Das Herz will,  was das Herz begehrt

GeschichteDrama, Romanze / P18
Emma Ludbrook Jared Leto Shannon Leto Tomislav "Tomo" Milicevic
29.07.2016
17.03.2019
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Hallo zusammen,
ich hoffe euch gefällt meine neue FF an der ich gerade arbeite.
Viel Spaß beim Lesen.

Eure
Christmasbell

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Aufeinander treffen.


Es war ein sehr warmer Tag als eine Frau im alter von gerade noch neunundzwanzig aus dem Prüfungssaal kam und erleichtert ausatmete, da sie endlich alle Prüfungen durch hatte. Eigentlich durfte der Professor nichts sagen, wie sie bestanden hatte aber er machte ihr klar, dass sie auf jedenfall alles geschafft hatte. Auf das offizielle Ergebnis musste sie noch bis zum Abschluss gedulden. Die zierliche Person zog an ihrem Hosenbund, da sie das Gefühl hatte sie würde ihr von der Hüfte rutschen, bevor sie los ging und das Universitätsgelände verließ. Nach nur knappen zwanzig Minuten setzte sie sich in ihr Lieblingscafé. Als sich die Marke von ihrem Lieblingskaffee endlich dazu entschlossen hatte ein eigens Café aufzumachen war, sie schwer begeistert gewesen, denn so konnte sie einfach um die Ecke fallen und schon hatte sie heißen Kaffee in der Hand. Ein Glück, dass sie bei ihr in der Nähe eröffnet hatten. Kaffee wurde ihre Ersatzdroge zum Essen. Klar aß sie gerne, doch sie hatte auch den Preis dafür zahlen müssen mit Kleidergröße 50 fand sie sich langsam auch nicht mehr schön und sie beschloss endlich was in ihrem Leben zu ändern. Erst stellte sie die Ernährung wodurch schon einige Pfunde purzelten. Dann addierte sie den Sport dazu und lernte dadurch ihre beste Freundin kennen. Die Frau von ihrem Personaltrainer. Jetzt nach zwei Jahren trug sie Größe 38 und war glücklich darüber. Leider hat ihre Haut das nicht ganz mit gemacht so dass sie sich doch unter das Messer legen müssen. Doch endlich war so wie sie es sich gewünscht hatte. „Kaffee Emily?“, fragte eine männliche Stimme neben ihr.
„Travis, gerne.“, damit schenkte er ihr den Kaffee ein und setzte sich zu ihr an den Tisch, da grad nicht viel los war.
„Na bist du fertig mit deiner Prüfung, du siehst so entspannt aus?“
„Ja endlich. Jetzt kann ich endlich auch offiziell sagen das ich Designerin bin. Das Diplom gibt es aber erst in ein paar Wochen.“
„Wenn du möchtest kannst du mir beziehungsweise uns als mir und mein Geschäftspartner leichte Anzüge machen also nicht all zu schick nur so dass man einen Abend gut übersteht.“, fragte er sie.
„Ja ich denke, dass bekomme ich wohl hin. Sag mal ist Mark gar nicht da heute?“, frage Emily ihren gegenüber.
„Er kommt erst später. Das ist echt super von dir. Wann willst du anfangen?“, wollte er noch von ihr wissen.
„Kommt ganz darauf bis wann die fertig sein sollen!“, antwortete sie ihm.
„In drei Wochen.“ sprach er und sah schon wie langsam etwas Panik in ihren Augen widerspiegelte.
„Na wenn das so ist heute vielleicht noch. Beziehungsweise bräuchte ich die Maße damit, ich schon anfangen kann. Farblich etwas legerer oder klassisch Schwarz?“
„Ich denke die Farbe muss nicht schwarz sein. Mit den Maßen würden dir da, Aufzeichnungen reichen auch wenn sie nicht ganz aktuell sind? Ich weiß nicht wann wir es schaffen würden sonst zum Messen. Klar wenn du den Grund schon hast probieren wir an und lassen auch abstecken und so weiter.“, erklärte er ihr als er auf stand und nach hinten ging. Dort war inzwischen sein Geschäftspartner gekommen mit dem er alles durchsprach und dann kurz auf die Blonde vorne an dem Tisch zeigte.
