Im Landheim Liebe finden?

von Jojaija
GeschichteRomanze, Freundschaft / P12
Burak Chantal Ackermann Daniel "Danger" Becker OC (Own Character) Zeki Müller Zeynep
17.07.2016
17.07.2016
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„Ich geh in die Schule.“, rief ich zu der Heimleiterin. „Du kommst sofort danach wieder!“, rief sie mir zu. Seufzend lief ich los. Draußen zog ich meine Jacke aus und gab so den Blick auf mein Lieblingstop frei. Es war weiß und mit großer schwarzer Schrift stand „Bitch“ drauf. Dann machte ich mich auf den Weg zur Goethe-Gesamt-Schule.
Dort angekommen sah ich direkt Chantal. Grinsend lief ich auf sie zu und umarmte sie. „Na süße wie ist es im Knast?“, grinste sie mich an. „Scheiße, direkt nach der Schule ins Heim. Nur Lernen und Hausaufgaben. Mit 18 bin ich weg.“, sagte ich augenrollend. „Hey Mila! Na wie geht’s unserer Lieblings Schlampe.“, grinste mich Zeynep an. Sie kam mit Burak und Danger zu uns. „Natürlich super. Nach dem kalten Entzug wurde ich direkt ins Heim gesteckt. Was geht bei euch so?“ „Leben ist scheiße. So wie immer.“, antwortete Burak für alle. „In welcher Klasse bist du?“, fragte Danger. „Bei euch. 10b.“, grinste ich. „Dann wird’s ja endlich wieder witzig.“, grinste Chantal.
Ein halbes Jahr war ich in der Entzugsanstalt. Drogen. Aber nun war das Vorbei und ich wollte meinen Abschluss machen um mit 18 selbständig zu sein.
In der Klasse angekommen kam auch schon Herr Müller rein. „Unser Dogenjunkie ist auch wieder da.“, grinste er mich direkt an. „Wie soll ich sie nur ohne Drogen aushalten?“, seufzte ich theatralisch. Er begann zu lachen und die Klasse stimmte mit ein. „also ihr lest jetzt dieses Buch und fasst es zusammen.“ Er warf uns ein Buch namens „Faust“ zu und wir begannen es zu lesen.
Nach dem Unterricht rief er Chantal, Zeynep, Burak, Danger und mich zu ihm. „Ihr müsst Leimbach-Knorr ausschalten. Damit ich nach Thailand kann und sie nicht nach Föhr geht als Landheim.“ „Das ist ein Test oder?“, grinste Zeynep. „Das ist kein Test. Sie is eh labil seit sie in der Burnout Klinik war.“ „Was kriegen wir dafür?“, fragte ich. „Nichts.“, sagte Müller Schulterzuckend. „Wir wollen mit ins Landheim.“, sagte Chantal. „Ihr seid nicht in der Umwelt AG.“ „Dann sorgen sie dafür.“, grinste ich. „Oder sie können die Drecksarbeit alleine machen.“, grinste nun auch Danger. Herr Müller zögerte kurz, sagte dann aber:“Ja, von mir aus.“ Wir freuten uns riesig weil wir noch nie auf Klassenfahrt waren. Bis Herr Müller streng sagte:“Denkt euch was aus!“
Wir formten uns zu einem Kreis und Burak sagte:“Sie nimmt doch Tabletten.“ Grinsend überlegten wir uns einen Plan den wir morgen durchführen wollten.
Am Vormittag stand ich mit Burak in der Aula als Leimbach-Knorr Mit ihrem Chemie wagen vorbei kam. Burak spannte ein Seil über dass sie Flog. Während sie auf dem Boden lag wechselte ich schnell die Tabletten und die Chemikalien aus. Als sie wieder stand sagte ich schnell:“Entschuldigung.“ Sie sagte wütend:“Ach, bleibt ma bloß aus de Sonne.“ Dann ging sie in ihre Chemie Stunde.
Keine 20 Minuten später kam sie voll mit Ruß aus der Klasse und bewegte sich Richtung Toilette. Da hatte Zeynep bereits ihr Handy versteckt. Burak und ich gingen solang schnell in die Klasse und er sagte bedrohlich:“Ein Wort und wir Rasieren eure Köpfe!“ Solang tauschte ich wieder alles zurück.
Wir gingen zu Danger und Chantal die bereits in unserem Klassenzimmer warteten. Sie sprachen in das Handy von Chantal. Dann hörten wir einen riesen Krach. Es klang nach dem Splittern eines Spiegels. Das nächste was wir mitbekamen war wie unsere Rektorin mit Hilfe von Herr Müller, Frau Leimbach-Knorr aus der Schule in einen Krankenwagen brachte. Zeynep holte schnell ihr Handy und wir blieben unbemerkt.
Am nächsten Morgen sagte Herr Müller im Unterricht zu uns:“Ihr seid drin, aber Ploopi will nicht mit.“ „Hä, dann bleibt Ploopi halt hier.“, sagte Chantal sofort. „Wenn er nicht mit kommt fahren wir nach Föhr.“, erklärte Müller. „Spanien, auch geil.“, grinste Chantal. Ich ließ Synchron mit Herr Müller mein Kopf auf den Tisch fallen. Wie dumm kann man sein… „Wer hat Kopfnuss dienst?“, fragte er Resigniert. „Isch!“, sagte Chantal sofort. „Dann gib dir selber eine Kopfnuss.“ „Sie hat Isch gesagt!“ Immer noch mit dem Kopf auf dem Tisch fragte Herr Müller:“Wer hat Isch dienst?“ Danger schlug Chantal auf den Kopf und sagte:“Isch. Ä ich!“ „Zu spät. Burak, schlag Danger.“, wies Herr Müller ihn an. Nun schlugen sowohl Burak als auch Chantal Danger. Herr Müller schlug auf den Tisch und sagte dann:“Ihr entschuldigt euch bei Etienne.“ „Wir wollen uns aber nicht entschuldigen. Er ist komisch und außerdem ist er in Frau Schnabelstedt verliebt.“ Herr Müller sah kurz so aus als ob er eine Idee hätte.
