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(3) Vaterfreuden

GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Kili OC (Own Character)
24.07.2016
31.12.2016
5
23.517
4
Alle Kapitel
12 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
24.07.2016 5.091
 
Hallo, meine Lieben!

Nach 2 Monaten Schreibpause kommt etwas Neues von mir. Diese FF hatte ich quasi angefangen noch „auf Lager“.

In dieser FF geht es wieder um mein Pairing aus der Haupt-FF. Jedoch werde ich neben den Zwerglingsfreuden auch ein paar Vorurteile Zwergen gegenüber behandeln. Es ist nicht notwendig, die Haupt-FF zu lesen. Genauso wenig ist es notwendig, die „kleinen Monster“ und die „Windelzwerge und Schneezwerge“ zu kennen, da die Geschichten in dieser FF vor der Zeit aus den anderen zwei liegen. Es sind in sich kleinere abgeschlossene Geschichten zur kurzweiligen Unterhaltung, die vielleicht mal zum Schmunzeln einladen. Und natürlich bestünde wieder keine Spoilergefahr für die Haupt-FF, da ich mir mein Pairing nur wieder selbst ausleihe. Die Kapitel werden alle aus Kílis Sicht sein und im Vergleich zu den letzten Kapiteln der Haupt-FF deutlich kürzer.

Zunächst sind 5 Kapitel zu den folgenden Vorurteilen geplant:



1) Anhänger des Königshauses wünschen sich (nur) männliche Nachkommen

2) Zwerge trinken keinen Tee / „Ich laufe vor niemandem davon! Bestie oder nicht!“  

3) Zwerge mögen kein grünes Gemüse

4) Zwerge mögen keine Blumen

5) Ein Zwerg braucht nicht wieder zu Kräften kommen



Falls Euch noch welche einfallen, die sich einbauen lassen, könnt Ihr es mich gerne wissen lassen.

Zum Verständnis für neue Leser: Amilia und Kíli stelle ich mir mit einer Körpergröße von ca. 1,50m vor. Thorin und Kíli sind recht groß gewachsen und Thorin reicht Elrond im Film bis an die Schulter. Und eine Freundin von mir ist unter 1,50m. Ich stelle es mir daher realistisch vor.

Viel Spaß beim Lesen und eine schöne Sommerzeit wünsche ich Euch.

Eure Ela <3

***







1) Anhänger des Königshauses wünschen sich (nur) männliche Nachkommen



Kíli hatte sich während seiner Kindheit und in der Zeit als junger Erwachsener oftmals vorgestellt, wie sein Leben als Prinz des Erebor aussehen würde. Thorin hatte seinen Neffen von Kindesbeinen an die Geschichten über den Einsamen Berg erzählt. Niemals hatte der Braunhaarige in seinem jugendlichen Leichtsinn daran gezweifelt, dass die beiden Brüder die Heimat der Zwerge, die sie einst so tragisch und nicht weniger grausam verloren hatten, wieder gemeinsam unter der Führung ihres Onkels für ihr Volk zurückgewinnen könnten.

Während er selbst immer geglaubt hatte, dass er als Anhänger des Königshauses ein sorgenfreies Leben führen könnte, hatte es Fíli bereits sehr viel früher begriffen, welche Verantwortung mit diesem Status einherging. Fíli war sich stets darüber im Klaren gewesen, welche Lasten auf seinen Schultern liegen würden, denn schließlich müsste er eines Tages für ein ganzes Zwergenvolk die Verantwortung tragen. Durins Volk konnte seinem König gegenüber unendlich treu, aber nicht minder starrköpfig und stur sein, sodass jene Aufgabe nur von einem erfahrenen und gut ausgebildeten Zwerg bewerkstelligt werden könnte. Doch nachdem sie den Einsamen Berg wieder zurück erobert und gegen zwei Orkheere verteidigt hatten, lagen die Langbärte Thorin beinahe zu Füßen. Es würde für die Zwerge eine große Ehre verkörpern, für ihren König in den Kampf zu ziehen. Aber niemand konnte es vorheersagen, welche Gefahren und Nöte sie noch durchstehen müssten. In diesem Falle wäre es nicht leicht, ein Zwergenvolk zu leiten und zu verteidigen.

Kíli hatte seinerseits von der Damenwelt geträumt, die ihm als Prinz zu Füßen liegen würde. Sofern er sich nicht hübschen Zwerginnen widmen wollte, hätte er sein Leben im Königreich anderweitig genießen wollen. Er hätte wieder daran anknüpfen wollen, kleinere Gasthausbesuche mit Dwalin zu unternehmen, die Gegenden um das Königreich zu erkunden und weitere Abenteuer zu erleben. Denn als Prinz hätte er für keinen Lebensunterhalt Sorge tragen müssen.

