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The Expendables - Cheers

von -Jolly-
GeschichteAbenteuer, Krimi / P18 / MaleSlash
Barney "The Schizo" Ross Gunnar Jensen Hale Caesar Lee Christmas OC (Own Character) Toll Road
03.08.2016
20.08.2016
10
34.908
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03.08.2016 2.387
 
Da war ich nun. Die Biker Bar Big Point war sehr rustikal, dennoch sehr gemütlich. Gelangweilt lehnte ich an der Theke und nippte an meinem Whiskey. Church würde erst in etwa 45 Minuten hier aufschlagen und selbst das war nicht sicher. Manchmal hatte er die Angewohnheit einfach später zu kommen, obwohl er wusste, dass ich das hasste. An der kleinen Bühne war eine Band dabei ihre Instrumente aufzubauen. Der Barkeeper kannte mich, schließlich war ich schon öfter hier gewesen. „Wieso so alleine?“ fragte er mit seiner rauchigen Stimme. Ich sah von meinem Glas auf. „ich warte auf meinen Vater.“ antwortete ich lächelnd. Es war mir immer zu schwer zu erklären, wieso er „nur“ mein Ziehvater war. Verwundert sah der Barmann mich an. „Church? Der war gestern hier.“ Verwirrt sah ich ihn an, doch ehe, dass ich weiter fragen konnte wurde das Gespräch unterbrochen wurde, weil der Bandleader depressiv herüber kam. „Wir können nicht spielen.“ hörte ich ihn flüstern. „unser Gitarrist hat sich die Hand gebrochen. Ist von einer Treppe gefallen.“ „Was ist mit Ersatz?“ „Haben wir nicht.“ „Ich kann Gitarre spielen.“ platze es aus mir heraus. War das eine kluge Idee? „Du kannst E-Gitarre spielen?“ wunderte der Bandleader sich. „Ja, klar.“ meinte ich. Früher hatte ich es mal gelernt, aber ewig hatte ich nicht mehr gespielt. Zack stand ich vorne an der Bühne und hielt die Gitarre. Etwas nervös war ich schon. Ich hatte noch nie vor Publikum gespielt. Der Bandleader zählte alle Lieder auf und fragte ob ich die kenne. Die Band war also eine Cover band. Ich kannte alle Lieder. So einigermaßen, dass ich sie spielen konnte. Das erste Lied war von Nickel back „Burn it to the Ground“. Tatsächlich machte ich das wirklich gut und ich hatte Angst mich zu vergreifen, doch ich zwang mich einfach dazu mich zu konzentrieren. Wir spielten noch ein Lied und noch eins. Das letzte Lied war von Fall Out Boy „Dance, Dance“. Plötzlich sah ich Church durch die Tür kommen mit fünf muskelbepackten Männern. Ich hoffte so sehr, dass ich von ihm nicht gesehen wurde. Hätte auch geklappt, wenn der Bandleader nicht laut ins Mikrofone gebrüllt hätte. „Vielen Dank an Layla, die eingesprungen ist und uns geholfen hat.“ Ich hätte ihm nie meinen Namen sagen sollen. Mein erster Gedanke war ihn mit der Gitarre zu verprügeln, aber irgendwie fand ich es nicht besonders intelligent es hier und jetzt zu tun. Vielleicht später, wenn weniger Menschen da waren. Man musste eben alles genau einplanen. Meine bleiche Haut wurde von jetzt auf gleich feuerrot. War hier nicht irgendwo ein Mauseloch, wo ich mich verstecken konnte? Nein, schade.... Auf einmal begann das Lied und ich musste weiter spielen. In diesem Lied war die Gitarre viel zu häufig vertreten. Ob Church mich gesehen hatte? Vor allem beim Refrain mussten meine Fingern über die Seiten fliegen. Deswegen vergaß ich schnell, dass Church da stand, zumindest versuchte ich es krampfhaft. Diese drei Minuten gingen schneller vorbei als ich gewollt hatte. Die Gitarre gab ich wieder ab. Die Bandmitglieder bedankten sich herzlich bei mir und stellten einen weiteren Gig mit mir in Aussicht. Ich löste mich von ihnen und suchte mit den Augen nach Church, damit ich leise abhauen konnte und ihm im besten Fall nicht in die Arme laufen würde. Es waren viele Menschen da, noch dazu war ich klein und in so was ausgebildet. Es