2 Tage später erhielten wir die Packliste und am Montag ging es dann los. Ich kam mit einem Koffer, wo alles Wichtige drin war und begrüßte erst mal Danger, Burak, Chantal und Zeynep. Ich stellte meinen Koffer zu ihren und wir gingen in den Bus. Während der Fahrt zum Flughafen hörte ich Musik.
Beim Flughafen gingen wir schnell durch die Kontrolle und Herr Müller sah so aus als ob er uns am liebsten umbringen würde. Im Flugzeug nahm ich am Fenster Platz und schon wurden die Türen geschlossen. Ohne Frau Schnabelstedt. Wir hatten ihr eine Handgranaten Trinkflasche ins Gepäck geschmuggelt damit wir Spaß haben konnten. So saßen wir nun im Flugzeug und genossen den Flug. Herr Müller hatte zu viele Beruhigungstabletten genommen und schlief nun tief und fest.
Als wir ankamen trugen ihn Danger und Burak raus. Wir legten ihn auf einen Gepäckwagen und gingen dann nach draußen. Dort waren auch die Fotzen des Schiller Gymnasiums. Wie ich diese Eingebildeten Spasten hasste. Sie fuhren in ihrem Luxus Bus weg und dahinter kam unser Bus zum Vorschein. Die Schule hatte ihn ohne Fahrer gebucht. So musste Danger fahren.
Wir fuhren in die Mitte Bangkoks und ließen dann den Wagen mit Ploopi stehen. Er blieb bei Herr Müller während wir zu einer Ping Pong Bar gingen. Ich hatte noch nie gesehen dass jemand einen Ping Pong Ball aus der Fotze schießen konnte. Ich bemerkte dass Laura ziemlich eifersüchtig war weil Danger die Nutten ziemlich anstarrten. Grinsend schob ich ihr einen kurzen zu und stieß mit ihr an. Sie ließ sich komplett voll laufen während ich mich zurück hielt. „Ich wette du kannst kein Ball aus der Muschi schießen Chantal.“, sagte Danger der alles andere als Nüchtern war. „5€“, lachte sie. Sie nahm einen Ball und als sie ihre Hose aufmachte schaute ich weg.
Plötzlich stand Herr Müller bei uns und zog uns alle wieder zurück zum Wagen. Er legte Danger ein Elektroschock band an das Bein. Dann fuhren wir weiter. Wir sangen die ganze Zeit und hatten unglaublich viel Spaß. Wir kamen in dem Dorf an in dem wir eine Woche verbringen sollten. Danger klaute sich erst mal von irgendwo ein Beil und rannte damit Maike hinterher. Auf einmal kamen die Spasten vom Gymnasium mit ihrem Lehrer. Wir gingen in die Partnerschule wo sie erst mal richtig schwul sangen.
Wir gingen runter zum Strand während die SCG Spasten in ihren Hütten schliefen. Die Tai Kinder verfolgten uns. Am Strand angekommen sprangen wir direkt ins Wasser. Am Abend wies Herr Müller uns an unsere Zelte aufzubauen. Da wir aber keine dabei hatten suchten wir uns Holz, Plastikplanen und anderes Zeug um uns welche zu Bauen.
Als Chantal Blätter brachte viel Herr Müller auf dass sie komisch lief. Sie erzählte Frau Schnabelstedt was passiert ist und wir halfen Chantal ihn wieder raus zu bekommen. Der Ball flog in das abgekochte Wasser von Ploopi.
Als es schon dunkel war machten wir eine Nachtwanderung zu einem alten Militärgebiet. Dort in der Lagerhalle suchten wir nach den Spenden von der GGS. Maike fand sie während ich draußen ein komisches Knacken hörte. Ich lief leise raus und sah eine Person mit einer Maske über dem Kopf. Ich schlich mich von hinten an sie ran und zog schnell die Maske herunter. Hervor kam ein Junge mit Blonden gelockten Haaren. „Wer bist du?“, zischte ich. Ohne Vorwarnung griffen plötzlich zwei Arme von hinten um mich und hielten meinen Mund zu. Der Junge mit den blonden Haaren nahm mir die Maske weg. Dann gingen er und der Junge der mich festhielt hinter die Halle. Dort waren noch andere mit derselben Maske. „Wenn du versprichst ruhig zu sein lassen wir dich los.“, grinste mich der Junge mit den Locken an. Ich nickte. Der Junge hinter mir ließ mich los.
