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Mass Effect: Another Woman

von SannaPain
GeschichteSci-Fi / P16 / Gen
Commander Shepard OC (Own Character) Thane Krios
14.07.2016
15.09.2020
21
39.488
5
Alle Kapitel
18 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
16.08.2016 1.427
 
Hey ihr Lieben,
Da ist es endlich.
Es tut mir so leid, dass das neue Kapitel so lange auf sich hat warten lassen. Ich war, trotz einiger Reviews, noch sehr unentschlossen, wie ich die Story weiter schreiben soll. Eine Schreibblockade, in jeder Hinsicht, ist da auch nicht so förderlich. Aber ich habe es mit Mühe und Not geschafft. Nichtsdestotrotz habe ich mich dafür entschieden, Alex in die Normandy Crew zu schicken. Ich hoffe ihr seid mit meiner Entscheidung zufrieden.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.


Ps.: Ich habe mit dem Kapitel so begonnen, wie ich selbst auch das Spiel spiele. Also der Großteil des Teams ist bereits rekrutiert und einige Vertrauensmissionen sind noch zu erledigen.


Kapitel 6 erste Schritte

„Ich registriere eine unbekannte Person auf dem Schiff.“, sagte die VI der Normandy. „Was? Wo?“, hörte ich Shepard sehr ernst. „Bei ihnen im Kommunikationsraum.“ Ich enttarnte mich mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht. „Ihrer VI kann man nichts vormachen. Beeindruckend. Cerberus scheut ja überhaupt keine Kosten.“ „Alles zur Sicherheit.“, mischte sich Miranda ein. Ob die VI der Sicherheit diente, war ich mir nicht so sicher. Zur Kontrolle schien mir da doch eher realistischer. „Nun denn. Hier bin ich. Wie geht es weiter?“, fragte ich dann und ging nicht weiter darauf ein. Miranda, deren Talent immer das Wort zu ergreifen mir ziemlich gegen den Strich ging, meldete sich zu Wort: „Nun da sie nicht zu dem ursprünglichen Team gehören, ist der Platzmangel vorprogrammiert...“ „Sie wollten mich im Team haben. Ich kann auch gerne wieder gehen.“, unterbrach ich sie. „Sie könnten sich einen Platz in der Waffenkammer sichern. Der Raum ist groß genug für zwei.“, meldete sich ein weiterer Cerberus Anhänger zu Wort. „Aha, und darf ich dann auch ihren Namen erfahren?“, fragte ich den Lieutenant. „Mein Name ist Jacob Taylor.“ „Okay....dann danke Mr. Taylor. Also darf ich fragen, was die nächsten Schritte sind?“ Nun meldete sich auch Shepard mal zu Wort: „Wir haben soweit alle Teammitglieder rekrutiert. Tali´Zorah vas Neema ist das letzte fehlende Mitglied. Des weiteren haben einige Mitglieder des Teams noch etwas zu erledigen, worum wir uns auch kümmern. Sie könnten sich für die nächste Mission schon bereit machen. Es geht nach Tuchanka. Genauere Informationen erhalten sie dann vor der Abfahrt.“ „Jawohl Sir, ich bringe dann alles in die Waffenkammer und checke meine Ausrüstung.“ „Sie können sich auch mit den anderen Crew Mitgliedern unterhalten, wir werden eine Weile brauchen bis wir auf Tuchanka ankommen.“ „Haben sie auch einige Namen für mich?“, es interessierte mich wie viel Aliens Cerberus noch rekrutiert hat. Shepard lehnte sich an die Tischkante, verschränkte die Arme vor der Brust und begann mit der Aufzählung: „ Auf Deck 2 befindet sich das KIZ, das Cockpit mit unserem Flight-Lieutenant Jeff Moreau, sowie das Labor, in dem sich der salarianische Wissenschaftler Mordin Solus eingerichtet hat und die Waffenkammer, wo sie ihre und Jacobs Unterkunft finden. Auf dem Crewdeck haben sich Garrus Vakarian, den sie ja bereits kennen, Thane Krios, dessen Name ihnen bekanntlich auch etwas sagt, Samara, eine Asari Justikarin und Kasumi Goto einquartiert. Auch Miranda hat dort ihr Büro. Die Krankenstation befindet sich ebenfalls auf Deck 3, dort ist unsere Schiffsärztin Karin Chakwas immer zu finden. Auf dem Machinendeck haben Zaeed Massani, ein Söldner und ein Kroganer namens Grunt ihr Zelte aufgeschlagen. Im unteren Teil des Decks hat Jack ihr Lager eingerichtet.“ Mir stockte kurz der Atem. Jack ist hier? Sie ist tatsächlich auf einem Cerberus Schiff? Shepard schien mein Erstaunen zu bemerken, denn er fragte: „Ist alles okay?“ Noch immer in Gedanken, zuckte ich zusammen und schaute ihn an: „Ähm ja. Sagten sie Subjekt Zero ist Teil ihres Teams?“ „Ja, gibt es da ein Problem?“ „Nein, ganz und gar nicht.“ gab ich ihm knapp zurück. „Okay, dann würde ich sagen sie richten sich ein und wir sehen uns dann in ein paar Stunden.“ Ich nickt ihm zum Verständnis zu. „Ich zeige ihnen wo sich die Waffenkammer befindet.“, sagte Jacob während er sich in Bewegung setzte und ich folgte ihm auch gleich.
