Pearson Hardman

GeschichteAllgemein / P16
Donna Paulsen Harvey Specter Jessica Pearson Louis Litt Michael "Mike" Ross OC (Own Character)
23.07.2016
17.12.2016
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23.07.2016 2.095
 
Tausendmal ging ich meinen Plan im Kopf durch: Ich werde rein gehen , Jessica Pearson entgegen treten , mein Platz in der Kanzlei bekommen und mich sofort auf die Arbeit stürzten. Ist doch gar nicht so schwer? Ich bin verdammt nochmal so aufgeregt. Seid ich denken kann war ich noch nie so nervös. Man kann aber bloß nur nervös werden wenn es um die erfolgreichste Kanzlei in Manhattan geht. Und genau Ich werde dort arbeiten. Kaum zu fassen.
Ich streichelte meinen Rock nochmal glatt bevor ich aus den Aufzug ausstieg. Hier drinnen war alles luxuriös. Jede Ecke , jeder Winkel wurde hier genau verarbeitet mit teuren Fliesen. Die Wände waren mit teuren Bildern bedeckt und in den Meisten Ecken standen auch wunderschöne Blumen. Die Büros von den Leitern  hier hatten alle einen wahnsinnigen Ausblick über Manhattan. Sie hatten keine normalen Wände bzw Türen. Alles war aus Glas. Das hatte eindeutig Vor-& Nachteile. Ich lief weiter bis mir bewusst geworden ist , dass ich keine Ahnung habe wohin ich eigentlich muss. Ziellos schaute ich mich um bis mich plötzlich eine Frau ansprach.
„Kann ich Ihnen helfen ?“, sie hatte rotes Haar und trug ein schönes grünes Kleid. Mit meiner Bluse und meinem Rock fühlte ich mich underdress. Alle hier liefen mit teuren Kleidung , nur leider konnte ich es mir nicht zur Zeit leisten.
„Ja ich suche Jessica Pearsons Büro.“, sagte ich.
„Ah Sie müssen die Neue sein : Olivia Bones , richtig ?“.
Verwirrt sah ich sie an :“ Woher -?“, doch sie unterbrach mich.
„Ich heiße Donna. Ich weiß alles. Gewöhne Sie sich dran. Kommen Sie , ich zeige Ihnen das Büro von Mr. Specter.“
„Harvey Specter? Ich sollte doch zu -“, wieder unterbrach sie mich.
„Jessica hat gerade einen wichtigen Mandanten. Sie kommt nach zu Ihnen. Sie wurden aber von ihr zu Harvey Specter eingeteilt.“
„Moment! DER Harvey Specter? Der der noch nie einen Fall verloren hat? Der von dem sich alle Anwälte fürchten?“
Donna lachte leicht und nickte :“ Ja der berühmte Mr. Specter. Aber keine Angst. Er wird Ihnen nichts tun. Ich bin seine Sekretärin und Sie scheinen wirklich nett zu sein. Wenn er Ihnen was antut , bekommt er es mit mir zu tun.“
Ich lächelte sie und bedankte mich.
Donna schien wirklich nett zu sein.Vielleicht werden wir hier sogar Freunde?
„So da wären wir. Ich sitze hier-“, sagte sie und deutete vor dem Glasbüro auf einen großen Tisch.“Mr. Specter müsste gleich kommen. Setzten Sie sich doch mal schon rein, Ms. Bones.“
„Nennen Sie mich doch Olivia.“, sagte ich. „Und mir wäre lieber wir würden die förmliche Anrede lassen.“
„Na gut, Olivia.Geh rein und mach es dir einbisshen bequem. Der Löwe müsste gleich kommen.“