„Was wollt ihr?“, knurrte ich. „Du und deine Freunde. Ihr solltet lieber wieder verschwinden.“ „Und was wen nicht?“, fragte ich überlegen. Er drückte mir einen Kuss auf meinen Mundwinkel und grinste:„Dann werdet ihr es bereuen. Und nun geh!“ Ich warf meine Haare zurück und ging wieder in die Halle. Da hatten sie Burak schon auf eine Liege gelegt und trugen ihn schnell durch den Wald. „Was ist passiert?“, fragte ich Zeynep. „Diabetes Anfall.“, sagte diese knapp. Schnell gingen wir ins Lager zurück. Danger holte seine Spritzen und gab sie Herr Müller. Diese stach sie in den Arsch von Burak. Chantal, Zeynep und ich gingen in unser Zelt. „Meine Füße tun voll weh.“, motzte Chantal. „Zieht halt flache Schuhe an.“, sagte ich. „Boa als ob man.“
Am nächsten Tag gingen wir in eine Tempelanlage. Es war ziemlich interessant. Vor allem als Herr Müller und Herr Wölki anfingen sich zu prügeln weil die Spasten von der SCG unser Maskottchen geklaut hatten. Erst als Burak und Danger Herr Müller fest hielten beruhigten sie sich. Am Nachmittag wies Herr Müller uns an das Maskottchen zurück zu holen. Also fesselten wir in der Nacht eine der Schlampen und brachten sie in unser Zelt. Chantal brach ihr ihre Fake Nägel ab, aber sie wollte noch nicht sprechen. Also schnitten wir ihre Absätze ab. Doch sie sprach immer noch nicht. Erst als wir ihr Handy mit Wasser tränkten gab sie nach und gab uns unser Maskottchen wieder.
Sobald wir es hatten ergriff sie die Flucht. Doch irgendwas in dem Stofftier Klimperte. Wir öffneten es und fanden einen Beutel mit Diamanten darin. Wir öffneten die Fußfessel von Daniel und taten sie an Herr Müller. Als dieser Aufwachte wollte er sich sofort die Diamanten schnappen. Doch Burak schockte ihn. „Sie haben uns versprochen sie bleiben unser Lehrer bis wir Abi haben!“, schrie Danger. Dann rannten er und Chantal mit den Diamanten weg. Herr Müller hinter ihnen her. Meine 2 Freunde sprangen auf ein Boot und fuhren los. Herr Müller gurtete sich schnell an ein Seil dass mit dem Boot verbunden war und wurde durch einen Fallschirm hochgezogen als das Boot zu fahren begann. Weit entfernt sah ich eine kleine Explosion. Danger und Chantal hatten scheiße gebaut.
Als alle 3 wieder im Lager waren begann Herr Müller uns mit Sachen abzuwerfen und uns zu beschimpfen. Als Maike dann noch als Streitschlichterin kam sagte Herr Müller:“Ich bin kein Lehrer. Ich kann´s nicht und werd´s auch nie können.“ Dann haute er ab. Wie saßen allein im Lager.
Was hat er damit gemeint? Ich saß in meinem Zelt und dachte über seien Worte nach als ich plötzlich einen Schrei hörte. Ich lief nach draußen und sah wie der Junge mit den Locken Haaren und etwa 10 andere Kinder auf uns zu gestürmt kamen. Der Lockenkopf und Danger fingen an sich zu schlagen während die anderen unsere Zelte ausraubten. Ich rannte auf den blonden Jungen zu und zog ihn von Danger weg der inzwischen auf dem Boden lag. Der grinste mich nur an, nahm mein Handy, packte mich am Arm und schleifte mich mit.
Ich versuchte irgendwie loszukommen doch er hielt mich Eisern fest und zog mich auf einen Jetski. Mein Handy gab er einem Jungen und verband mir dann meine Hände hinter meinem Rücken. Er hob mich hoch und setzte mich auf dem Jetski ab. Er nahm hinter mir Platz so dass ich zwischen seinen Armen gefangen war. „Sobald ich von dem scheiß Ding unten bin bist du dran.“, zischte ich und versuchte irgendwie meine  Hände frei zu bekommen. Er grinste nur und küsste mich auf die Backe. „Fick dich!“, zischte ich. Er lachte nur und fuhr zu ein paar großen Felsen.
Er hob mich vom Jetski runter und zog mich dann wieder hinter sich her. „Kannst du aufhören so zu rennen?! Ich hab hohe Schuhe an!“, sagte ich genervt als ich schon zum 7 mal Stolperte. Er lachte wieder und hob mich dann über seine Schulter. Er trug mich in eine große Höhle in der mehr als 20 Kinder waren. Er ließ mich runter und ich fragte verwirrt:“Wohnt ihr hier?“ „Ja tun wir.“ „Und warum hast du mich mitgenommen?“ „Damit wir noch was von dem Mann bekommen mit dem ihr hier seid.“ „Wie heißt du?“ „Mein Name ist Cedric.“ „Du kommst nicht von hier oder?“ „Nein. Mein Vater und ich waren hier als der Tsunami kam. Genauso wie die anderen Kinder hier. Unsere Eltern wurden getötet. Seit dem Leben wir hier.“ „Tut mir leid. Kannst du jetzt endlich die Fesseln lösen?“, fragte ich und klimperte mit den Augen. „Nur unter meiner Aufsicht.“, sagte er streng und machte die Fesseln weg. Schnell zog ich meine Schuhe aus. Sofort kam ein älteres Mädchen und nahm sie mir aus der Hand.
„Komm mit. Ich zeig dir wo du schlafen wirst.“ Er nahm meine Hand und lief mit mir über einige Felsen und an vielen Schlafplätzen vorbei bis ganz nach oben auf den Felsen. „Hier schlafe ich. Du wirst auch hier schlafen damit ich dich im Auge haben kann. Ich nickte. „Ich muss wieder runter zu den anderen. Solang muss ich dich leider Fesseln. Ich komm nachher aber wieder.“ „Was ist wenn ich dir verspreche nicht zu gehen und brav hier zu bleiben?“ „Das ist mir egal.“ Er holte wieder ein Seil hervor und verband nun sowohl meine Hände als auch meine Füße. Meine Hände band er zusätzlich noch an einem Stein über mir fest. So konnte ich mich gerade so hinsetzen aber nicht ganz aufrecht stehen.