Doch nun hatte auch der Braunhaarige eigene Verantwortungen zu tragen und nach seiner Ankunft im Erebor war alles anders gekommen, als er es zuvor erwartet hatte. Es gab jene Pflichten, die er gewissenhaft wahrnahm, weil sie von ihm als Prinz erwartet wurden. Dazu gehörte es, den Aufbau des Berges zu überwachen und die Waffenkammern in Augenschein zu nehmen. Denn bereits vor der Schlacht hatte die Gemeinschaft diese betreten und feststellen müssen, dass in der Waffenkammer die Zeit stehen geblieben war. Dies machte sich nicht nur durch eine dicke Staubdecke und Spinnenweben bemerkbar. Viele der Waffen waren in keinem guten Zustand. Da es sich bei Zwergen um geschickte Handwerker handelte, hatten sie längst fortschrittlichere, zielsichere und tödlichere Waffen hergestellt. Dáin hatte diese in der Schlacht voller Stolz präsentiert.

Es war der kleinen Gemeinschaft um Thorin Eichenschild gelungen, die Heimat der Zwerge wieder zurückzuerobern. Nach und nach kamen immer mehr Zwerge in das alte Königreich zurück. Der Weg aus ihren neuen Heimaten, die niemals ihre wahren Heimstätten geworden waren und auch nie hätten werden können, war lang, beschwerlich und gefährlich. Der Bogenschütze hatte dies auf seiner Reise allzu oft selbst feststellen müssen, dass das vermeintliche Abenteuer ein purer Kampf um das Überleben sein konnte. Obgleich Kíli immer geglaubt hatte, dass ihnen in der Bergfestung niemals Gefahr drohen würde, so war er doch gleich bei seiner Ankunft eines Besseren belehrt worden. Die Gefahr lag nicht nur in dem unermesslichen Goldschatz verborgen. Der Reichtum konnte dem Königshaus zwar ein sorgenfreies Leben ermöglichen. Andererseits hatte er eine magische Anziehungskraft auf Thorin.

Kílis Onkel hatte die Schatzkammer nach der Schlacht nur noch zwei Male betreten. Er hatte dies jeweils gemeinsam mit seinem jüngsten Neffen getan, da sie Edelsteine für Amilias Verlobungsgeschenk oder für die Vermählung gesucht hatten. Danach hatte Thorin seine Freunde und Berater, Balin und Glóin, angewiesen, über die Kammer zu wachen. Die beiden Zwerge hatten bereits nach ihrer Ankunft im Erebor damit begonnen, jeden einzelnen Gegenstand aufzulisten, da ihr Anführer ihnen dies befohlen hatte, als sie die Kostbarkeiten nach dem Arkenstein durchsucht hatten. Die zwei Zwerge waren bei ihrer Arbeit äußerst penibel und verlässlich. Thorin zog es seit jenen Besuchen vor, keinen Fuß mehr in die Kammer zu setzen und sich über die vorhandenen Schätze regelmäßig unterrichten zu lassen. Er wollte nicht wieder der Gier nach dem Schatz erliegen und jene Skrupellosigkeit an den Tag legen, wie er es kurz nach dem Erreichen des Berges getan hatte. Nicht nur, dass sie stetig der Gefahr ausgesetzt waren, dass Thorin wieder von dem Wahnsinn befallen werden und sein Volk nicht mehr leiten könnte. Der Schatz sorgte auch dafür, dass sich die Blicke von Außenstehenden auf den Berg richteten. Denn der Berg würde Eroberern nicht nur einen prächtigeren Goldschatz ermöglichen, den sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht hätten vorstellen können, sondern auch eine exzellente Lage bieten, um weitere Völker in Mittelerde anzugreifen.  

Sie hatten dem Feind in der Schlacht der fünf Heere eine empfindliche Niederlage zugefügt. Und doch konnten sie niemals sicher sein, dass sich Feinde nicht doch wieder formierten.

Daher war es Kíli umso mehr bewusst, wie wichtig es war, dass die Krieger die beste Kampfausbildung genossen und die Waffen sich sowohl auf dem neuesten Stand als auch in einem einwandfreien Zustand befanden. Genauso mussten die zerstörten Mauern und das schwere Eingangstor erneut aufgebaut werden, damit das Königreich bestmöglich geschützt wäre. Ebenfalls mussten auch viele Wohnstätten von Trümmern befreit, repariert oder neu errichtet werden, um den Wiederankömmlingen und Neuankömmlingen genug Wohnraum bieten zu können. Und sie brauchten Vorräte, um einer Belagerung standhalten zu können. Sie hatten also genug Arbeit vor sich. Es war sicherlich ein großer Vorteil, dass Zwerge kräftige Arbeiter und ihre Fähigkeiten legendär waren, sodass sie prächtige Festungen und Wohnräume gestalten konnten. Dennoch würde es noch mehrere Jahre dauern, bis die meisten Spuren des Drachens und der Schlacht verschwunden wären. Aber jene Pflichten war er nicht nur seinem eigenen Volk schuldig.    

