Fly in Air Specials

von Mirisu
GeschichteAllgemein / P16
01.08.2016
08.01.2018
15
17484
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Dieses Kapitel
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Vorwort:  Zuerst kommt das Special zu Hikarus und Saras Vergangenheit. Später werden noch mehr kleine Geschichten folgen. Empfohlen wird dabei wenigstens die Fanfictions Fly in Air (https://www.fanfiktion.de/s/555385130004be6b30c5c399/1/Fly-in-Air & https://www.fanfiktion.de/s/56c078170004be5ed9e013a/1/Fly-in-Airs-Special-Travel-of-Life) und auch Fly in Air - New Generation (https://www.fanfiktion.de/s/5640f61c0004d7689aace33/1/Fly-in-Air-New-Generation) teils zu kennen, damit man diese FF besser verstehen wird.

Kurzbeschreibung:
Hikaru ist ein schüchterner Schüler der sich kaum mit jemanden unterhält oder mit jemanden etwas unternimmt. Zwar könnte er Freunde haben, jedoch zieht er sich selbst sehr zurück. Doch eines Tages, an einem ganz normalen Schultag kommt eine neue Klassenkameradin, ändert dies sein Alltag?
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The Fox and Gryphon-Arc: Prolog

Ein schwarzer Fuchs, mit zwei Schwänzen und weißen Schwanzspitzen stand vor dem Schulgebäude. Als alle Schüler die Schule bereits betreten hatte, nahm dieser Fuchs eine andere Form wahr. Eine menschliche Gestalt. Seine Haarfarbe war in Orange gehalten und seine Augen blitzen in blauer Farbe auf. Der junge Grundschüler lief daraufhin in das Gebäude und ging zu seinem Klassenzimmer. Wie immer saß er allein. Allgemein verhielt er sich lieber ruhig und zurückhaltend, was daran lag, dass er anders als andere war. Er war kein einfacher Mensch, da er eine tierische Gestalt annehmen konnte, was aber keiner von seiner Klasse wusste. Eigentlich wusste dies keiner außer ihm selbst. Und seine Eltern? Die waren schon tot. Bei wem lebte er stattdessen? Natürlich allein. Er schloss sich selbst so ziemlich aus. Unbeliebt war er trotzdem nicht, da er sich gut mit seinen Klassenkameraden verstand.
Kurz darauf kam der Lehrer ins Klassenzimmer, der ein Mädchen mitbrachte. Offensichtlich eine neue Mitschülerin. Von seinem Platz aus, im hintersten Eck, musterte er die Neue. Braune Haare, braune Augen, eigentlich ein ziemlich normales Mädchen, dachte sich der Orangehaarige sich.
„Darf ich vorstellen? Das ist Sara, eure neue Mitschülerin.“, stellte der Lehrer die Schülerin der Klasse vor.
Einige Schüler musterten sie, jedoch blieb das Mädchen ruhig. Der Klassenlehrer verwies die Braunhaarige auf einen freien Platz, der vor dem Gestaltenwandler lag. Doch der Junge blieb ruhig und schrieb einfach alles mit, was im Unterricht geschah, was Sara ihm natürlich gleichtat.

Nach zwei Schulstunden klingelte es zur Pause, woraufhin der Junge mit den orangenen Haaren aufstand und sich streckte. Ohne mit der Neuen ein Wort zu wechseln ging er nach draußen, während sie im Klassenzimmer blieb.
Irgendwie fühlte sie sich nicht wirklich wohl, vielleicht lag das daran, dass sie sich erst an die neue Klasse gewöhnen musste. Oder war es, dass er nichts zu ihr sagte? Grübelnd ließ sich der Junge im Pausenhof auf einer Bank nieder. Still sah er einigen Schülern zu, wie sie fangen spielten. Wie auch jetzt wurde er gefragt, ob er nicht mitspielen wolle, jedoch lehnte er es lächelnd ab.
Während er den anderen Schülern noch etwas zusah, dachte er auch ein wenig wegen der neuen Schülerin nach. Vielleicht war sie einsam? Sie war auch sehr ruhig und hatte kein Wort gesagt. Wobei er auch nicht besser war. Gedankenversunken erhob er sich von der Bank und lief wieder zu seinem Klassenzimmer, da die Pause auch kurz darauf schon wieder zu Ende ging.
„Nun möchte ich ankündigen, dass ihr zu zweit an einem Projekt arbeitet werdet. Wer welchen Partner kriegt, wird selbstverständlich mit einem Los bestimmt, damit es keine Streitereien gibt.“, kam es vom Lehrer.
Jeder Schüler wählte ein Los – doch der Fuchsjunge wartete lieber zum Schluss. Irgendwie merkte er, wie ähnlich ihm diese Sara war. Sie verhielt sich echt so ähnlich wie er. Da zum Schluss auch nur noch er und Sara übrigblieben, mussten sie eine Gruppe bilden. Daraufhin setzte er sich zu der Braunhaarigen.
„Ich bin Sigaru Hikaru und bin sieben Jahre alt. Wie alt bist du eigentlich, wenn ich fragen darf?“, kam Hikaru nun mal zu Wort.
„Sechs…“, erwiderte sie knapp.
„Okay. Dann lass uns mal ran an die Vorbereitung.“ Hikaru bemerkte ihre Demotivation. Vielleicht lag es daran, dass er ihr komisch vorkam? Das wäre für ihn auch nichts neues, da er von vielen als seltsam und langweilig bezeichnet wurde, da er kaum mitspielte oder sich mit integrierte.