Er ging und ich saß nun dort. Schaute auf das Meer und dachte an meine Eltern. Ich war kein guter Mensch. Sie würden sich für mich schämen. In 2 Tagen werde ich gerade mal 18 und war schon Drogenabhängig und bin vorbestraft. Und dann sind hier diese Kinder. Sie haben keine sichere Zukunft und dieser Cedric kümmert sich trotzdem um alle. Auch wenn sie dafür klauen mussten.
Als die Sonne bereits unterging kam Cedric wieder. Meine Arme waren inzwischen Eingeschlafen. „Tut mir leid dass es so lang gedauert hat aber wir mussten die Beute begutachten. Nichts allzu wertvolles dabei.“ Er befreite mich von den Fesseln. „Du hast sicher Hunger. Ich hab dir Essen mitgebracht. Es ist zwar kein 4 Sterne Essen aber besser als nichts.“ Er reichte mir eine Schüssel mit Reis und etwas Fleisch. Ich wollte mich schon darüber her machen als ich sein Magen knurren hörte. „Hattest du noch nichts?“, fragte ich langsam. „Nein. Das Essen ist immer gleich aufgeteilt. Wenn jemand neues dazu kommt müsste es neu aufgeteilt werden und die jüngeren brauchen dringender was zum Essen als ich.“ „Ich hab keinen Hunger, Danke. Iss du es bitte.“, sagte ich lächelnd und reichte ihm die Schüssel. „Bist du dir sicher?“, fragte er und sah gierig auf die Schüssel. „ja bin ich.“ Er nahm sie und begann zu Essen. „Du kommst also von Deutschland. Wie ist deine Familie so?“, fragte er und ich bemerkte kurz Neid bei ihm. „Ich hab keine Familie. Meine Mom ist früh gestorben, mein Dad hat mich geschlagen und ist dann ins Gefängnis gekommen. Dort sitzt er Lebenslänglich weil er meine kleine Schwester umgebracht hat. Nachdem ich einen Drogenentzug gemacht hab bin ich direkt in ein Heim gekommen. Das ähnelt aber eher einem Gefängnis.“, seufzte ich. „Oh tut mir leid.“, er stoppte mit Essen und musterte mich. „muss es nicht. Ich hab mich daran gewöhnt.“
„Wie heißt du eigentlich?“, fragte er nach einer kurzen Stille. „Mila.“, antworte ich lächelnd. Er lächelte zurück und legte dann zögerlich einen Arm um mich. „Die Nächte sind sehr kalt hier. Du kannst meine Decke haben.“, sagte er. „Danke, aber ich bin mir sicher da passen wir auch zu zweit drunter.“, lächelte ich. Als er fertig gegessen hatte stand er auf um die Decke zu holen. Ich bemerkte dass er humpelte. „was ist mit deinem Bein?“, fragte ich. „Halb so wild. Ich hab mich an einer der Klippen geschnitten.“ Er setzte sich wieder hin und ich ihm gegenüber. Aus meinem Bikini holte ich eine kleine Flasche mit Wodka. Ich schob seine Hose hoch und sah einen tiefen Kratzer. Ich riss einen Streifen von meinem Top ab und tränkte es mit dem Alkohol. Vorsichtig säuberte ich die Wunde und verband sie danach mit einem neuen Stoff Streifen. „Danke.“, lächelte er. „Kein Problem.“, lächelte ich zurück und legte mich dann neben ihn. Er gab mir wieder einen Kuss auf die Wange und hielt mich dann in seinen Armen fest.
Als ich am Morgen aufwachte schlief Cedric noch. Ich stand leise auf und kletterte die Felsen nach unten. Überall sah ich die Kinder wie sie auf dem Felsen schliefen. Sie taten mir leid. Ich will ihnen helfen! Ich nahm mir einen der Jetskis und fuhr auf Festland. Als ich zurück sah bemerkte ich, dass Cedric auf dem Fels stand und mich anstarrte.
So schnell ich konnte fuhr ich zu einem der Bäcker und kaufte Essen mit meinem Geld dass ich in meiner Halskette versteckt hatte.  Dann ging ich wieder zum Jetski und fuhr zurück zu den Felsen.
„Du kommst wieder?“, fragte Cedric erstaunt. „Ich will euch helfen.“, sagte ich und gab ihm das Essen. Er schrie kurz etwas auf Thailändisch und sofort kamen alle nach unten. Er verteilte es und setzte sich dann neben mich. „Danke. Ich hätte nicht erwartet dass du zurück kommst.“, er begann zu Essen. „Ich find es faszinierend dass ihr hier lebt und es akzeptiert ohne irgendwelche Drogen oder sowas.“, lächelte ich. Er schaute aufs Meer und aß schweigend weiter. Ich starrte ebenfalls aufs Meer.
Als alle gegessen hatten sagte Cedric:„Ich und ein paar der anderen müssen los.“ „Wohin geht ihr?“, fragte ich. „Nichts Wichtiges. Ich werd bald zurück sein. Du kannst dich solang hier frei bewegen.“ Ich nickte. „Bis nachher.“, er gab mir wieder einen Kuss auf die Backe. Ich schaute ihm lächelnd nach.
Als er und ein paar der anderen verschwunden waren ging ich wieder nach oben auf einen der Felsen. Dort fand ich einen spitzen Stein und zog mein langes Top aus. Ich schnitt es mir zurecht so dass es nun nur noch ein Rock war. Ich zog meinen neuen Rock wieder an und band meine Haare zu einem Flechtzopf.
