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The labyrinth of Love - Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18
OC (Own Character) Sinbad
15.07.2016
10.10.2016
31
49.200
7
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23.09.2016 2.092
 
Kapitel 27

Als ich meine Augen öffnete bemerkte ich dass die Sonne noch nicht ganz aufgegangen war.
Ich setzte mich auf und decke Pisti, die neben mir war, mit einer der Decken zu. Auf leisen Füßen schlich ich mich raus. Als ich an mein Zimmer ankam warteten dort schon drei Frauen. Ich kannte sie, alle waren Sinbads persönliche Dienerinnen. „Guten Morgen.“ Sie drehten sich zu mir um. „Ihr seid ja schon Wach. Wir waren am Überlegen ob die Sie wecken sollten.“ „Gut dass ich schon Wach bin. Also, was kann ich für euch tun?“ „König Sinbad, meinte wir sollten ihnen bei den Vorbereitungen helfen. Würden sie uns bitte begleiten.“ Ich nickte, etwas verwirrt, folgte ihnen aber. Wir gingen ganz tief in den Palast. Dort befand sich ein Raum in deren Mitte ein riesiges Bad war. „Ziehen Sie sich doch bitte dort aus, ich lasse in der Zwischenzeit Wasser ein.“ Alle drei fingen gleichzeitig, die unterschiedlichen Dinge zu erledigen. Ich ging um die Ecke, dort stand ein Stuhl und zog mich aus. Nackt, wie ich war, ging ich wieder zurück.
Als die drei mich erblicken, sahen sie mich schockiert an. „Also ist es doch wahr.“ Ich musste schmunzeln. „Macht euch deswegen keine Gedanken. Es sieht zwar schlimm aus, ist es aber nicht.“ Sie wirkten erleichtert dies zu hören. „Kommen Sie, das Wasser ist fertig.“ Ich lächelte und stieg vorsichtig in das heiße Wasser. Die Wärme erfüllt rasch meinen Körper. Eine der Frauen reichte mir ein Stück Seife. „Da fällt mir ein, wir haben uns noch gar nicht vorgestellt.“ Sie ging zu den anderen und alle verbeugten sich. „Ich bin Sara.“ „Ich bin Lisa.“ „Und ich bin Anna.“ „Hallo, ich bin Nel. Und wenn wir schon mal dabei sind, seid doch bitte nicht so höfflich. Ich mag sowas nicht.“ Mein Lächeln musste sie überzeugt haben, denn ihr lächeln war freundlich. „Dann solltest du dich mal Waschen.“ Ich schnappte mir galant die Seife und fing an. Nach einer Weile kamen sie erneut auf mich zu. „Ich habe hier etwas für deine Haare.“ Ich tauchte kurz unter, so dass meine Haare nass waren und hielt ihr meine Hand hin. Sie goss eine silberne Flüssigkeit hinein. Ich reib es auf meine Haare, welche zu schäumen begangen. Als alles voll mit Schaub war tauche ich erneut unter. Dieses Mal etwas länger und ich fuhr mir durch die Haare, damit all der Schaum verschwindet. Als ich wieder auftauche, reichte man mit die Hand und halt mir aus den Becken.

Anna stand neben mir und legte mir ein großes Handtuch um die Schultern. Lisa trocknete derweil meine Haare und Sara war verschwunden. Als ich sie wieder erblickte hatte sie das Kleid in der Hand, welches Yamuraiha und ich zwei Tage genäht hatten. „Es ist wunderschön.“ Alle drei Sprachen, wie aus einen Mund. Ich zog, nachdem ich trocken war, frische Unterschwäche an und schlüpfte in das Kleid. „Das ist…“ Alle sahen mich sprachlos an.
„Wir sollten sie Schminken.“ Man schob mich auf einen Stuhl und schminkte mich ganz dezent. „Jetzt noch der Schleier.“ Sara griff hinter sich und holte, einen weißen leicht durchsichtigen Schleier und legte ihn auf mein Kopf. Meine Haare waren geflochten und der Zopf hing  über meine Rechte Schulter. Der Schleier wurde mit kleinen goldenen Haarnadeln befestigt. Er hing jetzt über mein Gesicht und ich sah alles nur noch verschwommen. „Ich hab hier den Schmuck.“ Mein Verlobungsring, der auf meinem Wäschehaufen lag wurde mir über den linken Ringfinger gereift und man legte mir eine Kette um den Hals. Unter dem Schleier konnte ich erkennen, dass es eine sehr Schlichte war, sie hatte eine goldene Kette und in der Mitte einen kleinen Ovalen Stein, der dunkelblau, mit goldenen streifen war. „Das ist ein Lapislazuli.“ Verwundert sah ich zu Anna, die mir die Kette umgelegt hatte. „Ich kenne dieses Gestein. Es zählt zu meinen liebsten. Wer hat diesen Schmuck ausgewählt?“ Lisa kam zu mir und meinte: „Das war seine Majestät.“ Ich musste auflachen. „Er, hat mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen. Dabei wusste niemand, das es mein Liebster ist.“ Die drei fingen an zu kichern. „Er hat sowas wie einen Sinn dafür.“ Danach wurden mir noch ein paar goldene Armreifen über die Handgelenkte gestreift und Schuhe zurecht gestellt. „Das passt sehr gut zusammen, hat König Sinbad das Kleid zuvor gesehen?“ Ich neigte den Kopf und sagte: „Ich hoffe doch mal nicht, also Yamuraiha und ich habe es ihm nicht gezeigt, eigentlich niemanden. Wer hatte es euch gegeben?“ „Fräulein Yamuraiha, gab es uns gestern. Sie meinte wir sollen euch heute helfen.“ Sara sprach ganz ruhig. „Das ergibt Sinn. Danke für eure Mühen.“ Obwohl ich ahnte dass sie mein Lächeln nicht sehen konnten, tat ich es.
