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Nuka Rakkai

GeschichteAbenteuer, Humor / P16 / Gen
OC (Own Character)
11.08.2016
05.10.2018
12
84.707
 
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11.08.2016 1.037
 
Grundinformationen zum Charakter:
Name: Nuka Rakkai
Alter: 25 (aktuell)
Größe: 1,87
Geschlecht: Männlich
Rasse: Mensch
Klasse: Mönch (aktuell: Mönch der hungrigen Geister)
Gesinnung: Rechtschaffen, neutral
Aussehen: Tiefrote Haare, Whiskey-braune Augen, muskulöser Körperbau. Trägt eine weite Hose, gepaart mit einem roten Tuch, das als Gürtel fungiert. Keine Bekleidung am Oberkörper, bis auf eine Turban-ähnliche Kopfbedeckung. Dazu wird seine obere Hälfte des Gesichts mit einer Maske verdeckt, darunter zeichnen sich einige Narben an Stirn, Wangen und am rechten Auge ab. Mit der Zeit hat er sich einen Bart stehen lassen, der über seine ganze Kinnlinie gezogen ist und zur Unterlippe etwas nach oben geht, kein Schnurrbart.

Charaktereigenschaften (nur einige, es war gewünscht, schon vor Veröffentlichung der Charaktergeschichte einige Gewohnheiten etc. preiszugeben):

Auch wenn er ein wenig irre im Kopf ist, hat er mit der Zeit doch schon etwas gelernt, was man grob als „Disziplin“ betiteln könnte. Deswegen ist er oftmals eher einer von der ruhigeren Sorte, außer, man geht ihm auf die Nerven. Mit 25 sollte man ja auch so langsam dazu in der Lage sein, sich nicht vollkommen kopflos in irgendwelche Situationen zu begeben. Zwischendurch hat er aber auch so seine Momente, in denen man denken könnte, dass er überhaupt nicht weiß, was er gerade eigentlich macht.

Was er überhaupt nicht ausstehen kann: Aufdringliche Menschen. Einmal fragen – vollkommen in Ordnung. Darauf zu bestehen, eine klarere Antwort zu bekommen – grenzwertig und auch von der Person abhängig. Versuchen, seine Maske irgendwie von seinem Gesicht zu kriegen – ein Todesurteil. Auch seine Söldnerkollegen stellen dort keine Ausnahme dar. Er hat mit niemandem darüber geredet, warum er die Maske nicht abnehmen will und wird auch weiterhin nichts darüber sagen, solange sich nicht irgendwelche Umstände ergeben, in denen er sich dazu entschließen würde, davon zu sprechen.

Durch das harte Training und die Erziehung im Tempel ist es nie dazu gekommen, dass Nuka sich mit irgendwelchen romantischen Interessen auseinandersetzen musste. Er ist nicht richtig dazu in der Lage, zu erkennen, ob ihm ein Mensch etwas bedeutet oder nicht. Die Tatsache, dass er grundsätzlich jedem von Anfang an misstraut, hilft ihm in dieser Hinsicht nicht weiter. Wenn er für jemanden etwas mehr als nur Sympathie empfinden würde, wäre er nicht fähig, das auch zu bemerken - jedenfalls nicht so schnell.

Prolog:

Schon im Kindesalter ist es den Eltern eines begabten Schülers möglich, ihn zum Training zu dem Tempel der Mönche vom Berg Yuval zu schicken, um ihn dort ausbilden zu lassen. Ist der Sohn erst einmal dort, wird es erst wieder zurückkehren, wenn er seine Ausbildung im erwachsenen Alter abgeschlossen hat. Über die Jahre hinweg sind Disziplin, Ruhe und Geduld, aber auch Respekt vor den älteren Meistern Eigenschaften, die einen großen Teil der Zeit in diesem Tempel ausmachen. Einige erfüllen diese Eigenschaften gewissenhaft, andere wiederum nicht. Nuka war einer von diesen anderen. „Schwer erziehbar“ war der allgemeine Begriff für Kinder wie ihn – mitunter ein Grund, weswegen er von seinen Eltern auf so eine Art von Schule geschickt wurde. Zu ihrem Glück war er nicht unbedingt unbegabt und hatte bei dem Aufnahmetest ausnahmsweise nicht gezeigt, wie er sich für gewöhnlich verhielt. Nicht grundsätzlich verkorkst, aber hier und da etwas hitzköpfig, zu gegebenen Zeiten auch auf seine eigene Art und Weise ungeschickt und Nachdenken war auch nicht gerade eine seiner Stärken. Andererseits war er grundlegend aber ziemlich aufgeweckt und fröhlich, selten bei schlechter Laune – eine geborene Frohnatur eben. Das hat sich im Laufe der Zeit etwas geändert. Er wurde erwachsen - man möchte sagen er wurde deutlich ruhiger -, fand weniger Gründe, seiner Fröhlichkeit Ausdruck zu geben und wurde schon nahezu verbittert.