„Hi Süße, schon so früh fertig? Wie ist es denn gelaufen?“, fragte mit mal ein ziemlich stürmischer Mann neben ihr.
„Mark, ja alles gut gelaufen bin durch. In ein paar Wochen geht es dann zur Abschlussfeier und ich bekomme es offiziell und kann es mir dann in mein Büro hängen.“
„Super das freut mich:“, sagte er und drückte sie bevor er weiter rein ging um seine Schicht anzufangen.
Emily trank genüsslich aus ihrem Becher und überlegte schon wie sie dass alles schaffen sollte aber trotzdem hoffte sie würde alles schaffen. Gleich müsste sie erst einmal zum Training und dann würde sie sich sofort an die Arbeit setzen, da sie jetzt ja genügend Zeit hatte. „Also hier sind die Unterlagen die du brauchst.“, sagte Travis neben ihr als er wieder zu ihr kam.
„Danke. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag ich muss zum Training.“, erklärte sie ihm und dann sagte er zu ihr: „Dir auch viel Spaß, mein Partner ist auch grad los zum Training.“, den Rest hatte die Blonde nicht mehr mitbekommen, da sie sich wirklich beeilen musste. Gerade noch rechtzeitig schaffte sie es zum Training zu gelangen ihr Trainer wartete schon auf sie.
„Da bist du ja endlich ich hab heute noch einen Freund da, der mittrainiert lass dich einfach nicht irritieren.“, erklärte der muskelbepackter Mann vor ihr.
„Ja ist schon in Ordnung Jason, ich werde das schon überstehen. Bester jetzt als vor zwei Jahren, dann hätte ich dich glatt erwürgen können.“, antwortete sie ihm als sie den Raum betraten. Emily sah nur rüber und begrüßte den anderen im Raum bevor das Training dann los ging. Jason powerte heute sehr extrem sodass sie schon dachte sie fällt gleich um, wenn nicht gleich eine Pause gemacht werden würde. Der Mann neben ihr im Raum irritierte sie trotzdem irgendwie. Von irgendwoher kante sie ihn. Doch ihr fiel patu nicht ein woher. Die ganzen Tattoos auf seiner Haut und die ganze Statur.
„PAUSE“, sagte Jason und Emily ließ sich rückwärts auf den Boden nieder und atmete konzentriert in ihren Brustkorb ein. Leicht meditierte sie dabei, weil ihr Atem sie so sehr berührte. Jason schien sich mit dem Mann zu unterhalten als die Tür auf ging und seine Frau reinkam und ihn auch begrüßte und dann weiter auf Emily zu ging und sich zu ihr runter kniete. „Meditierst du schon wieder? Sag mal wie geht es dir? Irgendwelche Beschwerden?“
„Ashley mir geht es super. Ich fühl mich heute etwas beobachtet aber ansonsten geht es.“, sagte sie als sie dann auf stand. Leider viel zu schnell, da drehte sich alles um sie herum.
„Ashley!“, sagte sie nur als sie nach ihr griff und Jason stand mit mal auch wieder neben ihr und sagte dann: „Ich glaub du machst für heute Schluss, dein Trainingspensum für die Woche ist eh schon voll!“, erklärte er ihr als er sie zum Stuhl begleitete und ihr ihre Wasserflasche reichte, die sie in einem Zug leerte. Als es endlich besser wurde ging Emily zum Umkleideraum und zog sich um. Nachdem sie winkte verschwand sie auch aus dem Fitnessstudio. Zu Hause schmiss sie ihre Kleidung in die Waschmaschine und stieg dann unter die Dusche. Das warme Wasser prasselte auf ihre Haut und sie musste wieder daran denken, wie der Mann mit den grünbraunen Augen sie angesehen hatte als sie fast umgekippt war. Warum musste ihr, dass auch heute passieren? Der Tag hatte sie so sehr geschafft, dass sie einfach nur noch in Bett fiel, nach dem duschen. Es vergingen die ersten Tage und Emily kam kaum aus der Wohnung, da sie nur an den Anzügen saß. Sie kam ganz gut voran aber sie wusste auch, dass sie nicht mehr all zu viel Zeit hatte. Als sie gerade die erste Wochen rum hatte ging sie einfach mal vor die Tür auch wenn sie sich nur ihren Kaffee holen wollte.
