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Forbidden Voice

von Ethereal
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Erik - das Phantom der Oper OC (Own Character)
25.07.2016
13.08.2020
6
11.126
2
Alle Kapitel
20 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
27.08.2016 2.810
 
Guten Abend meine lieben Phan-Leser :3
Ich habe es geschafft das nächste Kapitel hochzuladen! Ich habe heute den ganzen Tag daran gearbeitet, um es euch zu zeigen! Es ist ein ganz besonderes Kapitel, warum es so ist werdet ihr natürlich erst in diesen Kapitel lesen. Verraten werde ich es euch nicht, sondern hat dieser Kapitel den Effekt verloren.
Bevor ich dann lesen lasse möchte ich mich herzlich für die Favoriteneinträge bedanken, wie auch für die tollen Reviews die ich bekommen habe. Dank euch habe ich den ansporn zum schreiben bekommen!
Dann lasse ich euch mal lesen! ~

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Stille herrscht im Opernhaus Populaire als die ersten Sonnenstrahlen auf die Erde scheinen und das Schnee wegen dem Licht zum glitzern anfängt. Erst nach einer Zeit kommt Leben in das Opernhaus herein. Die Bühnenarbeiter, wie die Ballerinen und Putzfrauen sind auf den Beinen, um ihre Arbeit nach zu gehen. Mit jeder Stunde die vergeht wird es immer lauter in dem prächtigen Gebäude. Hektische Schritte und Rufe, die durchs ganze Opernhaus hallen, weisen daraufhin, dass schon für den ersten Akt einer beliebten Oper für die Winterseason geübt wird. Jeder versucht sein bestes zu geben, verschwendet kein einzigen Gedanken an irgendetwas anderes, außer der Oper. Doch keiner weiß, dass sie schon seitdem frühen Morgengrauen von kalten grünen Augen, die ein Stich ins gelbe gehen, beobachtet wurden. Von einem Schatten, der sich lautlos von einer Ecke zum anderen bewegt. Ohne ein laut zu geben, ohne gesehen zu werden. Leise und elegant schleicht dieser Schatten die dunkle Gänge entlang, in der keine einzige Kerze brennt. Seine Gänge, seine Katakomben kennt er so gut wie auswendig, dass er kein Kerzenlicht braucht um sich zu orientieren. Nicht mal Sorgen um seine Fallen muss er sich machen, da er weiß wo er sie gebaut hat. Was für ein Idiot müsse er sein, um in einer seiner eigene Fallen zu tappen? Er ist ein Genie, ein Musikant, ein Magier, ein Architekt! Auch wenn er ein Genie ist, schlauer als jener Mann, hat er etwas nicht, was die anderen Männer haben. Langsam hebt er seine Handschuh bedeckte Hand, um kurz seine weiße Maske, die aus Porzellan besteht, anzufassen. Ein perfektes Gesicht. Oh, wie oft er sich gewünscht hat normal auszusehen, ein normales Leben zu führen, um dann später erfolgreich eine Frau die ihn so liebt wie er ist zu heiraten. Doch durch sein entstelltes Gesicht, die nicht mal seine eigene Mutter lieben lernen konnte, kann er nie ein normales Leben führen mit eine Frau an seiner Seite, die ihn so akzeptiert wie er aussieht. Tief durchatmend versucht er sich wieder zu beruhigen und das zittern seines Körpers zu stoppen, dabei hat er seine Hand zu eine Faust geformt. Wut auf die Welt, auf die Menschen überflutet sein Körper, wie heiße Lawa. Als er vor einer Wand stehen bleibt, an dem eine einzige Kerzenständer an der Wand hängt, hat er es geschafft sich wieder zu beruhigen. Doch die Wut ist immer noch da, die er irgendwie wieder loswerden muss. Gerade als er den Kerzenständer in seinem Griff hat durch hallt eine grässliche Stimme das Opernhaus und seine Katakomben, die ihre Zofe