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Mass Effect: Another Woman

von SannaPain
GeschichteSci-Fi / P16 / Gen
Commander Shepard OC (Own Character) Thane Krios
14.07.2016
15.09.2020
21
39.488
5
Alle Kapitel
18 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
26.08.2016 1.738
 
Hey ihr Lieben,
das Kapitel hat jetzt sehr lange gedauert, weil ich mich nicht entscheiden konnte, wo ich den Schnitt mach. Da ich euch nicht länger warten lassen möchte, habe ich mich jetzt für diese Version entschieden.
Ich hoffe es gefällt euch und ihr lasst mir ein Feedback da.
Viel Spaß beim Lesen
Liebe Grüße SannaPain


Kapitel 7 Neue Eindrücke

Sie sah mich mit einem wütenden Blick an. Ich traute mich gar nicht etwas zu sagen. Man konnte ihr ihre Vergangenheit ansehen. Nicht wegen der vielen Tattoos, man konnte es in ihrem Gesicht ablesen. „Was? Hat es dir die Sprache verschlagen?“, fuhr sie mich an. Ich starrte immer noch auf sie. Das war also Subjekt Zero. Die Frau die das gleiche durchgemacht hatte wie ich. „Ähm. Ich bin Alex. Oder Starshadow. Wie sie wollen. Ich wurde von Shepard rekrutiert und...“ „Und warum sollte mich das interessieren?“, unterbrach sie mich forsch. Gott war ich nervös. Das ist mir noch nie passiert und ich weiß nicht mal warum: „Ich bin ein Cerberus Experiment.“, hielt ich mich knapp und erlangte so ihre Aufmerksamkeit. Langsam stand sie auf und kam auf mich zu. „Was soll das heißen?“, sagte sie mit einer bedrohlichen Stimme und festem Blick. „Auf einem Planeten in den Terminus Systemen wurde eine Station erbaut, in die Kinder zu experimentellen Zwecken gebracht wurden. Uns wurde gesagt, dass sie unsere Biotik verstärken und wir als eine Art Waffe für Cerberus dienen sollen. Es war immer die Rede von Subjekt Zero. Ihre Daten waren die Grundlage der Experimente.“, versuchte ich ihr zu erklären. „WAS? Sie haben eine zweite Station aufgemacht?“, sie schien immer mehr die Fassung zu verlieren. Wild mit den Armen um sich werfend ging sie durch den kleinen, dunklen Raum. „Ja,...es sind dort viele Kinder gestorben. An den Experimenten, bei Kämpfen oder einfach aus purer Erschöpfung.“, ob das der richtige Weg war mit ihr zu reden wusste ich nicht. Aber ich bezweifelte es stark. Denn Jack schien immer aggressiver zu werden. „Das kann nicht wahr sein. Wie bist du da raus gekommen?“, wollte Jack von mir wissen. „Ich habe mit einem Freund einen Aufstand angezettelt. Sie wollten das wir bis auf den Tod miteinander kämpfen, aber wir haben uns geweigert und dann die Soldaten angegriffen. Das haben die Anderen genutzt und ebenfalls begonnen sich in die Freiheit zu kämpfen.“, erläuterte ich ihr. Ein fieses Grinsen huschte über ihr Gesicht. „Was ist mit deinem Freund? Wo ist der jetzt?“ Diese Frage versetzte mir einen Stich ins Herz und ich musste Tränen unterdrücken. Ich habe schon sehr viele Jahre nicht mehr an diese Situation gedacht. Es tat einfach so weh. „Er war sehr schwach und seine Kräfte am Ende. Als wir weit genug von der Station entfernt waren, mussten wir eine Rast machen, damit er sich stärken und etwas trinken konnte. Als wir dann ein Stück weiter gegangen sind, kamen uns Cerberus Soldaten in die Quere und er....er...wurde erschossen.“,erzählte ich ihr mit gebrochener Stimme, ich konnte die Tränen kaum noch zurück halten. Auch Jack bemerkte es und sagte nur: „Arschlöcher.