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Leben als SOLDAT

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Angeal Hewley Cloud Strife Genesis Rhapsodos Sephiroth Zack Fair
11.08.2016
05.02.2023
503
568.879
29
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367 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
25.01.2023 1.523
 
Das hier wird ein ganz besonderes Kapitel. Ein Kapitel aus Mercurys Sicht und wie es kam, dass er sich Cloud ausgesucht hat. >.<


Unter einem Schrank in dem sich Akten befinden kauert eine Katze. Und beobachtete mit ihren gelben Augen die in weiß gekleidete Gestalt, die nun Näpfe verteilte. Futter für die anderen Tiere, nicht für ihn. Ihn wollten die Leute fangen, nannten ihn seltsame Namen und mochten ihn nicht. Es war doch nicht seine Schuld, dass der kleine Mensch ihn ausgelacht und er zugebissen hatte. Nur, danach zog der kleine Mensch seinen Finger aus seiner Schnauze und kratzte ihm im Hals. Nun klang sein Miauen nicht mehr so wie es früher geklungen hatte. Trotzdem, glaubten denn die Menschen dass er dumm wäre? Dann hätten die ihn nicht ausgebildet. Die weiß gekleidete Gestalt verschwindet, sofort huscht er los. Dann wird schnell aus verschiedenen Näpfen gefressen und kurz darauf verschwindet er wieder. In einem anderen Versteck, er hatte ja mindestens Zehn von denen. Nun wird sich geputzt und dann erinnert er sich was in seinem Leben so geschehen ist.


„Ich benötige dieses mal zwei Welpen und drei Katzen oder Kater. Die Katzen aber mindestens ein halbes Jahr alt, wir kastrieren oder sterilisieren sie nämlich sofort. Die Hunde? Egal.“ wird gesagt, eine Frau sieht eine Reihe Käfige an „Hm, im Moment haben wir nur diese beiden Welpen. Knapp fünf Monate alt und haben bereits alle Impfungen. Katzen? Einen Kater und zwei Katzen. Der Kater ist knapp sechs Monate alt und die Katzen sieben Monate alt.“ Jetzt kommt die Männerstimme erneut „Sehr Schön. Ich nehme die Fünf. Bringe die Katzen danach zu unserem Tierarzt und wenn sie operiert sind kommen sie ins Krankenhaus zum Training.“ Die Frau nickt und hilft dem Mann die Tiere in Transportkisten zu bekommen. Besonders der Kater wehrt sich, aber endlich ist auch er bereit zum Abtransport. Die Fahrt geht danach los.

Erneut erinnert sich der Kater. Wie er sich nach der Operation gefühlt hatte, den blöden Kragen tragen musste und endlich, wie der Tierarzt ihm auch noch drei Spritzen verpasst hatte. Er hatte gefaucht und versucht sich zu wehren, aber das hatte ihm nichts gebracht. Und dann kam die Hölle, die wuschen ihn doch tatsächlich. Wussten die denn nicht, dass Katzen Wasser nicht leiden konnten? Die Frau die das tun musste lernte es aber, er hatte drei schöne Kratzer hinterlassen. Kurz darauf landete er erneut in diesem Transportbehälter und wurde wieder durch die Gegend gefahren. Am Ziel der Reise landete er zusammen mit den beiden anderen Katzen und einer schon älteren Katze in einem Raum. Dort sah er sich neugierig um. Futternäpfe, Wasser und ein Katzenklo. Alles klar, Standard. Aber was das werden sollte? Tja, das fand er erst am nächsten Tag raus.

Mehrere Menschen kamen in den Raum, Zwei davon mit je einer Katze auf dem Arm. Älteren Katzen. Und dann schob ein Mann etwas in den Raum, die jungen Katzen beschnüffelten das Ding. Der Kater hatte so was schon mal gesehen, die Menschen nannten das eine Tür oder so Ähnlich. Was sollte das werden? Wofür brauchten Katzen eine Tür? Er sollte das noch lernen. Eine der Frauen ließ ihre Katze zu Boden, deutete auf die Tür und die Katze machte einen Satz und wurstelte an der Tür herum. Nach einigen Minuten öffnete die sich. Oh, sie sollten lernen wie man Türen öffnet. Nicht schlecht, dachte er, dann kann ich mich hier mal umsehen. Und ging mit Eifer an die Sache. Bis er eines Nachts die Tür zum Zimmer ausprobieren wollte, Hey, die ging nicht zu öffnen. Frechheit. Am nächsten Tag schmollte er vor sich hin und wollte erst nicht mitarbeiten. Da wurde er erneut in seine Transportbox gestopft und bekam nur Wasser. Futter? Nö!


In der Zwischenzeit hatte er gelernt, arbeite schön mit und du darfst frei im Zimmer rumlaufen. Bekommst zu essen und hast einen riesigen Kratzbaum um dich auszutoben. Und dann landete erneut etwas Neues im Raum. Die jungen Katzen gingen erst mal flüchten. Das Ding sah seltsam aus. Und was die Menschen auch taten, Keine von ihnen wollte dem Ding auch nur nahe kommen. Also blieb das seltsame Gebilde erst mal für einige Wochen im Zimmer stehen. Bis die Katzen es akzeptiert hatten. In der Zwischenzeit war der Kater fast neun Monate alt. Eines Tages nahm er seinen Mut zusammen und sprang auf das Gebilde. Oh, schön weich und mit komischen Sachen bedeckt. Eine an einem Ende des Gebildes und etwas quer über dem Gebilde. Alles wurde beschnuppert und endlich kamen auch die andern Katzen auf das Gebilde. Diese Nacht schliefen die Drei auf dem Gebilde, war halt so schön weich.

