Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

The labyrinth of Love - Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18 / Gen
OC (Own Character) Sinbad
15.07.2016
10.10.2016
31
49.200
7
Alle Kapitel
33 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
25.07.2016 1.879
 
Kapitel 6


Heute ist der Tag für die Reise nach Balbadd. Da wir aber einen kleinen Umweg machen dauert es statt eine Woche, 10 Tage. Die letzten zwei Tage, habe ich größtenteils mit lesen verbracht, auch am Bord des Schiffes, mit dem wir unterwegs sind. Sinbad und ich unterhielten uns viel, sprachen über Dinge aus Alma Torran und wie es in dieser Welt aussah. Wer der Feind sein könnte, auf was Acht gegeben werden muss. In der Nähe angekommen verloren wir Sinbad aus den Augen, so machten wir uns auf den Weg nach Balbadd ins dortige Hotel um zu warten. Es war schon ein halber Tag vergangen, als wir beschlossen ihn zu suchen.

Wir waren gerade am Eingang angekommen standen da Wachen und umringten jemanden, als ich sah wer es war musste ich mir das Lachen verkneifen. „Er gehört zu uns.“ sagte Jafar etwas genervt. Die Wachen drehten sich zu uns um und ließen von Sinbad ab. „Lach nicht so, Nel.“ sagte er als er mein Gesicht sah. Kurz darauf fanden wir uns in der Lounge wieder. Sinbad wurde unterwegs ausgeraubt und traf einen Jungen namens Aladin und ein Mädchen namens Morgiana. „Unser Herr hat euch Unannehmlichkeiten beschert, wir sind euch zu Dank verpflichtet. Deshalb werden wir selbstverständlich eure Hotelkosten übernehmen.“ Jafar war sehr freundlich. Der kleine Junge mit den blauen Haaren und den Turban sagte: „Dankeschön.“ und lächelte breit. „Sinbad, du solltest dir wirklich mal was anziehen.“, sagte ich und drehte mich zum Gehen um. „Bis Später Aladin und Morgiana. Lass uns später doch zusammen was Essen, ja?“

Im Zimmer angekommen, zog Sinbad sich im Nebenzimmer schnell was an. „Du warst überrascht das sie eine Fanalis ist, wie du oder?“, fragte Sinbad Masur. „Ja, es gibt schließlich nicht viele von uns.“ Ich setzte mich auf einen der Stühle und fragte: „Wer sind die Fanalis?“ „Sie sind ein Volk vom dunklen Kontinent. Ihre Körper sind extrem Stark und sie zeichnen sich durch rote Haare und rote Augen aus.“ „Also, ich glaube ich hatte mal darüber gelesen.“ „Aber sag mal Sin, du hast dir doch nicht wirklich dein gesamtes Hab und Gut stehlen lassen oder?“ fragte Jafar. „Unglücklicherweise, doch.“ grinste Sinbad. Jafar trat vor Sinbad und sagte: „Nicht nur deine Kleider, sondern auch alle Gefäße?“ „Sie haben mir alles abgenommen.“ Jafar seufzte: „Hast du etwa vergessen was das für Gefäße waren?“ Jafar fing ihn an zu würgen und Sinbad lachte: „Jetzt mach dir mal keine Sorgen. Ich bieg das schon wieder hin. Überlas das nur mir.“  „Sin, mein Güte wann kapierst du endlich das du ein König bist? Und verhältst dich auch so. Du bist König Sinbad, Herr unserer Heimat Sindria.“

„Nel kannst du sie vielleicht finden?“ frage Sinbad und drehte ich zu mir um. „Ich kann es versuchen. Habt ihr eine Karte von der Stadt?“ Jafar legte mir die große Karte auf den Tisch. Ich berührte sie mit dem oberen Ende meines Stabes und konzertierte mich. „Ich mag diesen Zauber nicht.“ flüsterte ich und versuchte das Magoi der Gefäße in denen die Djinns leben zu finden. „Die Stadt ist zu groß. Ich werde ich sicher finden wenn ich in der Stadt umherlaufe da sprühe ich das Magoi eher als auf diese Weise.“ Sinbad nickte. „Gut machen wir das, wenn wir beim König waren.“ sagte und stand auf. „Sinbad?“, sagte ich und stand langsam auf. Er drehte sich zu mir um und sah mich fragen an. „Was hältst du von Aladin?“ „Er hat was Besonderes an sich, oder?“ Ich nickte „Ja das finde ich auch“