„Hey Süße dich gibt es ja auch noch!“, begrüßte Mark sie und schien schon an ihrem Kaffee zu arbeiten. „Hi mein Großer, ich arbeite halt in einer Tour. Sag mal ist Travis da?“, wollte Emily von ihm wissen.
„Ja ich hole ihn dir sofort, wenn du eben warten kannst.“, antwortete er ihr und lief nach hinten um ihn zu holen.
„Mark was kann ich für dich tun?“, fragte Travis da er mit seinem Geschäftspartner einiges besprach.
„Emily ist da und würde dich ganz kurz sprechen wollen.“, antwortete der schlaksige Mann ihm.
Travis sah seinen Partner an und dieser nickte nur, somit folgte Travis Mark nach vorne.
„Hi Emily lange nicht gesehen. Was kann ich für dich tun?“, fragte er nach uns sah schon wie sie erst aus ihrem Becher to go trank und dann antwortete: „Also den Grund hab ich fertig bräuchte jetzt so langsam mal die Träger dazu damit ich den Rest anpassen kann. Sobald wie nur möglich es sind ja nur noch 14 Tage und der Feinschliff dauert immer am Längsten.“, erklärte sie es ihm.
„Natürlich, dass versteht sich ja schließlich von selbst. Ach noch was wegen selbstverständlich. Du kommst selbst verständlich auch zu diesem Empfang hier her!“, machte er klar und sah schon wie die Farbe aus ihrem Gesicht wich.
„Nicht dein Ernst warum ich?“, fragte sie nach obwohl ihr eigentlich schon klar weswegen sie kommen sollte.
„Du machst die Anzüge und kommst selbstverständlich her in einem Kleid was dazu passt. Schließlich werden wir Bilder machen mit dir zusammen. Ach und bevor ich es vergesse, wann ist die Abschlussfeier, da komm ich wie versprochen immer noch hin.!“, forderte er sie auf.
„Die ist erst am darauffolgenden Freitag dem 27.10. dauert dieses Mal alles länger da einige Professoren nicht da sind. Normalerweise ist es bis Ende August alles abgeschlossen aber ich hab ja auch erst vor einer Woche die Prüfung gemacht und wir haben schon Ende September dort gehabt. Aber mich stört es nicht weiter Hauptsache ich bekomme meinen Abschluss. Also melde dich, wenn ihr könnt ich geh dann jetzt mal wieder weiterarbeiten.“, sagte sie noch als sie sich verabschiedete. Irgendwie spielte ihre Gefühle verrückt, denn sie hatte sich schon wieder so beobachtet gefühlt dabei waren es doch nur Mark und Travis. Als sie in der Wohnung wieder ankam empfing sie ihr Chaos welches sie erste einmal beseitige und nur noch die Sachen draußen ließ an den sie noch Arbeiten musste. Doch ihr Kopf stand nicht still hatte sie überhaupt irgendwas in ihrem Schrank was farblich wirklich zu diesen Anzügen passte oder musste sie sich jetzt auch noch schnell ein neues Kleid zaubern. Im wahrsten Sinne des Wortes anderes würde sie es sonst nicht schaffen. Dann klingelte ihr Handy aber es kam nur einen Nachricht. Am darauffolgenden Tag würden sie kommen und die Anzüge anprobieren. Okay, dass war super doch für sie hieß es einen Nachtschicht einlegen. Doch lange blieb sie nicht wach da sie müde an ihrer Nähmaschine einschlief. Erst als am Morgen es an der Tür klingelte merkte sie, dass sie die ganze Zeit geschlafen hatte an ihrem Arbeitsplatz. Als sie die Tür öffnete standen Mark und Travis vor der Tür.
