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The labyrinth of Love - Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18 / Gen
OC (Own Character) Sinbad
15.07.2016
10.10.2016
31
49.200
7
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10.10.2016 1.051
 
Kapitel 30

Als ich am nächsten Morgen aufstand, überkam mich die Übelkeit wieder. Auf dem Nachttisch lag die Medizin, die Yamuraiha mir gegeben hatte. Kurz nach der Einnahme ging es mir besser und ich konnte einen Apfel essen.
So erging es mir eine lange Zeit jeden Morgen. Etwa einen Monat später, die Morgenübelkeit war verschwunden, kam eine Wache auf uns zu. Er war anderes als die anderen, den er trug keinen Helm und seine langen roten Haare fielen auf. „Guten Tag, ich bin Muu Alexius.“ Er verbeugte sich leicht. „Guten Tag, ich denke meine Vorstellung ist nicht nötig. „Nein, Königin Nel.“ Er war ein Fanalis, wie viele in der Arme von Reim. „Was kann ich für euch tun?“ „Ihr werdet im Thronsaal erwartet. Bitte folgt mir, ich zeige ihnen den Weg.“ Ich nickte und folgte dem großen Mann.

Im Thronsaal angekommen, bemerkte ich, dass auch Scheherazade dort war. Wir blieben unvermittelt in der Mitte des großen Raumes stehen. „Ich habe mit dem König gesprochen. Er ist mit der Allianz einverstanden.“ Ich verbeugte mich und rief: „Ich danke Euch.“ „Mit einer Bedingung.“ Wir sahen sie fragend an. „Er will, dass ihr euch beweist. Deswegen ist Muu jetzt hier. Ihr werdet gegeneinander kämpfen.“ Yamuraiha wollte gerade dazwischen gehen als ich sagte: „Gut, machen wir das. Gibt es Regeln?“ Ich sah die junge Frau direkt an. „Kein Tod und keine Lebensgefährlichen Verletzungen.“ Ich nickte.
Wir wurden von einer Wache in einen anderen Raum geführt. Er war groß und hatte einen Kreis in der Mitte. „Wenn ich bitten darf.“ Muu stand neben mir und sah mich besorgt an. „Gern.“ Ich ging vor und hielt meinen Stab fest in der Hand.
„Djinn der Jagt und des Adel fahren in mich und Verleih meinen Willen große macht.“
Er verwandelte sie und bekam lange weiße Haare. Ich blieb einfach stehen und sah ihn mit einem stechenden Blick an. „Barbatos, also?“ Er sah mich verwundert an. „Woher weißt du das?“ Pisti hinter mir lachte laut auf, auch Yamuraiha konnte sich dies nicht verkneifen. „Egal, tut mir leid. Ich werde jetzt Angreifen.“ Der Sprung kam hart und schnell, ich wurde mit meinen Borg nach hinten gedrückt. „Normaler weiße fliegen alle bei diesem Angriff weg.“ Er wirte verwirrt. „Dann fang ich auch mal an.“ Ich hob meine Hand und griff nach seinem Dreizack, den er festhielt. „Weiche.“ Er wollte die gerade zurückziehen, als er seine Djinnausstattung verlor. „Zeig dich.“
Kurz darauf erschien ein junger Djinn in einem weißen Umhang, trotz seiner weißen Haare sah er sehr jung aus. „Lange nicht gesehen.“ Er drehte sich von Muu zu mir um. „Nel.“ Er sprang mir in die Arme und fing an zu weinen. Ich strich ihn sanft über die Haare und lächelte. „Ich sollte mal mit Ugo schimpfen, das er niemanden etwas gesagt hat.“ Er ließ mich kurz los und sah mir direkt in die Augen. „Ihr lebt wirklich.“ Barbatos wirte verwirrt aber glücklich. „Ja. Dank Solomon lebe ich noch.“ Er nickte nachdenklich. „Ich habe nur noch gesehen, wie Ill Iah Sheba angegriffen hatte und dich erwischt hat.“
„Ja, ich bin von ihm getroffen worden, Solomon hatte mit seinem Magoi verhindert das er alles verzerrt.“ Er nickte stumm. „Aber das ist lange her, jetzt ist aber die Dunkelheit schlimmer denn je, deswegen werde ich kämpfen.“ Ich schaute zu ihm hoch. „Gegen Arba und Al Thamen!“ Meine Stimmt klang klar und stolz. „Wird Reim helfen?“ Er drehte sich zu Muu und die ankommende Scheherazade um. „Das ist das Abkommen.“, sagte die kleine Frau. „Aber das bedarf dann durchaus noch einer Erklärung.“  Ich lächelte. „Gern. Aber dies darf keiner erfahren.“ Meine Blicke waren fest. „Gut.“ Ich wusste ich konnte diesem Versprechen Glauben schenken. „Ich bin die Tochter Solomons. Alles Djinns dieser Welt, kennen mich seit ich geboren wurde und ich habe die Kraft über die zu Herrschen.“ Ich drehte mich zu Muu um. „Und das obwohl, sie bereits einen Pakt geschlossen haben. Verzeih normalerweise tu ich dies nicht.“ Er lächelte verwirrt.
Barbatos kam auf mich zu und sagte: „Wenn wir alle zusammen arbeiten, schaffen wir das.“
Auch Muu und Scheherazade kamen dazu, sowieso Yamuraiha und Pisti. „Diese Welt darf nicht untergehen, wie Alma Torran.“ Alle nickten zustimmend.

