Vergangenheiten

OneshotRomanze / P6
Aria Montgomery Jason DiLaurentis
03.08.2016
03.08.2016
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"Past Lives" - Genehmigte Übersetzung aus dem Englischen

Autorin des Originals: Chrissybb
Link zum Original: Bitte hier klicken
Altersempfehlung: P6
Hauptpersonen: Aria Montgomery, Jason DiLaurentis
Kapitelanzahl: 1
Genre: Romanze
ANMERKUNG(EN): Dies ist ein AU-ONE-SHOT ÜBER JARIA

Reviews sind sehr gerne gesehen, also scheut euch nicht, eure Meinung zu sagen, falls ihr bessere Übersetzungsvorschläge, Grammatik-, Tipp- oder Rechtschreibfehler oder etwas dergleichen entdeckt!



Wieder und wieder wiederholt sich der Vorgang. Immer und immer wieder verfallen diese zwei Seelen einander stets. Unabhängig von den Umständen oder von ihren enormen Verschiedenheiten. Es ist überdeutlich, dass diese Zwei bestimmt dazu sind, einander zu finden, obwohl die Chancen immer schlecht für sie stehen. Diesmal schreiben wir das Jahr 2013. Ein Jahrzehnt oder dergleichen war vergangen, seit sie sich das letzte Mal gesehen hatten. Diesmal scheint es, als würde das Schicksal für sie endlich ein Auge zudrücken, etwas, das sie reichlich verdient hatten. Das Schicksal hatte es seit Uhrzeiten nicht gut mit ihnen gemeint, zumindest mit der ihrer. Dieses Mal scheint es, als bekämen sie vielleicht ihr Happy End. Alles, was jetzt zwischen ihnen steht, ist, einander wiederzufinden. Womöglich können sie diesmal ihr perfektes Ende kriegen.

Aria dachte nie und nimmer, dass, nur eine neue Route nach Hause zu nehmen, sie von Angesicht zu Angesicht mit solch erstaunlichen grünen Augen bringen würde - Augen, welche sie so leicht durchdrangen, und so vertraut schienen, doch zur selben Zeit so neu - aber da war sie. »Hey.« Seine Stimme klang klarer als eine Bimmel und versuchte, sie in eine Art Trance gleiten zu lassen, bis sie sich ihren Weg wieder hinaus zwang. »Hi«, hauchte sie zurück, ein paar Male blinzelnd, um zu versuchen, von diesen sonderbaren Gefühlen freizukommen und den Gedanken an den Typ, dessen Name sie nicht einmal wusste. Was ging hier genau vor sich? Warum hatte sie das Gefühl, als kennte sie ihn, wenn sie doch nur zu gut wusste, dass sie es nicht tat? Und zu guter Letzt: Warum starrte der umwerfende Mann ihr in die Augen, als dächte und fühlte er das gleiche wie sie in diesem Augenblick?

Stunden später saßen Aria und der Kerl, dem sie gerade begegnet war - und dessen Name, wie sie jetzt wusste, Jason war -, außerhalb der Coffee Bean und plauderten einfach, als wären sie alte Freunde, während sie an ihren Getränken nippten. Es hatte überhaupt nicht lange gebraucht, bevor beide anfingen sich so zu fühlen, als hätten sie den Anderen schon ihr ganzes Leben lang gekannt. »Ich bin gleich zurück«, verkündete Jason, bevor er nach drinnen verschwand, nur um einen Moment später mit einem Schokomuffin für sie zurückzukehren. »Woher wusstest du, dass das meine Lieblingssorte ist?«, fragte Aria und wählte nur die obere Seite, um daran zu knabbern. Jason zuckte lediglich die Schultern, bevor er entgegnete: »Ich hab's geraten.« Aria starrte ihn einen Augenblick lang an, beobachtend, wie er grinste, ehe sie hinunter auf ihren Muffin blickte, der nun gespickt mit fehlenden Stücken war.

»Das ist seltsam, nicht wahr?«, fragte sie, es sichtlich meidend, zu ihm auf zu sehen. »Irgendwie schon«, bestätigte Jason und nahm einen kleinen Schluck von seinem Getränk, bevor er fortfuhr. »Aber es scheint irgendwie natürlich, oder? Zumindest für mich«, fügte er hinzu und sein Blick suchte erfolglos ihren. Einige Momente der Stille vertickten, bevor sie ihn endlich ansah, und sofort wusste sie tief in sich drinnen, dass er Recht hatte - obwohl es für sie keinen Sinn ergab. »Glaubst du an Vorleben?«, fragte Aria, ohne es vorher überhaupt zu denken. Ehrlich gesagt platzte es einfach irgendwie aus ihr heraus, sobald sie ihm in die Augen sah. Jason kicherte, wenngleich er ebenfalls nickte, was sie als ein gutes Zeichen nahm. »Das tue ich tatsächlich«, antwortete er. »Vielleicht waren wir in unserem letzten Leben ein Liebespaar«, scherzte er und langte hinüber, um etwas vom Muffin wegzuzupfen, damit er etwas davon naschen konnte. »Ich auch«, gab Aria sanft zurück, seinen Scherz mit Ausnahme von der kleinen Schamesröte, die er auf ihren Wangen verursachte, ignorierend, bevor sie damit fortfuhr, seine Hand von ihrem Muffin wegzuschlagen. Irgendwie endigte ihre Hand umschlungen mit der seinen, doch keiner machte Anstalten, den Griff zu lösen.

Nach einem angespannten Augenblick zog Aria ihre Hände näher zu sich. Glücklicherweise verstand Jason die Andeutung und lehnte sich mit Leichtigkeit vor, um ihre Lippen an seine eigenen streifen zu lassen. In dem Moment, in dem sich ihre Lippen trafen, überkam sie beide ein Rausch. Fast schon, als stürzten alle Gefühle ihrer Vergangenheiten auf einmal in ihr gegenwärtiges Leben. Ein einfacher Kuss und es war, als wäre die Welt um sie herum mit einem Mal erhellt worden.

Einige weitere Stunden später lagen sie draußen im Gras vor seinem Haus - nicht fern von dem Ort, an dem sie sich am letzten Tag getroffen hatten. Ihre Augen waren auf die funkelnden Sterne gerichtet, während ihr Kopf auf seiner Brust ruhte, ihre Hände immer noch verflochten, nun auf ihrer eigenen liegend. »Jase?« Sie wandte sich leicht um, um zu ihm auf zu sehen. »Ja?«, erwiderte er und sein Blick traf für einen Moment den ihren. »Das ist verrückt…« Sie brach ab, wegen sich selbst den Kopf schüttelnd. »Aber ich denke, ich liebe dich«, endete sie und vergrub ihren Kopf an seiner Brust, als erwartete sie die schlimmstmögliche Antwort darauf. »Es ist verrückt«, bestätigte er. »Aber ich denke, ich liebe dich auch«, sagte er zu ihr, seine freie Hand benutzend, um ihr Kinn anzuheben, damit sie ihn ansah. »Also schätze ich, wir sind beide verrückt«, schloss er und lächelte sie an, während seine Lippen die ihren einmal mehr trafen.
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