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The labyrinth of Love - Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18
OC (Own Character) Sinbad
15.07.2016
10.10.2016
31
49.200
7
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Dieses Kapitel
1 Review
 
03.10.2016 1.517
 
Kapitel 29

Heute ich der Tag der Abreise, wir gingen alle zusammen zum Hafen. Sinbad und ich wurde gefeiert, es war der erste, gemeinsame Ausflug seit unserer Hochzeit. Yamuraiha und Pisti verabschiedeten sich und gingen schon an Bord. Nur ich stand dort noch mit Sinbad, er wirkte so als wolle er nicht dass ich geh, aber wir wussten beiden dass es sein musste. „Ich liebe Dich.“, dies waren die letzten Worte die er mir ins Ohr flüsterte. Als ich auf den Schiff ging winkte ich noch zum Abschied, dann legte es ab.

Die Reise nach Reim dauerte fast einen Monat, während dieser Zeit, zeigte ich Yamuraiha noch einige Zauber die sie nicht kannte. Pisti beruhige die wilden Tiere im Meer, mit ihrer Flöte. Das war ihr Hausgefäß, mit Zepars kraft, konnte die jedes Tier manipulieren.
Als wir im Hafen ankamen, standen dort schon Wachen für uns bereit. Diese sollten uns in die Hauptstadt Remano bringen. Das dauerte auch nochmal eine Woche. Endlich im Palast angekommen, wurden Zimmer nebeneinander zugeteilt.
Das Gespräch mit der Priesterin von Reim, würde erst am Abend stattfinden. Eine leichte Übelkeit überfiel meinen Körper und ich legte mich etwas hin.
Als ich meine Augen öffnete stand die Sonne schon tief. Ich stand auf und zog mich um, das rote Kleid war eine gute Wahl. Wir wurden kurz von Sonnenuntergang abgeholt und in einen großen Saal geführt. Yamuraiha und Pisti wurde etwas abseits platziert, während ich an einem Tisch mit nur einem weiteren Platz gesetzt wurde. Kurz darauf kam eine kleine Frau, mit langen blonden Haaren hinein. Sie setzte sich mir gegenüber und sprach ruhig: „Mein Name ist Scheherazade, freut mich euch kennen zu lernen Königin.“ Ihr blauen sahen mich freundlich an. „Die Freude liegt ganz auf meiner Seite.“ Die Rukh um uns herum begangen zu Tanzen. „Ihr scheint sie sehen zu können.“ Ich lächelte sie freundlich an. „Ja, als Magiern ist es mir vergönnt, dieses Wunder zu sehen.“ Ich lehnte mich zurück. „Dann wollen wir mal über euren Aufenthalt sprechen. Sie sind hier wegen einer Allianz zwischen Reim und Sindria.“ Sie brachte es gleich auf den Punkt. „Ja, es gibt sogar mehrere Gründe dafür.“ Sie neigte den Kopf zur Seite. „Mehr als nur Frieden?“ Ich nickte. „Leider, ja. Es geht um die Zukunft aller Menschen, dieser Welt.“ Sie sah betrübt aus, als wüsste sie dass es schlimm werden würde. „Könnt ihr mir das erklären?“ Plötzlich überkam mich ein Schwindel, dabei fiel ich fast vom Stuhl. Yamuraiha kam auf mich zugerannt und fing mich im letzten Moment auf. Auch Scheherazade hockte jetzt neben mir. „Verzeiht, seit einiger Zeit übermannt mich der Schwindel manchmal.“ „Ruht euch aus. Wir können was anders weiter sprechen, die Reise war sicher Anstrengend.“ Sie lächelte und gab den Wachen ein Zeichen, dass sie uns in unsere Zimmer bringen sollten.

Im Zimmer angekommen übergab ich mich, Yamuraiha machte Medizin für mich und ich legte mich wieder hin.
Am nächsten Morgen ging es mir schon besser. „Irgendetwas ist Komisch.“ Pisti sah mich verwundert an. „Ich habe eine Vermutung was es sein könnte.“ Wir drehten uns beide zu Yamuraiha um, die müde in der Tür stand. „Kann es sein, dass du Schwanger bist.“ Ich sah sie verwundert an. „Wie kommst du darauf?“ Dann traf es mich wie ein Blitz und ich setzte mich wieder aufs Bett. „Die Hochzeit ist jetzt etwa sechs Wochen her oder?“ Beide Frauen nickten. „Dann kann deine Vermutung gar nicht so falsch sein. Wenn ich recht überlege, Mutter ging es auch mal so schlecht, kurz darauf meinte sie, sie sei Schwanger.“ Yamuraiha lächelte mich sanft an. „Dann werde ich dir was gegen Übelkeit fertig machen.“ Sie verließ das Zimmer und Pisti reichte mit ein Becher mit Wasser. „Wie willst du es Sinbad sagen?“ „Das wird Lustig, aber das passiert erst, wenn wir wieder daheim sind.“ Ich stand auf und ging auf den Flur, dort sprach ich eine Wache an. „Besteht die Möglichkeit, Fräulein Scheherazade nochmal zu sehen?“ Er nickte und sagte: „Ich werde dies Anfangen und ihnen Bescheid geben.“ Er drehte sich um und ging den Flur entlang. Ich ging wieder zurück in mein Zimmer.
Pisti und ich unterhielten uns über Kinder und Namen. Kurz darauf kam Yamuraiha zu uns und gab ich mir einige Pillen, die sich gefertigt hatte. „Nehm sie ein, wenn die Übel wird.“ Ich nickte. Etwas später klopfte es an der Tür. Eine der Wachen trat ein und sprach förmlich: „Die Priesterin erwartet euch, bitte folgt mir.“ Wir standen auf und verließen zusammen das Zimmer.