Ich nickte und stoß die Glastür auf und betrat das Zimmer. Es war rießig. Der Boden war aus dunklen Pakett, eine ganze Wand war mit einem rießigen Regal bedeckt mit ganz vielen Schallplatten. Die Möbel waren alle aus weiß oder dunklen Holz. In der Mitte standen mehrere Sessel und ein Sofa doch meine Augen blieben auf der Fensterbank hängen. Dort standen mehrere Basketbälle die alle unterschrieben sind. Ich lief hin und wollte sie genauer mir ansehen als mich plötzlich eine tiefe Stimme erschreckte.
„ Ich würde sie nicht anfassen.“
Ich erschrak und sah ihn an.
Harvey Specter. Der beste Anwalt New York. Sowohl Richter als auch Anwälte fürchten sich von ihm. Noch nie hat er einen Fall verloren. Er hatte einen sehr teuren schwarzen Anzug an. Unter seinem Anzug konnte man leicht erkennen ,dass er Sport macht.
Sein dunkles Haar hat er säuberlich nach hinten gelegt mit Gel. Obwohl ich wusste , dass er an der vierzig war sah er lange nicht so alt aus. Seine braunen Augen ruhten auf mich.  
„Es- es tut mir leid , ich wollte nicht-“
„Setzten Sie sich, Mrs. Bones.“
„Ms. Bones.“, gab ich zurück. Mr. Specter zog eine Augenbrauen hoch und sah mich belustigt an.
„Nun dann setzten Sie sich Ms. Bones.“, korrigierte er sich und zeigte auf den Sessel in der Mitte des Raumes.
Schnell lief ich hin und strich mein Rock glatt und nahm gegenüber von ihm Platz.
Unterwegs nahm er sich ein Glas und schenkte sich , so viel ich erkennen konnte , Whiskey ein.
Mit übereinander geschlagenen Beinen saß er gegenüber von mir und nahm einen großen Schluck.
„Sie waren also die Jahrgangs beste.“
„Ja.“, gab ich zurück.
„Wieso haben Sie sich für Pearson Hardman entschieden?“
„Ich habe nur gutes von hier gehört.“
„Mhh.“, sagte Mr. Specter und nahm einen Schluck wieder.
„Sicherlich sind Sie verwirrt wieso ich Sie empfangen habe und nicht Ms. Pearson. Nun Sie wurden mir zugeteilt, dass heißt das Sie nur für mich Arbeiten werden. Ich erwarte von Ihnen Loyalität , Gehorsam und das Sie jede Aufgabe die ich Ihnen zuteile korrekt und schnell machen. Wenn ich Sie rufen lasse , dann kommen Sie sofort. Wenn ich Sie anrufe , egal welche Uhrzeit , gehen Sie an ihr Handy dran. Sie werden die ersten Monate nicht vor elf nach Hause gehen.
Wenn das bei Ihnen nicht der Fall sind , sind Sie sofort draußen. Das hier ist Pearson Hardman. Die beste Kanzlei ganz New York. Da haben wir keinen Platz für unfähige Mitarbeiter. Haben Sie mich verstanden?“
Schockiert sah ich ihn an und nickte leicht.
„Schön , dass wir uns verstehen.“
Plötzlich wurde seine Tür aufgestoßen und ein junger Man kam rein. Er hatte kurze Blonde Haare und blaue Augen.
„Harvey , ich habe-“, er stockte als er mich sah.
„Oh entschuldige , ich habe gar nicht-“
„Olivia Bones, dass ist mein Mitarbeiter Mike Ross. Mike , dass ist meine neue Angestellting Ms. Bones.“
Mike kam lächelnd auf mich zu und reichte mir seine Hand :“Schön Sie kennenzulernen.“
„Ebenfalls.“, lächelte ich.
„ Mike du zeigst jetzt Ms. Bones die Kanzlei und ihr Arbeitsplatz.“, sagte Mr. Specter.
„Aber Harvey , ich muss-“, sagte er.
Mr. Specter stand auf und nahm die Akte Mike aus der Hand.
„Geh jetzt und zeig ihr die Kanzlei. Danach kommst du zu mir.“
Mit den Worten wendete sich er ab und beachtete mich nicht mehr.
Mike sah noch mal zu seinem Chef bevor er sich zu mir wendete :“ Wollen wir gehen? Es gibt einiges zu sehen.“