Endlich kam, was kommen musste. Ein junger Mann ließ sich auf dem Gebilde nieder und blieb auch dort liegen. Die Katzen waren verwirrt, was sollte das werden? Das war ihr Schlafplatz. Erst blieben sie dem fern, dann sprang die mutigste Katze auf das Gebilde, meckerte den Mann an und der lachte leise. Und begann, sie zu kraulen. Die beiden Anderen hörten zu als die Katze auf dem Ding zu schnurren begann. Nun waren auch sie Neugierig. So kam es, dass der junge Mann diese Nacht mit drei Katzen um sich herum schlief. Die schnurrten um die Wette. Am nächsten Morgen gab es besondere Leckerlis und frischen Fisch. Aha, also hatten die Katzen irgendwas richtig gemacht. So ging das für knapp einen Monat, dann wurde ein ganz junger Mensch in das Gebilde gelegt. Anscheinend wusste der Bescheid, auch an ihn kuschelten sich die Katzen und schnurrten ihm was vor. Extra Fressen und Leckerlis sorgten für Freude.

Danach kam der letzte Teil des Trainings. An den erinnert sich der Kater mit Abscheu. Hinter einem Menschen herlaufen, auf den warten wenn er in einem Zimmer war oder gar sich waschen lassen? Er war eine Katze, kein Hund. Die machten so was mit. Gut, sein erstes Menschenkind war nicht so schlimm. Er musste dem nur Gesellschaft leisten. Der ging aber nach 14 Tagen und dann bekam er diesen.......Wie er den nennen sollte wusste er nicht. Ein schon größerer Junge, ihn ständig ärgernd und wie gesagt. Einer Katze steckt man nicht den Finger ins Maul. Bekam ihm schlecht. Aber nun sollte er weg. Oh nein, hier bekam er zu fressen. Und es war warm und geschützt.


Eines Tages beobachtete er von einem Versteck aus drei Männer die in ein Zimmer geführt wurden. Er war schon mal in diesem Zimmer gewesen und hatte sich umgesehen. War aber kurz danach sofort wieder verschwunden. Aber diese riesige Maschine war ihm unheimlich, wer dort angeschlossen wurde musste wohl kurz vorm Sterben sein. Und die drei Männer gingen dort hinein? Nun kam auch noch der Arzt und folgte denen. Er schlich in ein anderes Versteck und beobachtete weiter. Der Kleinste der Männer zog sich um und legte sich ins Bett. Aha, der war wohl der Patient. Nun tat er dem Kater leid. Ein anderer Mann mit total wirren Haaren, deren Farbe der Kater nicht erkennen konnte reichte dem Arzt einige Sachen. Und der letzte Mann? Oh, der war aber groß und sein Haar? Hatte die gleiche Farbe wie das Fell des Katers. Seltsam. Nach einer Weile war der Patient an die Maschine angeschlossen und kurz darauf verließ der große Mann das Zimmer. Und die beiden anderen Männer blieben zurück.

Mitten in der Nach schlich sich der Kater ins Zimmer und versuchte, den Geruch der beiden Männer zu verstehen. Aha, der Patient hatte irgendwas Seltsames in sich. Der Wirrkopf war gesund, warum der da war verstand der Kater nicht. Egal, er würde die Drei beobachten, die waren sehr interessant. Ein mal sah er den Wirrkopf und einen der Hunde durch den Gang gehend, danach erschienen jede Menge Fremde. Was wurde das? Endlich entschied sich der Kater, die Fremden konnten ihm möglicherweise helfen aus diesem Krankenhaus zu entkommen. Also öffnete er Nachts die Tür, sprang auf das Bett des Patienten und legte sich neben den. Und begann zu schnurren. Leises Lachen ließ ihn zu dem Wirrkopf sehen, der nickte nur. Irgendwann begann der Patient den Mann mit den langen Haaren zu kraulen, dachte der etwa er hätte ihn erwischt? Nun kam der Wirrkopf näher und hatte etwas in der Hand. Dann wachte erst der Langhaarige auf, danach der Patient. Und der Kater stellte fest, irgendwie gefielen ihm die Beiden.


Nun liegt er auf der obersten Plattform seines Kratzbaums im Apartment des Patienten und des langhaarigen Mannes. Sie hatten ihn einfach mitgenommen. Das gefiel dem Kater, auch dass er noch einige Freunde von ihnen kennengelernt hatte. Ein Kleinkind, dass ihn nicht ausgelacht, sondern gefreut hatte dass es ihn streicheln durfte. Und noch Andere, darunter ein winziges Menschenkind. So klein fingen die an? Wenn er den großen Menschen betrachtete konnte er das kaum glauben. Nur wie er jetzt hieß wunderte er sich „Kitty“ oder „Mercury“. Aber eigentlich war ihm das egal. Er lebte nicht mehr in diesem Krankenhaus.



(Kurz eine Erklärung wegen Renos Haarfarbe. Es wird behauptet, dass Katzen weder Grün noch Rot erkennen können. Ich bin keine Katze, ich weiß es nicht. Übernahm es hier aber mal kurz. Kekse für die Verwirrung dalass! Mensch, futtert die mal auf. Ich bekomme die wirklich nicht los!)
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