In der Waffenkammer angekommen, zeigte Jacob mir wo ich meine Sachen ablegen und mich einrichten kann. Ich habe gleich damit begonnen meine Ausrüstung zu checken und begann damit mein Katana zu polieren, welches ich vor vielen Jahren von einem guten Freund bekommen habe, als ich noch bei Eclipse war. Jacob schaute mich skeptisch an. Aber das war mir egal, ich überlegte nur, ob es nicht doch ein Fehler war, her zu kommen. Schließlich war es Cerberus für ich die nun arbeite. Diese Gefühle musste ich einstellen, es ging hier um eine andere, eine größere Sache für die fast jedes Mittel recht ist. Da ist Cerberus mein kleinstes Problem. Außerdem war Jack hier, ich musste mit ihr reden. „Warum haben sie ein Schwert. Schusswaffen sind doch viel effektiver?“, riss Jacob mich aus meinen Gedanken. „Ich bin gut mit dem Schwert, für den Nahkampf ist es äußerst effektiv und vor allem spart es Munition.“, gab ich ihm im monotonen Tonfall zurück. „Das ist natürlich ein Argument. Aber ihr Biotik ist ebenso munitionssparend. In welchen Waffen sind sie ausgebildet?“ „Das stimmt schon, aber ein Schwert braucht keine Abklingzeit und es kostet mich weniger Kraft und dadurch bin ich schneller. Ausgebildet bin ich in so ziemlich allen Waffen. Ich war eine Zeit lang bei den Eclipse und da habe ich alles aufgeschnappt was ging. Aber am liebsten sind mir die schwere Pistole und die Maschinenpistole, beide mit Warpmunition. Ich komme aber auch mit allen anderen zurecht.“, antwortete ich, während ich mein Katana weiter poliert habe. Wollte er jetzt wirklich Smaltalk halten? Nachdem ich mich meinen Waffen gewidmet hatte, beschloss ich, mich auf dem Schiff etwas umzusehen, also sagte ich Jacob: „Ich werde mich mal mit den anderen Crew Mitgliedern unterhalten.“ Ich wartete gar nicht erst auf eine Reaktion, sondern machte mich gleich auf den Weg. Zu erst wollte ich mit Thane sprechen und herausfinden, wie es mit seinem Sohn lief.
Als ich bei seinem Quartier ankam, lief ich Shepard dabei fast in die Arme. Er hat ebenfalls das Gespräch mit Thane gesucht. „Oh, Commander! Tut mir leid. Ich wollte gerade zu Mr. Krios.“ Er winkte ab und antwortete: „Kein Problem. Ich habe auch gerade mit ihm gesprochen. Es war gut das sie ihm mit seinem Sohn geholfen haben.“ „Ja. Ich hab es irgendwie als meine Aufgabe gesehen.“ Shepard nickte kurz, um dann zu sagen: „Na dann will ich sie nicht weiter aufhalten.“, und mir Platz zu machen.
Ich ging an dem Commander vorbei und betrat das Quartier von Thane.
„Hallo Mr. Krios. Haben sie eine Minute Zeit?“ „Alex! Sicher habe ich Zeit.“, sagte er, während er sich von seinem Stuhl erhob und zu mir rüber kam. Er sah nicht so glücklich aus, wie ich es mir erhofft hatte. „Wie lief es mit ihrem Sohn?“, fragte ich schließlich. „Nun wir haben Probleme die sich nicht mit einem kurzen Gespräch klären lassen, das weißt du ja. Wir werden in Kontakt bleiben.“ „Wie wird es jetzt mit ihm weiter gehen?“ „Captain Bailey nimmt ihm unter seine Fittiche und wird ein Auge auf Kolyat.“ Er sah mich traurig an, was mich dazu veranlasste zu fragen: „Ist sonst noch was? Sie wirken, als hätten sie noch etwas auf dem Herzen?“ Er ging zu dem Fenster, durch den man den Masseffektkern sehen konnte und sagte: „Ich wollte dir danken, Alex. Es war nicht selbstverständlich, dass du Kolyat vor schlimmeren Vergehen ferngehalten hast.“ „Für mich war es das. Sie haben mir das Leben gerettet und das war für mich der einzige Weg ihnen dafür zu danken.“, antwortete ich ihm, während ich auf ihn zu ging und ihm meine Hand auf die Schulter legte: „Ich hoffe sie finden wieder zueinander.“ Das waren die letzten Worte die ich zu ihm sagte. Ich begab mich nach draußen und blieb einige Zeit vor der Tür stehen. Es gibt noch so vieles, was in ihm vorgeht.
Als ich mich wieder gefasst hatte, machte ich mich auf den Weg zum Fahrstuhl, um zum Maschinendeck zu kommen. Der Fahrstuhl ist so unendlich langsam. Trotzdem kam ich auf dem Maschinendeck an und ging mit langsamen Schritten und zitternden Händen die Treppen hinunter. Dort angekommen, sah ich sie auf ihrem Bett sitzen. Ich weiß nicht warum, aber ich war irgendwie nervös. Das bin ich sonst nie. Ich atmete noch einmal tief durch und ging zu Jack und sagte: „Jack?“

So ihr Lieben,
Das Schreiben lief ziemlich zäh. Ich hoffe es gefällt euch trotzdem und ich würde mich über ein Feedback freuen. :)
Zum Korrekturlesen bin ich leider nicht mehr gekommen. Sorry falls da ein paar Fehler drin sein sollten.
LG SannaPain
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