Stickig

KurzgeschichteAllgemein / P18 Slash
Mahiru Shirota Sakuya Watanuki Sleepy Ash / Kuro
27.07.2016
27.07.2016
1
1839
7
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
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 Datenschutzinfo
 
 
 
Titel:
Stickig
Fandom:
Servamp
Pairing:
Sleepy Ash 'Kuro' x Sakuya Watanuki
Typ:
Kurzgeschichte, OneShot
Genre:
Keine Ahnung??
Rating:
P18 Slash
Inhalt:
Die '7 Minuten im Himmel nach denen du eher in der Hölle landen würdest'-Fic die jeder Fandom braucht, geschrieben von einer Autorin mit einem Faible für Crack-Ships die kein Mensch braucht.
Autorenkommentar:
Ich hatte nun eine lange, teilweise gesundheitsbedingte Schreibblockade und muss mich jetzt erstmal wieder ans Schreiben gewöhnen. Daher ist das hier schon eine große Leistung für meine momentanen Verhältnisse. Ich brauche einfach jede Idee die ich in die Finger kriege. Außerdem darf ich stolz verkünden, dass diese Werk zwischen 23:00 und 02:30 Uhr entstanden ist. Offenbar gedeihen meine Pornos unter extremen Bedingungen besonders gut, ein tolles Beispiel dafür ist auch meine andere Geschichte '6000 Wörter am Handy während meinem Praktikum auf einem Bauernhof'-tame. Ich bin so müde...
Viel Spaß beim Lesen und Fragen natürlich an mich!

~*~







Der Schlüssel verursachte ein gut hörbares Klacken als er sich im Schloss drehte und das Schicksal der beiden Highschooler besiegelte. Durch die Tür des engen Wandschranks hörten sie, wie ihre sogenannten 'Freunde' seelenruhig das Flaschendrehen fortsetzten und sich unterhielten, während sie kein Wort miteinander wechselten.

Sakuya lehnte mit eingezogenem Kopf und verschränkten Armen etwas unbequem an der verputzten Wand und rührte sich keinen Zentimeter, während er stur den Geräuschen aus dem angrenzenden Zimmer lauschte und gekonnt seinen unfreiwilligen Leidensgenossen ignorierte, was gar nicht so schwer war, da dieser offenbar ebenfalls den Plan hatte, die sieben Minuten schweigend vorüberziehen zu lassen. Nach etwa einer Minute klingelte es an der Haustür. Sie hörten irgendjemanden, „Das ist bestimmt der Pizzabote!“, sagen, man hörte einiges Gerumpel und Geraschel und sich entfernende freudige Stimmen, dann war es nebenan plötzlich still. Wunderbar. Wirklich toll.

Sakuya verharrte noch einige Sekunde regungslos, dann seufzte er entnervt und setzte sich gerader hin, wobei er mit einem Fuß Kuro erwischte, der daraufhin etwas unverständliches murrte und ebenfalls zurecht rutschte. „Pass doch auf.“ „Wie denn. Ich kann ja nichts sehen.“ Der Teenager zog die Beine ein wenig an, doch schon im nächsten Moment streifte Kuro's Fuß seinen Knöchel. Sakuya schnaubte. „Machst du das absichtlich?“ Er trat leicht in die Richtung in der er Kuro's Bein vermutete, und traf. „Hey!“ Der ältere trat zurück und es entwickelte sich ein Gerangel, bis Kuro's Fuß sich plötzlich zwischen Sakuya's Beinen befand. Beide hielten sofort wie eingefroren inne, Sakuya unterdrückte ein Keuchen.

Der Tritt hatte nicht weh getan, und dass es ein Unfall gewesen war, dass er genau die Körpermitte des Jungen erwischt hatte, war durch die Dunkelheit ja auch noch zu entschuldigen, aber wenn Kuro nicht bald seinen Fuß dort weg nahm würde das hier noch unangenehm werden. Die Sohle des älteren übte leichten Druck aus und Sakuya spürte schon panisch die Hitze südwärts schießen, als Kuro seine Zehen in den Stoff seiner Jeans drückte und dort den offensichtlichen Anflug einer Erektion spürte. Sakuya biss sich fest auf die Lippe und hielt die Luft an um etwas schlimmeres als das erschrockene aber eindeutig erregte, geräuschvolle Einatmen, das er nicht hatte unterdrücken können, von vornherein zu verhindern.