wegen ihre Kleidung für die bevorstehende Oper anschreit. Ein schelmisches grinsen bildet sich langsam auf seine Lippen, dabei entflieht ihm ein leises zuckeln. Oh ja, er weiß was er machen kann, um seine Wut loszuwerden und wer ist da am besten geeignet als die Primadonna seines Opernhauses? Den Kerzenständer zu sich ziehend öffnet sich plötzlich einer seiner Geheimtüren, die ihm zu seine Loge führt. Natürlich hätte er jeden beliebigen haben können, doch ist die Loge 5 die einzige mit einer seiner Geheimtüren. Seine Hände hinter seinen Rücken haltend schritt er langsam in die Loge 5, wobei sich die Wand selber zurück schiebt und schließt. In den Schatten stellend sieht er hinunter auf die Bühne, wo eine bestimmte Rotschopf herum trampelt. Die Kulisse wurde herunter gerollt und die restlichen Accessoire aufgestellt. Konzentriert arbeiten die Bühnenarbeiter, um das Bühnenbild perfekt aufzustellen. Gleich darauf hallt durch das Saal viele Schritte, die sich als die Ballettraten herausstellen. In eine Reihe laufen sie auf die Bühne, um gleich von Madame Giry hingewiesen zu werden sich für den aufkommenden Akt aufzuwärmen. Dabei blickt Madame Giry kurz auf und sieht direkt in die Loge 5. In dieser kurze Zeit hatte er das Gefühl gehabt, dass sie ihn direkt ansieht, was aber unmöglich sein kann. Er steht in den Schatten seiner Loge, wo man ihn schwer entdecken kann. Doch bevor er sich weitere Gedanken darüber machen kann wurde seine Gedankengänge von eine nerven beraubende Stimme unterbrochen.
„Wo isch ihr Tochta?“ kommt es hochnäsig von Carlotta, dabei sieht sie herablassend auf Madame Giry herunter.
Da sie das von der Primadonna schon kennt und eine stolze Frau ist, ignoriert sie ihren Blick. Schnelle Schritte kommen auf die beide Frauen zu, worauf die zwei hinter sich schauen, um gleich die Tochter von Giry anzutreffen.
„Verzeih mir für meine Verspätung, jedoch wurde ich von einer der Putzfrauen gestoppt.“ entschuldigt sich Meg Giry, dabei entdeckt er plötzlich etwas weißes in den Händen der kleine Primaballerina.
Ein Brief, dass keinesfalls von ihm stammen kann. Er kann sich nicht erinnern welche verteilt zu haben oder einen fallen gelassen zu haben. Denn er hatte keinen bei sich als er durch das Opernhaus spazieren gegangen ist. So tretet er näher zum Gelände hin, um alles besser im Blick zu haben. Es kommt nämlich nicht oft vor, dass etwas seine Interesse anzieht.
„Dies Putzfrauan!“ zischt Carlotta verärgert, bevor sie jedoch weiteres sagen kann wurde sie von Meg unterbrochen.
„Sie haben mir gesagt, dass ich Ihnen diesen Brief hier geben soll. Es ist an Euch gerichtet.“
Interessiert und erschrocken sieht jeder zu Carlotta rüber, die missbilligend mit der Zunge schnalzt und ihre Nase rümpft. Jeder beginnt zu flüstern, wobei oft das Wort 'Das Phantom' fällt. Amüsiert glitzern die Augen von ihm als er das raunen der Bühnenarbeiter und Ballerinen hört. Er kann spüren wie die Angst in ihnen wächst und nervös umher sieht. Jeder schielt zu seiner Loge rüber, erwarten dabei irgendwas von ihm zu hören. Warum aber solle er etwas sagen, wenn er diesen Brief nicht verschickt hat? Und so blöd ist er auch nicht, seine Anwesenheit preiszugeben.
„Mademoiselle Carlotta, was will das Phantom von Ihnen?“ hört er Madame Giry fragen, nachdem Carlotta den Brief an sich genommen hat und Meg weggeschickt wurde.
„Da Fantom? Der will nisch von moa. Es isch von meina Schwesta.“ kommt es kalt von Carlotta und dabei bricht sie das Siegel.