„Guten Morgen Süße!“, begrüßte der schlaksige Mann sie.
„Morgen ihr zwei kommt rein.“, sagte sie und bekam von Travis einen Kaffee in die Hand gedrückt.
„Sag bloß du hast noch geschlafen?“, fragte Travis dann auch noch nach als Emily die Fenster öffnete während sie parallel am Kaffee nippte.
„Leider schon bin bei der Arbeit eingeschlafen und haben jetzt auch einen leicht steifen Rücken. Aber macht euch deswegen keine Sorgen, wir bekommen, dass alles hin. Sagt mal habt ihr zufällig Frühstück dabei?“, Emily hoffte wirklich sehr, dass sie was dabei hatten den ihr Magen zog sich schon zusammen als nur an Essen dachte.
„Natürlich, ich kenne dich doch!“, sagte Mark und stellte auf den Tisch belegte Bagels und und noch mehr Kaffee.
„Ihr seit super. Also wollen wir dann schon einmal anfangen bevor wir hier nur so rumstehen bis dein Partner kommt?“, fragte Emily Travis.
„Klar machen wir das und dann gibt es glaub ich für dich erst mal was zu Essen, denn ich weiß nicht wann genau er kommt.“, sagte er als er seinen Anzug gereicht bekam. Die Blonde stand vor dem Fenster und beobachtete die Vögel während sie den Kaffee trank und Travis sich umzog. Im Hintergrund hörte sie Mark klappern, der hatte schon die Teller rausgesucht zum frühstücken.
„Sag mal Emily, der sitzt eigentlich schon super ist nur an den Armen und Beinen noch etwas zu lang.“, während er das sagte kam er aus dem Badezimmer raus.
„Ja, dass sieht echt super aus, da hab ich nicht mehr ganz so viel Arbeit vor mir damit kniete sie sich runter auf den Boden und fing an am Hosenbeinen die Hose abzustecken. Gerade als sie an den Beinen fertig war klingelte es und Mark rief noch aus der Küche: „ Ich mach auf!“
Emily ließ Travis sich bewegen mit den Armen um zu sehen, dass sie ihm auch nicht zu viel umsteckte.
„So ich denke wir haben es jetzt. Du kannst dich wieder umziehen und vorsichtig nicht, dass du dich an den Nadeln wehtust.“, sagte Emily zu ihm während sie die letzten Stecknadeln in das Nadelkissen an ihrem Handgelenk steckte um sich dann zu Mark um drehen wollte. Dort mit dem Rücken zu ihr stand er der Mann, denn sie noch nie gesehen hatte im Café wahrscheinlich hatten sie sich immer verpasst obwohl wie zu Hause war im Café. Er schien irgendwas mit Mark zu besprechen und als sie auf sie zu ging knurrte ihr Magen so laut, dass Emily verlegen zur Seite sah als sich die beiden Männer zu ihr umdrehten.
„Also ich würde Mal sagen wir frühstücken erst einmal bevor Emily uns hier den Abflieger macht.“, kommentierte es Travis als er wieder neben ihr stand. „Ach bevor ich es vergesse, Emily, dass ist mein Geschäftspartner Shannon. Shannon unsere Stammkundin Emily.“, stellte er die beiden sich gegeneinander vor. „Hallo, sehr erfreut!“, begrüßte Emily sie ihn und reichte ihm die Hand. Als ihre Hand genommen wurde, sah er zu ihr ins Gesicht. Er hatte sie die ganze Zeit noch nicht einmal angesehen bis jetzt als er ihre Hand berührte. Die Blonde stand total überrascht da, ihr Körper stand mit mal total unter Strom. „Freut mich ebenfalls“, von ihm hörte.
