Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

The labyrinth of Love - Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18 / Gen
OC (Own Character) Sinbad
15.07.2016
10.10.2016
31
49.200
7
Alle Kapitel
33 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
20.09.2016 1.847
 
Kapitel 26


Drei Tage später versammelten wir uns alle am Hafen. Wir verabschiedeten Aladin, Mo und Hakuryuu. Kogyoku war schon Tags davor aufgebrochen, weswegen Hakuryuu nicht die Kaiserliche Flotte nehmen konnte. Ich verzauberte Aladin erneut, damit wenn was ist er mich erreichen kann. „Wo ist Alibaba?“ Aladin schaute sich um und suchte seinen Freund. Sinbad sah ihn verwundert an. „Er ist schon an Bord. Hat er euch den nichts gesagt?“ Alle drei schüttelten die Köpfe. Wir fingen an zu grinsen. „Ihr müsst an Bord.“ Der große Gong wurde geschlagen, ein Zeichen dafür dass das Schiff bald ablegte. Aladin umarmte mich noch einmal und ging dann mit den anderen an Bord. Als es begann aufzulaufen winkten sie und noch vom Deck aus zu.

Wir gingen zurück in den Palast. Sinbad schnappte sich einige Berater und sagte: „In 3 Tagen, soll die Hochzeit stattfinden, bereitet alles vor. Nel?“ Er drehte sich mir um. „Geh mit Yamuraiha, mach alles was eine Braut so tut.“ Er überraschte mich so sehr, dass ich rot anlief. Yamuraiha nahm mich an der Hand und zog mich in ihre Räumlichkeiten. Überall lagen Bücher, Schriftrollen und magische Gegenstände. Es war sehr gemütlich dort und ich fühlte mich gleich wohl. „Wir müssen ein Kleid für dich finden. Guck mal ich habe noch ganz viel Stoff, wollen wir es nicht selber machen?“ Sie zeigte auf einen großen Stapel Stoffballen in der Ecke. Ich ging darauf hin und zog dunkelblauen, sowie weißen hinaus. „Ich hab ein wenig Angst.“ Ich hielt die Ballen in der Hand. „Wovor?“ Yamuraiha setzte sich auf einen der Teppiche und machte Tee. „Das ihm das gleich passiert wie Setta.“ Ich drehte mich zu ihr um und setzte mich. „Ich habe nie gefragt, aber wer war Setta?“ Ich musste schlucken. „Er war mein Verlobter in Alma Torran. Er wurde am Tag unserer Hochzeit umgebracht.“ Sie stellte mir einen Becher, mit warmer Flüssigkeit hin. Ich nahm einen Schluck, er war süß. „Das tut mir leid. Aber ich glaube nicht das es sich wiederholen wird.“ Ich nickte. „Das hoffe ich. Ich glaube nicht das ich das nochmal Verkraften würde.“ Yamuraiha nahm mit einen der Stoffe ab und legte ihn um meine Schulter. „Das steht dir ausgezeichnet, gerade wo deine Haare endlich wieder Rot sind.“ Sie lächelte sanft.
Ich schnappte mit eine Feder und einen Bogen Papier. Das Kleid welches ich zeichnete, war vorne kurz und hinten länger. Er hatte einen recht weiten ausschnitt und der rücken war verdeckt. Die dicken Träger  würden den Großteil der Narbe verdecken. Der Bereich am Oberkörper soll blau werden und die schleppe weiß. Yamuraiha nahm aus der Ecke noch weißen, etwas durchsichtigen Stoff und reichte ihn mir. „Für die Arme oder als Schleier.“ Ich nickte und nahm ihn, er war sehr weich.

Es dauerte fast zwei ganze Tage, bis wir mit dem Kleid fertig waren. „Jetzt nur noch der Schleier.“ Wir lagen beide erschöpft auf den Boden. Unsere Hände taten weh. „Den mach ich dir. Geh du und ruh dich aus. Morgen ist dein großer Tag.“ Grinsend stand ich auf und hielt ihr die Hand hin. Als die vor mir stand nahm ich sie in den Arm. „Danke.“ „Gerne.“ Diese einfachen Wörter waren so voller Gefühle. Es war gerade erst Mittag, ich ging in mein Zimmer und zog mich um, kurz darauf brache man mir etwas zu essen. Nachdem ich gegessen hatte, machte ich mich auf meinem Bett lang. Später, die Sonne stand schon tiefer weckte Yamuraiha mich. „Komm mit, ich will dir was zeigen.“ Sie zog mich hoch und ging mit mir in den Hof. Dort waren alle Generäle versammelt, außer Jafar, der kam gerade mit Sinbad um die Ecke. „So, jetzt machen einen kleine Party.“ Hinahoho stand vor einem großen Tisch, auf welchem viel Essen stand. Jedem wurde ein Becher in die Hand gedrückt. Auf einmal stand Sinbad neben mir, er sah mich verwirrt an und ich zuckte nur mit den Schultern.

