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Zu Ihrem eigenen Schutz

GeschichteFreundschaft, Schmerz/Trost / P6 / Gen
Megamind Minion
01.08.2016
19.11.2016
4
3.337
1
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3 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
01.08.2016 464
 
Der Film Megamind und die Charaktere gehören Dreamworks. Ich verdiene kein Geld an dieser Geschichte.
Vielen Dank an Megavolt  fürs Betalesen.
Und noch viel Spaß.

Der kleine Helfer sah in die traurigen, grünen Augen. „Du wirst alles tun, um auf ihn aufzupassen.“
Der Fisch konnte noch keine Worte formen, also sah er nach links oben, um mit „Ja“ zu antworten. Obwohl es keine Frage war, sondern eine Feststellung. Das ist es nämlich was Helfer tun; den Meister oder die Meisterin in allem zu unterstützen und für dessen Wohlbefinden zu sorgen.
Das ist eines Helfers einziger Sinn und Zweck. Das steht über jeder Moral. Das ist das einzige gültige Gesetz.
Aber die freiwillige Zustimmung beruhigte die schwangere Frau vor ihm.
Und ist es nicht ein wunderbarer und erfüllender Zweck, auf die Person aufzupassen, die du am meisten liebst?

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Minion sah in die traurigen, grünen Augen. „Ich werde eine Karriere als Superschurke einschlagen!“
Minion war etwas verdutzt. Solche Worte erwartet man nicht von einem Sechsjährigen. Insbesondere einem mit einer überwältigen Intelligenz. Einem, der in seiner Freizeit Schutzschilder baut und keine Waffen. Einem, der vor ein paar Wochen noch versucht hat seiner gesamten Klasse Süßigkeiten zu spendieren. Einem der seinem besten Freund die Fähigkeit schenkt zu laufen.

„Wie kommen Sie darauf, Sir?“ Die Respektsbezeichnug blieb nachdem man versagt hatte, seinem Meister einen Namen zu geben, der diesem auch gefiel.
„Unser Herr Saubermann stellt mich seit dem dritten Tag in die Ecke, wenn ich etwas Schlimmes angestellt habe, Minion.“ Der kleine Junge erhob darauf dramatisch den Zeigefinger. „Das Schicksal winkt mit dem Zaunpfahl und ich habe folge zu leisten!“ Diese hochtrabenden Wörter klangen einfach nur lächerlich mit dieser Kieksstimme und Minion war... verwirrt.
Ein paar unreife Rotzblagen und eine inkompetente Lehrerin sagen der klügsten Person, die je gelebt hat, sie sei böse und diese... glaubt es? „Sir, ich glaube nicht, dass...“
Sein junger Herr unterbrach ihn. „Ich weiß, das Leben eines Schurken ist ein einsames, aber du warst mir immer treu, mein fischiger Freund.“
Wieder diese Kieksstimme, aber Minion horchte auf. Einsam. Nur Meister und Helfer. Kein missbilligender Erwachsender, keine Kinder, die mit Beschimpfungen um sich schmeißen, keine falschen Freunde. Wie schlecht kann das schon sein.
„Du wirst doch bei mir bleiben und mir helfen, Minion?“ Der Junge legte die zitternde Hand aufs Glas.
Minion antwortete mit einem Lächeln und aufgeregt flatternden Seitenflossen. „Wo auch immer Sie hingehören, da gehöre ich auch hin. Und ich stehe Ihnen immer zur Seite, Sir.“
Das ist es nämlich was Minion tut; seinem Meister in allem zu unterstützen und für dessen Wohlbefinden zu sorgen.
Das ist Minions einziger Sinn und Zweck. Das steht über jeder Moral. Das ist das einzige wahre Gesetz.

Und ist es nicht ein wunderbarer und erfüllender Zweck, auf die Person aufzupassen, die du über Alles liebst?
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