Er versuchte von Kuro wegzurutschen, was, Dank der Wand in seinem Rücken, nicht funktionierte, durch die Bewegung nur noch mehr Reibung auf sein Glied brachte und ihm einen erstickten Laut entlockte. Kuro zog die Nase hoch. „Peinlich.“ Sakuya atmete zittrig aus. „Dann nimm doch deinen scheiß Fuß weg.“ Sein Gegenüber schwieg, also rieb sich der jüngere demonstrativ an Kuro's Fuß und hörte ihn leise keuchen. „Du bist widerlich.“ „Danke gleichfalls.“

Kuro nahm endlich, endlich seinen Fuß von Sakuya's Schritt und der Teenager atmete erleichtert auf, doch dann hörte er wie der andere sich bewegte und im nächsten Moment spürte er dessen Atem auf seiner Wange. „Was machst du-“ „Wenn die Zeit rum ist wird es unangenehm für dich, wenn wir nichts dagegen“, Sakuya spürte wie sich seine Hand über die Wölbung in seiner Hose legte, „unternehmen.“ „W...Wir?! Dank dir bin ich doch erst in dieser Situa-“ „Tut mir leid.“ „Tch.“ Sakuya schwieg kurz. „Das kommt etwas spät.“

Er tastete nach Kuro's Schulter und versuchte, den größeren von sich zu schieben. „Damit komme ich auch allein klar.“ Kuro ließ sich kein Stück bewegen. „D-Das dauert aber länger. Wie wär's, ich helf dir und du mir?“ Sakuya schnaubte und versuchte zu verdrängen, dass und wie sehr ihn dieser Gedanke erregte, doch sein Widerstand bröckelte als sich die Hand des älteren um sein Glied schloss und es leicht durch den Stoff der Jeans massierte. Sein Atem ging schwer, aber aus irgendeinem Grund nicht so schwer wie der von Kuro. Sie hatten bestenfalls noch fünf bis vier Minuten übrig, je schneller es also ging, desto besser.

Der Schüler schluckte so gut es ging seinen Scham und seine Selbstachtung hinunter und zischte Kuro ein leises „Na schön, aber wehe du hast es nicht drauf“ zu, bevor seine Hände erfolgreich den Verschluss von dessen Hose fanden. Während er mit zittrigen Fingern versuchte, den Hosenknopf zu öffnen, machte Kuro sich seinerseits hektisch daran, die Jeans des jüngeren aufzupfriemeln. Sakuya spürte seinen heißen Atem auf seinem Hals und wagte zu glauben, dass er es wirklich schaffen könnte, bis Mahiru den Schrank wieder aufsperrte, sein Problem los zu sein. Aber wenn Kuro dann immer noch mit einem Steifen dasaß, sah es auch für ihn schlecht aus.

Als Knopf und Reißverschluss geöffnet waren und er erkannte, dass er so noch nicht an Kuro's Schwanz rankam, schob er zu beiden Seiten von dessen Hüfte einen Daumen unter den Bund seiner Hose und versuchte, diese herunter zu ziehen. Währenddessen war sein Gegenüber ebenfalls an diesem Punkt angelangt und er hob seinen Hintern ein wenig an, was von Kuro's Seite auch ganz nett gewesen wäre. Da der aber in seinem momentanen Zustand offenbar nicht Multitasking-fähig war, zog er erst Sakuya in einer schnellen, gekonnten Bewegung Jeans und Boxershorts gleichzeitig runter.

Der Teenager erschauderte als die kühle Luft auf seine erhitze Haut traf. Kuro richtete sich halb auf die Knie auf um ihm das Hoserunterziehen zu ermöglichen und Sakuya brauchte zwei Anläufe um auch beide Stofflagen zu erwischen, doch dann saßen sie für einige Momente untenrum entblößt und unschlüssig voreinander. Schließlich spuckte Sakuya sich in die Hand, da er im Augenblick keine andere Option sah. Kuro tat es ihm wenig später gleich. Ohne noch weiter zu zögern griff er unsicher zwischen die Beine des älteren.