„Ein Tost, auf unseren König und unsere zukünftige Königen.“ Alle riefen: „Ein Hoch.“  Auch wir beide hoben unsere Becher und tanken. „Dann lasst uns jetzt mal Essen, die Frauen haben sich viel Mühe gegeben.“ Drakon stand am Rand des Tisches, hinter ihm standen zwei Frauen. Die eine hatte lange, schwarze Haare und liebevolle Augen. Sie hatte ein schlichtes weißes Kleid an. Die andere glich ihr sehr, bis auf das Haar, sie hatten braune.
Wir setzt uns alle, Sinbad nahm am Tischend teil und ich setze mich neben ihm. Yamuraiha nahm link von mit Platz und Jafar gegenüber. Der Tisch war reichlich bedeckt, man wusste nicht wo man zuerst hinsehen solle. Sinbad stand auf und hob seinen Becher. „Wir unsere wunderbare Familie. Danke das ihr immer da seid.“ Er lächelte sanft. Wir haben unsere und schlossen mit uns mit lachen an. Er drückte meine Hand als er sich wieder gesetzt hatte. Ich grinste ihn nur Fassungslos an. Meine Glücksgefühle überstiegen gerade alles.

Als wir fertig mit essen waren, sahen wir zum Sternenüberzogenen Himmel. Kurz darauf, war er Hellerleuchtet, es blitze in verschiedenen Farben. Dieses Feuerwerkt war unglaublich schön. „Von uns ist das nicht.“ Jafar stand neben mir. „Das ist ein Geschenk, für uns alle, von den Solomon Haushalt aus Alma Torran. Ihr könnt es nicht so sehen, aber sie sind da und freuen sich für uns.“ „Ich kann kleine Lichtzüge erkennen, sind sie das?“ Yamuraiha sah gebannt in den Himmel und ich nickte. „Ja.“