„Du bist Mädchen von Cedric.“, sagte plötzlich ein kleiner Junge. „nicht direkt. Ich bin von Deutschland.“ „Cedric dich mitgebracht. Du schlafen bei Cedric. Cedric dich mögen.“ „Er ist auch nett.“ „Nicht nett. Sonder mögen mögen. Cedric sieht dich an wie liebe.“ Ich lächelte den kleinen nur an und fuhr ihm durch die Haare. Ich hörte wie einer der Thai etwas sagte und der Junge sagte:“Cedric zurück.“
Ich lief mit dem Jungen nach vorne zu dem Ausgang. Ich sah wie Cedric und die anderen auf den Jetskis zurück kamen. Dann sah ich noch Herr Müller, Chantal und Danger. „Mila!“, rief Cedric. Ich lief zu ihm und den anderen. „Mila. Komm zu uns. Wir retten dich.“, sagte Herr Müller. „Ich muss nicht gerettet werden. Ich bin freiwillig hier. Was macht ihr hier?“, fragte ich. „Wir haben einen Deal miteinander. Wir tauchen für sie, dafür geben sie uns 3 McDonald’s Gutscheine für jeden von uns.“, lächelte er mich an und legte einen Arm um mich. „Sie sollen nach den Diamanten tauchen, richtig?“, fragte ich an Herr Müller gewandt. „Ja sollen sie. Es ist ein guter Deal für sie.“, sagte er und sein Blick zeigte eindeutig dass ich ruhig sein sollte.
Wir fuhren mit einem Boot zu der Stelle wo die Diamanten waren. Ein paar der Thai begannen danach zu tauchen während ich mit Cedric auf dem Boot saß. „Es tut mir leid dass ich dich entführt hab.“, sagte er als er gerade den Sand durchsuchte. „Es war das Beste was mir passieren konnte.“, grinste ich und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Er lächelte mich an und durchsuchte weiter den Sand.
Sie suchten den ganzen Abend. In der Nacht fuhren wir mit ihnen zum Strand und machten Party. Wir tranken etwas. Hörten Musik, tanzten und hatten eine meng Spaß. Kurz bevor die Sonne aufging zog mich Cedric zu den Jetskis.
Er setzte sich drauf und ich folgte ihm. Als er los fuhr hielt ich mich an ihm fest.
Er fuhr aufs Meer hinaus und die Sonne ging auf. Er drehte sich um so dass wir uns anschauen konnten. „Wenn du das nicht willst musst du es nur sagen.“, er legte seine Hände an meinen Hals und kam auf mich zu. Kurz vor meinem Gesicht stoppte er. Ich sah in seine strahlend blauen Augen und küsste ihn. Er erwiderte den Kuss. Mein Körper begann zu kribbeln und ich zog ihn noch näher zu mir. Plötzlich kippten wir vom Jetski ins kalte Wasser. Erschrocken sah er mich an doch ich lachte nur. Er lachte nun ebenfalls und wir begannen eine Wasserschlacht. Plötzlich war er verschwunden. Ich schaute mich um doch konnte ich ihn  nirgendwo entdecken. Dann spürte ich 2 Hände an meiner Hüfte die mich runter zogen. Ich holte tief Luft und tauchte dann ab. Cedric hielt mich fest und Küsste mich unter Wasser. Als mir die Luft aus ging kamen wir beide nach oben. „wir sollten wieder zurück zu den anderen.“, lächelte ich. „Ja dass sollten wir vermutlich.“, lächelte er zurück. Doch weder er noch ich machten Anstalt wieder zurück auf den Jetski zu gehen. Viel zu schön war es mit ihm hier im Wasser.
Erst als die Sonne schon komplett aufgegangen war fuhren wir zurück. „Uh Mila hat den Strandjungen gefickt!“, grinste Chantal. „Halt den Mund.“, sagte ich nur Augenrollend und holte Cedric und mir was zu trinken.
Den Tag über suchten die Thai wieder nach Diamanten und ich half ihnen. Am Abend spielten die Jungs Fußball und Cedric war mit Danger unschlagbar. Cedric kam zu mir und gab mir einen Kuss. In seiner Umarmung danach spürte ich aber dass er angespannt war. Er löste sich von mir und spielte weiter. Ich sah mich um und sah nur noch wie eine Person hinter einem Baum verschwand.
Danach machten wir ein großes Lagerfeuer. Chantal und ich hatten für genügend Bier und andere Getränke gesorgt. Cedric war noch unterwegs und kam als wir schon die erste Runde Bier leer hatten. „Wo warst du?“, fragte ich leise als er sich neben mich setzte. „Ich musste schauen ob bei den Felsen alles in Ordnung ist.“ Er wich meinem Blick aus. „Wirklich?“, fragte ich leise und reichte ihm ein Bier. „Ja wirklich.“, lächelte er mich an. Doch seine Augen wirkten verschlossen. So gut es ging genoss ich dennoch den Abend.
Als es schon Nacht wurde machte ich mit Cedric noch einen kleinen Strandspaziergang. „Sag mal, wenn ich so richtig scheiße bauen würde. Würdest du mich trotzdem noch mögen?“, fragte er zögernd. „Solang du keine Drogen anbaust oder verkaufst oder sowas klar.“, lächelte ich. Er schaute auf den Boden. „Hey du weißt doch dass ich dich mag. Mindestens so sehr wie du mich.“, ich gab ihm einen kleinen Kuss und er lächelte. „Na geht doch.“, grinste ich. Wir gingen wieder zurück zum Lager. „Wenn du willst kannst du heute Nacht hier schlafen.“, sagte ich und deutete auf mein Zelt. „Solang ich bei dir sein kann.“, grinste er und gab mir einen Kuss auf die Wange. „Schleimer.“, grinsend gingen wir in mein selbstgebautes Zelt.