Denn es gab auch die andere Verantwortung in seinem Leben, die er nur allzu begierig übernahm.

Kíli konnte es kaum glauben, dass er und sein Bruder sich beim Ponyhüten dermaßen angeregt über ihre Fantasien unterhalten hatten, was sie mit Zwerginnen anstellen wollten, sodass sie es nicht einmal bemerkt hatten, dass Trolle jeweils 2 Ponys hatten wegtragen können. Und jetzt verbrachte er seine Abende mit einer Menschendrau auf dem weichen Sofa  in der guten Stube und genoss diese Momente in vollen Zügen.

Anstatt sich vor dem prasselnden Kaminfeuer auf dem Teppich oder Sofa der feurigen Leidenschaft hinzugeben, fand er jene gemütlichen Augenblicke nicht weniger erfüllend.

Auch diesen Abend verbrachte er mit Amilia in dem Wohnraum, die es sich zwischen seinen Beinen bequem machte und ihren Kopf an seine Brust bettete, während er seine Arme um ihren zierlichen Körper schlang und dabei eine Hand auf ihren leicht gerundeten Bauch legte. Sie hatten zuvor ein gemeinsames Bad genommen, welches mitunter ein wenig schläfrig machen konnte. Die königlichen Gemächer waren alle mit größeren Badebecken versehen, in denen Sitzmöglichkeiten eingefasst waren. Nach dem gemeinsamen Abendessen hatten sie sich gegenseitig die Haare gewaschen und Nacken und Schultern massiert. Nun genossen sie die Wärme des anderen, während sie auf dem Sofa schmusten. In der letzten Zeit sprachen sie recht wenig, wenn sie so aneinander geschmiegt zusammen waren. Worte waren einfach unnötig und würden vielleicht sogar die Magie dieser stillen Augenblicke zerstören, in denen sie sich nur auf ihre Verbundenheit konzentrierten. Oftmals konnte er dem Drang nicht wiederstehen, ihre Haare oder ihren Nacken zu küssen. Seine Hände konnte er allerdings niemals bei sich halten. Sie fühlten sich einfach von Amilias noch recht kleinen Schwangerschaftsbauch und dem darin gut versteckten und behüteten Schatz magisch angezogen. Manchmal warf sie ihm einen neckischen Schulterblick zu und er konnte in den blauen Augen der Menschenfrau die pure Glückseligkeit erkennen.

Während sich die Flammen des Kaminfeuers in Amilias Haar widerspiegelten, das nun dadurch ein wenig rötlich, anstatt blond aussah, nahm Kíli den leichten Geruch von Lavendel- und Mandelöl wahr. Normalerweise war er als ein Zwerg nicht der größte Freund von blumigen Gerüchen. Doch seitdem er Amilias Bauch jeden Abend mit einem speziellen Öl einrieb, dessen Basis größtenteils Pflanzen waren, hatte sich seine Einstellung gänzlich geändert. Es hätte ihm auch nichts ausgemacht, wenn Amilia es von ihm verlangen würde, dass er sie stundenlang einrieb. Sie hatte ihn schon manchmal scherzhaft darauf hingewiesen, dass seine Fingerkuppen nun nicht mehr so rau wären, wie sie es von ihm sonst kannte, wenn er sie streichelte.

Für ihn als Zwerg war diese Sitzposition, in der sie sich gerade befanden, immer selbstverständlich gewesen. Schließlich war es seine Aufgabe, dass er die Frau im Arm hielt und beschützte. Doch in der letzten Zeit kam es viel öfter vor, dass sie diese Positionen tauschten. Dann war er derjenige, der sich an Amilias Brust oder Bauch schmiegte. Obwohl er seine Familie beschützen wollte, schenkte sie ihm neben Geborgenheit auch viel Kraft.

Er liebte Amilias durch die Schwangerschaft bedingten rundlicheren Kurven und hatte nach wie vor die Hoffnung, dass er eines Tages ein wenig von ihrem kleinen Schatz in Amilias Bauch hören könnte. Bisher hatte er nur ein Gluckern gehört, welches er sonst vermutlich auch gehört hätte, wenn er sein Ohr auf den Bauch seiner Frau gelegt hätte und kein Kind darin wachsen würde. Obgleich er es kaum erwarten konnte, endlich Lebenszeichen seines Kindes spüren und mit ihm vielleicht sogar in Kontakt treten zu können, würde er sich ihn Geduld üben müssen. Und auch so waren es unglaubliche Momente, dieses Wunder so nah erleben zu dürfen.    

Seitdem er die blondhaarige Menschenfrau, die von Elben aufgezogen worden war, in Bruchtal kennengelernt hatte, war diese immer darin bestrebt gewesen, alles in äußerster Perfektion zu beherrschen. Oftmals hatte er sie daran erinnern müssen, sich nicht nur auf die Pflichten zu konzentrieren, wenn sie die zwergischen Bräuche und die Sprache gelernt hatte. Ein wenig hatte ihm dieser Zustand trotz aller Freude und Vorfreude Sorgen bereitet, als er von Amilias Schwangerschaft erfahren hatte. Schließlich wollte er nicht, dass sie sich während dieses freudigen Ereignisses zu sehr unter Druck setzte und zu viele Gedanken über ihr Verhalten machen würde, da sie nun für ein weiteres Lebewesen die Verantwortung trug.