Nach der vierten Schulstunde hatten die Schüler schon Feierabend. Vor Freude rannten alle Schüler aus dem Klassenzimmer – bis auf Sara und Hikaru.
Nur mit einem leichten Lächeln verabschiedete sich der Grundschüler von Sara und verließ daraufhin das Zimmer. Als er das Schulgelände verlassen hatte, nahm er wieder seine Fuchsgestalt an. Eigentlich waren normale Füchse größer, aber er fiel in dieser Form etwas kleiner als normale Füchse aus.
Seufzend erhob sich Sara von ihrem Platz und machte sich auf den Heimweg. Sie wollte dieses Projekt nicht machen, da sie diesen Jungen nicht mal kannte. Und er sprach auch kaum mit ihr. Was sie jedoch nicht wusste, dass er ziemlich schüchtern war.

Als auch Hikaru zuhause ankam, sprang er gleich entspannt aufs Sofa, zumindest bis sein Magen zu knurren anfing. Er hatte ja noch gar nichts gegessen fiel ihm auf. Der Orangehaarige nahm seine menschliche Gestalt an und lief in die Küche, wo er sich eine Kleinigkeit kochte. Die Wohnung war schon etwas herumgekommen, aber das reichte ihm, zudem er sich eine ordentliche Wohnung nicht leisten konnte. Denn diese Wohnung fand er damals kurz nach dem Tod seiner Eltern unbewohnt auf.
Man konnte hier auch immer rein- und raus wann man wollte, damit nicht auffiel, dass hier noch jemand lebte. Hinzu kam, dass man ihn sonst ins Heim schicken würde, was er nicht wollte. Immer wenn jemand diese Wohnung kontrollierte, nahm er schnell die Gestalt des Fuchses an und alle dachten sich deshalb dass hier nur ein verlassener Fuchs lebte. Die ganzen Sachen wie Geschirr, Waschmittel und so weiter verstaute er einfach dort, wo keiner danach suchen würde. Zumindest war dies nicht schwer, da keiner die Wohnung durchsuchte.
Nachdem er sich ein paar Nudeln warmgemacht hatte, machte er sich es auf dem Sofa im Wohnzimmer gemütlich. Einen Fernseher hatte er nicht. Er hatte so gut wie gar nichts, was ein Kind in seinem Alter brauchte. Und wie er sich Essen, Schulzeug und sonstiges Alltägliches zulegte, war ganz einfach. Er half Leuten in der Gegend einfach beim Autowaschen, putzen der Wohnungen und so weiter aus. So verdiente er sich ein kleines Taschengeld. Viele wollten ihn in diesem Alter nicht arbeiten lassen, aber er bestand darauf, da er es auch unbedingt wollte, weshalb die Leute meist damit einverstanden waren.

Während er aß waren seine Gedanken wieder bei dem Mädchen. Sara. Entweder war sie so ruhig, weil sie auch schüchtern wie er war oder es lag einfach daran, dass sie neu war. Oder jagte er ihr Angst ein? Immerhin war er auch kein normaler Mensch, wobei sie das nicht wusste. Vielleicht sollte er sich doch mal etwas zusammenreißen und mehr mit ihr reden, damit sie sich besser in der Klasse einleben konnte.
„Wieso mache ich mir ausgerechnet jetzt so groß Gedanken um jemanden?“, seufzte der Grundschüler.
Er aß seine Nudeln auf, spülte daraufhin das Geschirr ab und räumte es schließlich wieder weg.
Hikaru riss sich zusammen sich nicht mehr zu sehr den Kopf zu zerbrechen und beschloss sich schlafen zu legen, wofür er seine Gestalt des Fuchses annahm und sich auf dem Sofa einrollte. Kurz darauf schlief er ein.
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