Der junge Mann vor uns führte uns nach draußen. Dort befand sich eine weitläufige Terrasse, mit Aussicht auf die Hauptstadt. Am Rande standen kleine Bäume in Kübeln und in der Mitte befand sich ein Tisch, mit Platz für Vier Personen. Auf dem einen Stuhl saß schön die kleine Frau. „Verzeiht, das ich euch nochmals um eine Audienz bitte.“ Sie lächelte sanft. „Alles in Ordnung. Geht es euch den jetzt besser?“ Ich nickte und nahm auf den Stuhl ihr gegenüber Platz. „Ja, danke der Nachfrage.“ „Nun, sie wollten mir etwas erzählen.“ Yamuraiha und Pisti nahmen jeweils neben mir Platz. „Natürlich.“ Ich beugte mich leicht nach vorn. „Ich habe vor etwa acht Monaten, einen Blick in die Zukunft erhaschen können.“ Sie hob eine Augenbraue, schwieg aber. „Sie sieht für diese Welt nicht gut aus. Ill Ilah, der Gott der den Tod bringt, wird auf diese Welt fallen. Dies gilt zu verhindern, denn alles würde Sterben.“ Sie beugte sich auch nach vor. „Wie meint ihr das?“ Yamuraiha sah mich besorgt an. „Haltet ihr das für eine gute Idee.“ Ich drehte mich zu ihr um. „Wir brauchen jede Hilfe die wir bekommen können, sonst ist alles verloren.“ Sie nickte stumm. „Verzeih.“ Ich schmunzelte und drahte mich wieder zu Scheherazade. „Al Thamen, ist euch sicherlich ein Begriff. Diese Menschen haben sich zur Aufgabe gemacht, ihren Vater, auf diese Welt zu holen. Das Ziel ist, die Welt die Solomon erschaffen hatte, zu zerstören.“ Sie sah mich überrascht an. „Woher wisst ihr das?“ „Ich habe Gerinnungen, aus einer alten Welt. Alma Torran war die Welt aus der wir alle stammen. Dort hat Al Thamen es schon erreicht, der Gott fiel auf die Erde und alles verwelkte.“ Ich tippte mir meine linken Hand auf meine rechte und Settas Stab erschien Augenblicklich. „Ich werde euch den Untergang, unserer Ursprünglichen Heimat zeigen.“ Ich tippte mit den Stab auf den Tisch und es zeigte sich ein Bild. „Dieses schwarze Ding ist Ill Ilah, er hat vor vielen tausenden Jahren Alma Torran erschaffen. Mit der Zeit wurde er schwarz und alles was er berührte starb.“ Pisti und Yamuraiha, die diese Geschichte schon kannten, ließen die Schultern hängen. „Und was möchtet ihr von mir?“ „Bevor das passiert, werden viel Schwarze Rukh auftauchen und es erscheint ein Medium. Dieser lockt den Gott in diese Welt und zieht ihn runter auf die Erde. Ich will das ihr und Reim dabei helft dass dies nicht passiert.“ Ich blickte direkt in ihre blauen Augen. „Und die Allianz?“ „Damit es nicht zum Krieg kommt.“ Sie nickte stumm. „Ich werde darüber mit dem König sprechen. Ihr könnt euch derweil hier in Ruhe umschauen.“ Wir standen auf und schüttelten die Hände.

Wir verließen den Palast und schlenderten durch die Gassen der Stadt. „Müsste nicht Alibaba in Reim sein?“ Ich drehte mich zu Yamuraiha um. „Ja, soweit ich weiß soll er im Kolosseum sein.“ Ich sah das große Gebäude am Ende der Straße. Wir gingen darauf zu und sahen Alibaba mit einen älteren Mann sprechen. Als er uns bemerkte kam er auf uns zugerannt. „Ich wusste gar nicht, dass ihr in Reim seid.“ Der ältere Mann stieß zu uns. „Wir sind gestern erst angekommen.“ Ich grinste ihn an. „Du hast nicht verändert.“ Er wirkte geschmeichelt. „Du dich auch.“ War seine Antwort. „Das kann gut sein, in den letzten Monaten ist immerhin viel passiert.“ „Wie geht es Sinbad und dem Meister?“ „Bestens. Seit der Hochzeit ist alles super.“ Der ältere Mann sah mich verwundert an. „Hochzeit? Sinbad?“ „Ah, ihr müsst der alte Freund von Sinbad sein. Er hatte mir gesagt, dass ihr in Reim seid. Ja Sinbad hat vor etwa fünf Monaten geheiratet.“ Er fing an zu lachen. „Diese Frau würde ich gerne mal kennenlernen.“ Ich fing an zu kichern. „Dann stell ich mich mal vor. Ich bin Nelliel Königin von Sindria.“ Er verstummt sofort. „Das habe ich nicht erwartet.“ „Du bist Shambal, nicht?“ Er lachte auf. „Ja, das bin ich. Freut mich dich kennenzulernen.“
Wir unterhielten uns eine ganze Weile und er zeigte und zusammen mit Alibaba die Stadt.
Als wir am Abend in unsere Zimmer zurückkehrten, fragte Yamuraiha mich: „Warum hast du ihr das erzählt?“ „Weil sie für die Zukunft wichtig ist. Sie ist seit 200 Jahren an Reims Seite, diese Frau weiß wie man Kämpft. Und zudem denke ich, es wäre falsch ihr es zu verschweigen.“  „Ist doch jetzt egal. Nel? Hast du dich entschieden wie du dein Kind nennen willst?“ „Nein, aber ich denke nicht dass ich das alleine zu entscheiden habe. Sinbad sollte da auch mit zureden haben. Ich frag mich nur was es wird.“ Ich streichelte über meinen Bauch und glaubte eine leichte Wölbung zu entdecken.
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