Als wir später auf unser Zimmer zurückkehrten, musste ich mich hinlegen, der Zauber laugte mich etwas aus. Yamuraiha kam am Abend nochmal zu mir uns fragte ob alles in Ordnung sei.
In 14 Tage würde unser Schiff ablegen. Diese Zeit nutzte ich um alles über dieses Land und ihrem Fortschritt in Erfahrung zu bringen.
Eines Tages fand ich in der Bücherei eine Schriftrolle, diese trug den Stern der Djinn. Als ich sie lass, musste ich lachen, es handelte sich um die Abenteuer von Sinbad. Ich fragte ob ich es erwerben könnte und man bot es mir als Geschenk an. Ich las es immer und immer wieder, ich war fasziniert von seiner Geschichte.
Am letzten Abend gab Scheherazade ein Bankett. Es war wunderschön und es für getrunken und gegessen. Ich trank natürlich nichts, denn ich wollte das Kind nicht gefährden.
Als alles auf das Schiff geladen war, kam Scheherazade und Muu um uns zu verabschieden.

Die Fahrt verlief ruhig. Etwa eine Woche nach dem Aufbruch kam ein schwerer Sturm auf, er warf unseren Zeitplan um fast fünf Tage zurück.
Jede Welle, die gegen das Schiff schlug ließ Übelkeit in mir aufsteigen. Mein Bauch wuchs immer mehr und ich sang ihm leise vor, wenn es gerade etwas ruhig war. Ich müsste etwa im dritten Monat sein. Die restliche Fahrt, dauerte noch etwa zwei Wochen.
Am Tag der Ankunft, zog ich eins meiner neuen Kleider an, die ich in Reim gekauft hatte. Es bedeckte meine Schultern und war bis knapp unter der Brust eng, darunter ging es weit auseinander. Ich legte meine blauen Tücher über meine Schultern, sie bildeten einen guten Kontrast zu dem weiß.
Als ich vom Schiff runter ging wartete Sinbad schon gespannt auf mich. Er schloss die Arme um mich und drückte mich fest an sich. „Willkommen Daheim.“ Seine Stimme klang glücklich.
Wir hatten bereits einen Brief verschickt, in dem stand dass alles gut gelaufen sei, aber kein Wort über die Schwangerschaft. Yamuraiha und Pisti standen hinter mir und sahen uns lächelnd an. Der Weg zum Schloss dauerte, weil viele kamen um mich zu begrüßen. Sinbad ließ in der ganzen Zeit, nicht einmal meine Hand los.
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