Mit einer hochgezogene Augenbraue betrachtet er Carlotta und kann nicht verhindern seine Stirn zu runzeln. Hieß es nicht, dass die Familie Giudicelli nur eine Tochter haben? Auch hat er die Verachtung in ihre Stimme gehört als sie erwähnt das dieses Brief von ihrer Schwester sei. Erst jetzt kommt es ihm in den Sinn, was das bedeutet.
'Noch eine Carlotta in meinen Opernhaus?!'
Gerade so kann er sich ein frustrierten Laut unterdrücken als er daran nur denken muss, noch so eine grässliche Person hier zu wissen. Er hat doch schon Probleme mit dieser Hexe hier, die sich selber talentiert nennt. Dazu kommt es das er daran arbeitet sie loszuwerden. Funktioniert hat es bis jetzt noch nicht, aber er hat es geschafft sie für längere Zeit vom Opernhaus zu wissen. Nochmal mit der Zunge schnalzend beginnt Carlotta dann ihren Brief vor zu lesen. Ihre Stimme noch länger zu hören, war nichts tolles für seine musikalische Ohren. Jedoch ist er interessiert, was in diesen Brief steht. Denn es kommt nicht wirklich oft vor, dass Carlotta einen Brief geschickt bekommt. Wenn dann sind das Briefe von Verehrer oder Drohbriefe, die meistens von ihm stammen. Schluchzend wirft sich Carlotta in die Arme von Piangi als sie fertig gelesen hat. Ihre Eltern sind gestorben und ihre Schwester ist so gut wie auf den Weg zum Pariser Opernhaus. Das nervige schluchzend ignorierend, wobei öfter das Name dieses Mädchen aus Carlottas Lippen flieht.
'Violet Giudicelli, huh?' wiederholt er in Gedanken den Namen der Schwester von dieser Hexe, die sich als Primadonna bezeichnet.
Jetzt darf er sich noch um eine Giudicelli kümmern, warum kann er keine Ruhe von dieser Familie bekommen? So eine hochnäsige Familie ist er noch nie begegnet und hat es ehrlich gesagt auch nie vorgehabt. Selbstverliebt, Arrogant und nur auf Geld aus. Er will gar nicht wissen, wie das Verhaltensweise dieser Violet ist. Was ist, wenn diese noch schlimmer als Carlotta ist, obwohl das eigentlich fast unmöglich ist? Seine Aufmerksamkeit wurde wieder auf den Saal gezogen als der Direktor seines Opernhauses durch die Eingangstür kommt und mit großen Schritten zu Carlotta eilt.
„Ah Madame Carlotta!“
Genau diese hat sich schnell wieder beruhigt und kann schon wieder lachen, obwohl sie gerade erfahren hat das ihre Eltern nicht mehr unter den Lebenden verweilt.
„Ich habe sie schon gesucht!“ kommt es freudig vom Direktor Lefevre.
Geschmeichelt lächelt Carlotta ihn an und streckt ihre Hand aus, die gleich von Lefevre angenommen wird und ein Kuss auf ihre Hand platziert. Angewidert rümpft er seine Nase als er diese Szene mit ansehen muss. Es widert ihn an, wie der Direktor sich bei ihr einschleimt damit sie in seinen Opernhaus bleibt. Denn ohne eine Primadonna würde die Winterseason und die weiteren nicht stattfinden können. Und um eine neue zu finden, die Erfolgreich ist und eine gute Stimme hat, ist etwas unmögliches. Er hat nämlich herausgefunden das es viele Erfolgreiche Primadonna gibt, aber keine die wirklich seine Bedingungen hält.
„Also weswegen ich Euch gesucht habe, Ihr habt einen Gast, die meint Eure Schwester zu sein.“
Es scheint plötzlich das die Luft um einige Grade kühler geworden ist.