Am nächsten Morgen wurden wir von einem Eimer Wasser geweckt. Gleichzeitig sprangen wir auf. „Ey wehe du kommst Schwanger zurück.“, mir gegenüber stand Herr Müller. „Ey wehe sie wecken mich nochmal so!“, knurrte ich zurück. Ich Küsste Cedric erst mal ausführlich bevor er wieder zu den Felsen ging. „So ihr kleinen wixxer, wir haben kein Bier mehr.“
Wir fuhren zu einer Tankstelle und kauften erst mal 40 Dosen Bier. Herr Wölki und die SCG Spasten kamen auch.
Während die Schüler sich was kaufen gingen kam Herr Wölki zu Herr Müller. „Hey, äm ich hab gesehen dass ihr was mit den Obdachlosen Jugendlichen zu tun habt. Ich wär da vorsichtig. Die sind Asozial.“, sagte Herr Wölki. Ich unterdrückte meine Wut und rief von hinten:“Nicht so Asozial wie ihre Schüler.“ Herr Wölki musterte mich kurz abfällig während Herr Müller mir zu grinste. Dann begann er etwas leiser mit ihm zu Diskutieren.
Ich sah nur wie Herr Müller ihm das Handy aus der Hand riss und sie nach kurzem Diskutieren wieder gingen. Danger nahm das Bier und wir liefen zurück ins Lager.
Ploopi rannte aus Herr Müllers Zelt. Kurz danach Stürmte Herr Müller raus und rief:“Na du Petzte!“ Ploppi rannte weg und kurz danach hörte man Danger in Lauras Zelt schreien. „Hab Chilli in eure Kondome getan. Musste deiner Schwester versprechen dass ihr nicht heimlich rumbumst.“
Ich wusste nicht genau wie sie auf das neue Thema gekommen waren, da ich aufs Meer gestarrt und nachgedacht hatte. Jedenfalls redeten sie nun über ihre Eltern. Ich schwieg einfach und hörte zu.
Am nächsten Morgen gab Herr Müller uns unsere Handys wieder, die er nach dem Überfall der Waisen genommen hatte. „Ich hab übrigens en paar SMSen verschickt.“, sagte er und kratzte sich am Nacken. „Boa Herr Müller mein guthaben!“, motzte Chantal. „Fresse.“, erwiderte Herr Müller nur. „Ich hab an diejenigen geschrieben die ihr verachtet, hasst, die ihr enttäuscht so oft es geht. Die 9 Monate auf Nikotin und Alkohol verzichteten nur um zuzusehen wie aus ihren süßen kleinen Arschgesichter wurden.“ „Was haben sie geschrieben?“, fragte Danger.
Maike stand auf und begann zu lesen:“ Mama Papa, Das Landheim ist dank Herr Müller der schönste Ort der Welt. Aber ich hab total Heimweh. Ich weiß dass ich es zu selten sage, aber ich liebe euch. Ich hoffe dass ihr mir verzeihen könnt, dass ich nicht immer so war wie ihr es euch vorgestellt habt. Ich will ein besserer Mensch werden.“ „Handys an!“, wies und Herr Müller an.
Ich machte mein Handy an. Keine Nachricht. Sie begannen ihre Nachrichten vorzulesen. „Ey Mila was hast du bekommen?“ Mein Handy klingelte. Ich schaute darauf und sagte:“Nichts wichtiges.“ Danger klaute mein Handy und las vor:“Ich will nichts mehr mit dir zu tun haben. Du bist die gleiche Missgeburt wie deine Mutter. Ich bin froh im Gefängnis zu sein ohne dich. Ich hätte dich töten sollen wie deine Schwester.“ Es wurde leise.
„scheiß auf den.“, sagte Chantal. „ja du hast doch uns.“, lächelte Zeynep. „Vergesst es einfach.“, ich nahm mein Handy und lief zum Strand. Dort sah ich ein Jetski stehen und fuhr damit zu Cedric. Er stand auf dem Felsen und half mir hoch. „Hey was ist los?“, fragte er und nahm mich in den Arm. Ich löste mich und gab ihm mein Handy. Er las schnell die Nachricht und nahm mich Wortlos wieder in den Arm. „Du bist ein wundervoller Mensch okay? Ich liebe dich.“ Ich löste mich etwas von ihm und starrte in seine Augen. „Was?“, hauchte ich. „Ich liebe dich.“, lächelte er. „Ich liebe dich auch.“, ich gab ihm einen Kuss. Er zog mich mit hoch auf einen großen Felsen. Von dort aus sah man über das ganze Meer zum Festland.
Dort verbrachten wir den ganzen Morgen. Erst am Mittag gingen sie wieder tauchen. Cedric fand den letzten Diamanten und Ploopi sprang über seinen Schatten und ließ sich von Chantal ins Boot ziehen. Am Nachmittag gingen wir dann alle zu McDonald’s.