Und so verging die Zeit. Sowie es bei Donna war verziechteten wir auf die Förmliche Anrede und nannten und nach dem Vornamen.
Mike zeigte mir die ganze Kanzlei: Die Konferenz – und Verhörungsräume , die Cafeteria und der Pausenraum , den aber niemanden nutze , da jeder so viel Arbeit hatte , dass sie am Arbeitsplatz die Pause machten. Dann zeigte er mir mein Arbeitsplatz. Ein kleines Platz in der Ecke des großen Raum , wo noch andere zehn Anwälte arbeiteten.
Schlussendlich zeigte er mir das Büro kurz vom Louis Litt. Er war für die ganzen neues Anwälte zu ständig. Zum Ende standen wir vor Jessica Pearsons Büro. Wie auf stichwort sah sie auf und gab mir ein Zeichen , dass ich rein kommen sollte.
„ Jessica ist hart aber gerecht. Sie wird dich hart behandeln aber sie ist kein Arschloch wie Harvey. Wir sehen uns später. Falls irgendwas ist , kannst mich gerne aufsuchen.“
„Danke Mike.“, sagte ich und lief in das Büro.
Jessica Pearson stand auf und kam lächelnd auf mich zu.
„Ms. Bones. Ich entschuldige mich , dass ich sie heute morgen nicht empfangen konnte. Setzen Sie sich.“
„Die Sache ist schon vergessen.“, sagte ich und nahm wieder auf einem luxuriösen Sofa platz.
„ Ich wollte Sie einfach noch mal von mir aus Herzlich Willkommen in Pearson Hardman heißen. Ich freue mich aufjedenfall auf die Zusammenarbeit mit Ihnen.“
„Danke , ich mich auch“
„Sie haben ja schon Mr. Specter kennen gelernt. Er ist kein leichter Mensch aber wenn Sie loyal sind wird das sehr gut mit ihm klappen , da bin ich mir sicher.“
„Ich versuche mein bestes zu geben.“
Plötzlich lachte Jessica und sah mich an .
„Das beste versuchen zu geben klappt hier nicht. Sie MÜSSEN das beste geben. Uns reicht die Hundert Prozent nicht. Wir wollen Zweihundert Prozent.“
Ich schluckte schwer und nickte.
„Gut , dann sind wir uns einig. Ich wünsche Ihnen einen angenehmen ersten Arbeitstag.“
Ich nahm ihre Hand und stand auf.
„Vielen dank.“ , mit diesen Worten ging ich aus dem Büro.
Auch wenn Jessica gelächelt hat , es war ein falsches Lächeln. Mit ihr würde ich so wenig es geht reden. Sie erscheint mir der Drache der Kanzlei zu sein.
Ganz versunken in meinen Gedanken sah ich nicht Donna , die eilig zu mir lief.
„Harvey will dich sehen.“
„Ist das gut oder schlecht?“,fragte ich sie und lief eilig mit ihr zurück.
„Er hat schlechte Laune. Sein Mandant will die Kanzlei wechseln. Heute wird kein guter Tag für dich werden. Tut mir leid.“
„Dafür kannst du nichts.“, sagte ich und lächelte leicht.
„Geh rein. Er wartet.“
Ich atmete tief ein und ging rein.
Noch bevor die Tür ganz zu war drehte er sich vom Fenster weg :“ Wo waren Sie?“
Verwirrt sah ich ihn an :“ Mike hat mir die Kanzlei gezeigt , so wie Sie es wollten und danach-“
„Was haben Sie nicht verstanden als ich Ihnen sagte , dass wenn ich Sie rufe sie sofort kommen?“
„Ich kam doch sofort , mich hat-“
„Donna hat bei ihren Arbeitstisch zwei mal angerufen.“
„Ich war aber doch unte-“
„Haben Sie ein Handy?“
Verwirrt nickte ich.
„Lassen Sie sich von Donna alle notwendige Nummern einspeichern. Ich hoffe sehr für Sie , dass sie sofort an das Handy gehen wenn Donna oder Ich Sie anrufe.“
„Es tut mir leid.“, sagte ich.
Er drehte sich um.
„Auf meinem Tisch sind drei Akten. Lesen Sie sie durch und berichten mir dann was komisch ist.“
„Was meinen Sie genau unter komisch?“,fragte ich und nahm die Akten.
„Das fragen Sie sich mich ? Finden Sie es selbst verdammt noch mal raus!“, sagte er und wurde lauter.
Schockiert sah ich ihn an und verließ schnell das Zimmer.
„Schätzchen , komm her.“, sagte Donna.
Ich lief zu ihr.
„Gib mir dein Handy.“
„Er ist nicht immer so. Er ist ein Arschloch aber er ist gestresst , deswegen seine unmögliche Art. Aber lass dich nicht unterkriegen. Du musst Stark bleiben.“
Ich nickte und schluckte den Klos , der sich in meinem Hals gebildet hat runter.
„Hier. Ich habe Harveys Privat -,Geschäfts- und seine Büronummer , Jessicas Geschäftst- und Büronummer , die Kanzleinummer , Mike Ross Nummer und natürlich meine Nummer eingespeichert. Wenn was ist , ruf mich an.“
Dankbar nahm ich mein Handy und sagte :“Vielen Dank , Donna.“
„Ah keine Ursache. Und jetzt geh bevor Harvey ausrastet.“
Ich nickte und lief zu meinem Arbeitsplatz.