Wir gingen zusammen in mein Zimmer. Sinbad wurde von Jafar in seinem Festgehalten, wie ich später erfuhr.
Die Sonne war bereits aufgegangen und stand hoch am Himmel. Kurz darauf kam Yamuraiha mit Pisti ins Zimmer. „Du siehst da Fabelhaft aus.“ Pisti sprang auf und ab und Yamuraiha sah auch bewundernd aus. Beide waren in Weiß gekleidet. Sie hatten kleine, blaue Bänder um der Hüfte und dem Hals. Die Farbe passte genaue zu dem Blau meines Kleides.
Die große Glocke läutete, sie zeigte dass es 12 Uhr war. „Wir müssen los.“ Ich stand auf und folgte den Beiden. Wir gingen auf die große Terrasse, von der man aus ganz Sindria überblicken konnte. Alle waren da, die Generäle und Beamten. Ich konnte unten das Volk reden hören.
Sinbad stand an der Mauer, zusammen mit Jafar und schaute hinunter. Er war ganz in weiß gekleidet, fast so wie immer. Ich musste schmunzeln als ich das sah. Seine breiten Schultern, strahlten Aufregung aus. Eine Wache bekam von Yamuraiha ein Zeichen und eine Trompete, ließ das ruhige Treiben verstummen.
Sinbad und alle anderen drehten sich zu und um. Pisti kam auf mich zu und drückte mir blaue Blumen in die Hand, ich kannte sie nicht aber sie waren wunderschön. Meine Knie zitterten und ich lief etwas wacheklig auf Sinbad zu, der mich liebevoll anlächelte. Als ich bei ihn ankam stelle Jafar sich vor uns, Sinbad ergriff meine Hand und ich hörte auf zu Zittern.
Jafar fing an zu reden, ich konnte Seine Stimme nur am Rande wahrnehmen, denn mein Kopf würde von zwei wunderschönen, goldenen Augen abgelenkt. Sinbad strahlte über das ganze Gesicht, als könne er nicht glauben was hier gerade passiert. Er trug seinen Turban, der seine Krone war, mit Stolz. In der Mitte befand sich ein blauer Stein, der sonst rot war. Er war auch ein Lapislazuli, genau wie der an meiner Kette.
Jafars Stimme wurde wieder lauter und er fragte: „Willst du seine Frau werden, ihn Lieben und Ehren, bis das der Tod euch scheidet?“ Ich drehte mich leicht zu ihm und sprach laut: „Ja, ich will.“
„Und willst du ihr Mann werden, sie Lieben und Ehren, bis das der Tod euch scheidet?“ „Ja, ich will.“ Mein Herz blieb stehen, als er diese Worte sprach.
Drakon, der hinter Sinbad stand, trat vor und reichte ihm etwas. Er nahm einen Ring von dem kleinen Kissen und stecke ihn mit an meinen rechten Ringfinger. Drakon, kam zu mir herüber und ich nahm den anderen und Stecke ihn Sinbad an. Der große Mann, versteckte sich wieder und Jafar ergriff das Wort: „Hiermit erkläre ich im Lande Sindria euch zu Mann und Frau.“ Er trat zu Seite und Sinbad hob meinen Schleier hoch und beugte sich zu mich hinunter. Er küsste mich sanft, aber sehr Leidenschaftlich. Das Volk unter uns jubelte. Als er sich wieder von mir löste, leuchteten seine Augen.
Jafar trat wieder an und heran, er hatte etwas in der Hand, was er Sinbad reichte. „Du bist jetzt unsere Königin. Und diese braucht eine Krone.“ Er legte auf den Schleier einen Goldenen Ring, auf der Vorderseite befand sich ein kleiner dunkelroter Stein. Sinbad trat einen Schritt zurück und er, sowie alle Generäle, starrten mich an. „Passt zu ihr.“ Sharkkan, der wieder nüchtern war, lachte fröhlich. Alle nickten zustimmend. Ich lächelte sie an. Dies war ein  Glücklicher Tag. Sinbad nahm meine Hand und küsste den Ring darauf. Er ähnelte, dem Verlobungsring, nur dass er etwas größer war.