„Lebt ihr eigentlich in einem richtigen Haus? So mit Fenster und allem?“, sagte Cedric auf einmal. „Können wir den Waisenkindern nicht irgendwie helfen?“, fragte Chantal. „Nein wir mischen uns nicht ein.“, antwortete Herr Müller. „Sie haben doch gesagt dass wenn wir was bekommen wir auch was zurück geben sollen. Jetzt sind sie dran.“, sagte Danger. „Ich bin das negativ Beispiel damit ihr es besser macht. Außerdem sind die glücklich so.“ Wir schwiegen. „Außerdem wisst ihr wie viel so en Waisenhaus kostet?“ „20 Tausend, 25 Tausend.“, mischte sich nun Ploopi ein. Wir sahen Herr Müller an und aßen dann schweigend weiter.
Auf einmal klingelte mein Handy. Nach einem kurzen Gespräch ging ich mit Herr Müller zum Lager. Dort entdeckten wir Burak und Danger in Bikinis auf Elefanten. Sie begannen zu singen: „hufe klappern, Pferde traben, springen übern Wassergraben, über Stock und über Stein, wer kann das nur sein? Dass sind Zeynep und Chanti, in New Yorker und in Pimki, sie rauchen geschwind, sie saufen geschwind. Weil sie huren sind. Weil sie huren sind!“
“ihr seit doch bekifft. Woher habt ihr den Stoff?“, fragte Herr Müller streng. “sie wollten uns zuerst nix geben, aber dann doch. Dass ist das gute Zeug.“, murmelte Burak. “wer?“, fragte ich. “die Thais.“, kicherte Danger. Herr Müller rollte nur mit den Augen und zerrte die beiden von den Elefanten. Ich zog ihnen ein T-Shirt über damit nicht jeder sah dass sie einen Bikini trugen. Anschließend zeigten uns die Jungs den Weg ins alte Militär Gebiet. Dort traute ich meinen Augen nicht. Das war eine Haschisch Plantage!
Ich sah Cedric wie er gerade eines der Waisenkinder Fotografierte. “sag mal willst du mich verarschen?“, rief ich den Tränen nah. Erschrocken fuhr er herum und starrte mich an: „Mila lass mich es dir erklären.“ “was willst du mir erklären? Dass du mich von vorne bis hinten belogen hast? Du sagtest du hättest nichts mit Drogen oder sowas zu tun. Und das mit dem ich liebe dich? War das auch gelogen?“, ich unterdrückte ein schluchzen. “Das ist nicht so wie du denkst. Bitte Mila.“ “wie denn dann?“ “zuerst hatten wir hier nur ein paar Pflanzen. Herr Wölki hat uns überredet mehr daraus zu machen. Er hat uns versprochen dass wir adoptiert werden würden. Doch jetzt sind schon alle im Jugendlichen alter und im  Internet steht das keiner Jugendliche adoptieren will.“ “warum lebt ihr dann in einer Höhle wenn ihr hier so viel verkaufen könnt?“, fragte Herr Müller. Ich saß an der Wand gelehnt und starrte einfach nur Cedric an. Konnte ich ihm glauben?
“wir bekommen nur 15% der Rest geht an die SCG.“  “toll gemacht. Wirklich toll gemacht Cedric. Jetzt könnt ihr niemals adoptiert werden!“ “das sind Kinder verdammt. Wie können sie das mit denen machen?!“, schrie Herr Müller ihn an und schubste ihn. “passen sie auf oder ich zeig sie an.“, knurrte Wölki. “vielleicht zeig ich sie ja an!“, knurrte Herr Müller zurück. “wem wird man mehr glauben? Einem Ex-knacki und ein paar Straßenkindern oder einem Sozialkunde Lehrer.“, lachte Wölki nur. Ich nahm mir den Benzin Kanister der hinter Cedric stand und rannte in die Lagerhalle mit den Pflanzen. “go out!“, schrie ich und begann das Benzin über den Pflanzen zu verschütten. Ich legte eine Spur bis nach draußen und warf Cedric das Feuerzeug zu. “es ist jetzt deine Entscheidung. Entweder du entscheidest dich für die Drogen oder für mich und ich helf dir und den anderen.“ Ich starrte direkt in seine blauen Augen. Er rührte sich nicht. “gut. Ich habe verstanden.“, damit rannte ich weg.
Ich schnappte mir einen der Jetskis und fuhr zu einer kleinen Insel die ich mit Cedric entdeckt hatte. Ich ließ mich darauf nieder und starrte in den Himmel. Ich begann zu weinen und hasste mich dafür. Eigentlich wollte ich hier bleiben. Für immer. Aber Cedric hat mir diese Entscheidung abgenommen. Ich würde wieder zurück nach Deutschland gehen.
Die Sonne ging bereits unter als ich einen 2 Jetski hörte. Ich schaute auf und sah Cedric. Er kam zu mir ans Ufer und setzte sich neben mich. “was willst du? Es ist aus.“, sagte ich und starrte mit leerem Blick auf die Wellen. “ich hab alles abgefackelt. Chantal hat ein Video davon als Beweis. Ich wollte dir wirklich die Wahrheit sagen, aber meine Schwester ist in der Schule. Ich konnte nicht riskieren dass sie rausgeschmissen wird. Sie soll es besser haben als ich. Es tut mir leid. Ich liebe dich wirklich Mila. Ich weiß dein Geburtstag ist zwar schon 2 tage her, aber ich hab nicht das perfekte Geschenk gefunden, bis jetzt. Hier.“ Er gab mit eine Herzförmige Kette wo unsere Namen drin standen. “sie soll dich an mich erinnern wenn du wieder in Deutschland bist und ihr zeigen dass du hier ein zuhause hast wann immer du willst. Ich liebe dich mehr als alles andere.“
Ich umarmte ihn einfach nur. Zögernd gab er mir einen Kuss auf die Wange. “kannst du sie mir hinmachen?“, fragte ich lächelnd. Er nahm mir die Kette aus der Hand und legte sie um meinen Hals. “ich liebe dich Cedric.“, ich gab ihm einen Kuss. In diesem Kuss steckte so viel Liebe, Glück und Hoffnung. Erst sehr spät nachts kamen wir zurück zum Lager.