Aber diese Sorge war unbegründet gewesen. Nach den ersten Monaten, die teilweise durch Müdigkeit und Übelkeit geprägt gewesen waren, strahlte sie eine Gelassenheit aus, wie er es bei ihr noch niemals zuvor gesehen hatte. Lange Zeit hatte er für ihren Gemütszustand keine passende Umschreibung gefunden. Sie war rundum glücklich und zufrieden. Dís hatte gesagt, dass Schwangere von innen heraus strahlen könnten. Dies traf auch auf Amilia zu. Sie fühlte sich selig.  

Beinahe wirkte es in diesen Monaten so, als ob sie ihre Rollen getauscht hätten. Denn nun war er es, der nicht sorgenlos durch das Leben wanderte, sondern sich neben der großen Vorfreude auf ihren kleinen Durin Gedanken über alle möglichen Dinge machte. Der Herr von Bruchtal sowie Gandalf hatten ihnen prophezeit, dass aus ihrer Verbindung starke Kinder hervorgehen würden. Der Zauberer ließ sich immer ab und an im Erebor blicken. Er war ein Zauberer und kam und ging, wie es ihm beliebte. Oftmals ohne Ankündigung, manchmal ohne Verabschiedung. Die Elben hatten allerdings eine ausdrückliche Einladung bekommen. Es war viele Jahrzehnte her, als das letzte Mal Elben den Einsamen Berg betreten hatten. Der Herr von Bruchtal war in Begleitung eines anderen alten Bekannten gekommen. Während Herr Elrond stets ein wohlwollendes und gütiges Lächeln aufgesetzt hatte, war Lindir immer sehr reserviert gewesen. Seine Miene war eisiger, als der Schnee im Winter gewesen. Manchmal hatte Kíli ihn jedoch dabei erwischt, dass er doch leicht ungläubig dreingeblickt hatte, während er die einzelnen Winkel und Räume des Berges erkundet hatte.

Amilia hatte dem Prinzen auf dieses seltsame Verhalten eine Antwort geben können. Elben hatten das Ziel, vor Ihresgleichen und anderen Völkern unnahbar zu wirken. Bei dem Besuch der Zwerge hatte sie jedoch Lindir dabei beobachtet, wie er laut fluchend die Überreste des Essens beseitigt hatte, das die Elben und Zwerge zuvor gemeinsam eingenommen hatten. Amilia selbst hatte diesem Essen fernbleiben wollen. Und doch hatte sie eine gewisse Neugierde dazu getrieben, später einen Blick auf die verwaisten Stühle zu werfen. Lindir selbst hatte davon gesprochen, dass sich ihm ein solcher Anblick noch nie zuvor geboten habe, während er die Statuen und den Boden von Salatblättern und Gemüse gesäubert hatte. Die gleichen Worte hatte sie später noch einmal aus seinem Mund gehört, als Lindir ihr über den Weg gelaufen war und sie mit äußerstem Nachdruck darum gebeten hatte, sich von dem Brunnen fernzuhalten. Es war genauer genommen keine Bitte gewesen. Amilia hätte es nicht gewagt, ihm zu widersprechen. Lindir hatte noch hinzugefügt, dass nicht einmal eine stattliche Anzahl von Weingläsern diese Bilder aus seinem Kopf verdrängen könnte, sofern sie denn in Bruchtal noch über Wein verfügt hätten. Amilia war es an jenem Zeitpunkt so vorgekommen, als ob die Wangen und Ohren von Herrn Elronds engstem Berater auch ohne Wein schon geglüht hätten.

Kíli hatte es ihr daraufhin gestanden, dass er derjenige gewesen war, der damals die Tauben als Zielscheiben für sein Essen entweiht habe. Genauso hatten die Zwerge im Brunnen ausgelassen und freizügig ein Bad genommen. Dieser Anblick war scheinbar für Elben sehr ungewohnt gewesen. Die Menschenfrau hatte nach Kílis Erklärung so kräftig lachen müssen, dass sie sich beinahe verschluckt hätte und es ihr schwer gefallen war, sich zu beruhigen.

Der Zwergenprinz liebte Amilias schüchternes Lächeln und ganz und gar herzliches Lachen, welches er in den letzten Wochen viel mehr, als sonst, hatte sehen dürfen. Er hoffte, dass dies auch noch lange anhalten würde.