„Lasst uns, unsere Königin feiern.“ Er hatte sich zum Volk gedreht. Ich lief derweil rot an und machte mich klein. Sinbad hob mich hoch und trug zum großen Tisch, der während der Zeremonie aufgebaut wurde. Er setzte mich am Ende, auf einen der zwei Stühle und nahm neben mir Platz. Das Diadem auf meinen Kopf verrutschte leicht, ich richtete es als Yamuraiha neben mir Platz nahm. Ich beugte mich leicht zu ihr rüber und flüsterte: „Alles in Ordnung?“ Sie sah mich leicht bedrückt an. „Ich bin heute Morgen, neben Sharkkan aufgewacht.“ Ich sah sie schockiert an. „Jetzt echt?“ Sie sah an mir vorbei, wie Sharkkan neben Jafar Platz nahm. Er sah auch bedrückt aus. Yamuraiha nickte stumm. Ich setzte mich wieder richtig hin als Sinbad sein Becher erhob. „Auf Sindria und unsere neue Königen.“ Er lächelte mit zu und ich erhob auch meinen Becher. Als er sich wieder gesetzte hatte, beugte ich mich zu ihn rüber. „Es scheint, das Sharkkan und Yamuraiha, die letzte Nacht miteinander verbracht haben.“ Er grinste nur. „Das wurde auch Zeit. Ich nehme an du hast mitgeholfen.“ Ich grinste nur frech. „Du auch.“ Er nickt eifrig. Ich griff nach seiner Hand und drückte sie. Jafar sah uns nur verwundert an. „Da haben sich ja zwei gefunden, war seine Reaktion auf unser verhalten.“
Das essen war Köstlich, alle unterhielten sich angeregt und es wurde sehr oft angestoßen.
Später stand ich auf und ging zu Sharkkan. „Alles in Ordnung?“ Er sah mich verwirrt an. „Ich weiß nicht was letzte Nacht passiert ist. Nur das Yamuraiha heute Morgen neben mir lag als ich aufwachte.“ Ich zog eine Braue hoch und sah ihn skeptisch an. „ Zu viel getrunken was?“ Er wurde etwas rot und sah zu Yamuraiha, die sich gerade mit Hinahoho unterhielt.  „Bereust du es?“ Er drehte den Kopf schnell zu mir und sah mich überrascht an. „Ich.. Nein.“ „Das ist doch alles in Ordnung. Du solltest zu ihr gehen und ihr genau das sagen.“ Er nickte, trank seinen Becher leer und stand auf. Ich setzte mich wieder auf meinen Stuhl und schenkte mir nach. Kurz danach nahm Drakon neben mir Platz. „Ich bin froh dass du hier bist.“ Ich sah ihn verwundert an. „Du rettest ihn, ist dir das Bewusst?“ Sinbad der gerade mit Jafar und Masrur am anderen Ende des Tisches stand sah kurz zu mir rüber. „Seine Dunkelheit wird aber nicht verschwinden.“ „Dessen bin ich mit bewusst, damals ist viel passiert, sehr unschöne Dinge. Aber er hatte immer gesagt, dass er keine Frau will und dann kamst du. Nel, du hast sein Leben auf den Kopf gestellt. Du hast unser aller Leben verändert, ob zum positiven oder negativen, werden wir noch sehen. Aber ich glaube, dich hier zu wissen gibt uns Sicherheit. Als diese Frau angegriffen hatte, bist du aufs Ganze gegangen und hast viele Leben dadurch gerettet, dafür bin ich die Dankbar. Bleibt Bitte weiterhin an seiner Seite, er brauch jemanden der für ihn da ist.“ Er lächelte mich sanft an. „Ich hoffe, dass niemand wegen mir Stirbt. Ich will euch, dieses Land und diese Welt schützen. Dafür werde ich alles geben.“ Drakon, der nicht auf den Kopf gefallen war, sah mich schockiert an. „Du würdest sogar Sterben?“ Ich nickte. „Sag es keinem. Also wenn Ill Ilah auf diese Erde fällt. Und wird nichts tun können, würde ich meinen Letzten Zauber einsetzten. Dieser kann mich mein Leben kosten. Aber das entscheid die Situation, fall es dazu kommen sollte.“ Er sah mich bedrückt an. „Du trägst eine große Last.“ Ich musste schmunzeln. „Das kann gut sein. Ich weiß nicht, ob Sinbad damals richtig zugehört hat. Sprich ihn einfach nicht darauf an, bitte.“ Drakon stand auf und flüsterte mir ins Ohr. „Ich werde Schweigen, über dieses Thema. Aber sei gewiss, ich werde dich nicht sterben lassen. Denn du gehörst jetzt zu meiner Familie, genau wie Sinbad. Und zudem will ich nicht das mein Freund unglücklich wird.“ Er grinste und ließ mich alleine.

Die Sonne war schon untergangen, als Sinbad zu mir kam. Er hob mich hoch und verließ mit mir die Party. Er ging zu seinem, nein unseren, Zimmer und ließ mich auf das Bett fallen. „Du bist wunderschön weißt  du das?“ Ich wurde feuerrot, denn der etwas rauere Ton von Sinbad regte mich an.
Ich stand auf und ging zu ihm. „Ich liebe dich.“ Er sah mir direkt in die Augen. „Ich dich auch.“ Ich griff ihn mit und warf ihn aufs Bett.
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