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The student of the Devil

Kurzbeschreibung
GeschichteThriller / P16 / Gen
Clarice Starling Hannibal Lecter OC (Own Character)
03.08.2016
03.08.2016
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655
 
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03.08.2016 655
 
Hi Leute,
das ist meine erste FF also seit bitte nicht all zu streng und sorry, dass der Text nicht so lang ist








1.
Zu Hause gab es keinen Grund zur Freude.  Meine Mutter verschwand noch bevor ich meinen ersten Atemzug machen konnte...  Mein Vater war total oder ist immer noch total überfordert mit der Situation und sieht mich anscheinend daher als Mutter und Frau Ersatz dabei war ich doch erst 15. Also lies mein Vater seine Geld-, Tabletten- und Alkoholprobleme an mir aus. Mit Gewalt oder anders... Ob ich es wollte oder nicht war für ihn vollkommen egal.  
Auch in der Schule war ich nicht sehr beliebt.
Ich wurde schikaniert, also ausgelacht oder ignoriert. Trotz allem musste doch irgendwo ein Lichtstrahl. Er war klein, aber trotzdem da. Meine Bücher!!!
Diese zählten nicht zu denen die in meiner Klassebekannt waren, nein, ich las die Schauderhaften, die die Leute in Grund und Boden gruselte, aber auch Psychologieliteratur. Wenn ich Erwachsen bin, würde ich Psychologie studieren und irgendwann selber eine Praxis eröffnen und meine Vergangenheit hinter mir lassen. Die anderen verstanden mich einfach nicht. Sie konnten sich nicht vorstellen, wie Blut, Mord oder das Innere eines Menschen so faszinierend sein konnte. Meine Klassenkameraden hatten sich einen Scherz daraus gedacht, sich Namen für mich auszudenken, wie z.B. ,,Thriller-Tussie". Und das war nur einer dieser Namen.
Aber ich wusste irgendwann würde ich lachen und es ihnen heimzahlen.

Wie sich herausstellte brauchte es nicht lange für meine Vergeltung...
Alles begann am 15.Juni meines 15. Lebensjahres.
Mein Vater lieferte mich bei meinen Großeltern ab, weil sie sich dafür einsetzten, dass ich nach dem Tod meiner Mutter einmal im Monat zu ihnen kommen würde. Ich freute mich auf das Wochenende ohne meinen Vater. Als wir ankamen, gab  mir meine Oma einen dicken feuchten Kuss und mein Opa grinste peinlich gerührt. Mein Vater gab mir einen Kuss und ging schnell, denn er merkte, dass er nicht willkommen war. Mein Opa ist toll, er ist der einzige der mich verstand. Ich dachte immer, dass ich meinen Charakter von ihm hätte.
Wir setzten uns auf die großen, roten Samtsessel, die im Wohnzimmer standen und erzählten die ganze Nacht Geschichten.  Als ich am morgen aufwachte, hatte meine Oma schon Frühstück gemacht. Sie machte den Vorschlag, dass wir in die Stadt fahren würden. Natürlich taten wir das auch, denn niemand wiedersetzte sich meiner Oma.
Als wir durch ein Großes Kaufhaus gingen,wo man sich in fünf Minuten verlaufen konnte, sah ich einen Bücherladen neben einer Parfümerie.  Der Geruch zog mich an, ich liebte schon immer den Geruch von Flieder und Lavendel.  Aber doch ging ich in den Bücherladen daneben.  Mir fiel ein Buch auf, dass ,,Die größten Kriminellen unserer Zeit“  hieß.Ich stand neben einem Mann, der gerade das Buch nehmen wollte. Ich roch einen leichten Hauch von Lavendel. ,, Lavendel-Vanille. Ich habe es gerade im Laden nebenangekauft.“  Nun sah ich mir den Mann genau an. Er trug italienische Kleidung, einen Hut und einen Mantel aus feinsten Stoffen. Er grinste mich an und ich hatte das Gefühl, dass er mit seinen durchblickenden Augen, meine Gedanken lesen oder mich durchschauen könnte.  Dieser Mann, der mir so unscheinbar erschien, wusste anscheinend immer was ich als nächstes machen würde.
,, Interessierst du dich für sowas?“, fragte er. ,,Für ihr Parfum?“,sagte ich mit einem leichtem Grinsen. ,,Ja, genau  mein Parfum. Aber eigentlich meinte ich das Buch“, sagte er mit einem Hauch von Sarkasmus. ,, Es soll sehr gut sein, also für Leute die sich dafür interessieren. Gut, dass das bei mir der Fall ist.“ ,, Dann kannst du es haben.  Ich glaube nämlich, dass wir uns bald wiedersehen werden. Hier ist meine Karte. Ruf an wenn du möchtest.“ ,, ich werde darauf zurückkommen.“ , sagte ich interessiert  zu einem Mann der anscheinend so wie ich war.

Er schritt davon als würden wir uns wirklich bald wiedersehen…
 
 
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