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The labyrinth of Love - Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18 / Gen
OC (Own Character) Sinbad
15.07.2016
10.10.2016
31
49.200
7
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22.08.2016 1.182
 
Kapitel 15


Am nächsten Morgen, schreckte ich hoch. Die Sonne stand bereits hoch am Himmel. Das Bett war leer. Ich stand auf und zog mich an. Die Erinnerungen von letzter Nacht drangen in meinen Kopf. >>Ich will dich. <<, diese Worte ließen mich erröten und mein Unterleib zog sich zusammen „Guten Morgen.“ Ich drehte mich erschrocken um. Sinbad stand dort komplett angezogen. „Guten Morgen.“, flüsterte ich. Er sah mich besorgt an: „Ist alles in Ordnung?“ Ich nickte und drehte mich um, damit ich mich weiter anziehen konnte. Doch bevor ich mein Oberteil runterstreifen konnte, hielt Sinbad mich fest. „Woher kommt diese Narbe?“ Er strich sanft über mein Rücken. Ich seufzte: „Eigentlich, wollte ich nie das du das siehst.“ „Warum denn?“ „Weil es Hässlich ist und es zeigt das nicht alles so ist wie es scheint.“ „Wer hat dir das angetan?“ Ich ging einen Schritt nach vorn und setzte mich auf das Bett. „König David. Er  hat versucht mir von hinten das Herz raus zu schneiden.“ Sinbad riss die Augen auf und rief: „Bitte, was hat er versucht?“ „Ich kann nicht so einfach sterben. Mein Herz, wenn es nicht mehr in meiner Brust schlägt, sterbe ich. Dies ist eine der Möglichkeiten mich zu töten. Ich würde nicht, wie jeder andere schon an den Stich eines Schwertes sterben. Es gibt viele Dinge die du nicht über mich weist. Aber das will ich ändern.“ Ich zog mein Oberteil ganz an und stand auf. „Hast du jetzt Zeit zum Reden?“ „Ich werde eben Jafar Bescheid geben, dass ich für einige Zeit unpässlich bin.“ Sinbad drehte sich um und verließ das Zimmer. Ich zog mich weiter an und setze mich auf einen der Sessel. >>Wo fang ich am besten an? <<