„Em jetzt mach schon sonst ist der Kaffee gleich wieder kalt.“, forderte Mark sie auf, der frischen Kaffee aufgesetzt hatte, da Emily den letzten schon wieder auf hatte. Emily löste sich von der Hand ihres Gegenüber und ging auf ihn zu. Als sich Emily an ihren Schrank begab holte sie einen großen Becher und hielt ihn Mark hin. Genüsslich roch sie an dem vollem Becher mit der dunklen Flüssigkeit. „Guten Appetit“, sagte Emily als sie mit ihren zarten Fingern nach einen Bagel griff und genüsslich in ihn hinein biss und dabei ihren gegenüber genau beobachtete wie es wiederum sie ansah. Irgendwas war hier merkwürdig, doch dann wurde sie unterbrochen von ihrem besten Freund. „Sag mal Em was sagt dein Nacken eigentlich von dem nächtlichen schlafen vor der Nähmaschine?“, er sah ihr an, dass sie immer noch verspannt war.
„Ach, dass wird schon wieder werden. Ist mir garantiert nicht das erste Mal passiert. Bei meiner Abschlussprüfung hab ich auch die Nächte durchgearbeitet, da diese enorm aufwändigen Kleider fertig werden. Der Aufwand lohnt sich aber jedes Mal wieder.“ Ihre Augen funkelten als sie davon sprach, sie liebte ihr Arbeit über alles und da konnte ein verspannter Nacken nicht dran ändern.
Während sie sich den Kaffee auf der Zunge spürte viel ihr wieder ein, dass sie langsam weiter machen sollten.
„Es tut mir leid, wenn ich eurem Gespräch störe aber ich denke wir sollten anfangen Shannon sonst dauert es länger als gedacht. Ich weiß ja nicht was bei euch noch auf dem Plan steht.“
Klar folgte Shannon ihr und als sie ihm die Sachen gab zeigte sie auf das Badezimmer wo er sich umziehen konnte. Als er wieder vor ihr stand musste Emily stark schlucken den als sie übers Jacket strich merkte sie seine Muskeln.
„Ich musste echt überlegen woher ich dich kannte vorhin und dann fiel mir das Training von letzter Woche ein.“, sagte Emily leise als sie die Hose umsteckte.
„Ja vom Training. Entschuldige, dass ich es damals gestört habe obwohl du Einzeltraining hattest.“
„Schon gut. Du kannst dich wieder umziehen ich bin soweit fertig. Auf die Nadeln acht geben bitte.“, sagte Emily zu ihm als sie fertig war mit dem ganzen Umstecken.
Als Travis mit Shannon wieder ging, blieb Mark noch bei ihr. Er wollte sicher gehen, dass sie sich auch mal eine Pause gönnte und sich nicht überarbeitete.
„Sag mal, was hast du zu Shannon gesagt?“, fragte er nach und sah nur wie Emily mit den Schultern zuckte und dann nur leise sagte: „Er war bei meinem Einzeltraining letzte Woche und ich musste erst überlegen woher ich ihn kenne.“
„Achso, der geheimnisvolle Mann. Bist du dir sicher, dass du ihn nur daher kennst oder ist dir das wirklich wieder entfallen?“, ganz vorsichtig wollte der schwarzhaarige seine bester Freundin auf die Sprünge helfen.
„Meinst du wirklich? Ich komm da nicht drauf!“, sagte sie zu ihm als sie sich zu ihm nieder auf die Couch setzte und mit in den Fernseher starrte. Während sie so da saß googelte sie ihr Lieblingscafé und sah dann zu ihm rüber und dieser nickte einfach nur.
Sie musste dann doch weiter arbeiten sie wollte unbedingt fertig werden und sie war sicher, dass sie nicht zu diesem Anlass gehen wollte aber sie war nicht sicher ob sie einen Fehler damit machen würde.

Die Zeit verstrich weiter und sie kam den Endtermin immer näher. Dann kam der Tag an dem Shannon und Travis wieder vor der Tür standen um sich ihre Anzüge abzuholen beziehungsweise gleich an zuziehen. „Hallo, da sind wir wieder!“, begrüßte Travis sie und sah ihr an, dass sie immer noch nicht sicher war, ob sie mit zum Anlass kam dabei würde es ihr sicherlich helfen ihre Kleidung  besser unter die Leute zu bringen. „Ihr seht super aus!“, kommentierte sie es als die beiden Männer wieder vor ihr stand. Mit ihren Fingern strich sie über den Kragen um sicher zugehen, dass auch wirklich alles in Ordnung war mit allem. Bei Shannon hatte sie wieder das Gefühl als würde sie einen Stromschlag bekommen.
