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The labyrinth of Love - Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18
OC (Own Character) Sinbad
15.07.2016
10.10.2016
31
49.200
7
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15.07.2016 507
 
Prolog
Die Boote legten an, die Fischer kamen gerade wieder. Jafar, der Berater des Königs, war gerade am Steg und wollte zuschauen, wie groß der heutige Fang war, als plötzlich ein kleiner Körper direkt vor ihm ins Wasser fiel. Schockiert sah er zu, wie einige Fischer hinterher sprangen und die junge Frau, die einen Stab in der Hand hielt, heraus zogen.
„Herr Jafar, kommen Sie schnell.“, rief einer der Fischer entsetzt, der sich vergewisserte, dass das junge Ding noch atmete. Jafar ging auf die Fischer zu und flüsterte: „Das ist ja eine junge Frau.“ Lauter sprach er: „Wachen, bringt sie ins Schloss und wärmt sie auf.“  Näher an das bewusstlose Mädchen heran getreten, um sie zu begutachten, wurde er bleich. Sie hatte eine klaffende Wunde von ihrer rechten Schulter, über die Brust, bis zum linken Hüftansatz. „Und sagt Yamuraiha Bescheid. Sie soll sich unbedingt diese Verletzung ansehen.“

Mit diesen Worten machte sich auch Jafar auf den Weg zum Palast, welcher am hinteren Ende der Insel auf einem Berg lag. Dort angekommen kam König Sinbad auf ihn zu.
Der junge Mann mit den langen, zusammengebundenen, violetten Haaren, trug eine lila Hose um welche weiße Tücher gebunden waren, welche auch seinen muskulösen Oberkörper bedeckten. Schmuck trug er viel. Ketten, Ohrringe, Ringe, Armreifen und sein Schwert waren immer bei ihm.

„Wer ist das Mädchen?“, fragte er knapp und sah Jafar besorgt an. „Als ich an den Stegen war, fiel sie plötzlich vom Himmel. Ich kann mir nicht erklären, wo sie herkommt. Du hast doch keine lüsternen Gedanken, oder Sin?“
Sinbad sah seinen alten Freund schockiert an: „Nein, wie kommst du darauf?“ „Weil Ihr ein Lüstling seid, mein König.“
Sinbad und Jafar drehten sich beide zu der Stimme um. Hinter ihnen stand eine junge Frau, mit langen, hellblauen Haaren. In ihrer Hand hielt sie einen hölzernen Stab, welcher am oberen Ende eine Glaskugel hatte.

„Wie geht es ihr, Yamuraiha?“, fragte Jafar, ohne auf ihre Bemerkung einzugehen. Sie verzog leicht das Gesicht und meinte: „Sie hat hohes Fieber, ihre Wunden sehen schlimm aus. Neben der Großen auf ihrem Oberkörper, hat sie noch etliche auf Armen und Beinen. Es sind Schnitt- und Brandwunden. Diese konnte ich dank meiner Magie größtenteils heilen, aber die Verletzung auf ihrer Brust heilt nicht, egal was ich mache.“ „Wird sie sterben?“ fragte Sinbad nach kurzem Zögern. „Wenn ihr Fieber runter geht nicht, diese Wunde werde ich jedoch weiter behandeln. Ich lasse sie nicht so einfach sterben!“
Sie drehte sich um und ging trotzig davon.

„Da fällt mir ein, wann wollten wir nach Balbadd reisen?“ wollte Jafar wissen, als sie in Richtung Amtszimmer gingen. „In zwei Wochen legt das Schiff ab. Wir werden Balbadd jedoch nicht direkt ansteuern. Ich will mir das Volk nochmal anschauen, bevor ich zum König gehe.“
„Denkst du dort wird auch so einen Anomalie auftauchen?“ Sinbad nickte stumm. „Diesen Leuten gehört das Handwerk gelegt.“, sagte Jafar, wobei sich seine Mine  verfinsterte.
Am Amtszimmer angekommen, zog er sich zurück und Sinbad machte sich daran, die Vorbereitungen für die Reise nach Balbadd zu treffen.
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