Der Braunhaarige freute sich darauf, bald eine kleine Familie besitzen zu dürfen. Und doch schwirrten ihm reichlich Fragen im Kopf herum, die ihm einige Sorgen bereiteten. Würden die letzten Schwangerschaftsmonate genauso unproblematisch verlaufen, wie die bisherigen? Wie würde die Geburt sein? Wie wäre das Leben mit einem kleinen Durinspross? Würde seine Beziehung zu der Menschenfrau noch fester, als Mithril werden? Oder würden sie sich erst wieder annähern müssen, sobald ein kleines Wesen da wäre, das ihre ganze Aufmerksamkeit beanspruchte? Es war für Zwerge ungewöhnlich, so jung Eltern zu werden. Sein Leben hatte sich generell anders entwickelt, als er es zu Beginn der Reise vermutet hatte. Am Anfang hatte Kíli sich mit seinem Bruder alleine auf die Reise begeben und eine fröhliche und ausgelassene Zeit erlebt, da der blonde Thronerbe in diesem Reiseabschnitt nicht die Last der Krone zu spüren bekommen hatte. Doch spätestens mit den Gefahren der Reise, der Erfahrungen in der Schlacht und seiner Verbindung zu Amilia, hatten sich seine Einstellungen zum Leben gänzlich verändert. Schneller, als er es vor ein paar Monden vermutet und gewollt hätte, war er erwachsen geworden. Und doch war er mit seinem jetzigen Leben zufriedener, als je zuvor. Das junge Paar würde hoffentlich in ein paar Monaten das Kind in den Armen halten, welches es sich von ganzem Herzen wünschte.

Sonst war es immer Amilia, die alles richtig bewerkstelligen wollte. Nun hoffte der sonst so ungestüme und zuversichtliche Zwerg, dass er in Zukunft alles richtig machen würde, während Amilia regelrecht gelassen alles auf sich zukommen lassen wollte. Und dann war da noch die Furcht, ob ihr gemeinsames Kind in Sicherheit aufwachsen könnte.

Zu Beginn der Schwangerschaft hatte er es mit seiner Fürsorge übertrieben, sodass auch der sonst eher ruhigen Menschenfrau der Kragen geplatzt war. Sie hatte ihn darauf hingewiesen, dass sie unter den bestmöglichsten Bedingungen ein Kind empfangen hatte. Sie beide liebten sich bedingungslos, hatten eine sichere Bergfestung über dem Kopf und genügend Nahrung. Amilia musste die Schwangerschaft nicht alleine durchleben, da sie von fähigen Hebammen und ihrem Mann sowie der dazu gewonnenen Familie umsorgt wurde. Ebenfalls dürfte sie das Privileg genießen, sich nach der Entbindung im Wochenbett auszuruhen, wenn der kleine Neuankömmling am Schlafen wäre. Sie könnte selbst die Dienste eines Kindermädchens in Anspruch nehmen, wenn sie es wünschte. Dies wollte sie jedoch vermeiden, sofern ihr Zustand nach der Geburt dies nicht zwingend verlangen würde.

Amilia schien es zu bemerken, dass Kíli seinen Gedanken nachging, da sie ihn direkt ansprach:      

„Du wirkst so angespannt. Werde ich dir langsam zu schwer? Noch kann ich auf dem Rücken liegen und deine Tuniken tragen. Was machen wir denn, wenn mir diese nicht mehr passen?“

Ein leichtes Lächeln huschte über Kílis Gesichtszüge. Selbstverständlich wusste er, dass Amilia nur am Scherzen war. Sie nahm die Veränderungen ihres Körpers wohlwollend an. Früher hatte sie sich oft Sorgen gemacht, dass sie nicht mit den passenden weiblichen Rundungen gesegnet sei, um den Ansprüchen eines Zwerges gerecht zu werden. Zwerginnen waren nicht so zierlich, wie die meisten Menschenfrauen. Und doch hatte Kíli ihre Sorgen niemals verstehen können, da diese völlig unbegründet gewesen waren.

Kíli war darüber sehr froh, dass sie seine Nähe zuließ und diese auch förmlich einforderte. Er hätte sie niemals bedrängt, wenn sie sich nicht dazu in der Lage gesehen hätte, körperliche Nähe zuzulassen. Aber da er kaum seine Finger von ihr lassen konnte, weil sie mit ihrem seidigen Haar, der samtigen Haut und ihrem Gemütszustand noch verführerischer, denn je, auf ihn wirkte, war es ihm nur recht, dass sie seine Streicheleinheiten in vollen Zügen genoss.      

