Super Smash Bros - Portale der Unendlichkeit

GeschichteFantasy, Freundschaft / P16
Fox McCloud Mario OC (Own Character) Pokemon-Trainer Samus Aran Solid Snake
15.07.2016
05.10.2019
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15.07.2016 442
 
Das Gewinnspiel

Mir ist schlecht.
So schlecht.
Ich habe es schon immer gehasst mit dem Flugzeug zu fliegen...
Auch wenn statistisch gesehen die Gefahr bei einem Autounfall zu sterben viel höher ist, es liegt wahrscheinlich einfach an meiner enormen Höhenangst.
Als ich klein war wurde ich einmal aus einem Fahrgeschäft auf einer Kirmis geschleudert, ich kann glücklich sein das ich noch lebe...
Dann habe ich auch noch meine Schlaftabletten vergessen und saß 11 Stunden schweißgebadet in meinem Flugzeugsitz.
Der Jetlag fühlt sich seltsam an, bei uns zu Hause in Deutschland ist es momentan 4 Uhr Nachts und nicht 21 Uhr Abends.
Ich bin froh es überstanden zu haben.
Schnell griff ich in meinen Rucksack mit einem Bild von dem Nintendo Typen der mich vom Flughafen abholen soll und in das Nintendo Hauptquartier bringt.
Jenes Foto das ich vor 4 Wochen aus einem Brief gezogen hatte welcher mir feierlich verkündete das Super Smash Bros Gewinnspiel gewonnen zu haben.
Ich bekomme die Ehre als eigenständiger Charakter ins Spiel mit eingebunden zu werden.
Eigentlich bin ich unfassbar glücklich, da Smash meine absolute Lieblingsspielreihe ist.
Mhm...
Der Typ auf dem Foto ist klein, untersetzt und hat schwarze Haare...
Wie soll ich ihn bloß erkennen, diese Japaner sehen alle gleich aus...
Ich ging aus dem Flugzeug, lief das Terminal entlang und nahm meinen Koffer von der Gepäckauslieferung mit.
Außerhalb des Gebäudes sah ich dann aber einen Van mit dem groß aufgedruckten Nintendo Logo, also ging ich darauf zu.
Und tatsächlich, der Mann stand davor.
„Du musst Marc sein“, sagte er auf Deutsch und ich musste mich zusammennehmen um nicht laut aufzulachen, da es sich sehr lustig anhörte.
Ich fand es schon immer lustig wie die Japaner deutsch redeten, das hatte ich schon in Animes gehört.
Ich weiß bis heute nicht wieso die Japaner Deutschland so sehr mögen.
„Ja, das bin ich“, sagte ich, immer noch bemüht nicht zu schmunzeln.
„Mein Name ist Yamato, ich wurde dir zugeteilt um dich bei Nintendo zu unterstützen.
Ich hoffe du hattest einen angenehmen Flug?“.
„Ja hatte ich“, log ich, dieser Japaner schien sehr nett zu sein.
„An meine Deutschfähigkeiten wirst du dich gewöhnen müssen, steig bitte ein, ich nehme dein Gepäck“.
Unterwegs erklärte mir Yamato, dass mich heute ein Abendessen mit den Nintendo Chefs erwarte und morgen im Tonstudio die ersten Stimmeinlagen aufgenommen würden.
Ich freute mich aufs Essen, denn ich hatte während des Fluges nichts gegessen.
Ich war froh heute nichts mehr machen zu müssen, auch wenn ich etwas Angst hatte mit den Nintendo Chefs zu essen, es könnte mir ja nochmal so etwas peinliches wie bei Yamato passieren.
So fuhren wir also in die Abenddämmerung zum Nintendo Hauptquartier.
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