“ Einige Zeit sagte keiner von uns etwas, als Jack dann die Stille brach: „Und du heißt Starshadow?“, sagte sie mit einem belustigten Schmunzeln. „Ja, ich habe den Namen auf der Citadel bekommen, von C-Sicherheit. Sie kannten meinen Namen nicht und gefasst haben sie mich auch nie. Also machte einer der Beamten einen Scherz mit dem Namen, aber er ist mir geblieben.“, nun erhellte sich meine Stimmung etwas. „Gefällt mir. Ich mag dich, auch wenn wir uns nicht kennen, aber wir habe beide die selbe Scheiße durch. Aber wir sind trotzdem keine besten Freundinnen.“, sagte sie dann mit Nachdruck. „Ja. Das ist mir durchaus klar.“, gab ich ihr mit einem unterdrückten Lächeln zurück. Sie lässt niemanden so leicht an sich ran. Das kann ich ihr nicht verübeln. Jack setzte sich wieder auf ihr Bett und schien über etwas nachzudenken: „Ich will etwas über meine Vergangenheit raus finden. Ich habe mir Zugriff auf die Cerberus Datenbanken geben lassen. Einige interessante Fakten habe ich schon gefunden. Die Station in der ich war, war auf Pragia. Wenn du willst kannst du gerne mitkommen.“ So ganz wusste ich mit dem Angebot nicht anzufangen, stimmte aber dennoch zu. Auch ich hatte vor meine Vergangenheit in Ordnung zu bringen, würde aber erst etwas sagen, wenn ich mir zu 100% sicher sein konnte. Ich durfte mir keine Fehler erlauben. Ich schob mein Gedanken bei Seite und sagte zu Jack: „Es ist komisch auf einem Cerberus Schiff zu sein. Da ist diese VI, die alles kontrolliert und Miranda. Die Frau geht mir echt gegen den Strich.“ Ein fieses Lachen verließ ihre Kehle und sie sagte: „Ja, der Cheerleader sollte besser aufpassen, schließlich sind hier jetzt zwei starke Biotiker, die sie gerne an der Wand verteilen würden.“ Dieser Gedanke schien ihr richtig zu gefallen, denn sie sagte es mit einem breiten Grinsen im Gesicht. „Ja, manchmal habe ich schon Mühe mich zu beherrschen.“ Wir unterhielten uns ziemlich lange und tauschten unsere Erfahrungen aus. Ich erzählte ihr von meiner Zeit bei Eclipse und sie mir von den Vergehen die sie beging. Jack schien mir kein Mensch zu sein, der Anderen schnell vertraut, doch die Tatsache, dass wir das Selbe durchgemacht haben, förderte das Vertrauensverhältnis.
Nach einiger Zeit kam eine Durchsage von Shepard, er wolle das Bodenteam im Kommunikationsraum sprechen. Jack und ich setzten uns gleich in Bewegung. Auf dem Weg dorthin haben wir einige der anderen Teammitglieder getroffen.
Als wir dort ankamen, waren bereits Shepard, Jacob, Miranda und der Salarianer dort. „Also gut.“,begann der Commander: „Da wir jetzt alle vollzählig sind können wir ja anfangen. Als erstes haben wir das neue Mitglied unseres Teams, Alex. Sie wird uns bei unserer Mission unterstützen. Sie hat außergewöhnliche Fähigkeiten und aus diesem Grund habe ich beschlossen sie zu rekrutieren.“, setzte er fort und wurde auch schon unterbrochen. „Na dann hoffen wir mal das wir dem Grünschnabel auch etwas zumuten können.“ Mit gespielt schockierter Miene, sah ich den Mann an. Es sah aus als wäre er auf einem Auge blind und hatte auch eine Narbe auf der selben Seite. „Keine Sorge, ich kann gut auf mich aufpassen und der Commander hat mich nicht ohne Grund in das Team geholt, Mr. ...“, konterte ich gleich. „Massani. Zaeed Massani.“ „Mr. Massani. Ich habe durchaus Können.“, entgegnete ich Zaeed mit einem freundlichen Lächeln.