„Dann werde ich mir größere anfertigen lassen, damit sie dir weiterhin passen. Ich kann es kaum erwarten, die ersten Bewegungen von unserer kleinen Prinzessin sehen und spüren zu können. Ich frage mich, wie es sich von außen anfühlen mag. Ob sie auf meine Hände und Stimme reagieren wird?“

Kíli konnte es nicht leugnen, dass er von dem ersten Tag an in dieses kleine Geschöpf, mit dem er bisher nur einseitig Kontakt hatte aufnehmen können, ganz vernarrt war. Früher hatte er sich wegen Kindern keine großen Gedanken gemacht. Zwergenkinder waren selten, sodass er kaum Schwangere zu Gesicht bekommen hatte. Vermutlich hielten werdende Zwergenväter ihre Frauen gut versteckt und behütet Zuhause. Er würde dies am liebsten genauso tun, jedoch hatte Amilia diesbezüglich ihren eigenen Kopf und wies ihn immer wieder darauf hin, dass sie schwanger und nicht krank sei. Vielleicht hätte er es vor ein paar Monaten noch albern gefunden, mit der noch recht kleinen Kugel zu reden und diese zu streicheln. Aber Insgeheim freute er sich schon darauf, wenn er Óin dessen Hörtrichter stibitzen könnte. Vielleicht würde es ihm dann möglich sein, die Herztöne seines ungeborenen Kindes hören zu können. Er hoffte auch darauf, dass dies vielleicht sogar ohne dieses Utensil möglich sein könnte. Denn ein wenig wurmte es ihn schon, dass Amilia bereits fest davon überzeugt war, die ersten Bewegungen des kleinen Durins fühlen zu können. Laut ihren Aussagen spürte sie ein zartes Streicheln.  

„Du wünscht dir immer noch ein Mädchen?“

Anstatt des sonst üblichen neckischen Schulterblickes sah er in Amilias Augen nur Ungläubigkeit. Er hatte sie mit diesem Wunsch schon vor einigen Wochen in Erstaunen versetzt. Scheinbar hatte sie es nur für eine Laune gehalten und seinen Worten keine allzu große Bedeutung beigemessen.

„Ich wünsche uns von ganzem Herzen ein gesundes Kind. Es ist mir egal, ob es ein kleiner Durin oder ein kleines Durinchen wird, Amilia. Ich würde ein Mädchen oder einen Jungen gleichermaßen lieben. Aber wenn ich es mir aussuchen dürfte, dann würde ich mir ein Mädchen wünschen. Unser Kind steht Mahal sei Dank sehr weit hinten in der Thronfolge. Wir können ihr ein sorgenfreies Leben ermöglichen. Sie soll von allen Seiten verhätschelt werden und die schönsten Kleider bekommen. Sehr wahrscheinlich wird sie ihren Onkel, ihre Oma und vor allem ihren Großonkel um den Finger wickeln. Sie soll von den Gräueltaten da draußen in Mittelerde nicht viel mitbekommen. Es war immer mein Traum gewesen, an der Seite meines Onkels kämpfen zu dürfen. Ich habe die Sorgen meiner Mutter niemals verstanden, wenn sie mich gebeten hat, wieder zu ihr zurückzukehren, da sie mich für waghalsig gehalten hat. Aber meine eigenen Schlachterfahrungen hatten wenig mit Glanz und Glorie zu tun. Ich möchte es nicht sehen müssen, wie meine eigenen Kinder in eine Schlacht ziehen. Und doch weiß ich, dass Söhne dies aus Übereifer und Ehrgefühl tun werden. Es ist eine Ehre, für unseren König und unser Volk in die Schlacht zu ziehen, obgleich der Krieg wenig Ehrenhaftes verkörpert. Ein Mädchen hat mehr Freiheiten und wird nicht zum Thronerben erzogen. Es ist mit einem Mädchen sicherlich einfacher, eine normale Familie sein zu können. Und ich weiß, dass du dir auch ein Mädchen aus den gleichen Gründen wünscht. Ein Mädchen, dem du die alten Geschichten beibringen möchtest. Du brauchst dir nicht wünschen, mir einen Sohn zu schenken, weil du denkst, dass ich dies erwarten würde. Genauso wenig wird unsere Familie dies von dir erwarten. Zwergenmädchen sind selten. Thorin würde seine Großnichte vergöttern. Den Geschichten nach hat er Dís auch immer beschützen wollen. Den Zwergen ist die Familie heilig. Meine Mutter sagt immer, dass er dann Augen für einen anderen Schatz hätte. Auch wenn uns Dís und deine Hebamme vorhersagen, dass wir einen Sohn erwarten, glaube ich ganz fest an eine kleine Tochter.“

Seine Gemahlin schmiegte sich nun wieder an Kílis Brust und verhakte ihre Hand mit seiner, die sich immer noch unter der Tunika auf ihrem Bauch befand. Der Prinz wusste es, dass sich auch die Menschenfrau ein kleines Mädchen wünschte, wenn sie es sich denn aussuchen dürfte. Er fragte sich in diesem Moment, ob sie eines Tages das Verhalten ablegen könnte, die Wünsche und vermeintlichen Anliegen anderer über ihre zu stellen. Aber heute Abend wollte er sie nicht noch einmal daran erinnern, da er die harmonische Stimmung, die zwischen ihnen herrschte, nicht zerstören wollte. Amilia war kein schwieriger Mensch, aber in einer Schwangerschaft konnte der Gemütszustand jederzeit kippen.

