Comin’ in Hot, Widerstand ist unmöglich  (Ein bisschen Undead Drama)

GeschichteDrama, Romanze / P16
23.07.2016
29.08.2016
7
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Hey du,
bevor ich euch mitnehme in das Drama erstmal ein paar Worte von mir.
Mir ist aufgefallen das es im deutschsprachigen Bereich kaum Fanfictions von den untoten Jungs gibt und ich dachte mir ich helfe einfach mal das Loch zu füllen.
Ich werde versuchen so oft wie möglich etwas hochzuladen, versprechen kann ich aber dennoch nichts. Über Reviews freue ich mich natürlich immer :)
Okay genug von mir, holt das Popkorn raus meine Scene Kids und viel Spaß :D
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Gangsta Sexy


Warm läuft das Wasser über meinen Rücken. Genießerisch sind meine strahlend blauen Augen geschlossen. Es ist um die vier Uhr morgens und ich bin nur wach, weil ich gleich zum Flughafen muss. Das aber auch nur, weil eine gewisse Frau  meinte mich her zu bestellen. Das war definitiv nicht meine Uhrzeit... Worum und wohin es geht weiß ich nicht. Ich soll nur kurze Sachen einpacken und gegebenenfalls was Schwarzes, Aufreizendes. Blindes Vertrauen könnte man das nennen was hier passierte. Sie sagte mir nicht worum es ging aber dennoch vertraute ich ihr so weit, dass ich tat was sie von mir wollte. Nicht immer eine gute Sache, weil ich tatsächlich alles für sie machen würde wenn ich müsste. Ich hab also meinen großen Koffer gepackt. Nachdem ich meine aschbraunen, etwa kinnlangen Haare geföhnt habe schminke ich mich dezent. Betone ein wenig meine Augen. Zufrieden nicke ich meinem Spiegelbild zu und mache dann das künstlich weiße Licht aus. Checke dann die gesamt Wohnung noch einmal durch. Ich hab da einen kleinen, vielleicht doch etwas größeren, Kontrolltick, deshalb schaue ich lieber drei Mal nach um selbst dann noch nicht sicher zu sein. Das kann ziemlich anstrengend sein. Nicht nur für mich, auch meine Mitmenschen sind öfter etwas genervt davon.  Im Taxi ziehe ich meine weißen Beats auf und schaue aus dem Fenster. Es regnet in Strömen, da war ich froh hier weg zu kommen. Alles wirkte so grau und trüb. Hatte etwas trauriges. Die Hochhäuser sehen dreckiger aus als sonst schon. Ich hatte diese Stadt sowieso satt. Jeden Tag dasselbe. Für eine Woche würde ich mal andere Luft schnuppern können, andere Menschen sehen und abschalten können. Hier hinderte mein Exfreund mich daran in dem er mir ständig über den Weg lief und meinte, dass er mich zurück wollte. Es ist nicht so, dass er mich betrogen hatte aber gut. Das ist mittlerweile ein Jahr schon her und ich bin seit dem jeder männlichen Person gegenüber misstrauisch. Cara, also aka der kleine Depp der mich so früh tatsächlich überleben wollte, versucht zwar immer mich in einen Club zu schaffen aber was bringt es ihr wenn ich dort sowieso nur herumhocke und meinen Drink schlürfe? Nichts, eben. Aber sie ist zu hartnäckig und gibt nie auf, wahrscheinlich wird das im Urlaub auch so sein. Cara ist glücklicher Single, der sich auch mal auf einen Typen einlässt um ihn dann nach der Nacht vor die Tür zu setzten. Selbst bewundere ich sie. Ich bin zu nett dafür....  Das riesen Gebäude des Flughafens zieht meinen Blick auf sich. Ich drücke dem Fahrer das Geld in die Hand und holte dann meinen Koffer aus dem Kofferraum. Wow, was für ein Wortwitz. (Kann sich Funny eine Scheibe von abschneiden!) Beats ab und auf in das Getümmel, Cara suchen. Die Freude darauf hält sich in Grenzen. Liegt an der blöden Uhrzeit. Meinen Koffer ziehe ich, mit einem super nicht begeisterten Ausdruck auf meinem blassen Gesicht, hinter mir her. „Hey, Marie hier!“ Wild winkend begrüßt Cara mich. Ich und früh morgens war nicht unbedingt die Kombination die man sich wünscht aber das habe ich glaube ich oft genug erwähnt. Ich werde in eine warme Umarmung gezogen. Normalerweise auch nichts was auf meiner Liste der Dinge steht, die ich liebe und ohne die ich nicht leben kann. „Hey du musst lächeln, es geht nach Los Angeles!“ Jetzt bin ich freudig am Quieken und falle ihr um den Hals. Scheinbar hat mein müder Körper nur eine solche Info gebraucht um zu funktionieren.  „Mein Gott, ist das geil! Du Spinner.“ „Dankeschön, mach ich doch gerne.