„Was sind wir dir Schuldig?“, fragte Travis sie.
„Nichts, ist schon in Ordnung so!“, sagte sie zu ihnen und wollte sie schon zur Tür bringen als sich dieser Mann mit den grünbraunen Augen sie ansah und sagte: „Du kommst doch sicherlich nachher!“ Es hörte sich für Emily fast so an als würde er darauf bestehen
„Ich weiß nicht.“, sagte sie verlegen und biss sich auf die Unterlippe während sie versuchte seinem Blick auszuweichen. Travis sagte irgendwas zu ihm und dann schien die beiden doch zu gehen.
Erleichtert schloss sie dir Tür doch irgendwie blieb dieser Blick an ihr Hängen, sie konnte es nicht aus dem Kopf bekommen bis es auf einmal wieder an der Tür klingelte. Da stand ihr schwuler Freund vor der Tür.
„Sag mir ja nicht, dass du schon wieder einmal eine Einladung ausgeschlagen hast. Wir würden uns echt freuen, wenn du auch zur Veranstaltung kommen würdest. So als Stammkundin!“, mehr sagte er nicht zu ihr denn den Rest wollte er ihr nicht sagen. Er schob sie weiter in ihr Schlafzimmer setzte sie vor ihren Schminktisch und sagte dann: „ Du machst dich jetzt fertig und ich suche die ein Kleid raus! Aus diesem Schrank wird sich garantiert was finden lassen.“, sagte Mark und fing an zu suchen.

Währenddessen im Café sagte Shannon zu Travis: „Und du bist dir sicher, dass Mark das hinbekommt?“
„Wenn er es nicht schafft, dann schafft es glaub ich keiner. Schließlich hatte er es damals vor zwei Jahren auch geschafft sie aus ihrer Wohnung zu bekommen obwohl sie damals noch viel mehr hatte sich aus der Sache raus zureden.Lass ihn mal machen, dass wird schon. Kennst du Emily irgendwoher? Das wollte ich damals schon fragen als ich euch vorgestellt hatte.“
„Nicht direkt ich hatte einmal mit ihr zusammen Training. Eher gesagt musste ich mal was machen und bei dem ich ja sonst so bin hatte keinen Termin mehr frei und meinte nur, dass er hinkriegen würde mich mit in das Training seiner guten Freundin mit zu intrigieren. Und das war Emily.“, erklärte Shannon es ihm. Die ersten Gäste trudelten ein unter anderem auch sein Bruder.
„So förmlich heute Shannon!“, kommentierte Jared sein Outfit, denn er selber hatte nur eine Stoffhose an und ein Hemd.
„Travis hatte sich darum gekümmert.“, antwortete er seinem jüngeren Bruder.
„Der Schnitt ist unverkennbar. Hast du in Jacketinnenseite schon angesehen?“, fragte Jared seinen Bruder, der ihn irritiert ansah. Als er hineinsah stand auf der Innentaschenseite sein Name in Gold eingestickt und ganz klein das Logo von ihrer Marke.
„Woher wusstest du dass?“, fragte Shannon ihn.
„Ich hab vor einiger Zeit mal von meinen Freunden auch so was bekommen.“, während er das sagte kamen Jason und Ashley auf Shannon und Jared zu.
„Ja da hat Jared recht ist von uns. Ist sehr schön hier geworden.“, sagte Ashley zu ihm.
Die Veranstaltung wurde immer voller und als Travis dieses Mal was zur Eröffnung sagte, sah er sich um Mark war mit Emily immer noch nicht aufgetaucht. Erst als Travis fertig war ging noch einmal die Tür auf aber er konnte niemanden erkennen, da sein Bruder vor den Neuankömmlingen stand und sie begrüßte, er sah nur eine Hand mit lackierten Fingernägeln die ihn kurz drückten und dann waren sie auch schon wieder verschwunden. Er konnte nicht warten und schob sich durch die Menschen immer näher an sie heran. Mark war da und redete mit seinem Bruder und an seinen Arm konnte er zwei Hände sehen, die Halt an ihm suchten. Jared sagte irgendwas und er hörte nur wie ein weibliches Lachen erklang und ihm eine Gänsehaut verursachte. Da neben den beiden Männern stand sie, die junge zierliche Frau, die vorhin immer noch nicht wusste ob sie herkommen würde.
