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The labyrinth of Love - Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18 / Gen
OC (Own Character) Sinbad
15.07.2016
10.10.2016
31
49.200
7
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Dieses Kapitel
1 Review
 
14.08.2016 1.985
 
Kapitel 13

6 Monate waren vergangen, seit dem Kampf in Balbadd und Sinbads Reise nach Kou. Ich war in meinem Zimmer als Marie an die Tür klopfte. „Es scheint, dass der König wieder zugegen ist. Er wünscht euch zu sehen.“ Ihre Mine verfinstere sich jedes Mal wenn wir uns begegneten. Ich stand  auf und ging auf den Flur und da stand schon Sinbad vor mir. „Bin wieder da.“ Sagte er fröhlich. „Warst ja auch lange weg. Und wie ist es gelaufen?“ Ich legte meinen Kopf schief. „Besser als ich erwartet hatte. Komm auch mit ich will euch davon berichten.“ Ich nickte und folgte Sinbad den Flur entlang. Ein Schauer schlich sich von hinten an, als ich mich umdrehte merke ich das Marie mir wieder diesen bösen Blick zuwarft. Ich ging aber, wie auch die anderen Male nicht darauf ein. „Balbadd kommt unter den Schirm der Kou, aber seine Politische Eigenständigkeit wird anerkannt.“ Er sprach sehr ruhig. „Willkommen zurück.“ Ich konnte Alibaba hinter uns hören. „Hallo, Alibaba. Lange nicht gesehen.“ Sinbad wirke froh nach dem langen wiedersehen. „Du warst lange fort. In der Zwischenzeit hat man uns hier, auf königlichste Versorgt.“ „Alibaba, sag mal hast du zugenommen?“ Ich lehnte mich gegen die Wand und schaute dem Spektakel zu. „Ja, vielleicht ein wenig. Aber das Essen schmeckt aber auch zu gut.“ Nachdem ich Sinbad Gesichtsausdruck sah fing ich an zu kichern. Das hatte er einfach nicht erwartet. „Nel, ich kann dich hören.“ Er sah mich finster an. „He, guck nicht so. Ich kann nun wirklich nichts dafür.“ Ich grinste ihn frech an und ding tänzelnd weiter den Flur entlang. Wir kamen zu einen Großem Raum in dem sich mehrere Frauen tummelten und Aladin saß zu Tisch. „Willkommen daheim Sinbad.“, rief der kleine Junge, der ordentlich zugelegt hatte. „Schön Dich zu sehen.“ Sinbad setzte ich an den Tisch und rief: „Lauft.“