Die ersten Bewegungen waren zögerlich. Es war nicht viel anders als sich selbst einen runter zu holen, nur spürte er selbst dabei nichts, der Winkel war anders und Kuro war größer als er. Kuro's Atem stockte hörbar und Sakuya beschleunigte seinen Rhythmus. Seine andere Hand lag auf seinem eigenen Knie und er spannte die Finger rhythmisch an. Als Kuro ihn berührte vergruben sie sich kurz im Stoff der Jeans und er atmete scharf ein.

Die Atemzüge seines Gegenübers trafen als heiße Luftstöße auf die Haut seines Halses und er festigte seinen Griff, bewegte seine Hand mit mehr Selbstvertrauen. Kuro tat es ihm gleich und er erzitterte und ließ seinen Kopf auf die Schulter des größeren sinken. Kuro's freie Hand legte sich auf seine Hüfte und fuhr einige Sekunden später unter sein Shirt, Sakuya lehnte sich begierig in die Berührung und drehte das Gesicht in Kuro's Halsbeuge. Beide drückten sich in unregelmäßigen Abständen der Hand des jeweils anderen entgegen. Als Kuro besonders hart zupackte entfuhr dem jüngeren ein leises Stöhnen und er biss in Kuro's Ohrläppchen um weitere Geräusche zu vermeiden. Diese Reaktion spornte den anderen dazu an, seine Hand noch schneller zu bewegen und Sakuya ließ keuchend von seinem Ohr ab um seine schweißnasse Stirn auf dessen Schulter aufzulehnen.

Er spürte, dass er nicht mehr viel brauchte um zu kommen und beschleunigte seinerseits die Bewegungen an Kuro's Glied, doch genau in dem Moment, als Kuro seinen Hals kurz unter seinem Kinn küsste und sich anschließend kurz festsaugte, mit dem Daumen über einen seiner Nippel strich und mit der Hand an seinem Glied von unten nach oben fuhr-
kam die Pizzameute gut gelaunt und lärmend zurück ins Zimmer nebenan.

Sakuya spannte sich augenblicklich an, doch sein Orgasmus kam trotzdem, ungebremst und er verbiss sich hart in Kuro's Halsbeuge um nicht aufzustöhnen. Er hörte Kuro erstickt keuchen und behielt trotz dem überwältigenden Gefühl die Bewegung seiner Hand bei, womit er auch Kuro einige Sekunden später zum Höhepunkt brachte.

Beide sackten schwer atmend gegeneinander. „Sagt mal, sind die sieben Minuten für Sakuya und Kuro nicht langsam vorbei?“ Die beiden zuckten zusammen. Trotz der Erschöpfung, die jetzt in seinen Körper kroch, wischte Sakuya geistesgegenwärtig das gröbste am Boden in der Ecke des Schrankes ab, säuberte dann seine Hand nochmal an seiner Hose und zog hektisch die selbige wieder hoch und sein Shirt runter. Laut dem Rascheln ihm gegenüber tat Kuro das selbe. Die Wärme, die der andere abgegeben hatte, verschwand als er offenbar von ihm wegrückte und beide versuchten ihren Atem zu beruhigen.

Schritte näherten sich dem Schrank, das Schlüsselloch verdunkelte sich als mit einem Klackern der Schlüssel hinein geschoben wurde und Sakuya überlegte hektisch, ob noch irgendetwas an ihm sie beide verraten könnte, doch da ging die Tür auch schon auf und er musste die Augen zusammenkneifen.

„Lebt ihr beide noch?“, begrüßte ihn Mahiru's mehr oder weniger mitfühlende Stimme und er blinzelte mehrmals um seine Augen wieder an das Licht zu gewöhnen. „Wir haben Pizza, falls ihr welche wollt.“ Er streckte Sakuya eine Hand entgegen. Der sitzende wischte vorsichtshalber noch einmal unauffällig, so hoffte er zumindest, seine Hand an seiner Jeans ab und ergriff dann die seines Freundes, hinter ihm richtete sich auch Kuro auf. Mahiru beäugte die beiden leicht verwirrt.

Als er sich auf den Weg zurück zu den anderen machte, sah er aus dem Augenwinkel wie der Braunhaarige die Augenbrauen hochzog und, Kuro anschauend, auf seinen eigenen Hals deutete, woraufhin Kuro hektisch sein T-Shirt über die betreffende Stelle zu ziehen versuchte. Sakuya lief rot an und zog den Kopf ein.
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