„Shane komm doch zu uns!“, forderte sein Bruder ihn auf.
Das bodenlange Kleid mit dem verspielten Muster sah an ihr so edel aus, die sonst so fahrig zusammen gebunden Haare wellten sich über ihre Schultern und ihre Lippen war in ein kräftiges Rot getaucht.
„Du siehst echt super aus!“, hörte Shannon seinen Bruder sagen.
„Wie lange kennt ihr euch denn schon?“, fragte Shannon nach.
„Was meinst du Jay anderthalb Jahre circa!“, sagte auf einmal Emily neben Mark, den sie inzwischen losgelassen hatte.
„Das würde ich auch so sagen. Du hast bei meinem Bruder aber ganze Arbeit geleistet ihn so gut aussehen zulassen.“, ärgerte Jared seinen Bruder, der immer noch sehr überrascht dreinschaute.
„Das würde ich nicht sagen Jared bei dir war es viel schwieriger, durch das ganze ab und zu nehmen ständig musste ich was ändern. Aber so ist das Leben hat wenn man Schauspieler ist.“
Hatte er sich gerade verhört oder hatte sie ihn verteidigt. Er war so froh ihr Lachen zu hören.
„Ich muss ja sagen, dass ihr zwei euch nicht über den Weg gelaufen seit ist wirklich ein Wunder.“, sagte Ashley mit einem Mal.
„Da hat sie eigentlich recht, bei den ganzen Partys auf denen ihr beide ward und euch immer gerade so verpasst hattet. Der eine kam eher als der andere und ging deswegen auch noch eher.“, stellte Jared fest. Shannon fiel jetzt erst auf, dass er wirklich besser aufpassen hätte sollen, dann wäre er ihr vielleicht wirklich schon eher begegnet.
„Ich störe ja wirklich ungern aber die Presse ist da für die Fotos und Emily du auch!“, sagte Travis energisch. Während Emily anfing die Augen zu verdrehen, schmunzelte Jared und sagte dann leise so dass Shannon es gerade noch hören konnte: „ Hat sich wohl noch immer nicht geändert.“ Böse warf Emily ihm einen Blick zu. Shannon hielt ihr die Hand hin damit sie ihm auch wirklich folgte. Er schob sie an sich vorbei und seine Hand ruhte an ihrem Rücken. Travis stand rechts von Emily und er links von ihr. Aber nicht nur von der Presse wurden Fotos gemacht Jared hatte selber sein Handy rausgeholt und machte Fotos und schien es gleich weiter zu schicken. In seiner Hose vibrierte es. Sein Bruder hatte ihm selber das Bild geschickt. Als die Bilder fertig waren sah Shannon Emily an und fragte dann: „Kaffee?“
„Unbedingt!“, antwortete sie ihm und folgte ihm weiter nach hinten aus dem Blickfeld der anderen.
Den Kaffee hatten sie vorhin schon gemacht, da sie nicht wussten ob sie selber welchen brauchen würden um wieder Wach zu werden.
„Sag mal musste Mark dich wirklich überreden herzukommen?“, er wusste ja, dass er eventuell von ihr keine Antwort bekam und war so überraschter als er ihre Stimme hörte.
„Bei ihn gab es kein wenn und aber er hat mich regelrecht dazu gezwungen. Wie er immer sagt, mich muss man zu meinem Glück zwingen. Danke.“
„Kein Problem.“, damit reichte Shannon ihr den Kaffee.
„Sagt mal ihr zwei was macht ihr hier hinten?“, da war die Stimme wieder von Jared.