Und sie liefen, Tag für Tag, wochenlang. Alibaba hatte gut abgenommen, Aladin hingegen nicht.
Eines Tagen saßen wir vier zusammen an einem Tischen. „So kann ich mit euch nichts anfangen. Ihr seid Gäste in diesem Land. Da erwarte ich, dass ihr euch auf irgendeine weiße für die Sache Sindrias einsetzt. Ihr seid ja nicht meine einzigen Gäste. Und ich möchte, dass ihr mir helft so wie die anderen.“ „Wir sollen helfen?“, frage Alibaba. „Ich gehe zu den anderen. Bis Später Sinbad.“, sagte ich leise, den ich wollte nicht hören was er zu sagen hatte. >>Al Thamen. Sie wollen Ill Ilah in diese Welt holen und somit auch David. Tss Darauf kann ich verzichten.<< Plötzlich wurde mir ganz kalt. Ich ging statt zu Yamuraiha und den anderen, in mein Zimmer. Mein Körper fing an zu Zittern.
„Was willst du?“, flüsterte ich mit zittriger Stimme. „Dir nur zeigen, wie die Zukunft aussieht. Dass die Menschen die du liebst, elendig Sterben werden. Auch dein kleiner Bruder.“ Ich wurde bleich. „Wag es dich. Und ich bring dich samt deinen Gott um.“ Er fing an zu lachen. „Als ob du das kannst. Aber hier ich zeig dir mal die Bilder. Wir werden und bald wiedersehen und dann blass ich dir das Licht aus, du Monster.“ Ich biss mir auf die Lippen und sah die die geisterhafte Gestalt von David verschwand. Mir wurden die Knie weich und ich fiel zu Boden. Ich kroch in die Ecke hinter der Tür und nahm die Fötus Stellung ein. In meinem Kopf zeigten sich Bilder von einer toten Welt, Leichen lagen überall. Sinbad, Aladin und viele mehr. Alle die ich der Zeit hier kennengelernt habe, lagen dort gestapelt. Und noch so viele unbekannte Gesichter. Meine Kehle wurde staubtrocken und mir liefen Tränen über die Wange. Das Zittern wurde immer schlimmer, meine Ohren rauschten und meine Hände waren feucht. Ich weiß nicht wie viel Zeit verging, die Sonne stand schon Tief am Horizont. Durch das Fenster im Zimmer konnte ich sie sehen. Dann ging Plötzlich mit einem lauten Knall die Tür auf. Sinbad stand mitten im Raum. Als er mich erblickte schloss er die Tür, nahm eine Decke vom Bett und legte sie über meiner Schultern. „Was hat dich so erschreckt?“ Er hockte sich neben mich, sah mich aber nicht an. Ich ließ meinen Kopf gegen seine Schulter fallen. „Erinnerst du dich an den Zauber, den ich in Balbadd angewandt hatte? Der mit dem an in die Zukunft sehen kann?“ „Ja.“ „König David, Solomons Vater, ist der einzige der diesen Zauber gemeistert hat. Er war vorhin hier. Er kann mir Bilder gezeigt, die mir Angst einjagen. Ich weiß aber nicht ob sie aus der Zukunft sind. Diese Bilder sind in meinen Kopf und sie nehmen eine Gestalt an, die alles verändern.“ „Was sind das für welche?“ Sinbad sprach ganz ruhig. „Ich will sie dir nicht zeigen. Dieses Ausmaß an Gewalt war schlimmer als in Alma Torran.“ Sinbad zog mich auf seinen Schoß. Ich konnte sein Herz schlagen hören, was mich ungemein beruhigte. „Bitte, ich will wissen was dir so Angst macht, dass du dich hier versteckst.“ Ich gab mich geschlagen und drehte mich so, dass ich Sinbad in die Augen sehen konnte. Wir waren uns jetzt so nah das ich seine Wärme auf meinem Gesicht spüren konnte. Er rührte sich nicht, als ich seine Haare von der Stirn strich und die küsste.
Sinbad wurde bleich und riss seine Augen weit auf. „Jetzt verstehe ich deine Reaktion.“ Er legte seine Hand auf meine Wange und fing an zu grinsen. „Dann werden wir kämpfen, bis zum allerletzten.“ Er zog mich an sich heran und Küsste mich. Ich schloss meine Augen. Es war warm, aber nicht unangenehm. Ich fühlte mich auf einmal frei von allem. All die Lasten die auf meinen Schultern lagen, waren leicht geworden. Ich spüre Sinbad andere Hand an meinem Rücken und er drückte mich noch näher an sich heran. Als würde er mich nie wieder los lassen wollen. Nach einer ganzen Weile ließ er von mir ab. Ich atmete schwer, genau wie er. Seine Augen wirkten, wie flüssiges Gold. Mein Herz pochte so hart gegen meine Rippen, dass es mir fast die Luft raubte. Dann klopfte es an der Tür. Ich stand auf, mit wackligen Knien und öffnete sie. Marie stand dort und sah mir direkt in die Augen. „Kann ich was für dich tun, Marie?“ Sinbad stand auch auf, blieb aber hinter der Tür stehen. „Herr Jafar lässt euch rufen. Das Fest wird in Kürze beginnen.“ „Danke, ich werde gleich kommen.“ Ihr Blick war eiskalt, als sie sich umdrehte und ging. Ich schloss die Tür und drehte mich zu Sinbad um. „Ich glaube, man erwartet uns.“ „Ja. Hast du dich den wieder beruhigt?“ Ich nickte und sagte: „Also hast das nur getan, um mich abzulenken.“ „Nein.“,  sagte er scharf ging an mit vorbei und öffnete die Tür. „Dies war, was anderes.“ Er ließ die Tür offen stehen und lief den Flur entlang. Ich schloss sie und setze mich auf mein Bett. Als ich mir die Haare hochstecke, wurde die Tür aufgerissen. Yamuraiha stand dort und fragte: „Wo bleibst du? Das Fest ist im vollen Gange.“  Ich stand auf und schnappe mir meinen Stab und rief: „Ich komm ja schon.“

Wir gingen zusammen zum großen Platz, von dem man einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt hatte. Alle Generäle waren versammelt und Unterhielten sich ausgelassen. Als ich näher heran sah ich Sinbad, de viele Frauen um sich hatte. Meine Stimmung rutschte in den Keller. „Er ist in totaler Weiberheld.“, sagte Yamuraiha, als sie meine Reaktion sah. >>Verdammt, ich hätte nicht gedacht das es was ausmacht.<< „Er gefällt dir, oder?“ Ich blieb stehen und da fiel die Münze. >>Wann ist das passiert? Wann habe ich mich verliebt?<< „Das hattest du nicht erwartet?“ Yamuraiha sprach, als könne wie meine Gedanken lesen. Ich ging zu einem der langen Tische und schenkte mir Wein ein. „Ich werde nicht weiter fragen. Aber ich wird immer da sein, wenn du was brauchst.“ Sie klopfte mir auf die Schulter und ging zu den anderen. Ich schaute nochmal zu Sinbad der ist prima amüsierte. Die Mauer etwas abseits war ein guter Ort, den Kopf klar zu bekommen.

