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Mass Effect: Another Woman

von SannaPain
GeschichteSci-Fi / P16 / Gen
Commander Shepard OC (Own Character) Thane Krios
14.07.2016
15.09.2020
21
39.488
5
Alle Kapitel
18 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
11.12.2016 1.695
 
Ich habe es geschafft. Endlich bin ich mit dem neuen Kapitel fertig.
Es tut mir wirklich super leid, dass es so lange gedauert hat.
Aber mir ist das Schreiben, an diesem Kapitel, echt schwer gefallen, weil...ach ich weiß auch nicht.
Jedenfalls tut es mir total leid und ich hoffe dieses Kapitel ist besser geworden, als das Letzte.

Liebe Grüße,
Eure SannaPain

Kapitel 8 Der Ritus


Wir machten uns auf den Weg zum Schamanen und hörten schon von weitem die Diskussion zwischen dem Schamanen und dem Kroganer. Es war der Selbe, der auch zuvor bei Wrex Protest erhoben hatte und nun auch bei dem Schamanen. Die Beiden registrierten uns kaum, bis der zeternde Kroganer, dessen Name Uvenk war, wie wir später schließlich erfuhren, uns bemerkte und sofort einen Angriff auf Shepard wagte. Der Schamane stimmte Uvenk teilweise zu, ließ unseren Commander aber sprechen. Ich schenkte der ganzen Szene keine weitere Beachtung und hielt mich zurück, war aber dennoch bereit sofort einzugreifen, sollte es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kommen. Ich hörte schließlich, wie Shepard seinen Gegner mit Worten zum Schweigen brachte und dieser wütend verschwand. Der Schamane des Urdnot Klans war durchaus angetan und beeindruckt von Shepard´s Wortgewandtheit.
Der Commander erklärte, dass wir das Einverständnis für den Initiationsritus, von Urdnot Wrex hatten und überließ Grunt die Entscheidung den Ritus durchzuführen oder auch nicht. Natürlich entschied er sich dafür, was alle dazu veranlasste sich in Bewegung zu setzten und dem Schamanen zu folgen.
Mit dem Mako fuhren wir zur Arena, in der der Ritus durchgeführt wurde. Wir checkten währenddessen unsere Ausrüstung und die Munitionsvorräte.
„Ist mit ihnen alles in Ordnung?“, riss Shepard mich aus meinen Gedanken.
„Ja. Ich denke nur über einige Dinge nach, bin aber voll einsatzbereit. Keine Sorge.“, antwortete ich ihm gleich. In seinem Gesichtsausdruck lag etwas Besorgnis und er fragte: „Über was denken sie denn nach?“ „Nichts von Bedeutung. Das hat Zeit bis später.“, gab ich ihm immer noch etwas abwesend zurück.
„Alex, ich hoffe doch ich kann mich auf Sie verlassen.“, sagte Shepard mit festem Blick.
„Ja, Sir.“, war meine Antwort und ich meinte es auch so. Ich ließ mich nie von negativen Gedanken ablenken. In all den Jahre lernte ich, damit umzugehen.
Es dauerte nicht mehr lange, bis wir in der Arena ankamen. Der Schamane zeigte uns den Weg und gab uns noch ein paar Instruktionen,sowie eine kleine Geschichtsstunde von der Geschichte der Kroganer.
„Also, Shepard. Lassen Sie uns anfangen.“, kam es von Grunt etwas vorschnell und ich mischte mich sofort mit ein: „Ich würde mir erst mal das Areal ansehen. Hier scheint noch eine Menge Zeug zu liegen und da wir nicht wissen was genau uns erwartet, wäre es auch nicht schlecht nach guter Deckung Ausschau zu halten.“ Shepard schien meiner Meinung zu sein und er stimmte mir zu.
Wir nahmen uns kurz die Zeit das Gelände zu erkunden, groß war es ja nicht. Und wie ich es erwartet hatte, gab es hier jede Menge Munition, auch für schwere Waffen und Medigel. Nach knapp fünf Minuten, trafen wir uns wieder und der Commander deutete Grunt die rechte und mir die linke Flanke zu sichern. Er selbst stellte sich zu dem Schlüsselstein. Nachdem er diesen betätigt hatte, blieb er auch dort stehen.