Es dauerte eine Weile bis Sinbad zurückkehrte. „Ich habe gleich etwas Essen mitgebracht.“
Er stellte das Tablett mit Obst auf den Tisch vor mir und setzte sich mir gegenüber. „Ich werde nicht mehr ausweichen. Du hast Fragen, stell sie, ich beantworte diese dann.“ „Gut. Wieso wollte dich König David töten?“ Ich biss mir auf die Lippe. „Seit dem Tag, an dem mein Vater beschlossen hatte mich zu erschaffen, war er dagegen. Er verachtet mich zutiefst. Für ihn bin ich ein Monster, welches den Untergang der Welt beschwört. Ich glaube aber eher, es liegt daran das ich mehr Kraft habe als er selbst.“ Sinbad lachte kurz auf. „Er hatte also nur Angst. Gut, nächste Frage. Wieso warst du in der Lage, die Djinnausstattung von Amon anzunehmen?“ „Ich kann das mit jeden Djinn, auch mit deinen. Ich habe zu allen eine Verbindung, die es mir erlaubt jederzeit ihre Kräfte zu nutzen. Aber in der Regel mach ich das nicht. In diesem Augenblick wollte ich Alibaba nur zeigen wo sein Ziel liegt.“ „Verstehe. Du bist wirklich besonders.“ Ich lief zugleich rot an. „Du wolltest mir in Balbadd, nicht verraten wie deine Wut aussieht. Baal sollte mir die Antwort geben, ich würde ihn gerne dazu befragen. Kannst du ihn rufen?“ Ich nickte. „Baal, zeig dich.“ Zugleich kam er aus seinem Schwert. „Was kann ich für dich tun, Nel?“ „Sinbad, möchte wissen was passiert wenn ich wütend werde.“ Baal sah mich mit großen Augen an. „Bist du dir sicher? Ich will da keine alten Wunden aufreißen.“ Ich schaute in direkt an. „Das ist etwas mit dem ich zurechtkommen muss. Du hast mir verziehen, also sollte ich dies auch langsam mal tun, nicht?“ Baal ließ die Schultern hängen und gab nach. „Na schön. Es passierte vor langer Zeit. Nel war sehr aufgebracht, wegen etwas was David sagte. Ich weiß leider nicht mehr genau worum es ging. Nur dass sie sauer war, so eine Wut hatte ich zuvor noch nie gesehen. Nel rannte fort, ich bin hinterher und wollte sie beruhigen. Aber ich habe es nur schlimmer gemacht und dann.“ Er schwieg. „Ich bin auf Baal losgegangen. Aber ihn dabei sehr schwer verletzt. Ich habe bei allem was ich da sah, nur noch Rot gesehen. Baal wäre wegen mir fast gestorben.“ Ich zog meine Brauen zusammen und schaute auf den Boden. „Es dauerte eine ganze Weile, bis ich mich beruhigt hatte.“ „Ich erinnere mich noch daran, das Sheba und Setta kamen. Sie hatten sich um uns gekümmert. Dein Vater war sehr besorgt um dich.“ „Ja, das weiß ich auch noch. Deswegen ist meine Kraft versiegelt. Ich kann diese zwar selber lösen, aber nur unter bestimmten Umständen.“ „Welche sind das?“, fragte Sinbad, der gespannt zuhörte. „In Balbadd, habe ich das erste Siegel gelöst. Der Kampf brachte mich dazu. Ich würde niemals leichtfertig diese aufheben. Den ich will nicht das sowas nochmal passiert.“ „Also wenn es die Situation erfordert, hebst du deine Siegel auf?“ Ich nickte. „Verstehe. Gut das ich dies jetzt weiß. Auch was dich sauer macht.“ Ball räusperte sich: „Ich ziehe, mich dann mal zurück.“ Er verschwand. „Hast du sonst noch Fragen?“, ich klang ganz ruhig. „Das mit Aladin wirst du mir nicht sagen, oder?“ „Nein, noch nicht. Verzeih aber er sollte es zuerst erfahren. Bald wird die Zeit kommen, an dem ich es ihm erzähle.“ Sinbad stand auf und kam zu mir. „Gibt es noch etwas, was ich wissen sollte?“ „Ja. Ich bin ein Elementar. Das heißt ich bin mit allem vertraut. Luft, Wasser, Feuer, Erde und viele mehr. All diese Elemente obliegen meiner Gewalt. Deswegen konnte ich dich gestern unter Wasser setzten. Ich dachte das du dies vielleicht wissen solltest.“ Sinbad fing an zu lachen. „Das ist doch mal was ganz anderes. Du bist immer für was Neues zu haben.“

Er beugte sich zu mir runter und küsste mich ganz zärtlich. Meine Ohren fingen an zu rauschen. „Ich habe auch eine Frage.“ Meine Stimme klang ungewöhnlich ruhig. „Was denn?“ „Wird das von letzter Nacht öfter vorkommen?“ „Natürlich.“ Ich sah zu ihm hoch. „Immerhin, habe ich noch nicht alles von dir gesehen. Und deinen Verstand, will ich dir auch rauben.“ Mein Unterleib zog sich zusammen und ich stand auf. Ich ging auf Sinbad zu und griff nach seinem Kragen. „Zuerst raub ich dir den Verstand.“, flüsterte ich. Dann zog ich ihn zu mir hinunter und küsste ihn. Ich löste sein Band, welches sein Schwert hielt. Gerade als ich mich an eine Hose machte klopfte es an der Tür. Ich ließ von Sinbad ab und er ging die Tür öffnen. „König Sinbad, die Gäste aus Kou sind soeben eingetroffen. Man erwartet sie am Hafen.“ Marie sprach sehr ruhig. Ich trat neben Sinbad und sagte: „Dann sollten wir sie im Empfang nehmen.“ „Ja, danke Marie. Wir kommen gleich.“ Die junge Frau verbeugte sich und ging, ohne mich eines Blickes zu würdigen. „Schade. Wir werden dies wohl verschieben müssen.“, sagte Sinbad und schloss die Tür. „Ja scheint so. Ich glaube, dir hätte es gefallen.“ Ich lächelte ihn verschmilzt an. Er wurde leicht rot und drehte sich weg. „Wir sollten uns auf dem Weg machen.“ Ich zupfte an einem Ärmel, so dass er sich zu mich drehten musste. Er sah mich verwundert an. Auf Zehenspitzen gestellt, hauchte ich ihn einen Kuss auf die Wange. „Ich geh schon mal vor.“ Ich schnappte mir meinen Stab und verließ das Zimmer.
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