„Hallo, Schatz“ Meine Mutter saß plötzlich hinter mir. „Ich habe mich verliebt, ohne es zu bemerken.“ Ich brachte es gleich auf den Punkt. Ich hörte ein zuckersüßes Kichern hinter mir. „Das kann durchaus vorkommen. Obwohl, er scheint ein Trottel zu sein. Aber das ist Typisch Mann. Da kann nicht jeder wie dein Vater oder Setta sein.“ Mir wurde Übel. „Setta. Kann ich mich den einfach so wieder Verlieben? Ist das nicht verrat?“ Meine Stimme zitterte. „Nein. Das Herz ist sonderbar. Und außerdem hat Setta nicht zu dir gesagt das du Glücklich werden sollst? Du bist bereit wieder vorwärts zu gehen. Dein Stillstand ist vorbei.“ Ich drehte mich zu dem kleinen Geist hinter mir um. „Und du glaubst da ist der richtige Weg? Ich weiß nicht mal um seine Gefühle.“ „Dann frag ihn danach. Der richtige Zeitpunkt wird auch kommen. Und zudem gibt es keinen richtigen oder falschen Weg. Solange du so gehst, wie du es für richtig hältst ist alles gut.“ Ich fing an zu lachen: „Das ist leichter gesagt als getan. Ohne erneut zu fallen in die Liebe stürzen? Na, ich werde es wohl darauf ankommen lassen. Ich kann ja vor meinem Herz nicht davon laufen. Sonst ende ich wie Arba.“ Meine Mutter legte den Kopf schief. „Wie meinst du das?“ „Sag bloß, das wusstest du nicht? Sie war in Setta verliebt. Er hat ihr aber einen Korb gegeben.“ „Jetzt ergibt auch alles einen Sinn. Aber du bist nicht Arba. Und genau deshalb wirst du alles tun um ihn zu gewinnen.“ Sie grinste mich an. „Gut. Ich stürze mich dann mal in die Menge. Ich liebe dich Mama.“ Sheba nickte und verschwand. Ich stand auf und ging zu Yamuraiha.

„Da ist jemand für dich, Nel.“, rief Sharkkan. Als ich an ihn vorbei schaute sah ich die Beiden Fischer, die mir das Leben gerettet hatten. Ich ging zu den beiden: „Hallo.“ „Wir haben hier was für dich.“ Sie hingen mit eine Blumenkette um und haben mir einen Teller mit essen. „Selbstgemacht. Wir müssen wieder los, auf wiedersehen.“ Sie schienen beide angetrunken zu sein. Ich ging mit den Teller in der Hand zurück. „Hast wohl Verehrer.“, sagte Hinahoho. „Scheint so.“ Dabei musste ich lachen. Ich drehte mich um, damit ich den Teller auf den Tisch stellen konnte. Im Augenwinkel sah ich Sinbad, der sich köstliche Amüsierte. Ich schnipste mit den Finger, eine große Menge Wasser fiel auf ihn herab. Er und die vielen Damen auf seinen Schoß wurden Klitschnass. Geschrei war die Antwort. Alle fingen an zu lachen, auch ich konnte es mir nicht verkneifen. Die Frauen waren alle verschwunden und Sinbad sah mich verdrossen an. Ich drehte mich grade wieder um, als Sinbad mich von hinten ansprang. „Super, jetzt sind wir beide Nass.“ Er fing so laut an zu lachen, dass mir schon die Ohren wehtaten.
„Wir sollten uns umziehen, bevor wir noch Krank werden.“ Ich drehte mich zu ihn um und legte ihn meine Hände auf die Wangen. „Das ist ja wohl das kleinste Problem.“ „Es ist warm. Meine Sachen sind trocken.“ Sinbad sah mich erstaunt an. „Also wirklich. Wenn ich das mit dem Wasser kann, dann geht auch sowas.“ Ich ließ ihn los stand auf und holte mir noch mehr Wein. Die stechenden Blicke auf meinen Rücken ließen mich, nicht kalt.

>>Was war das den für eine Aktion?<< Ich trank meinen Becher mit einem Zug aus. Sinbad, der auf einmal neben mir stand, schenkte mir nach. „Ich habe ein neues Zimmer für dich. Es ist im Lila Löwen Turm. In diesem Augenblick werden deine Sachen umgeräumt. Ich werde es dir später zeigen.“ Sinbad sprach sehr leise. Mir war bewusst, dass es eine große Ehre war. Der Lila Löwen Turm, war eigentlich nur für Sinbad und Hochrangige Beamte gedacht. Wir gingen zusammen zu den anderen und feierten Ausgelassen.
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