Während sich der Hammer hob, hörten wir ein Intercom eines Kroganer: Zuerst eroberten die Kroganer Tuchanka und machten sich eine Natur untertan, in der nur wir bestehen können.
Kaum war der Satz beendet, fiel der Hammer und unsere Gegner kamen. Es waren Varren. Grunt konnte es kaum erwarten und hatte sichtlich Spaß an der Aktion und am Kämpfen. Sie kamen von beiden Seiten und waren auch relativ leicht zu besiegen. Ich musste keine Biotik einsetzen und brauchte auch keine Barriere. Es hat einzig und allein mein treues Katana gereicht. Shepard gab uns, von seiner erhöhten Position aus, Deckung und Unterstützung. Seine Befehle waren, dass jeder auf seiner Position bleibt und die jeweilige Flanke schützt. Es dauerte nicht lange bis wir sie erledigt hatten.
Shepard rief uns zu sich und sagte: „Die Taktik hat gut funktioniert, also werden wir es bei der nächsten Welle genauso machen. Bevor ich den Schlüsselstein aktiviere, sammeln wir alle noch einmal etwas Munition. Danach geht jeder von ihnen wieder auf seine Position.“ Wir nickten dem Commander zu, als Zeichen, dass wir verstanden hatten. Wir machten uns auf den Weg unsere Munitionsvorräte aufzustocken. Ich sammelte noch etwas Medigel und begab mich wieder auf meine Position. Dort wartete ich darauf, dass Shepard noch einmal den Schlüsselstein betätigte.
Wieder kam das Intercom: Dann wurden die Kroganer zu den Sternen emporgehoben, um die Ängste einer Galaxie zu vernichten - einen Feind, den nur wir in seinen Bau verfolgen können.
Der Hammer fiel und die Kreaturen ließen auch nicht lange auf sich warten.
Der Einzige,der etwas verlauten ließ war Grunt: „Kriecher! Kommt, der Tod wartet!“
Damit meinte er die Klixen. Diese sahen für mich immer aus wie mutierte Skorpione. Diese Wesen waren nicht ganz so leicht zu besiegen. Wir hatten alle mächtig zu knabbern, diese Biester waren ganz schön zäh und man durfte sie nicht zu nahe an sich ran lassen. Dieses Mal reichte mein Schwert nicht aus und ich musste zu den Waffen greifen. Shepard benutzte seine Brand- und ich meine Warpmunition. Ich setzte meine Biotik ein und konnte sie dadurch stark schwächen. Allerdings kamen sie in dreier bis vierer Gruppen und das war für eine einzige Person schwer zu meistern. Ich hatte gerade die letzte Kreatur bei meiner Position, mit einer Clustergranate, erledigt, als ich Shepard hörte: „ALEX; SCHNELL! ZU GRUNT!“
Bei diesem hatte sich eine ganze Schar von denen gebildet und Grunt brauchte unsere Hilfe, also eilte ich sofort und mit schnellen Schritten in seine Richtung und schickte eine Schockwelle zu den Klixen, um sie auf Abstand zu bringen, um dann kurzen Prozess mit ihnen zu machen.
Mit vereinten Kräften konnten wir diese Kreaturen besiegen.
Dieses Mal verbrauchten wir etwas mehr Munition, also machten wir uns nach der zweiten Welle wieder auf Munitionssuche. Lange dauerte es zum Glück nicht, bis wir erneut unsere Vorräte aufstockten. Wir schauten uns an. „Lassen Sie uns los legen.“, sagte ich dann und ging ohne weitere Worte auf meine Position. Die Beiden schauten sich noch kurz an und gingen dann auch auf ihre Positionen.
Shepard aktivierte erneut den Schlüsselstein, der Hammer erhob sich und das Intercom begann: Nun tragen alle Kroganer die Genophage in sich, unsere Belohnung und unseren Fluch. Bei diesem Kampf gibt es nur ein Ziel: Überleben!
Die Erde begann zu beben. „Shepard, spüren sie das?“, fragte Grunt.
„Ja, halten sie sich bereit.“
Und da kam er. Unmittelbar vor mir. Ein Dreschschlund.
„ES IST EIN DRESCHSCHLUND!“, rief ich.