“Herr Müller? Kann ich kurz mit ihnen reden?“, fragte ich zögernd. Er nickte und folgte mir zum Strand. “ich werde nicht mehr mit nach Deutschland fahren. Ich bin 18 und werde hier leben. Ich hab Cedric versprochen ihm zu helfen wenn es so weit ist. Die Zeit ist gekommen.“ “und was ist mit der Schule? Von der Sprache verstehst du auch nichts. Ich weiß nicht Mila. Das klingt nach einer dummen Idee.“ “ich hab es mir lang überlegt und meine Entscheidung steht fest.“ Er seufzte, nickte dann aber. “Wir sind jetzt sowieso Partnerschule nachdem die SCG nun abgefahren ist. Aber nur wenn du mir hilfst.“ “natürlich, bei was?“ Er erklärte mir seinen Plan. “das ist genial.“
Um 4 Uhr Nachts hatten wir zumindest schon mal das Grundgerüst. Um 9 wachten auch die anderen auf und sie waren sprachlos. Ich und Herr Müller hatten ihnen ein Waisenhaus gebaut.
Cedric kam auf mich zu und umarmte mich stürmisch. „Habt ihr das extra für uns Gebaut?“, fragte er leise. „Irgendjemand muss euch ja helfen.“, grinste ich. Er Küsste mich. „Das werde ich so vermissen. Ich wünschte du könntest hier bleiben.“ „Später hab ich noch eine Überraschung für dich.“, grinste ich und küsste seinen Mundwinkel. Er grinste zurück und bedankte sich dann noch bei Herr Müller.
Am Mittag kam Frau Gerster und weihte das Waisenheim ein. Ich zog sie nochmal zur Seite und begann mit ihr zu sprechen. „Ich will die Schule hier fortführen. Ich bin 18 also kann ich für mich selbst Sorgen.“ „Ich glaube nicht dass das so eine gute Idee ist.“ „Doch ist es. In Deutschland hab ich niemanden. Hier ist Cedric und die anderen. Wenn ich mich um die kleineren kümmere, dürfte ich dann im Waisenhaus wohnen und hier zur Schule gehen?“ „Na gut. Es ist deine eigenen Entscheidung.“, sagte sie nach kurzem zögern. „Danke.“, lächelte ich sie an. Sie nickte nur und wir gingen zurück zu den anderen.
Wir feierten noch den ganzen Abend. Als es bereits dunkel wurde verteilten wir Himmelslaternen. Cedric und ich zündeten eine an und standen uns gegenüber. „Ich wünschte mir du könntest hier bleiben.“, sagte er leise. „Wünsch dir was anderes. Denn das geht schon in Erfüllung.“, grinste ich. Er schaute mich erstaunt an. „Wünscht euch was ihr Hohlköpfe!“, rief Herr Müller.  „Ich wünsche mir dass du mich für immer liebst so wie ich dich.“, lächelte ich Cedric an. Wir ließen die Himmelslaterne steigen. Er zog mich zu sich und küsste mich. „Dieser Wunsch geht in Erfüllung.“, sagte er als er sich kurz löste.

5 Jahr später
„Hallo Schatz. Wie läuft es mit den Kindern?“, Cedric umarmte mich von hinten und gab mir einen Kuss in den Nacken. „Welche meinst du? Unsere oder die anderen?“, grinste ich und drehte mich in seinen Armen. „Ich liebe dich.“, flüsterte Cedric und gab mir einen Kuss. „Ihh!“, quietschten die Jüngeren. Grinsend lösten wir uns. „Verschieben wir das auf später?“, lächelte er mich an. „Gut. Um 11 bei den Felsen.“, flüsterte ich ihm zu und spielte dann weiter mit meinen 2 Kindern und den 8 Waisen. Ich und Cedric hatten uns bereit erklärt uns um die Waisen zu kümmern. Ich bereute es keinen Tag hier geblieben zu sein. Jedes Jahr kamen Herr Müller und Frau Schnabelstedt hier her um mit der Umwelt AG einen Ausflug zu machen.
Als ich dann alle Kinder ins Bett gebracht hatte nahm ich einen der Jetskis und fuhr zu den Felsen. Überall waren Kerzen aufgestellt. Sie bildeten eine Straße der ich folgte. Sie ging bis ganz nach oben auf die Spitze des Felsens. Der Mond schien und man konnte alle Sterne sehen.
„Mila. Ich  bin hier.“, lächelte Cedric mich an. Ich lief zu ihm:“Da hast du die ja ziemlich viel Mühe gemacht.“ „Für die Beste nur das Beste.“, grinste er. Dann wurde er wieder ernst:“Ich möchte dich etwas wichtiges fragen. Ich liebe dich mehr als alles andere. Und natürlich unsere Kinder. Ihr seid das Beste was mir je in meinem Leben passieren konnte. Du hast mir so viel geholfen. Für nichts in der Welt würde ich mein Leben tauschen. Ich will es für immer mit dir verbringen und möchte ganz offiziell sagen dass du meine Frau bist. Deswegen will ich dich fragen, willst du mich heiraten?“ Mein Atem stockte:“Ja!“ ich küsste ihn stürmisch. Mein Leben war perfekt!
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