Shepard schüttelte kurz belustigt den Kopf und führte seine Ausführungen fort: „Da das auch geklärt ist... Wir kommen in wenigen Minuten auf Tuchanka an. Wir werden das Shuttle zum Planeten nehmen. Es geht um Grunt. Wir ,müssen mit dem Oberhaupt des Urdnot Klans reden und herausfinden, was mit unserm Kroganer los ist. Er scheint äußerst aggressiv und unkontrolliert. Ich werde dazu Grunt selbst mitnehmen und Alex. Dort haben sie die Möglichkeit zu zeigen, wie sie im Team funktionieren.“, sagte Shepard dann an mich gewandt. Ich nickte ihm zu, als Zeichen das ich verstanden habe und fragte ihn: „Wie ist der Ablauf geplant?“ „Wir werden auf Tuchanka landen und mit dem Anführer des Urdnot Klans reden, ob er weiß was Grunt fehlt. Wir hoffen, dass alles friedlich bleibt und wir keinen Ärger bekommen. Da wir aber nicht wissen was der Klanführer sagt, können wir die Aktion nicht so detailliert planen.“, erklärte Shepard „Na bei ihrem Glück wird es bestimmt nicht ohne ein Feuergefecht bleiben.“, mischt sich Garrus nun, mit einem belustigten Unterton in der Stimme, ein. „Commander wir erreichen in wenigen Minuten Tuchanka, sie könnten sich schon mal auf den Weg zum Shuttle machen.“, kam es aus den Lautsprechern vom Flight–Lieutenant. Kaum das er den Satz ausgesprochen hatte sagte Shepard schon: „Na dann los.“, und wir setzten uns in Bewegung.
Während Shepard, Grunt und ich unser Ausrüstung zusammen packten und in Richtung Shuttle unterwegs waren, gingen die Anderen zu ihren Posten zurück.
Grunt schien noch ein recht junger Kroganer zu sein. Aus Neugier fragte ich Shepard: „Wissen sie wie alt Grunt ist?“ Er schaute mich etwas amüsiert an und antwortete: „Er ist im Prinzip erst wenige Monate alt.“ Ich schaute ihn mit einer Mischung auf Verblüffung und Erstaunen an. „Grunt ist eine Tankzüchtung und wir habe den Tank vor ein paar Monaten geöffnet.“, erklärte er weiter. „Wow. Also...ich weiß jetzt gar nicht was ich dazu sagen soll. Ich weiß nur von den Kroganern auf Virmire und die haben sie doch alle zerstört!?“ „Das stimmt. Er wurde von Warlord Okeer gezüchtet. Er ist ein reiner Kroganer.“
In meinem Leben hatte ich erst wenige Male mit einem Kroganer zu tun. Aber die hatten es in sich. Das Grunt ein reiner und scheinbar äußerst aggressiver Kroganer war, würde ich mich nicht mit ihm anlegen. „Können wir jetzt los? Ich muss wissen was mit mir los ist, Shepard.“, meldete sie der Kroganer gleich zu Wort. Kurz darauf bestiegen wir drei das Shuttle. Und waren auch schon auf den Weg nach Tuchanka. Dort angekommen, wurden wir auch gleich von einer Meute Wächter begrüßt. Die Begrüßung viel eher weniger freundlich aus, aber was sollte man auch anderes von einem Kroganer erwarten? Lange wurden wir aber nicht aufgehalten, sondern gleich zu dem Klanführer von Urdnot geschickt. Nachdem wir dann einen Gang durch gegangen sind, und auf dem Weg noch einigen Kroganern begegnet sind, sahen wir den Urdnot-Klanführer, der sich über
Shepard´s Anblick zu freuen schien. „Shepard!“, begrüßte der Kroganer ihn überschwänglich. „Mein alter Freund.“ „Wrex? Sie sind das Oberhaupt des Urdnot Klans?“, entgegnete Shepard dem Kroganer und wandte sich dann zu Grunt und mir: „Das ist Wrex. Er hat mir dabei geholfen, Saren zur Strecke zu springen.“ Wir gingen zusammen mit Wrex zu sein dessen Thron. Dort sprach Shepard mit ihm und fragte ihn was mit Grunt los sei. Ich schaute mich ein wenig um. Alle Kroganer schienen bereit, jeden Moment anzugreifen. „Grunt wird lediglich ein vollwertiger Erwachsener. Er muss den Initiationsritus durchführen.“, hörte ich dann Wrex sagen. „Er wird erwachsen? Das heißt er kommt in die Pubertät?“, fragte ich. „Wie auch immer das bei den Menschen genannt wird. Er muss auf jeden Fall den Ritus vollführen. Sie sprechen am besten mit dem Schamanen.“ „Das können sie nicht machen, Wrex. Er ist kein echter Kroganer. Ich kann nicht zulassen, dass sie unsere Sitten beschmutzen.“; unterbrach ein zweiter Kroganer Wrex bei seinen Ausführungen. Die beiden brachen einen Streit los, doch Wrex brachte ihn schnell zum Schweigen. Der andere Kroganer stapfte wütend davon und Wrex sagte uns noch einmal, dass wir mit dem Schamanen des Klans sprechen sollen.
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