konnte eigentlich gar nicht schief gehen. Still und heimlich quetschte ich mich zwischen den Menschen vorbei. Fast hätte ich es geschafft, die Tür war zum greifen nahe, na ja.... aber auch nur fast. In letzter Zeit ging einfach viel zu viel schief. Unvermittelt spürte ich einen griff an der Schulter, dann ging es wahnsinnig schnell, selbst ich konnte dem nicht folgen. Ich wurde gedreht und ran gezogen, dann befand ich mich auch schon in der Runde die Church mit gebracht hatte. Der Typ, der lässig den Arm um mich gelegt hatte, war bestimmt zwei Köpfe größer wie ich. Noch dazu war er so wie jeder der fünf eine Kante, ein Schrank, ein Bär von einem Mann. Na ja du weist sicher was ich meine. Church sah mich grinsend an: „Du wolltest wohl gehen?“ „Guten Abend...Hat mich die alte Cannabis Sache am Ende doch noch eingeholt.“ räusperte ich mich. Er zog die Augenbraue hoch. „Bitte was?“ „ach egal, war ein Witz Church.“ meinte ich schnell „Willst du mir deine netten, kleinen Freunde nicht vorstellen?“ Oke so klein waren sie nun auch wieder nicht. Ja ich versuchte abzulenken, er musste nicht wissen was ich mal getan hatte. Church stellte das Grüppchen vor. Es waren Barney Ross, Toll Road, Lee Christmas, der Mann der den Arm um mich gelegt hatte hieß Gunnar Jensen und Hale Caesar. Unbemerkt rüttelte ich den Arm von Gunnar von meiner Schulter. Definitiv zu viel Körperkontakt mit fremden Menschen. „Wie geht’s dir Layla?“ fragte Christmas höflich, nachdem ich jedem die Hand gegeben hatte und mich auch vorgestellt hatte. „Gut“ antwortete ich selbstsicher wie immer. „Wir haben gefragt wie es dir geht nicht wie du aussiehst.“ gab Gunnar karg von sich. Lachend sah ich auf. Ich mochte so einen trockenen Humor. Nur Church nicht. War ja klar. Er sah Gunnar mit einem tödlichen Blick an. Er sollte nicht jetzt den fürsorglichen Vater spielen. Ich wollte nur einen schönen Abend mit ihm verbringen. Langsam nahm ich Churchs Hand. „nun guck nicht so böse es war doch nur ein Witz.“ beschwichtigte ich ihn. Barney meinte nun: „Das ist also deine Prinzessin von der du uns erzählt hast.“ Hale warf dazwischen: „Eine fast tote.“ Er hatte es ihnen erzählt? Warum? Jetzt war ich schon leicht angepisst auf ihn. Toll fügte hinzu: „Hat sie aber scheinbar gut weg gesteckt.“ „Church...“ entfuhr es mir mit einem wütenden Unterton. Was fiel ihm ein diesen dahergelaufenen Witzfiguren meinen fast Tod zu erzählen?! Church legte eine Hand auf meine Schulter. „Ganz ruhig Layla.“ sagte er. Da konnte ich nicht ruhig bleiben! „Ich kann das erklären.“ Ich versuchte mich abzuregen. „Hoffentlich ist die Erklärung gut.“ zischte ich entnervt. „Du willst ja zu deinem Familienhaus Fahren. Die Expendables werden dich begleiten.“ erklärte Church ruhig. „Nein.“ Ich wollte alleine dahin, das ging diese Männer nichts an. Wieso verstand Church das nicht? Verdattert sah Church mich an. „Wie nein?!“ „Einfach nein Church! Ich kann das!“ Church wusste wie bockig ich sein konnte. „Das weiß ich, aber der, der dich versucht hat zu töten, wird es wieder versuchen.“ meinte er ernst. „du weist das ich morgen weg muss für ein paar Wochen wegen einem dringenden Termin.“ „Hast du mir das gesagt?“ „JA?!“ „Wenn du das sagst...“ Es wirkte desinteressiert. Er hatte es mir wahrscheinlich gesagt, aber seine Termine hielt ich nicht so nach. „Pass auf Layla.“ drohte Church mir, „Wenn du die Expendables nicht akzeptierst, dann werde ich dich niederschlagen und einfach mitnehmen.“ „Das würdest du nicht wagen.“ Church sah mich eindringlich an, sein Blick sagte alles. „Oke würdest du.“ Ich beendete den Starrwettbewerb, schaute weg und verschränkte die Arme. Er wusste das er gewonnen hatte, Trotzdem wusste ich das er erwartete, dass ich meine Niederlage zu gab. „Na gut Church. Hast ja gewonnen, die fünf dürfen mich begleiten.