„Wie bitte?!“
Überrascht sieht er auf Carlotta runter. Sie scheint einen großen Hass auf ihre eigene Schwester zu haben. Was ihn aber mehr überrascht, dass die kleine schon hier ist. Er hat ehrlich gesagt erwartet, dass es länger dauern wird bis diese Violet ankommt. Kurz sieht er zu wie Carlotta wortwörtlich aus dem Saal heraus trampelt, was sie wie gut bei jeden Auftritt ebenfalls macht. Den Kopf schüttelnd dreht er sich um, wobei sein Cape schwungvoll in der Luft weht. Einen losen Stein in die Wand drückend öffnet sich die Geheimtür, wo er schnell hereintretet und den kürzesten Weg einschlägt. Er möchte früher als diese Carlotta beim Eingangsaal erscheinen, um Violet ohne Probleme zu studieren. Angekommen öffnet er seine Geheimtür, indem er wieder einen losen Stein in die Wand drückt. Langsam schritt er in die erste Etage des Opernhauses, dabei stellt er sich in den Schatten und sieht neugierig nach unten. Überrascht hebt er eine Augenbraue in die Höhe als er sie zum ersten mal sieht. Er hat sie ehrlich gesagt ganz anders vorgestellt. Ein egoistischen Gesichtsausdruck, einen stolze Ausstrahlung und kräftig. Doch sie ist das ganze Gegenteil von Carlotta, die wie ein wildes und gefährliches Tier aussieht. Diese hier sieht eher wie ein verängstigtes Lamm aus. Ihre rötliche Haare, die ein Stich dunkler als die von Carlotta sind,  fallen ihr gewellt über die Schulter. Sie genauer ansehend bemerkt er, dass sie nicht älter als zwanzig sein kann und das sie für ihren Alter ziemlich klein ist. Diese Frau würde ihn bis zur Brust reichen und vielleicht sogar an seine Schulter. Er starrt weiter auf die Frau hinunter und hofft das sie sich mal umdrehen würde. Kleine Neugier kommt in ihn hoch, da er wissen möchte wie ihr Gesicht aussieht und welche Augenfarbe sie hat. Leise schleichend bewegt er sich weiter, wo er die junge Frau von der Seite sehen kann. Stark zuckt sie zusammen als etwas schweres auf den Boden fallt und es im ganzen Opernhaus widerhallt. Ihre Hände krallt sie in ihren Hut, ihr Blick ist stur auf die obere Stufe der Treppe.
„Violet!“
Erstarrt schaut er auf sie runter als er zum ersten mal ihren Gesicht sieht. Ihre rötliche Haare betonen ihre helle Haut perfekt, die ebenfalls ihre Smaragd ähnliche grüne Augen zum strahlen bringen. Doch sein Blick bleibt auf ihre rosige Lippen hängen, die gegeneinander gepresst sind. Wie würden sie aussehen, wenn sie zu einen lächeln geformt sind? Ihre Stupsnase rümpft sie kurz und ihre Stirn sind in Falten gelegt.
„Duh Kröte!“ holt die grässliche Stimme ihn aus den Gedanken, wie auch Violet, die überrascht zu ihre Schwester sieht.
Carlotta ist ziemlich rot im Gesicht, was ihn wirklich amüsiert. Wann war das letzte mal, wo er sie so gesehen hat? Es muss schon Jahre her sein und es amüsiert ihn immer noch, wie früher. Wütend stampfend steigt Carlotta die Treppe hinunter und sieht hochnäsig auf sie herunter.
„Wa machzt duh hier?“ fragt Carlotta scharf nach, was ihn dazu bringt seine Stirn zu runzeln, wie es auch Violet macht.
„Du hast meinen Brief doch erhalten, oder?“ fragt Violet verwirrt nach, worauf Carlotta nur genervt nickt.
„Naturlich hab isch erhalten.“ zischt Carlotta und haltet plötzlich den Brief in ihrer Hand.
„Und weiß duh, was isch davo halte?“
Überrascht sieht er zu wie Carlotta den Brief provozierend vor Violets Augen es zerriss und es Achtungslos auf den Boden fallen lässt.
„Wa-! W-warum?“ stottert Violet geschockt, dabei funkeln ihre schöne grüne Augen verletzt.
„Isch will disch nisch hier haben! Mama iis tot und das iis deine Schuld! Wegen dir konntet ihr nisch zu mir ziehen und jetzt willst duh zu mir? Nisch mit moa! Duh blöde Kröte wirst jetzt zu mir nach Haus gehen und dah werden wir alles Regeln!“ erklärt Carlotta bestimmend.