So wurde er schon im Alter von 10 Jahren in dem Tempel aufgenommen, wurde zusammen mit Schülern unterrichtet, die sich auch etwa in diesem Alter befanden. Nur geriet er etwas zu oft in etwas gewalttätigere Konflikte mit eben diesen. Nicht, weil er irgendwelche zwischenmenschlichen Differenzen mit ihnen hatte, ganz im Gegenteil: Sie verstanden sich alle untereinander unheimlich gut. Trotzdem stellte er es aus einem ganz bestimmten Grund immer so dar, als hätte er seine Mitschüler „gerechtfertigt“ attackiert. Schüler, die sich nicht der Norm entsprechend verhielten, wurden mit ihrem Meister konfrontiert und sollten in einem Kampf mit diesem lernen, was sie falsch gemacht haben und dass sie ihresgleichen mindestens genau so respektieren sollten, wie sich selbst. Zweck dieses Kampfes war es natürlich, dass der Schüler irgendwann seinen Fehler einsah und aufgab – gegen die Meister hatten sie natürlich kollektiv keine Chance.

Nuka gab aber nie auf, das war schlicht und einfach gegen seine Natur. Egal, wie sehr sein Gesicht auch grün und blau geschlagen wurde, er stand so lange immer wieder auf, bis man ihn ohnmächtig schlug und er gar keine andere Wahl mehr hatte, als mit dem Kampf aufzuhören. Sobald er sich dann wieder einigermaßen erholt hatte, fing der ganze Spaß von vorne an. Er wollte seine Meister übertreffen und genau das war der schnellste Weg. Gegen seine Mitschüler gewann er schon früh, wurde aber trotzdem noch nicht zu den älteren Schülern geschickt, sondern durfte sich weiter mit den langweiligen Übungen auseinandersetzen, die er schon lange konnte. Anders konnte er gegen seine Meister nicht kämpfen. Fragte man sie als noch nicht lange ausgebildeter Schüler, ob sie vielleicht einen kleinen Trainingskampf bestreiten würden, wurde man nur lächelnd abgewiesen, gepaart mit den Worten „Wenn du so weit bist“. Er war so weit, das wusste er – er musste nur die richtige Möglichkeit finden, das auch jedem zu beweisen und das passende Training. Also suchte er sich immer banalere Gründe, auf seine Kameraden loszugehen, nur damit er wieder mit seinem Meister kämpfen konnte. Dabei wurde sein Körper und im Spezifischen sein Gesicht etwas in Mitleidenschaft gezogen, aber durch diesen doch etwas ungewöhnlich zusammengestellten Trainingsplan kam er erstaunlich schnell an sein Ziel – noch bevor er erwachsen wurde, zwang er den ersten Meister des Tempels zu Boden, sodass dieser gezwungen war, aufzugeben.

Von diesem Zeitpunkt an ging es für ihn Sachen Prestige im Tempel nur noch bergauf. Schnell wurde er zu den bereits erwachsenen Schülern ins Training gegeben und setzte auch da seinen Plan weiter fort. Mit den Kameraden prügeln, zum Meister geschickt werden und dort bis zur Ohnmacht kämpfen oder selbst gewinnen. So wurde er zum jüngsten Meister in der Geschichte des Tempels und unterrichtete danach auch teilweise seine alten Mitschüler.
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