Kílis Mutter hatte ihnen bereits geweissagt, dass Amilia bei einem Mädchen eine höhere Übelkeit geplagt hätte. Gleichermaßen hatte sie auch behauptet, dass ein Mädchen einer werdenden Mutter die Schönheit stehlen würde. Der Braunhaarige sah dies jedoch ganz anders. Amilia war zu Beginn der Schwangerschaft an vielen Tagen in den Morgenstunden übel gewesen. An manchen Tagen hatte es sich nicht einmal lediglich auf den ersten Tagesabschnitt beschränkt. Doch so schnell wie die Übelkeit gekommen war, war sie auch wieder abgeklungen. Und seitdem sah die Menschenfrau für Kíli verführerischer, denn je aus. Er liebte ihre weichere Haut, die er schon immer seidiger, als jene von Zwerginnen empfunden hatte. Und er glaubte ganz fest daran, dass eine kleine Prinzessin Amilia noch schöner machte, sofern dies überhaupt möglich wäre.

Fast schon bedauernd verließ er am Morgen die Gemächer und konnte es kaum erwarten, nach der Erledigung seiner Arbeiten wieder zurückzukehren. Wenn es sich einrichten ließ, schaute er auch im Laufe des Tages in ihrem Zuhause vorbei. Er wusste es, dass Amilia während seiner Abwesenheit mit anderen Freunden und neuen Familienmitgliedern ihre Zeit nicht alleine verbringen musste und nicht an Einsamkeit litt.  

Amilia hatte mit ein paar Zwergen aus der Gemeinschaft innige Freundschaften geknüpft. Fíli hatte es seinem Bruder bereits vor der Schlacht gesagt, dass sie eine Schwester für ihn verkörperte. Dass sie sich mit Bofur angefreundet hatte, war für den braunhaarigen Zwergenprinzen ebenfalls keine große Überraschung. Der gütige Zwerg mit der Fellmütze hatte immer ein Lächeln auf den Lippen und war nicht ganz so engstirnig, wie manch anderer der Zwerge. Und doch wurde Kíli das Gefühl nicht los, dass die beiden ein Geheimnis teilten, das mit den Ereignissen der Schlacht zu tun hatte. Schließlich hatte Bofur einmal geäußert, dass er Amilia in jenen Stunden versprochen habe, dass er seine Fellmütze ihrem und Kílis ersten Sohn schenken würde. Eines Tages würde er vielleicht den Mut haben, seinen alten Freund oder Amilia danach zu fragen. Aber bisher vermied er es, die Ereignisse der Schlacht anzusprechen, sofern es nur möglich war.

Und dann hatte sich Amilia mit dem Zwerg angefreundet, bei dem es Kíli am wenigsten erwartet hätte. Während ihrer Reise und nach der Ankunft im Erebor hatte sie niemals ein Wort mit Bifur gewechselt. Dies war auch nicht weiter verwunderlich gewesen, da der Zwerg aufgrund der schlimme Verletzung, die er vor einigen Jahren im Kampf davon getragen hatte, nur noch eine sehr alte Form des Khuzduls beherrschte. Er war stetig am Brabbeln gewesen und hatte komisch mit seinen Armen und Händen herumgefuchtelt, jedoch hatte Amilia ihn niemals verstehen können. In der Schlacht der fünf Heere hatte er jenem Ork, der ihm einst das Beil in den Schädel geschlagen hatte, dieses wieder zurückgeben können. Seitdem konnte er sich wieder in Westron verständigen und der Zwerg und die Menschenfrau trafen sich regelmäßig. Manchmal nahmen sie gemeinsame Mahlzeiten ein, da Bifur einen sehr eigenwilligen Essensgeschmack an den Tag legte. Zumindest für die Verhältnisse eines Zwerges war es ungewöhnlich, dass er kein Fleisch verzehrte. Und dann legte er noch eine andere seltsame Verhaltensweise an den Tag, von der selbst Kíli zuvor nichts bemerkt hatte. Bifur unterhielt sich mit Vergnügen über Bruchtal und die Elben. Er hatte Amilia bereits öfters erzählt, dass er doch ein wenig wehmütig Imladris verlassen und sich dort wohlgefühlt habe. Sonderlich verwundern tat es den braunhaarigen Zwergenprinzen nicht, seitdem er darüber nachgedacht hatte. Während der Rest der Gemeinschaft die letzten Würstchen zusammengesucht und gegrillt hatte, war Bifurs erste Wahl das gegrillte Gemüse gewesen.  

Auch wenn Außenstehende dies nicht sofort vermuten würden, so war es Kíli nur recht, wenn sich Amilia in Bifurs Obhut befand.