Kurz darauf fanden wir uns in dem Besprechungszimmer des König Ahbmad von Balbadd wieder. „Lange nicht gesehen Onkel Sinbad.“ sagte er in einen höfflichen Ton, der kleine etwas übergewichtige Mann wirkte unsicher. „Spare dir die Höflichkeiten. Ich bin nur aus einen Grund hier, nimm sofort den Seehandel mit Sindria wieder auf. Oder willst du die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern, die euer Vater und ich aufgebaut haben zerstören?“, sagte Sinbad grob. Jafar und Masur standen mit mir zusammen hinter ihm, ihm gegenüber saß ein junger König der von seinen Bruder belagert wurde. „Tut mir leid, aber ich kann den Handel nicht wieder eröffnen. Balbadd hat momentan mit Internen Schwierigkeiten zu kämpfen.“ Sinbad sah ihn fragend an. „Hier treibt sich eine Bande Räuber rum, die immer dann auftaucht wenn der Nebel dicht genug ist und sie Deckt. Seid diese dahergelaufenen vor zwei Jahren die Schatzkammer des Palastes ausgeraubt haben, wird ihre Zahl immer größer. Außerdem verfügen sie über eine seltsame Art von Magie. Sie sind zu einer furchtbar bedrohlichen Truppe geworden, die so groß ist das unser Armee ihrer nicht mehr Herr wird. Hauptsächlich überfallen sie die Residenzen des Adels und Staatliche Handelsschiffe. Weil sie ihre Beute mit dem Volk teilen, gibt es Leute für die sie regelrecht Helden geworden sind.“ Ich sagte: „So etwas wie Ritterliche Räuber?“ Sinbad drehte sich kurz zu mir um und sah mich als hätte er das selber sagen wollen. „Von wegen Ritterliche Räuber, das sind sie der Staatskasse schaden lässt nur die Steuern steigen.“ Der König steckte sich einen Finger in die Nase und sprach weiter: „Das Volk ist ja so dumm.“ >>Wie kann so jemand König werden.<<, dachte ich. „Ihr zwei habt einen schlechten Ruf.“ sagte Sinbad ganz trocken. „Dafür können wir doch nichts, neuerdings haben die auch noch einen gefährlichen neuen Anführer. Man nennt ihn Alibaba den Wundermann. Wieso nur musste er grade jetzt auftauchen.“ er schrie und sprang hoch, sein Bruder versuchte ihn u beruhigen. „wegen der Nebelbande können wir den Seehandel nicht wieder aufnehmen, Onkel.“ „Gut“, sagte Sinbad und zog einen Dolch, den er in den Tisch rammte: „Ich werde mich darum kümmern, ganz alleine, ohne deine Armee.“ Ich musste mir das Lachen verkneifen, da die beiden Brüder wohl Angst vor Sinbad hatten.

Wir verließen das Zimmer und gingen zum Hotel zurück, dort angekommen trafen wir auf Aladin und Morgiana. Wir bestellten uns allen etwas zu essen und setzten uns auf eine weitläufige Terrasse. „Haut Ordentlich rein. Da fällt mir ein ich habe noch gar nicht meine Leute vorgestellt. Das sind Jafar, Masur und Nel. He, Morgiana weißt du woher Masur stammt? Er ist ein Fanalis genau wie du.“ Sie starrten sich beide und begrüßten sich leise. Als wir mit dem essen fertig waren, setzte ich mich zu Jafar und Sinbad. „Wie konntest du so ein Versprechen geben, die Gefäße sind weg.“ „Als ich Sindria gegründet habe, hat der letzte König von Balbadd mir alles über den Handel beigebracht. Er ist zwar Tod aber ich schulde es ihm. Ich kann nicht einfach zusehen wie dieses Land im Bürgerkrieg versinkt.“ Ich drehte mich zu Masrur, Morgiana und Aladin um. Zu meiner Verwunderung nahm der kleine Junge eine Flöte in die Hand und spielte darauf. Kurz darauf erschien ein Arm und Sinbad schrie laut auf. „Das ist ein Djinn.“, sagte ich und sprang auf. >>Das ist doch Ugo.<< Ich blieb abrupt stehen: „Ich muss kurz weg.“ Sinbad gucke mich an und nickte.

