Nur weg von hier...(Arbeitstitel)

von Katazina
GeschichteAllgemein / P12
Freddie Faulig Sportacus
12.08.2016
11.02.2017
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Langsam setzt der Chauffeur die Großraumlimousine für den öffentlichen Verkehr -auch Omnibus genannt- in Bewegung. Gemächlich tuckert er mit seinem einzigen Fahrgast dahin auf der Landstraße, nachdem sie Lazy Town verlassen haben.
Busfahrer: ("Das ist wirklich eine Premiere! Das ist das erste Mal, dass jemand überhaupt diesen Bus morgens nimmt! Vielleicht ist mein Gedanke meinem Arbeitgeber den Vorschlag zu machen, diese Linie -wenigstens was diese Zeit des Tages angeht, aus dem Fahrplan zu nehmen doch etwas zu voreilig gewesen!")
So nach und nach kommen die ersten rötlichen Strahlen von Osten her über die Berge, geschickt von ihrer Mutter, der Glühenden, welche die Schatten der Nacht weit in den Westen vertreiben. Der Bus passiert die Straße, welche sich durch die Landschaft zieht. Da an den Haltestellen keine Leute stehen, die mitwollen, kommt das große Fahrzeug schnell voran und so dauert es auch gar nicht allzu lange, bis der erste Ort nach Lazy Town erreicht ist. Auch hier steigen nur sehr wenige Menschen ein. Überhaupt sind je die meisten morgens Schulkinder, Mädchen und Jungen aus den verschiedensten Jahrgängen. Ja, ab hier würde der Bus -im Gegensatz zu seinem Startpunkt in Lazy Town- schon Sinn machen, wenn auch nicht gerade in diesen Wochen, da die schulpflichtigen kleinen Leute zurzeit Ferien haben. Nur ein paar Pendler füllen die große Limousine, was ebenfalls sehr rasch geht, da viele von ihnen eine Wochen- oder gar Monatskarte haben.
Und so geht es weiter, hinaus aus dem Dorf wieder auf die Landstraße der nächsten Siedlung entgegen, so dass schon einige Sitzplätze besetzt werden, jedoch nicht so viele wie zu Schul- und Hauptverkehrszeiten.
Mittlerweile ist der Mann, welcher ganz zu anfangs in Lazy Town eingestiegen ist und es sich hinten auf der aller letzten Bank gemütlich gemacht hat, wieder aufgewacht, da auch der Trubel im Fahrzeug für die Öffentlichkeit zugenommen hat. Schlafen ist nun schlichtweg unmöglich für ihn.
("Ob es wohl noch lange dauert, bis wir Großfrüchtetraum erreichen werden?") überlegt er. Und da er eh nicht mehr pennen kann, beschließt er stattdessen etwas aus dem Fenster zu schauen.
("Wie schön die Natur hier so zwischen den einzelnen Plätzen mit Häusern ist, in denen ihre Einwohner zuhause sind! Ach ja, das eigene Heim...") Doch dann schüttelt er energisch den Kopf. ("Vielleicht hätte ich es mir ja wirklich noch einmal überlegen sollen, anstatt einfach so aufzubrechen!") überlegt er, ( "andererseits hätten der Bürgermeister Herr Meinhard Meintsgut und Sportacus es ja auch sein lassen können, anstatt mich so zu demütigen!") setzt er seinen Gedanken innerlich fort.
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