„Kaffee trinken, kommt vorne nicht ganz so gut, wenn es ein Sektempfang und so weiter gibt.“, antwortete Shannon ihm.
„Shannon und Jared würdet ihr noch einmal nach vorne kommen?“, fragte Travis die beiden, denn es sollten doch noch Bilder von den Brüdern gemacht werden.
Als sie wieder alle vorne war trank Emily ihren Kaffee aus und überlegte ob sie nicht lieber gehen sollte. Sie versuchte sich unbemerkt an den Menschen vorbei zu schieben und schaffte es tatsächlich ohne Probleme an die frische Luft zu-gelangen.
„Hey Emily, gehst du schon?“, hörte sie eine schwarzhaarige Frau fragen.
„Vicky, Tomo hallo. Ja ich geh schon mein Kopf dröhnt und ich muss ganz dringend schlafen, wenn der Kaffee schon nicht mehr wirkt wird es Zeit für mich. Habt ihr aber noch viel Spaß zusammen.“, sagte Emily zu ihnen bevor sie weiter ging in Richtung Heimat.

Als Shannon wieder nach Hinten verschwand folgte ihm Jared.
„Sie ist weg.“, kommentierte er es mehr für sich selber als für Jared.
„Ja, meistens kommt sie unbemerkt und geht so auch wieder. Selten, dass sie bis zum Schluss bleibt. Das ändert sich aber bestimmt noch so lange kennt ihr euch beide doch auch noch nicht.“, sagte Jared zu seinem Bruder.
„Hey hier seit ihr also abgeblieben!“, sagte ihr Gitarrist als er sie gefunden hatte.
„“Shannon wollte eigentlich zu Emily zurück da er ihr eben Kaffee eingeschenkt hatte.“, erklärte Jared und sah dann wie Tomo anfing zu grinsen als er sagte: „Na dann ist Shannon jetzt das selbe wie uns allen passiert, das sie mit mal verschwunden ist. Willkommen im Club! Nein jetzt ehrlich sie ist uns eben noch begegnet und hat uns noch einen schönen Abend gewünscht, sie ist auf den Weg nach Hause. Ihr Kopf tat wohl weh und dann sagte sie noch wenn der Kaffee nicht mehr wirkt wird es Zeit für sie in Bett zukommen. Und dass ist uns Zweien wohl keine Fremdwort oder Jared?“
Shannon sah verblüfft zu seinen Bruder der antwortete: „Ja sie kann ganz ungenießbar werden, wenn sie total übermüdet ist. Mach dir deswegen nicht so einen Kopf sie ist ja bald wieder im Laden und trinkt deinen Kaffee. Während Tomo mit Jared wieder nach Vorne zu den anderen Gästen ging, kramte Shannon in seiner Hose rum und holte sein Handy hervor. Er hatte doch vorhin von Jared einen Nachricht bekommen. Da war sie wieder und sah ihn an. Emily wie sie neben ihm und Travis stand. Sie sah richtig klein neben ihm aus. Die Nachricht darunter hatte er beinahe übersehen: <Lass ihr etwas Zeit, sie muss erst warm werden. Sie mag dich aber siehe Bild>
Sein Bruder schien sie wohl echt besser zu kennen. Gut anderthalb Jahre sind ja auch nicht gerade wenig. Warum machte es ihm überhaupt soviel aus, dass sie nicht gleich mit ihm warm wurde. Hielt sie ihn vielleicht doch auf Abstand. Er würde sie nicht auf Abstand halten. Seit dem er sie das erste Mal gesehen hatte, war er fasziniert von ihren Augen und wie sie sich bewegte selbst, wenn sie aus versehen den Becher umkippte alles an ihr sah anmutig aus. Das Training hatte er genossen sie so nah zu sehen auch wenn er gemerkt hatte, dass er sie etwas störte.
„Verdammt nochmal Shannon reiß dich zusammen, du hast noch Gäste! Deinen Gedanken kannst du später immer noch nachhängen“, wies er sich in Gedanke zurecht. Damit ging er wieder zurück zu seinen Gästen und ließ den Abend entspannt ausklingen, mit seinen Freunden zusammen.
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