“ stimmte ich letztendlich zu. Da kam der Barkeeper und stellte uns allen ein Bier hin. „Hier als Dank für Laylas tollen Auftritt.“ Tja hatte meine unvorhergesehener Auftritt doch etwas Gutes mit sich gebracht. Zusammen tranken wir das Bier. Aus einem wurden immer mehr. Die Expendables waren lustiger als ich dachte. Konnte aber auch am steigenden Alkoholpegel liegen, dass es lustiger wurde. Auf einmal sagte Church: „Na dann lasst uns mal vor glühen.“ Er ging zur Bar und Kam mit einer Flasche Whiskey zurück an den Tisch. „Vor glühen?“ lachte ich „Wir fackeln uns ab.“ Toll stieß mir in die Seite und sprach leise: „Was ist den mit dem?“ „So ist er eigentlich immer, wenn er nicht geschäftlich unterwegs ist.“ erklärte ich ihm. Tolls Stoß in die Seite hatte dezent weh getan, was für spitze Knochen hatte er den bitte? Aber gut ich war hart im nehmen. Gunnar meinte ganz unvermittelt: „Genialität ist, wenn du von den meisten Dingen keine blasse Ahnung hast, aber eloquent weit schweifend darüber dozierend kannst. Church kann das am besten.“ Erstaunt sah ich Gunnar an, dass er sich so gehoben ausdrücken konnte. Er sah nun mal aus wie ein hohler Schläger, trotzdem musste ich darüber lachen, denn er hatte recht. Wir alle lachten, außer Church, der hatte es nicht mitbekommen, dass war auch besser so. Gunnar ergänzte: „Ich bin auch ohne Alkohol witzig, aber sicher ist sicher.“ Seine halb volle Flasche Bier schüttete er sich auf Ex hinter die Binde. Die Whiskey Flasche war von uns auch schnell geleert. Christmas erzählte uns von seiner missglückten Beziehung. Hale hob sein Glas: „Versteh einer die Frauen.“ Ich räusperte mich. „Du bist keine Frau.“ Entgegnete Church mir. Empört informierte ich ihn: „Ich bin 28 Jahre alt!!“ Irgendwie vergaß er das ganz gerne mal. Barney unterstützte mich sogar: „Sie hat recht...sie ist eine junge hübsche Frau.“ Ich nickte ihm zu: „Danke Barney.“ Dann wand ich mich an Hale: „Außerdem Hale, wer Männer versteht, kann auch durch 0 Teilen.“Ich wollte als einzige Frau in der Runde musste meinem Geschlecht die Stange halten. Auch ich stand nun auf um Nachschub zu organisieren. Ich ging zur Bar und holte eine Flasche Schnaps, doch als ich am Tisch ankam erhob Church sich gerade: „Ich werde dann mal für meine Reise alles vorbereiten.“ “Du gehst schon?“ fragte ich traurig. „aber ich darf noch da bleiben oder?“ Er nahm mich in den Arm. „Ja...wir hören noch voneinander.“ verabschiedete sich Church. Ich antwortete ihn: „Das hoffe ich doch!“
Dann verließ er die Bar. „So ich habe auch mal was leckeres organisiert.“ sprach ich lächelnd und stellte die Flasche auf den Tisch. „So meine Herren das trinken kann weiter gehen.“ Natürlich hatten wir noch lange unseren Spaß. Das war nicht die letzte Flasche die wir in dieser Nacht killten. Zum Schluss waren wir alle ganz schön blau, aber sehr heiter. Als es 4 Uhr war, war auch meine Zeit gekommen. Meine Lider fühlten sich ziemlich schwer an oder es war mein ganzer Kopf. Keine Ahnung schwer einzuschätzen in meinem Zustand. Mit leichten Schwankungen stand ich auf. Um mich fest zuhalten klammerte ich mich an Tolls Schulter. „Leute ihr seid über witzig.“ kam es noch klar von mir. Zum Glück, hatte ich keine Sprachfehler. „Aber mein Kissen ruft und ich habe es noch nie warten lassen.“ lachte ich. Barney erhob sich auch. „Ich werde dich nach hause bringen,“ meinte er. Wild fuchtelte ich mit meinen Armen, sah wohl nur halb so abwehrend aus wie behindert. „Nein ich kann das.“ sagte ich stur. Hale erwiderte trocken, „Du torkelst  und stolperst.