Es war kurz nach elf als ich endlich mit den Akten fertig war. Erleichtert stand ich auf , nahm meine Sachen und brachte die Akten zu Mr.Specter. Da Donna nicht mehr da war , ging ich leise in das Büro , bemerkte aber zu spät das drinnen noch Licht brannte.
„Hat man Ihnen nicht beigebracht zu klopfen?“, fragte Mr. Specter.
Er saß auf den Sofa , auf den Tisch lag eine Akte über der er sich beugte.
„Tut mir sehr leid , ich habe nicht gesehen , dass Sie noch da sind.“
Er sah auf. Er sah müde aus und kaputt.
„Setzten Sie sich.“
Ich nickte und setzte mich vorsichtig hin.
„Haben Sie was rausgefunden?“
„Ja.In der Körperverletzungsklage hat der Kläger selbst gegen den vierten Absatz des Artikel sechzehn im Strafgesetzbuch verstoßen, sodass die Klage fallen gelassen werden muss.“
„Weiter.“, sagte er.
„Bei der Sexuellen Belästigung war alles sauber. Alle Verträge waren sauber und korrekt. Ich habe den Klient nochmal angerufen und -“
„Sie haben was?!“, plötzlich war Mr. Specter hellwach.
„Ich habe den -“
„Ich habe verstanden was sie gemacht haben! Sie werden nie wieder einen Klienten anrufen ohne meine Erlaubnis! Haben Sie mich verstanden?!“
„Aber was-“
„Haben Sie mich verstanden?!“
„Ja aber-“
„Raus hier.“
Schockiert sah ich ihn an , nahm meine Sachen und rannte aus dem Büro. Vor den Aufzug brachen meine Tränen aus. Zu Spät bemerkte ich  , dass ich nicht alleine war. Mike Ross sah mich schockiert an.
„Olivia. Was ist passiert?“
Ich schluchzte und erzählte ihm alles.
„Harvey ist ein Arschloch. Ich werde mit ihm reden. Du gehst jetzt nach Hause und schläfst erst mal. Gib nicht auf ja ? Bis morgen.“, sagte er und umarmte mich kurz bevor er sich umwendete und in Harveys Büro lief.
Ich stieg in den Aufzug und fuhr nach unten.
Zu Hause legte ich mich sofort in meinem Bett und dachte über den Tag nach.
Wieso muss Mr. Specter nur so grausam sein?
Noch bevor ich einschlief schickte ich Mike eine SMS.

Hey Mike , hier ist Franzi. Donna hat mir deine Nummer gegeben.
Ich wollte mich nochmal kurz bei dir Bedanken.
Bis morgen.

Sofort kam eine Antwort zurück.

Freut mich , dass Donna meine Nummer dir gegeben hat :)
Kein Problem , denk drüber nicht mehr nach. Wir reden morgen.
Schlaf gut
Schneller als ich denken konnte schlief ich ein.
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