„ALLE IN DECKUNG!“, hörten wir von Shepard und ich rannte hinter eine Säule,die in meiner Nähe stand. Grunt und der Commander brachten sich auch in Deckung. Mit Biotik konnte ich bei einem Dreschschlund nichts ausrichten. Das hieß, es würde viel Munition kosten. „Grunt, Alex, sammelt euch bei mir.“, rief Shepard uns zu und wir folgten seinem Befehl.
„Hört zu. Wir werden abwechselnd auf den Dreschschlund feuern und bleibt in Bewegung. Wechselt häufig eure Deckung. Wir schaffen das Biest.“, erklärte uns Shepard und wir trennten uns. Der Commander begann mit schweren Waffen zu feuern,während Grunt mit seiner Schrotflinte und ich mit meinem Sturmgewehr nachzogen. Die Kreatur verschwand häufig wieder in der Erde, um dann an anderer Stelle wieder aufzutauchen. Wir blieben in Bewegung und suchten verschiedene Deckungen. Auch aus dem Grund, weil der Dreschschlund einige davon zerstörte. Meine Panzerung schien nicht mehr lange durchzuhalten und da meine Biotik bei diesem Monstrum keine Wirkung hatte, beschloss ich eine Barriere aufzubauen. Die Munition neigte sich dem Ende zu und auch Shepard´s Munition für seine schwere Waffe hatte sich verabschiedet. Wie es mit Grunt aussah, wusste ich nicht. Mit Ach und Krach schafften wir es, zu siegen.
Wir haben einen Dreschschlund nieder, unfassbar. Doch für eine Rast gab es keine Zeit. Gatatog Uvenk stattete uns einen Besuch ab. Er stellte sich uns gegenüber und begann zu erzählen, wie stark Grunt doch sei und das er seinem Klan nützen könnte. Aber natürlich dürfe er sich nicht fortpflanzen oder auf einem Alien-Schiff dienen. Uvenk wollte Grunt nur wegen dessen Stärke und nicht als vollwertiges Mitglied seines Klans, er dürfte nur den Namen tragen. Shepard konnte das nicht auf sich sitzen lassen und provozierte, zusammen mit unserem Kroganer, Uvenk und es kam, wie es kommen musste. Zum Kampf. Gegen einen Kroganer anzutreten war nie ein Zuckerschlecken, aber wenigstens konnte man den Kopf nicht verfehlen. Wir rannten in Deckung und verschossen das Meiste unserer verbliebenen Munition an seinem Anhängsel. Bei Uvenk habe ich ein, zwei Mal Warp eingesetzt, da dies die effektivste Biotikmethode ist, die Panzerung zu schwächen. Shepard nutzte die Gelegenheit, zielte mit einem Präzisionsgewehr auf dessen Kopf und drückte ab. Wären der und seine Handlanger auch erledigt.
Uvenk lag am Boden und wir wollten aus dieser Arena raus. Daher betätigten wir erneut den Schlüsselstein und der Schamane betrat die Arena, zeigte uns seine Anerkennung und machte Grunt zu einem vollwertigem Mitglied des Urdnot Klans.
Wir fuhren wieder zurück zu Urdnot Wrex, um noch einige Worte mit diesem zu wechseln. Auf dem Weg dorthin hörten wir einige Kroganer reden. Der Sieg über den Dreschschlund hatte sich schnell herumgesprochen, denn seit Wrex hat es niemand mehr geschaffte einen zu töten.
Wrex war auch ungemein begeistert von Grunt und dessen Fähigkeiten. Er war auf vielen Ebenen anders, als die anderen Kroganer. Er hatte andere Sichtweise auf die Dinge und schien irgendwie....nett.
Shepard begann mit ihm noch ein Gespräch und fragte nach einem salarianischen Wissenschaftler. Was es damit auf sich hatte wusste ich nicht und wollte es irgendwie auch nicht. Der Dreschschlund hatte mir ordentlich zugesetzt und ich musste mich erst einmal ausruhen.
Nachdem Shepard alles weitere geklärt hatte, gingen wir zurück zum Shuttle. Auf dem Weg dorthin, meldete EDI sich über Funk: „Infolge des Sieges über den Dreschschlund sind mehrere Fortpflanzungsanfragen für Grunt eingegangen. Und eine für Shepard.“ Grunt und ich lachten laut auf, aber nur kurz, da Shepard uns einen grimmigen Blick zuwarf. Doch dann, hatte auch er ein belustigtes Grinsen im Gesicht.
Zu dritt stiegen wir in das Shuttle und flogen zurück zur Normandy.
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