Flucht

KurzgeschichteFamilie / P12
Legolas Thranduil
27.07.2016
27.07.2016
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Der kleine Prinz saß wimmernt auf seinem Bett, ganz in Gedanken versunken.
Er ging das Geschehene immer wieder durch und konnte den Fehler nicht finden. Einfach alles hatte Legolas so gemacht wie er es schon hunderte male gesehen hatte.
Und trotzdem war alles schief gegangen. Wie sollte er das erklären? Er konnte doch niemanden unter die Augen treten nachdem was passiert war.
Legolas verkroch sich tiefer in seiner Decke und blendete die Welt aus.
Das klopfen an seiner Tür überhörte er, ebenso wie das leise eintreten der klopfenden Person.
Erst als sich die Matratze unter dem Gewicht senkte und eine Hand über seinen verdeckten Kopf fuhr bemerkte er den Besucher.

„Mein Sohn was soll das verstecken? Für einen Prinzen ziehmt es sich nicht wegzulaufen und zu verstecken. Komm raus.“

Leolas rührte sich nicht, jedoch hörte er auf zu schniefen und lehnte sich an seinen Vater. Schließlich kam es nicht so oft vor das sein Vater Zeit für ihn hatte. Als König hatte er einfach viel zu tun.

„Legolas, was ist genau passiert dass du davongerannt bist? Das ist doch nicht deine Art.“

Der Prinz horchte auf. Wusste sein Vater garnicht was passiert war? Unsicher schälte er sich aus seiner Decke und sah seinen Vater mit großen blauen Augen an.

„Wenn du Angst hast dass ich wütend werde wegen den offenen Toren und den Hirschen im Palast kann ich dich beruhigen. Sie wurden alle wieder nach draußen geleitet und es ging nichts zu Bruch. Doch möchte ich wissen wie das passieren konnte.“

„Vater..ich wollte doch nur die Hirsche auf der Lichtung mit Äpfeln füttern. So wie es die Wachen, Soldaten, einfach alle machen..doch wurden es immer mehr und sie wollten immer mehr Äpfel und dann kamen sie mir hinterher. Und ich bekam das Tor nicht zu..Es tut mir Leid.“

„Du bist zu klein um allein zu den Hirschen zu gehen. Ich sagte dir doch du darfst nur in Begletung zu ihnen gehen. Das ist eine Verwahrnung, sollte es nochmal zu so einen Zwischenfall kommen bekommst du eine Strafe. Und jetzt raus mit dir an die Luft.“

Thranduil erhob sich und strich Legolas noch einmal über den Kopf, dann verließ er das Zimmer. Zurück blieb ein verwirrter Legolas. Seit wann war sein Vater so ruhig? Aber es gefiel dem kleine Prinzen und daher dachte er nicht lange darüber nach.

In seinem Arbeitszimmer saß Thranduil mit einem traurigem lächeln. Musste er doch gerade daran denken wie sein Vater, Oropher, ihm damals eine lange Predigt gehalten hatte, als er die Hirsche in den Palast ließ. Damals hatte er sich geschworen seinen Kindern niemals so eine Srafe zu geben. Schmerzhaft war die Erinnerung an seinen Vater. Doch die Komik dass seinem Sohn das gleiche passierte wie ihm brachte ihn zum schmunzeln.
Er sollte mehr Zeit mit seinem Sohn verbringen, denn er erkannte immer mehr parallelen zwischen sich und seinem Sohn.
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