Im Kampf konnte Bifur unglaublich brutal, verstörend und beinahe übergeschnappt auf den Gegner wirken. Dies machte ihn in Schlachten zu einem unberechenbaren und tödlichen Gegner. Andererseits hatte Bifur eine gar liebevolle Seite. Er nahm nur vegetarisches Essen zu sich und arbeitete in stillen Momenten an seinen Spielzeugen aus Holz. In jenen Augenblicken, in denen er sich seinen aufwendig gestalteten Spielzeugen widmete, waren seine Bewegungen sanft, anstatt unkontrolliert. Er hatte seinen alten Freund schon vor einigen Wochen gebeten, ob er ein paar Spielzeuge für den kleinen Durin anfertigen könnte. Mit einem eifrigen Nicken hatte Bifur sich sofort an die Arbeit gemacht, passende Holzsorten zu finden. Im Gegensatz zu den anderen Gefährten fand Bifur auch keine Freude an alkoholischen Getränken. In Beutelsend hatte er daher auch mit keinem Bierkrug den Gefährten zuprosten wollen, sondern dies mit einem Salatkopf getan.

Obwohl Bifur begnadet mit dem Holz umging, würde Kíli lieber den gutmütigen Zwerg mit der Fellmütze darum bitten, ihm bei dem Bau der Holzwiege zu helfen. Auch Bofur war der Handwerkskunst mächtig und würde bezüglich Kílis Überraschung Amilia gegenüber sehr verschwiegen sein. Bei Bifur war sich der Bogenschütze nicht sicher, ob diesem ein paar Worte herausrutschen könnten. Voller Übereifer hatte Kíli schon versucht, mit dem Bau der Wiege zu beginnen. Da für einen Zwerg nur das Beste gerade gut genug war, wenn es um die Familie ging, hatte der Prinz es schnell einsehen müssen, dass seine handwerklichen Fähigkeiten sehr begrenzt waren. Er hatte nie eine Lehre als Handwerker oder Schmied begonnen. Fíli und er waren zu Kriegern ausgebildet worden. Thorin war handwerklich sehr geschickt, da er nach der Vertreibung durch den Drachen jede Arbeit angenommen hatte und für nichts zu vornehm gewesen war. Seinen Onkel wollte er jedoch nicht damit behelligen, obwohl dieser sich sehr auf einen kleinen Großneffen oder eine Großnichte freute.

Manchmal fühlte Kíli sich ein wenig Fehl am Platze, da er Amilia während der Schwangerschaft nur von außen helfen konnte. Aber er würde es sich nicht nehmen lassen, das Kinderzimmer liebevoll herzurichten. Dazu gehörte es, eine schöne Wiege zu bauen, für Schränke und Kommoden zu sorgen sowie Spielzeug, Kissen, Decken und Puppen zu besorgen. Dís hatte es sich schon zur Aufgabe gemacht, für die schönste Kleidung und die weichsten Handtücher zuständig zu sein. Aber die Einrichtung des Kinderzimmers sollte sein Privileg bleiben. Es würden noch einige Monde verstreichen, bis der kleine Durin Augen für Spielzeug haben würde, aber Kíli wollte für alles vorbereitet sein. Auch die Wände sollten reichlich mit Wandmalerei verziert werden. Er wusste noch nicht, wie er es anstellen sollte, Amilia mit dem eingerichteten Zimmer zu überraschen. Vielleicht könnte er sie in ein paar Wochen damit überreden, sich einen ruhigen Tag mit ihrer Schwiegermutter zu gönnen. In der Zeit könnte er mit seinen Freunden alles entsprechend herrichten. Hoffentlich würde Amilia diese kleine Überraschung gefallen.

Neben den leisen Zweifeln und Sorgen, die sich in die Gedanken eines werdenden Vaters einschleichen konnten, überwog in diesen Momenten wieder einmal die Vorfreude und Aufregung auf die Zeiten, in denen sie endlich eine kleine Familie sein würden. Eines wusste Kíli jetzt schon: vermutlich würde jede Menge Leben in den königlichen Gemächern herrschen und spannende Zeiten auf die Königsfamilie und ihre Freunde zukommen.            



***



So meine Lieben, ich hoffe, dass Euch mein Kapitel aus der Reserve gefallen hat. Mal sehen, ob in dem nächsten Kapitel die Freuden noch überwiegen ;-)

Luise hat mich darauf hingewiesen, dass Bifur ein Spielzeugmacher ist. Ich konnte es kaum glauben. Aber es ist eine Tatsache. Kurz bevor die Zwerge in den Nebelbergen in die Tiefe stürzen und der Großteil am Schlafen ist, können wir im Film erkennen, wie er ein Spielzeug bastelt. Es wird nur ganz kurz eingeblendet. Genauso prostet er den Zwergen in Beutelsend als Einziger mit Salat zu und grillt sich Salatblätter in Bruchtal. Ich habe geglaubt, dass er sich einfach vergriffen habe oder in Bruchtal aus der reinen Notwendig heraus Salat gegrillt hat. Aber er ist wirklich Vegetarier und hat einen bedauernden Blick aufgesetzt, als sie Bruchtal verlassen haben.

Viele liebe Grüße

Eure Ela
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