Leise knurrend formt er seine Augen zu schlitzen, dabei zuckt seine Hand zu seinen Gürtel, wo sich sein Punjab Lasso befindet. Die Wut von vorher ist wieder da und scheint jede Sekunde stärker zu werden. Wie kann es diese Hexe es wagen sie Kröte zu nennen? Er weiß nicht wieso er deswegen sauer wird. Er kennt diese Frau nicht einmal und doch wird er sauer, wenn sie mit Worten verletzt wird. Seine Hand verkrampft sich als er die Tränen in ihren Augen sieht, dabei hat er das Gefühl rot zu sehen. Doch darüber kann er nicht mehr denken als er das Gefühl hat, dass die Zeit um ihn plötzlich stehen bleibt. Sie hat die Tränen in ihren Augen weg geblinzelt und sieht ganz langsam zu ihn auf. Er hat das Gefühl verzaubert geworden zu sein als ihre Augen sich umsehen und kurz bei ihm stehen bleiben. Sein Atem stockt und er kann nur in die verwirrten Augen von ihr sehen. Es scheint so, dass sie ihn sieht und doch auch wieder nicht. Sie spürt seine Gegenwart und doch sieht sie niemanden. Doch plötzlich regt sich etwas in ihren Augen, weswegen langsam das Zauber um ihn bricht.
„Hast duh misch gehört? Nimm deine Koffer und verschwind von hier!“
Als er die Stimme von Carlotta hört ist er vollkommen wieder bei sich, genau so wie Violet. Er kann neue Kraft in ihren smaragdgrünen Augen sehen und die kommende Adrenalin.
„Sei still und hör mich an, La Carlotta!" zischt Violet zu seiner Überraschung.
Amüsiert glitzern seine Augen als er gehört, wie spöttisch der Name von der Primadonna gehört hat. Niemand hier im Opernhaus hat es gewagt je mit ihr so zu sprechen und jetzt erlebt er es selber höchstpersönlich.
„Du weißt genau so wie ich, dass ich schlecht von hier gehen kann. Hast du Mutters Worte vergessen, dein versprechen gegenüber ihr? Wenn du mich jetzt zu deinen Haus lässt und das alleine, wirst du es sicherlich bereuen.“
Interessiert funkeln seine grüne Augen als er Violet genauer ansieht. Es scheint hinter den Namen Giudicelli noch mehr zu stecken als eine hochnäsige Familie. Der größte Beweis steht genau unter ihm im Eingangsaal. Er hat keinen Grund mehr zwei Giudicellis loszuwerden, sondern immer noch die eine. Jetzt muss er sich aber einen Plan überlegen, wie er mehr herausfinden kann. Welches Versprechen? Was würde passieren, wenn Violet zu der Villa von La Carlotta gebracht wird? Was verstecken die zwei Geschwister?
„... niemand haben möchte!“ hört er plötzlich die letzte Worte von Carlotta, bevor stille im Saal herrscht.
Er ist so versunken in seinen Gedanken gewesen, dass er den Anfang des Satzes verpasst hat und den Sinn darin nicht verstehen kann. Doch weiß er durch Violets verletzten Gesichtsausdruck, dass es nicht gerade nett war und es nach Bestrafung ruft. Die viele hektische Schritte die immer näher kommen geben ihm das Zeichen, dass es an der Zeit ist von hier zu verschwinden. Zu seinen Geschmack nach ist er auch viel zu lange hier. Noch einmal ein letzten Blick auf Violet werfend sieht er zu, wie sie sich bückt um die Papierfetzen auf zu heben. Lefevre und Madame Giry laufen hektisch die Treppen hinunter und teilen sich dabei auf. Der Direktor läuft mit seine Verfolger zu Carlotta, dagegen schritt Madame Giry zu Violet hin. Da er jetzt sich sicher ist, dass sie in guten Händen ist, dreht er sich um und öffnet seine Geheimtür, um in seine Katakomben zu gelangen.
„Ich heiße Euch Herzlich Willkommen in meinen Opernhaus, Mademoiselle.“ leise flüstert er es in das nichts hinein.
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