“ In der Maschine sitze ich glücklicherweise am Fenster. So kann ich die Landschaft genießen. Meine Beats sind aufgezogen und die Welt schweigt zu meiner Freude. Der Flug an sich war toll, auch weil ich Schlaf nachholen konnte. Gut vielleicht war ich selbst schuld wenn ich bis zwei wach bleibe aber egal. Cara wirkt nach ihren kleinen Schläfchen freudig aufgedreht und ich muss schmunzeln. So viel gute Laune in einem Menschen. Manchmal frage ich mich wie das möglich und ausaltbar war. Draußen schlägt uns warme Luft um die Ohren und ich bin froh kurze Sachen angezogen zu haben. Mein Blick wandert auf die Eingangsuhr. Es musste um die vier  Uhr mittags sein. Dann sollten wir gleich mal nach was Essbarem suchen. Essen war schon immer gut! Ich hatte Hunger,  einfach wegen der Tatsache das ich zu wählerisch bin und das Flugzeugfraß nicht essen wollte. Ich war also schon wieder selbst Schuld. „Können wir was Essen? Ich verhungere gleich auf der Stelle.“ Die Brünette lacht nur. „Gerne, wenn wir unser Zeug im Hotel abgegeben haben. Das ist eine halbe Stunde von hier. Das packst du oder?!“ Ich nicke schwach und mache einen dramtischen Blick, folge ihr dann zu unserem Leihwagen. Ich hatte einen Mustang ausgewählt. In Schwarz. Ich durfte fahren, okay ich hatte dem Typ einfach den Schlüssel geklaut. Mit unfairen Mitteln kommt man auch weiter! Unser Hotel ist schön gelegen, direkt am Strand. Während unserer Fahrt hatten wir uns ein Rennen mit einem Porsche geliefert, welches wir ziemlich locker gewonnen hatten. Okay, ich bin bisschen zu schnell gefahren und Cara hat die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen und gemeint, ob ich wirklich in Amerika vorbestraft sein wollte. Ich habe nur gelacht. Ich und schnelle Wagen. Eine unendliche Liebe bis zum Ende. Hey, still a better lovestory than Twilight. Genug Marie, du bist nicht lustig! Nachdem unser Zeug abgestellt ist, machen wir uns auf die Suche nach Essbarem. Angekommen in einem Strandcafé sitzen wir auf der Terrasse mit Blick auf das Meer. Schon seit einer Weile habe ich das Gefühl, dass uns eine Gruppe von Typen beobachtet und sie kommen mir bekannt vor. Es kann aber auch sein, dass  ich mir das bloß einbilde. „Die Typen spannen schon die ganze Zeit.“ Cara sieht mich lächelnd an und meint vollkommen gelassen: „Und? Lass sie machen, genieß das doch mal. Schlecht sehen sie nicht aus, also.“ Dann zieht sie ihre Sonnenbrille tiefer. Ich tue ihr gleich und ziehe meine schwarze Cappy tiefer. Scheint die Jungs nicht zu stören, sie johlen nur freudig. Notgeile  Deppen... Ich nachdem bezahlt ist auf, Cara folgt mir hastig. „Marie, hey es war so schön da. Lass uns doch noch eine Weile sitzen.“ Ich ignoriere sie und mache mich auf den Weg zu der Gruppe. „Marie, lass das!“ Cara scheint nicht begeistert von meiner Idee und ihre Stimme hat einen warnenden Ton in sich schwingen. Ich bleibe vor einem von ihnen stehen und sehe ihn eine Weile intensiv an. Das hatte schon immer seine Wirkung. Auch hier. Die fast schwarzen Seelenspiegel fixieren meine und er kommt mir näher. Ich lasse ihn und als seine Lippen beinahe meine berühren, drehe ich meinen Kopf weg und ziehe ihm meine Cappy auf. „Nice try. Stop staring.  “ Ist alles was ich sage, dann gehe ich mit Cara aus dem Cafe. “ Du bist mir geil. Die hätten dir auf die Fresse hauen können.“ „Ich weiß, haben sie aber  nicht und so hatte ich mal meinen Spaß.“ Ich hakte mich bei ihr unter und wir gehen zum Hotel. Dort betätige ich ein paar Anrufe. Den Abend lassen wir am Strand ausklingen. Das Rauschen des Wassers ist entspannend und ich lehne mich an Cara. Meine Augen schließen sich. „Schön, wirklich. Ich genieße es jetzt schon total.“ „Morgen rastest du total aus, versprochen. Morgen Abend wird episch!“ Jetzt bin ich neugierig, was nicht schlau von Cara war, denn jetzt wird Schlaf schier unmöglich werden. Das weiß sie aber scheinbar, denn auf unserem Zimmer stehen zwei Flaschen Bier. „Auf uns.“ Meint sie als wir anstoßen. „Auf eine tolle Zeit mit heißen Typen!“ Dass ich die bekommen würde wusste ich bis dahin nicht. Natürlich nicht, was wäre das denn für eine Story wenn ich alles von Anfang an wusste? Keine sonderlich gute außerdem muss ich euch doch neugirig machen! Die kühle Flüssig rinnt meinen Hals herunter. Cara weiß eben was ich brauche. Zumindest die meiste Zeit.  Und Bier hatte ich dringend noch einmal nötig. Das letzte Mal Bier trinken zusammen war ewig her und das würde hier definitiv nachgeholt werden! Das schwor ich mir selbst.
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Brendon Urie wird sowas von Schuld sein, dass ich sterbe wegen einer mehr als geilen Stimme!
Ihr seid hier wegen HU, verstehe schon. Danny wird auch dran Schuld sein!
Habt nen schönen Tag :D