“ Das hatte er richtig erkannt, aber ich wollte keine Hilfe. „Lass mich, ich kann das!“ antwortete ich ebenso trocken: „Wer torkelt hat mehr von Weg.“ Gunnar fügte hinzu: „Noch dazu, wird der Weg von Fall zu Fall lustiger.“Christmas ergänzte auch: „Sie ist zwar zu nichts mehr zu gebrauchen, aber anscheinend zu allem fähig.“ Recht hatte er schon. Herzhaft lachten wir alle wieder. Ich sah in der Gruppe herum. Da bemerkte ich, wie Gunnar mich nachdenklich musterte und an meinen weiblichen Rundungen kurz hängen blieb. Bevor ich was sagen konnte, sprach Barney ein Machtwort: „Ich werde dich nach hause bringen, egal wie stur du dich anstellt.“ „Ich bin nicht stur!“ widersprach ich ernst. „ich sehe nur prinzipiell alles anders.“ Energisch ging ich auf Barney zu, leider stolperte ich aus einem unerfindlichen Grund. Allerdings fiel ich genau in Barneys Arme. Ehrlich sagte ich: „Zugegeben, nicht mein bester Abgang.“ Wir lachten, ja ich konnte auch über meine eigene Dummheit lachen. So musste ich also mit Barney nach Hause gehen. Barney sah auf den ersten Blick aus wie ein richtiger Schlägertyp, eigentlich war er aber super freundlich. Wir zwei Schnapsdrosseln torkelten nun zusammen über den Bordstein. Oke ich torkelte aber Barney schaffte es nicht von mir mit geschliffen oder weg geschoben zu werden. Klar da brauchte ich mehr Kraft um so eine Muskelmaße zu bewegen und für mich sollte sich das alles als sehr schwierig gestalten, deshalb lasste ich es. Einige Meter weiter blieb Barney an einem Kiosk stehen. „Warte, ich geh mir Zigaretten kaufen. Bleibst du eben hier?“ fragte er ernst. Natürlich erkundigte ich mich: „Was wenn nicht?“ „Dann Leine ich dich an der Laterne an.“ gab Barney von sich. Mein Blick schweifte zu der Laterne am Bordstein. „Oke gewonnen.“ kicherte ich und lehnte mich an die Laterne. „Ich warte brav hier.“ Daraufhin verschwand er in dem Kiosk. Lange dauerte es auch nicht, hoffte ich. Ehe Barney raus kam, kam aus der Tür ein schmieriger Typ, der sofort stehen blieb. „Na hübsches Mädchen.“ begrüßte er mich. Wirklich Bock von so einem Typen angebaggert zu werden hatte ich nicht. Was fiel diesem Typen ein? Schlimmer konnte es gar nicht werden. „Endlich, die passende Frau zu meiner Bettwäsche.“ Oke es konnte noch schlimmer werden. „Man hast du einen schlechten Geschmack.“ konterte ich. Irgendwas musste ich doch sagen. Mit so einem Typen wollte ich mich gar nicht erst anbinden. „Darf ich die Ehre haben und dich nach Hause tragen?“ fragte er einfach unbeirrt. Da sah ich Barney neben ihm stehen, der aus dem Kiosk gekommen war. Barney warf trocken dazwischen: „Tut mir leid, die Ehre gebührt mir.“ Ohne mit der Wimper zu zucken hob Barney mich hoch und ging. Neugierig sah ich über die Schulter. Der Kerl sah gar nicht glücklich aus mit der ganzen Situation. Der Blick war unbezahlbar von ihm. Fast hätte ich laut gelacht. „Das hast du gut gemacht, danke Barney.“ bedankte ich mich breit grinsend. „Jetzt kann ich mir nur keine Zigarette anzünden.“ behauptete er. Ich nahm die Packung, holte zwei raus, zündete beide an, mit dem Feuerzeug, welches ich aus meiner Hosentasche geholt hatte und gab ihm eine davon. „Du rauchst auch.“ wunderte Barney sich. „Wehe du erzählst das Church.“ drohte ich ernst. Grinsend meinte er: „Meine Lippen sind versiegelt.“ Sacht tätschelte ich seinen Kopf „Brav, aber eigentlich rauche ich nur wenn ich blau bin, also fast immer, aber das muss Church auch nicht wissen.“ „Er weiß anscheinend nicht viel über dich.“ Ich wiegte leicht meinen Kopf. „Nur das eine oder andere.“ Bis vor meine Haustür trug mich Barney mich,davor lies er mich hinunter. „Willst du noch kurz mit hoch?“ erkundigte ich mich.
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