Als ich auf den Weg zum Eingang war, hörte ich noch ihre Stimmen. >>Es ist wohl besser, wenn ich es ihm noch nicht sage.<<  Ich ging runter auf die Straße die voll war mit Händlern. Als ich durch die Gassen ging, auf der Suche nach den Djinns kam ich zu einem Entschluss. >>Das wird beim besten Willen nicht einfach. Und wenn ich hier jetzt einfach so los fliege zieh ich nur unnötig Aufmerksamkeit auf mich. Ich geh an den Stadtrand und mache mich dort Unsichtbar und flieg dann über die Stadt.<< gedacht getan. Als ich am Stadtrand ankam, schaute ich mich um und ich war alleine. Ich machte mich Unsichtbar, leider hält der Zauber nur eine Stunde, in dieser Zeit muss ich zumindest eine Spur finden. Kleine Magoi Spuren von Baal konnte ich finden aber sie gingen mir zugleich wieder verloren.

Wieder am Hotel angekommen merkte ich das Aladin und Morgiana mit den anderen dreien in einer Besprechung waren. Ich setzte mich neben Sinbad und schaute auf die Karte die auf den Tisch ausgebreitet lag, zwei Orte waren darauf markiert. „Es ist davon auszugehen das die Nebelbande entweder das Anwesen des reichen Kaufmannes oder die Residenz des Al Dub überfallen wird. Sie haben sogar in der Regierung Leute die ihnen helfen.“ Jafar sprach ruhig. „Was sogar  in der Regierung?“ Sinbad wurde klar das dies nicht einfach zu lösen sein wird. „Diese Nebelbande scheint sehr viel beliebter zu sein, als wir gedacht haben.“ Ich stand auf und ging zu einen der kleinen Tische an der Wand und schüttete mir etwas zu trinken ein.

>>Ich kann dir helfen.<< Ich hörte eine tiefe Stimme in meinen Kopf. >>Auf einmal redest du mit mir?<<, antwortete ich. >>Ach sei doch nicht so. Immerhin bist du die einzige die meine Kraft anwenden kann.<< Ich drehte mich um und schaute zu Sinbad. >>Was bringt mich das? Deine Magie besteht daraus in die Zukunft zu sehen, eine die keine Zeitbegrenzung kennt.<< Ich hörte lachen in meinen Kopf, es jagte mir einen kalten Schauder über den Rücken. >>Tu es einfach. Es wird dir vielleicht das zeigen was du suchst, und vielleicht auch eine Zukunft die geändert werden kann.<< Ich schluckte und dachte: >>Wieso willst mir grade jetzt helfen, David?<< Er kicherte: >>Ich will wissen, was du drauf hast. Nach all den Jahren hast du mir nie auch nur einen Zauber gezeigt.<< Mir stand schon der Schweiß auf der Stirn, laut sagte ich: „Ich werde nach nebenan gehen und mal was Ausprobieren, vielleicht bringt uns das weiter.“ Sinbad drehte sich zu mir um und nickte. Als ich im Nebenzimmer ankam stand da eine Geisterhafte Gestalt und grinste mich fies an. „David oder sollte ich lieber Großvater sagen?“ Er verzog das Gesicht und sagte: „König David reicht.“ Ich verdrehte die Augen und sagte: „ Gut, David. Warum soll ich deine Magie anwenden? Du warst nie auf meine Seite, was glaubst du nützt es dir es jetzt zu sein?“ „Ich will wissen ob du sie Anwenden kannst und ob wir irgendwann mal gegeneinander kämpfen werden.“ Ich nickte in dem Wissen das es meinen Körper schaden würde es anzuwenden. Aber da ich wusste, dass er sowieso nicht aufgeben würde, tat ich es einfach. Ich ging zum Fenster und formte mein Zeigefinger und Daumen zu einen Ring und schaute dadurch. Was ich sah lies mir das Blut in den Adern gefrieren. Bei dem ersten Bild fiel Ill Ilah auf die Erde und viele Djinn Nutzer waren unter ihm. Auf dem anderen war ein Schwarzer Djinn zu sehen und ein Schwarzhaariger Magi. Auf dem Letzten sah ich drei Gestalten, ihre Gesichter konnte ich nicht erkennen, aber sie hielten Sinbads Gefäße in der Hand. „Du wirst bald die Chance haben gegen mich zu Kämpfen.“ Ich war schweißnass und keuchte laut auf. „Du kannst es also wirklich. Gut, Ich freue mich dann schon auf den Kampf.“ Als er verschwand wurden meine Knie weich und ich viel wie ein Sack Mehl auf den Boden. Ich hörte nur noch wie die Tür mit einen lauten Knall aufging und Sinbad meinen Namen rief, danach versank ich in der Dunkelheit.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast