeben sich in die Hexenhütte von Mephistos alter Freundin 'namenlose Hexe #1', welche Faust einen Verjüngungstrank brauen soll, weil er zu große Angst hat ein Kandidat beim Trimagischen Tunier zu werden. Vorher sieht Heinrich in einem Spiegel das Frauenbild Helena (mehr dazu in Faust für Dummies Teil 2) und erleidet ein Testo(a)steron-Massaker. Nachdem die Hexe ihren schlecht bezahlten Job gemacht hat, gehen die beiden auch schon wieder. Die nächste Szene spielt auf einer nicht nennenswerten Straße. Faust trifft auf das Mädchen seiner Träume: Mary-Margarethe-Sue, doch sie lehnt seine Anmache konsequent ab, eine sehr weise Entscheidung. Allerdings verwirft sie diese Entscheidung leider zu schnell wieder, nachdem Faust ihr Schmuck brachte, den Mephisto zuvor mühsam über die Grenze schmuggeln musste. Als Gretchen bei ihrer Nachbarin ist, befindet sich Faust alleine in ihrem Zimmer und "suhlt sich in ihrem Duft" (hier bitte ein Gedankenbild von einem fröhlichen Faust einfügen, der sich auf Gretchens Teppich umherrollt). Mephisto überredet Gretchen und ihre Nachbarin Marthe (nicht zu verwechseln mit Mathe) zu einem Date. Nachdem Faust in Marthes Gewächshaus erfolgreich nicht nur Pflanzensamen verteilt hat, ruft Mephisto seinen "guten Freund", weil ihm Marthe scheinbar auf den Nerv geht. Sie gehen. Als Faust Gretchen ein weiteres Mal besucht, kommen dabei versehentlich Gretchens Mutter und Bruder um. Später hat Faust Gretchen schon fast vergessen und beschäftigt sich mit Askese und Höhlenmalereien, als Mephisto ihm von ihren Leiden erzählt. Gretchen bekam ein Kind von Faust (welches ausnahmsweise mal nicht auf einem Stadtfest oder einer Kirmes entstanden war), ertränkte es (nachträgliche Abtreibung) und wurde verhaftet. Faust eilt zu ihrer Rettung, doch Gretchen entscheidet sich dagegen, mit ihm zu gehen und stirbt schließlich an den Folgen der skrupellosen Knasthierachie.