Wir setzten uns wieder an den Tisch und aßen weiter. Es war wirklich köstlich. Alle unterhielten sich angeregt, Yamuraiha schien einiges getrunken zu haben. Ich rückte näher zu ihr und fragte: „Wie findest du eigentlich Sharkkan?“ Sie sah mich verwundert an. „Wie meinst du das?“ Ich stoß ihr in die Seite und sagte: „Ihr wärt ein süßes Paar. In Alma Torran gab ein Sprichwort: ‚Was sich Neckt das liebt sich. ‘“ Ich grinste sie an, sie sprang auf und schnappe mich und Pisti. Wir verließen zügig den Garten und gingen in ihr Zimmer. „Er ist ungehobelt, arrogant und ein Angeber. Aber…“ Yamuraiha setzte sich auf den Boden. „Er ist im meinen Träumen.“ Pisti die, nicht so viel getrunken hatte, wollte gerade was sagen als ich ihr den Mund zuhielt. „Psst.“ Wir standen hinter Yamuraiha, die einfach weiter sprach. „Dieser Dummkopf. Wie kann er es wagen da einfach aufzutauchen?“ Ich nahm die Karaffe Wein, die wir mitgenommen hatten, und schenkte ihr ein. „Dann lass uns darüber sprechen.“ Pisti, ahnte was ich vorhatte und setzte sich links neben Yamuraiha. „Wie denkst du über ihn?“ Pisti, wagte sich etwas vor. „Er hat schon etwas an sich. Er ist Heiß. Ich muss ihn immer ansehen. Dann wird ich sauer, ich weiß nicht warum.“ Ich meinte einen kurzen Moment, Tränen in ihren Augen zu sehen, aber dann griff sie nach ihrem Becher und trank ihn leer. „Wie kann er es wagen, mir mein Herz zu rauben?“ Sie haute auf den Tisch. „Hat er das denn?“ Meine Stimme klang ganz ruhig. „Ja. Sonst würde mein Kopf nicht, voll von ihm sein. Selbst jetzt, ist der Trottel da. Ich werde es ihm wohl sagen müssen.“
Yamuraiha stand auf und ging zur Tür, wir hinterher. Sie ging in den Hof, aber Sharkkan war nicht mehr dort. Wir blieben immer ein Stück hinter ihr, als sie sich auf den Weg zu seinem Zimmer machte. Sie klopfte an seiner Tür, zu unserer Überraschung öffnete er sie. Ich bemerkte, dass auch er nicht mehr Nüchtern war.  Pisti und ich verstecken uns hinter einer der Säulen im Flur. „Verschwinde aus meinen Kopf und gib mir mein Herz zurück.“ „Das sie überhaupt noch stehen kann.“ Pisti kicherte neben mir. „Ich halte sie gerade mit Magie aufrecht, sonst wäre sie schon längst umgefallen.“ Auch ich fing an zu kichern. „Komm rein.“ Sharkkan öffnete die Tür ganz und Yamuraiha ging hinein. „Gut. Die Magie wirkt noch eine Weile. Wir sollten jetzt gehen.“ Pisti neben mir stupste mich an. „Willst du nicht wissen was passiert?“ Ich sah sie überrascht an. „Willst du es wissen?“ Sie nickte aufgeregt. „Lass uns in ihr Zimmer gehen, dann zeig ich dir es.“ Wir rannten in Yamuraihas Zimmer. Ich griff nach meinen Stab, den ich dort zurück gelassen hatte, und klopfte ihn auf den Boden.
Es erschien ein kleiner Raum, Yamuraiha und Sharkkan standen darin. Er streichelte ihre Wange und zog sie an sich heran. Zu unserer Überraschung küsste er sie leidenschaftlich. „Ich glaube, er empfindet das gleiche.“ Wir fingen laut an zu lachen. „Den Rest hören wir uns morgen an. Ich denke das wäre zu viel des Guten da noch weiter zuzusehen.“ Pisti schmollte etwas. „Meinst du sie tun es?“ Ich zog eine Augenbraue hoch und sah die überrascht an. „Das hoffe ich doch mal. Morgen wird es Peinlich für die beiden.“ Ich fing laut an zu lachen. „Das wird lustig. Morgen Abend quetschen wir sie aus.“ Pisti grinste mich an. „So und was ist jetzt mit dir?“ Schlagartig war die Stimme verändert. „Ich bin Nervös und Angst hab ich auch. Ob ich Sinbad reichen werde?“ Ich machte mich auf den Boden lang und starrte an die Decke. „Er hat sich Verändert, seid du bei uns bist. Wenn du nicht da bist, redet er nur von dir. Und als du in Ohnmacht lagst, wirkte er Verzweifelt.“ Ich drehte meinen Kopf. „Ich bringe Leid mit. Viele wurden verletzt, auch du. Und ich konnte dich nicht mehr heilen.“ Pisti schnipste mir auf die Stirn und sagte: „Ich habe es überlebt und du zum Glück auch. Sharkkan, sagte mir da er einen Sperr aus dir herauszog. Es grenzt an ein Wunder das du lebst.“ „Nein, tut es nicht. Denn ich kann nicht so einfach Sterben. Es muss schon mehr passieren, damit ich sterbe. Zudem kann nicht mal Magoimangel mich töten. Es tut mir leid, dass ich so ein Chaos gestiftet habe.“ Ich musste schmunzeln. „Dafür kannst du doch nichts. Sie kam in unsere Heimat und hat uns angegriffen. Du hast uns nur Verteidigt, mit allem was du hast.“ Ich legte meiner Hände auf mein Gesicht, um zu verdecken das ich gerade rot anlief. „Ich bin dir dankbar. Du kämpft für ein Land, welches du gerade erst kennengelernt hast.“ Ich drehte meinen Kopf zu ihr, sie lang bereits neben mir auf den Boden. „Dieses Land, hat mich gerettet. Ihr habt alle samt, gute Herzen. Ihr wollt dieser Welt helfen, mit allem was ihr habt. Da kann ich nicht nur bei zusehen, diese Welt und auch dieses Land sind mein Zuhause geworden. Ich bin sehr froh hier gelandet zu sein. Den ich glaube das war mein Schicksal. Hier gibt es so wundervolle Menschen, das Volk, die acht Generäle, der Königliche Haushalt und auch natürlich Sinbad. Ihr leuchtet alle hell, dass einen warm ums Herz wird. Es löst in mir auch nostalgische Gefühle aus, denn es erinnert mich sehr an Alma Torran.“ Ich grinste, als ich das Bild vor Augen hatte, wie Solomon zum König wurde. „Dieses Land, ist sehr jung, aber wir geben uns Mühe dass jeder Glücklich wird.“ „Das sieht man.“
So ging das die ganze Nacht weiter. Wir sprachen über Sindria und wie es in anderen Ländern zuging, auch wie es in Pistis Heimat Artemyra war.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast