The great Journey of the Straw Hat Pirates

von Cessy
GeschichteHumor, Romanze / P16
14.07.2016
12.01.2019
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-Speisesaal-

Es war mittlerweile einige Zeit vergangen... Silas und Sanji hatten abgesehen vom Rauchen nicht viel was sie miteinander teilen konnten, also verweilten sie nun bereits seit gut einer Stunde nahezu stillschweigend im Speisesaal und wechselten bis auf ein begrüßendes “Klopf dir gefälligst die Stiefel ab wenn du in meine Küche kommst, Nageltante.” und “Hum.” nicht ein weiteres Wort miteinander. Sanji tätigte gerade rauchend den Abwasch und beseitigte das Backchaos, während der Musiker sich intensiv mit den bunten Keksen beschäftigte und immer mal wieder mit der deformierten Kekscessy zwischen Daumen und Zeigefinger über den Tisch rannte. Gelangweilt aschte Silas ab, warf die Kekscessy plötzlich in die Luft und schnappte mit seinem Mund nach ihr, führte im Anschluss die Zigarette zurück zu seinen blassen Lippen und lehnte sich schließlich mit beiden Händen im Nacken lässig kauend im Stuhl zurück. “Wird auch Zeit dass du mal was isst. Wie wär’s mit Abtrocknen gegen die chronische Langeweile?”, “Ach, du bist auch noch da, Koch?”, “Sehr witzig...”, “Hum.” Der Größere erhob sich grinsend und gesellte sich tatsächlich an die Seite des Blonden, der ihm zunächst ein Tuch zum Abtrocknen entgegen hielt und bald darauf einen nassen Teller. “Schmeckt dir mein Essen eigentlich nicht?”, “Hum? Kann ich nicht beurteilen...”, “Du hast wirklich noch nie davon probiert, mhm?” Schulterzucken seitens des Größeren der mittlerweile ein paar Gläser polierte. “Was isst du denn üblicherweise?”, “Allerhand.”, “Aha? Zum Beispiel?”, “Pommes... Burger... Pizza... Tacos... Hotdogs...Takoyaki... Sandwiches... Zuckerwatte... Chili Cheese Nuggets... Currywurst... Burritos... Chimichangas... Instantsuppen...” Die freiliegende Schneckenaugenbraue des Schiffskochs schnellte empor. “Ah, also eher billiges Fastfood, statt Hausmannskost.”, “Fass’ es nicht als Beleidigung auf, Koch... Schönheit zu essen, lag noch nie in meinem Verlangen wenn es um Nahrung geht.”, “Schönheit?”, “Die Tomatenblume...”, “Ah. Das war nur eine kleine Fingerübung. Ein Künstler muss sein Werk beherrschen, so geht es dir mit der Musik doch ähnlich, oder etwa nicht? Beim Kochen isst das Auge mit!”, “Hum. Darf ich dir nun ebenfalls eine Frage stellen?”, “Klar...” Die Silberaugen des Blauhaarigen ruhten seit geraumer Zeit auf den beiden Frauensteckbriefen der Crew, Sanji hatte sie liebevoll gleich neben das Fenster aufgehangen. “Was ist das eigentlich mit dir und den Frauen? Sobald irgendein Rock in der Nähe ist, bist du kaum wieder zu erkennen.”, “Ist das so?”, der Blonde lachte kurz auf. “Sie faszinieren mich einfach...”, “Das ist nicht zu übersehen. War das schon immer so?”, “Seit ich denken kann. Besitzt nicht jeder Begierden und Abgründe?”, “Hum?”, “Frauen werden immer das stärkere Geschlecht sein, ...weil wir Männer unsere Grenzen nicht kennen. Ich mein... Sieh’ dir nur Cessy an, wie kann man ihr nicht hoffnungsvoll verfallen? ” Sanji deutete mit seiner Zigarette zum Fenster, wo Ces arbeitend hoch oben auf einem Mast saß und offenbar verzeifelt versuchte Zorro irgendwie zu delegieren. Der Grünhaarige selbst hielt unzählige gestapelte Bretter auf seinen Armen und rannte orientierungslos, dank mangelnder Sicht an Deck von A nach B und verlief sich zur Krönung in die Küche zu den beiden anderen Männern. “Ceeeeees?”, rief er in den Raum, während die Rosahaarige auf dem Mast nun beide Hände verzweifelt über den Kopf zusammenschlug. “Hum. So viel Masse, so wenig Grips.” Der Blonde lachte trocken auf, “Du bist hier in der Küche, Gorilla!”, “Was? Wie zum Geier komm ich hier schon wieder hin?”, abschätzend setzte er die Bretter kurz ab und grinste beim Anblick der spülenden Männer verschwörerisch. “Ist das nicht herzallerliebst?”, “ZOOOORROOOOOOOOOOOO!!! BEWEG DEINEN ARSCH GEFÄLLIGST HIER RÜBER!!! WO STECKST DU SCHON WIEDER??!!!”, “IRKS!”, “Dein Frauchen ruft dich...”, “Touche!”, “Habt ihr euch jetzt angefreundet und tauscht Augenbrauenschminktipps aus, oder was ist hier los?! Musst du nicht Schnitzel klopfen, oder was weiß ich, Fußpilzschleuder?”, “Hum. Schnitzel... Das kannst du zu meiner Auflistung getrost hinzufügen.”, “Hä?! Was faselt unsere düstere Ballkönigin da vor sich hin?!”, “ZOOOOOOOOORROOOOOOOOOOOOOOOO!!! GNADE DIR GOTT WENN DEIN FETTER ARSCH...”, “Hum.”, “EINGESCHLAFEN IST!!! ICH WILL HIER ENDLICH FERTIG WERDEN!!!”, “JA GOTTVERFLUCHT!!! ICH KOMME DU ELENDES TEUFELSWEIB!!!!” Kaum hatte Zorro die große Küche fluchend und samt Bretter wieder verlassen, zündete sich Sanji unbeeindruckt eine weitere Zigarette an. “Du solltest unseren orientierungslosen Hausgorilla nicht unterschätzen, Sensenschwinger.”, “SANJI!!!”, “JAAAA MEINE HONIGSCHNUTE??!!”, “Hum.”, “Hast du zufällig den Klebestift gesehen?”, “Er liegt gleich neben dem Obstkorb, Naschkätzchen!”, säuselte der Smutje verliebt, Silas hatte sich indes ebenfalls eine neue Zigarette angezündet und beobachtete die suchende Korallhaarfarbige nüchtern. “Da ist er ja... Vielen dank!”, “Nicht der Reeeheeeedeeeee wert! Warum siehst du eigentlich so wüst aus, mein Engel?”, “Ich hatte eine kleine Auseinandersetzung mit unserem niemalssatten Captn. Aber keine Sorge. Ich habe gewonnen, ihn in den aufblasbaren Nikolaus gezwängt und dann vorerst an unserer Galionsfigur gefesselt!”, “Was anderes häääätteeeee ich auuuuch nicht erwaaaaaarteeeeeet <3 <3 <3!!!”, “Weißt du zufällig ob Cessy schon hier war?”, “Sie repariert mit Zorzilla noch immer unseren Mast.”, “Ah, ich werde schauen ob ich den Beiden etwas zur Hand gehen kann.”, “Du bist soooooo grooooooßzüüüügig!!!”, “Liegt sonst noch Arbeit an, Koch? Ich würde mich dann etwas zum musizieren ins Aquarium zurück ziehen...”, “Nope. Vorerst nicht... Ich schmeiß dir für deine Mühe ein paar Fritten in den Ofen.”, “Hum.”, die Lippen des Größeren zogen sich zu einem unmerklichen grinsen, als er dem Blonden kurz anerkennend zuwinkte und dann ebenfalls aus der Küche verschwand.

“SENPHENMANNPH!!!”, “Hum?”, “BFREI MIPH!!!” Silas kratzte sich sein spitzes Kinn, als er zum dubiosen aufblasbaren Nikolaus herauf sah. “Wie war das?”, “BFFFFREEEEEEI MIIIIIIIIPH!!!!”, “Wag’ es dich...”, die Fingerspitzen von Raine sprühten angriffslustige Funken. “Hum. Unser Captn steckt da drin, nicht?”, “Ja und da bleibt er auch als Strafe! Er hat unseren Mast zerstört, die Dekoration der Sunny demoliert und zur Krönung fast alle Kekse aufgegessen!”, “DAPH IPHT GAR NIPHT WHAAAAAAAR!!! DAPH FEUPHERMÄPHEN LÜÜÜÜÜPGT SENPHENMANN!!! SIE LÜÜÜÜPHT!!!! IPH WOLLTE DOPH NUR EINPHEN EINPHIGEN KEKS PHÜR DEN WEIHNAPHTSMANN!!! IPH WOLLTE IHN HEUPHE NAPHT MIT WAPHMER MILPH NEPHEN DEN TANNENBAUMPH SPHELLEN, DAMIPHT PHIR PHIELE GESCHENPHE BEKOMPHEN!!!”, “BUHUHUHUHUUUU!!! WENN DER WEIHNACHTSMANN KEINE KEKSE BEKOMMT, WIRD ER UNS BESTIMMT KEIN EINZIGES GESCHENK DA LASSEN!!!”, mischte sich Chopper plärrend ins Geschehen, als Ces plötzlich vom Mast sprang und in Ruffy aka aufblasbarer Weihnachtsmann abfederte. “SPHINNPHT DU ROPHA MONPHTER???!!! DAPH TAT WEH!!!!”, “GESCHIEHT DIR RECHT DU ZERSTÖRWÜTIGER GUMMITORFSCHÄDEL!”, “Buhuhuhuhuhuuu... Keine Geschenke!!! Buhuhuhuhu...”, “So ich bin soweit, Rainey!”, “Fantastisch! Wo steckt Zorro eigentlich?”, “Hm? Ich schätze er hat sich auf der Suche nach ein paar Nägeln verlaufen... Zum Glück hab’ ich immer Ersatz parat!”, grinsend pattete die Rosahaarige ihren üppigen Werkzeuggürtel um die Hüften und ignorierte den Blauhaarigen an Raines Seite bewusst. “Buhuhuhu... Mädchen sind sooo grausam!!! ZOORROOOOOO!!! BUHUHUHU!!!”, “Hum. Bis die Pommes fertig sind, dürfte es noch einen Moment dauern. Ich mach’ mir dann mal eine 5 Minuten Terrine...” Was zum??! Irritiert sah Ces dem Hochgewachsenen einen Moment nach und hackte sich kurz darauf bei ihrer Freundin ein, “Also... Wofür brauchst du meine Hilfe, Raine?”, “Komm mit! Ich zeige es dir am besten.”

Wieder im Speisesaal angekommen platzierte Raine ein riesiges Fotoalbum vor die Nase der Rosahaarigen, die sofort scharf Luft in ihre Lugen sog und sich berührt die rosaroten Wangen hielt, “Raine... Das ist... unglaublich!”, “Findest du? Ich bin mir bei einigen Anordnungen noch unschlüssig und wollte dich nach Rat fragen, bevor ich die Bilder endgültig einklebe.” Fasziniert blätterte Ces durch die Seiten, “Wo hast du all’ die Bilder her? Da sind ja sogar welche aus Lougetown... Drumm! Und Whiskey Peak... Alabasta... Oh Gott, Raine. Das ist sooooo unglaublich wunderschön! Du musst ewig daran gesessen haben!!!”, “I-ich... fotografiere gerne, weißt du Ces? Ich dachte es wäre eine schöne Idee all’ unsere Memoaren aufzuzeichnen. Wenn Ruffy erstmal Piratenkönig...” Die Korallfarbige kam erst gar nicht dazu den Satz zu vollenden, die Rosahaarigen fiel ihr samt Tränchen in den Augen sofort um den Hals. “Ich hoffe dieses Album rüttelt ein paar Erinnerungen in Alaric wach... Ich wollte es ihm heute Abend mit den frischen Plätzchen und einem weihnachtlichen Seidenhemd zuschicken.” Die Schiffszimmerin hielt einen Moment in der Umarmung inne und vergrub ihre Nase im wilden Haar der Größeren, “Wir sollten noch ein paar Kommentare zu den Fotos kritzeln!”, sagte sie warm lächelnd. Interessiert beäugte Celest das Fotoalbum weiter, die Seiten flogen geradewegs durch ihre Hände, ihre Augen taten es gleich, verharrten bei manchen Bildern für einige Sekunden auf ihnen. „Wunderschön...“, melancholisch verweilte sie auf einer Seite, auf der ihre Crew Abends abgelichtet war. Sie saßen im Kreis sitzend an einem Lagerfeuer, trugen die örtliche Kleidung Alabastas und hatten sich in der Wüstenkälte aneinandergereiht. „Schau mal Ruffys verpenntes Gesicht...“, lachend deutete die Schiffszimmerin auf die Rotzblase die sich um sein Nasenloch gebildet hatte. Sie selbst war auf dem Foto schon längst eingeschlafen, drückte sich an die Schulter des Schwertkämpfers, der etwas errötet ins Feuer starrte. „...Ich wusste nicht, dass du gerne fotografierst Raine.“ Die Jüngere blickte auf Alaric, der ihr auf der Fotografie den Daumen entgegenstreckte. „Ich habe es bislang bevorzugt, euch davon nicht in Kenntnis zu setzten. Nur Alaric wusste davon.“ Betrübt schlug die Rosahaarige die Seite um, verweilte beim nächsten und übernächsten Bild, beobachtete die meerblauen Augen ihrer Freundin, die wie gebannt auf Alaric starrten, der so gut wie immer ein grinsendes Gesicht auf den Bildern zeigte. Sie hatte keine Ahnung gehabt, ob die beiden ein Paar gewesen waren, aber noch weniger wusste sie, wie wenig sie die beiden Crewmitglieder im Grunde genommen kannte. „Ich wusste nicht das...Raine...“, vorsichtig streckte sie den Arm um ihre Schultern, streichelte tröstend über ihren Oberarm. „Ist schon in Ordnung, Cessy. Es wird alles gut.“ Der Optimismus des Feuermädchens war scheinbar ansteckend. „Du hast Recht. Es muss alles gut werden.“ Entschlossen klappte der Wuschelkopf das Album zusammen, drückte es sich an die Brust und atmete geräuschvoll aus. „Es muss gut werden! Alaric würde es genauso sehen. Er muss sich einfach an uns erinnern.“, „An dich kann man sich auch nur erinnern.“, witzelte die Handwerkerin, pieckste der Jüngeren in die Seite, die sie nur verwirrt ansah. „Hm...“, gab diese still von sich, betrachtete den noch immer eingesenkten Finger skeptisch. „Wenn das ein Annäherungsversuch sein soll, muss ich dankend ablehnen.“, „WIE BITTE?!?“, „Du bist überaus attraktiv, das muss ich zugeben. Aber mein Herz gehört nur ihm.“, „Sowas macht man nicht nur zwischen Mann und Frau, du Dummkopf.“ So weise wie Raine mit den letzten Nächten geworden war, so wenig hatte sie von ihrer Naivität verloren. „Oh. Achso. Wenn Alaric mich angefasst hatte dann...“, „BITTE ERSPAR MIR DAS!“


-Bei Silas-

Des Tages überdrüssig verfolgten die Pupillen des Seelensammlers eine tickende Uhr. Die fünf Minuten Terrine in seinen Händen war bereit für kochend heißes Wasser, doch sein mobiler Wasserkocher schien ihm einen Strich durch die Rechnung zu machen. Genervt ruckelte Silas an dem in die Jahre gekommenen Gerät hin und her, überprüfte die Batterien und fand den Grund für sein ausbleiben. Eine klebrig braune Schicht, die sich um die zwei doppel A Batterien ausgebreitet hatte, verstopfte die Schaltkreise. „Hum.“, gab der Blauhaarige wie gewohnt von sich, fummelte die Batterien aus der Plastikkammer und warf sie achtlos zu Boden. Beim Aufprall der längst hinfälligen Akkus trieb noch mehr des giftigen Schleims aus, verklebte den zu seinem Bett liegenden Teppich in aller Gründlichkeit. Seufzend stand der Sensenmeister auf, tippte mit unbekleideten Fuß nach der undefinierbaren Masse, die sich keinen müden Zentimeter bewegte. In den zahlreichen, bereits vollgestopften Schubladen die vor lauter Müll wie Gelee überquollen, fand der Blauhaarige keine Ersatzbatterien, was ihn dazu brachte samt 5 Minuten Terrine und Löffel in der Hand, auf dem Schiff nach Ersatz zu suchen, die seinen Hunger stillen konnten.

Im Gang des Aquariums angekommen, lehnte er sich an ein Fass dass direkt an Ruffys Kabine grenzte, starrte nachdenklich sein Schneckphone an und kam zu dem Schluss das selbst eine Eillieferung nicht ausreichen würde, um sie ihm innerhalb von ein paar Minuten Ersatz zu besorgen. Sicherheitshalber bestellte er dennoch einige Batterien und einen neuen transportablen Wasserkocher, während er die Tür zur Kajüte des Captns öffnete und eintrat. Vielleicht hatte der Schwarzhaarige einen geheimen Vorrat von Batterien in irgendeiner dubiosen Schublade? Alles absuchend fand der Hochgewachsene jedoch nichts außer einem Glas Milch und einem angefressenem Keks, den Ruffy wohl für den Weihnachtsmann aufgestellt hatte. Stockend lachte der Blauhaarige, zog unter der Milch einen Zettel hervor, auf dem mehrere Symbole gekrakelt waren. Eines zeigte einen Hutständer, das Andere einen überdimensionalen Schinken und Ruffy selbst der mit zu Herzen gezeichneten Augen das Stück Fleisch ansabberte. Nach der aufschlussreichen Stippvisite trat er erneut aus der Kabine raus, die Flocken des Kartoffelbreis vibrierten unter den Schritten des Schwarzgekleideten, als er auf Rosie traf die sich in höchster Dramaturgie die fast nackte Brust festhielt. Einige Perlen zierten das Dekoltee der Jüngeren, die theatralisch seufzte. „Wie furchtbar...“, säuselte sie, schlug den Kopf in den Nacken, ihre langen Haare taten es ihr gleich. „Eine Tragödie...“ Unbeeindruckt ging Silas den Gang weiter in das Zimmer von Celest. Sie war immerhin das Schiffszimmermädchen. Wieso sollte sie keine Batterien haben? Bestimmend drehte der Blauhaarige an dem Knauf des Zimmers, zischte die Luft zwischen den Zähnen ein, als er bemerkte das die Tür wiedermal abgeschlossen war. Im Hintergrund ertönte erneut die Stimme der Grünhaarigen, „Mein Liebster... was für eine furchtbare Wendung.“ Gleichgültig fummelte er einen Schlüssel aus seiner Manteltasche hervor, beförderte jenen in das Schlüsselloch und trat ein. Wieso schloss das rosahaarige Monster überhaupt ab? Schon bei seinem ersten Besuch hatte er sich einen Ersatzschlüssel nachmachen lassen, als hätte sie da nicht schon längst drauf kommen können... Die Augenbraue schnellte in die Höhe, das Zimmer war äußerst aufgeräumt, seine Waschmaschine stand in einer Ecke, wurde von einem Tuch abgedeckt und war ausgestöpselt. Zungenschnalzend trat er auf das Gerät zu, legte seinen Instantbecher auf der Haube ab, schloss die Maschine wieder an und warf kurzerhand die versifften Vorhänge in den Apparat. „Besser.“, beschloss der Blauhaarige kurzerhand, als er das Gerät anschaltete. „Hum.“ Noch immer war er auf der Suche nach ein paar Batterien, ging er durch den Raum, öffnete eine der Schubladen und fand nichts vor, außer gefühlte zehntausende Pyjamas, Höschen, Slips und Bhs mit Teddyprint die aus der Kommode wie Konfetti explodierten. Sich den Kopf kratzend räumte er die Wäschestücke wieder ein, öffnete die restlichen Schubladen, aus denen Papiere, Bücher über das Handwerk, Kosmetika und tausend andere Sachen explodierten und sich auf dem Boden ausbreiteten. Doch nirgendwo fand er Batterien. Langsam aber sicher war der Seelensammler genervt. Wie konnte es sein, dass die ganze Crew so schlecht ausgestattet war? Die Tür bewusst offen stehend lassend und das Chaos nicht wegräumend, trat er aus dem Prinzessinnenzimmer zurück ins Aquarium und suchte weiter.


-Bei Sanji und Zorro-

„Seid ihr jetzt beste Freunde oder was?“, „Was willst du von mir Grünkopf?“, „Deine Beleidigungen waren auch schon Mal besser.“, „Klar. Wir sind beste Freunde weil er mir einmal beim Abwasch geholfen hat Spinathirn.“, „Humpf. Hab ichs mir doch gedacht...“, grummelnd trat der Schwertkämpfer vor den Koch, der den Ofen auf Umluft stellte, um die selbstgeschnitzten Kartoffelstifte hinein zu befördern, hielt seine Schulter fest, drückte ihn an den Herd, während seine Augen gefährlich aufblitzten. „Pass bloß auf was du tust Sanji.“, „Du gehst mir allmählich auf den Sack.“, genervt kickte der Blonde nach dem Kopf des Grünhaarigen, der mit einer schnellen Bewegung auswich. „WILLST DU EINEN KAMPF?!?“, brodelnd war der Schwertkämpfer vom Herd weggesprungen, landete auf der Arbeitsplatte der Küche inmitten des Restteiges. Das klebrige Lebensmittel drückte sich durch seine Schuhe, quoll bis an die Knie herauf. Die ungläubig geweiteten Augen des Smutje vergrößerten sich explosionsartig, „BIST DU JETZT VÖLLIG BESCHEUERT?!? ERST BIST DU AUF WOLKE SIEBEN WEIL CESSYPRINCESSY DICH HERUMKOMMANDIERT UND JETZT TANZT DU WIEDER EINEN AFFENTANZ?!? WAS STIMMT DENN NICHT MIT DIR?!? GEH AUS DEM VERDAMMTEN TEIG RAUS!!!“, überschäumend vor Wut verdunkelten sich die Gesichtszüge des Blonden ins Schwarze, er nahm Anlauf, trat direkt auf die Ellenbogen des Grünhaarigen, der unter der gewaltigen Wucht von der Arbeitsplatte fiel. „LASS CELEST DA AUS DEM SPIEL!!! NA WARTE, DU VERDAMMTER MISTKERL!!!“, „DU HAST ECHT EIN PROBLEM ZORRO!!!“, „SAGT DAS SPÜLTUCH DAS JEDEM ROCK HINTERHERGEIERT!!!“

Unter gegenseitigen Beschimpfungen entbrannte ein Kampf der von der Kombüse aufs Deck verlagert wurde. Etliche Kekse, die sich noch in der Kochschürze des Blonden befanden, gingen zu Bruch, verstreuten sich auf dem Holzboden der Thousand Sunny, als Sanji mit einem weiteren Kick den Unbewaffneten endlich zur Vernunft bewegen wollte. Auch wenn Zorro ohne seine Schwerter weniger gefährlich war, konnte er sich Mithilfe seiner Fäuste verteidigen und nahm auch von diesen Gebrauch. Blitzschnell schlug der Vize nach seinem Kampfpartner, während gleichzeitig der Schwarzfuß einen Platz in Zorros Gesicht fand. Nach Luft ringend vom dem kurzen, dafür aber heftigem Duell trafen sie sich am Boden. „Jetzt beruhig dich endlich mal Zorro.“, „Pfah... das ausgerechnet DU mir sowas sagst.“ Lachend zündete sich Sanji eine Zigarette an, zog ausgiebig an ihr. „Da siehst du mal, wie schlimm es um dich steht.“, „Pfff...“


-Bei Silas-

Inmitten des kreisrunden Raumes stand er da mit seiner Terinne, einem Löffel und knurrendem Magen. Weder bei Celest noch bei Ruffy hatte er Batterien gefunden, missmutig lief er durch den Raum auf der Suche nach der nächsten Kabine die er unter die Lupe nehmen konnte, als erneut die Stimme der Meerjungfrau nach Aufmerksamkeit verlangte. „Geliebter... Ich bin untröstlich, dein Herz, es muss gebrochen sein.“, sich frisches Wasser zu fächernd schwamm Rosie in dem Aquarium hin und her. Irritiert blickten die silbernen Augen auf die halbnackte Frau, die Bögen um ihn herum schwamm. „Hum.“, er fand eine Leiter vor, stellte sie vor die gläsernen Fronten, streckte die Hand in das blubbernde Aquarium, die sofort von Rosie ergriffen wurde. Ein diabolisches Grinsen bildete sich auf den Lippen. „Mir...mir ist so...so schwindelig...“, schlecht geschauspielert, in beter Rosamunde Pilcher Manier ließ sich die Grünhaarige auf den Hochgewachsenen fallen, der wiederrum, vom plötzlichen Gewicht überrascht, beinahe den Halt verlor. Überglücklich, jedoch zerreißend vor sich hin seufzend quetschte sie ihren Kopf an die nackte Brust des Seelensammlers, der sie mit einer Hand zu stützen versuchte, während in der anderen Hand noch immer die Terrine verweilte und sein linker Fuß in den Stufen der Leiter eingewinkelt war, um in der schwindelerregenden Höhe die Balance zu halten. Langsam trat er mitsamt äußerst kränklicher Meerjungfrau in das Aquarium, setzte sie auf den Boden. Ihre dunkelroten Augen blitzen vor Liebe, sie wäre ihm sofort wieder an den Hals gesprungen, doch zu Rosies bedauern öffnete er den Griff viel schneller als es ihr lieb war. Es war das erste Mal das Silas sie seit ihrer Verwandlung überhaupt beachtet hatte, oder gar anfasste. Aufgeregt schlug ihr Herz in der Brust, es schien sich vergrößert zu haben. „Liebster...“, quietschend wackelte die Meerjungfrau hin und her, rutschte an die Beine des Mannes, um sie zu umarmen. „...deiner Liebe dank, geht es mir so viel besser.“, „Hast du Batterien?“, „Was?“, „Hum. Nicht? Gut.“, „Aber! Aber Silas!“, „Hum?“, „Mir...ist ganz heiß, Silas!“, „Hum. Die Küche.“ Ein Hoffnungsschimmer am Ende der Wasserkochersuche! Sofort begab sich der Hochgewachsene an Deck, ließ die Meerjungfrau leidend zurück und erklomm das Treppengelände.

Die müden Knochen Zorros knackten im Rücken als er aufstand. Auf dem Treppengelände erkannten seine schwarzen Augen die Konturen seines Rivalen, der langsam aber sicher auf ihn zu schritt. „Crescent.“, „Entschuldige.“ Silas hatte den Tag über genügend ermüdende Auseinandersetzungen mit dem Schwertkämpfer gehabt, sodass er erneut beschloss diesen bestenfalls zu ignorieren. Er wollte endlich seine Terrine essen. „Koch?“, „Jopp. Hier unten.“, „Besitzt du in deiner bescheidenen Kombüse einen Wasserkocher?“, „Natürlich haben wir nen Wasserkocher Leichentänzer. Neben der Mikrowelle links.“, „Ich danke.“, „Komm Zorro, reg dich nicht auf...“, „WIE SOLLTE ICH MICH DA NICHT AUFREGEN?!?“, „Komm wir gehen ne Runde baden um deinen Dickschädel abzukühlen.“, „Hum.“ Baden. Eine Maßnahme die auch der Blauhaarige mal wieder ergreifen sollte.


-Im Aquarium-

Schluchzend kauerte Rosie sich in einer Ecke zusammen. Die Perlenkette hielt sie fest umschlungen, fuhr theatralisch mit der Hand zur Stirn, während Krokodilstränen ihren Weg aus den Augen über die Wangen fanden. „So unnahbar du auch seist, meine Liebe lässt den Schnee schmelzen...“, vorsichtig strich sie sich über die vollen Lippen. „Dein Kuss – er brennt noch immer auf meiner Haut, mein Liebster.“ Die Leiter, die der Seelensammler nicht wieder weggeräumt hatte knarzte verdächtig. „Ja, erschlage mich Blechgerüst! Es hat keinen Sinn mehr!“ Kaum sprach die Grünhaarige ihre Empfehlung aus, schon knallte sie auf den Dickschädel der Frau. „Oh wozu nur diese Schmerzen? Und wozu brauchtest du nur diese Leiter mein Liebster? Dein Anmut und Schnelligkeit sind doch bekannt?!?“, weinend hielt sich Rosie an der obersten Stufe, die auf ihrem Kopf ruhte ab, zog sich mit schlanken Ärmchen nach vorne, um der Masse von Stahl zu entkommen. Bei ihrem eigenen Rettungsversuch, erblickte sie erneut die Miene des Sensenmannes. „Mein Liebster, du bist zurück gekommen! Wie habe ich dich vermisst!“ Kein Blick kreuzte ihre Augen. Anstattdessen blieb er wieder inmitten des Raumes stehen, hielt sich verwirrt den Kopf und tauchte den Löffel in den Kartoffelbrei hinein. „Er wird senil, ich wusste es. Erst läuft er von Raum zu Raum, verwirrt hinein in das Zimmer der fetten Nacktschnecke und nun – nun weiß er nicht mehr wo er mich hingesetzt hat...“, flüsterte der liebeskranke Fisch zu sich selbst, bis sie zu Rufen begann. „SILAAAAS HIER UNTEN MEIN LIEBSTER!!!“, plätschernd traf ihre Schwanzflosse eine Pfütze, einige Tropfen flogen in die Luft, als Silas sich zu ihr begab. Mit erröteten Wangen verfolgte sie die winzigen Wasserkügelchen die vom Licht reflektiert wie kleine Sterne um ihn herum explodierten. „Mein Liebster...“, gab sie verträumt von sich, vergaß für einen kurzen Moment ihren diabolischen Plan, wurde aber jäh daran erinnert als die Zimmertür der Handwerkerin knarzend auf und ab wippte. Sofort verengten sich die roten Augen zu Schlitzen, „Liebster! Etwas furchtbares ist passiert.“ Der Löffel samt Kartoffelbrei fand ein weiteres Mal den Weg zu den blassen Lippen. „So hör doch! Die Handwerkerin, du weißt, auch mein Herz blutet für dich, Celest... sie küsste ihn.“, dramatisch hielt sich die Meerjungfrau die Hand vor die Brust, die Leiter in ihrem Rücken schob sich ein Stück weiter nach vorne, sofort nutzte Rosie den Moment, ließ sich exzentrisch auf die Füße des Seelensammlers nieder und blickte nach oben. Ein weiterer Löffel Kartoffelbrei. Ein weiteres Schlucken. Stumm waren die verschleierten Augen auf Rosie gerichtet, die aus ihrer Ablenkung ausbrechen konnte. „Sie küsste Zorro, mein dunkler Prinz! Ich sah sie! Sich liebkosend und küssend auf diesem Schiff. Bei meiner Mutter, bei meiner Liebe, es ist wahr.“ Kein weiterer Löffel fand den Weg zum Mund. Zischend versuchte Silas noch den Rest der Kartoffelmasse aus dem Plastikbehältnis zu schaben, beugte sich hinab zu der Meerjungfrau und stellte den Becher neben sie. „POMMES SIND FERTIG!“, „Hum. Ich verhungere.“


-Zorro und Sanji-

“Wird auch Zeit für ein Bad... Sogar meine Augenbrauen kleben!” Zorro grinste breit, “Und ich dachte dass sei der Schmand mit dem du sie jeden Morgen in Form zwirbelst.”, “Sehr witzig, Spinatschädel.”, “Ich weiß.”, gab er schnippisch zurück und reckte stolz das Kinn, was Sanji augenblicklich schmunzelnd den Kopf schütteln ließ. “Du bist unverbesserlich.” Seite an Seite betraten die beiden Streithähne das Badehaus der Thousand Sunny, dem Blonden der es zum ersten Mal sah, stockte augenblicklich der Atem. Fasziniert blickte er sich um, während Zorro sich bereits seiner Kleider entledigte, “Diese Badehalle ist der reinste Wahnsinn!”, “Du hast dich die letzten Tage ernsthaft nicht einmal gewaschen? Hab’ mich schon gefragt warum du immer nach Fisch riechst und nie einer auf den Teller landet.”, der Grünhaarige rünfte angewidert die Nase. “Willst wohl mit deinem neuen besten Freund - unserem Leichenduftbäumchen - konkurrieren, hm?”, “Ach, Schnauze!” Heisernes Auflachen seitens des Vizen. Die Augen des Smokingträgers wanderten noch immer neugierig umher... Wände aus Gold und Marmor waren so hoch, dass wohl auch gut zwei Etagen hinein gepasst hätten und Sanji musste seinen Kopf ganz in den Nacken legen, um nach oben sehen zu können: Deckenornamente von der Grandline, Seekönigen und diversen Schlachten. Einfach Atemberaubend. Drei Becken waren angelegt wie hübsche kleine Naturseen, Wasserdampf stieg in Wölkchen auf und deutete auf heißes Wasser hin, während kleine Zuläufe ähnlich einem Bach leise vor sich hin plätscherten... Ein paar Pflanzen schafften eine naturnahe Atmosphäre und der Koch trat endlich ein paar Schritte am Rand entlang, um seine Zigarette an einem der zahlreichen Aschenbecher des Schiffes auszudrücken. “Was ist los Blondie, willst du noch länger Löcher in die Luft starren oder ist die unsere Kochstute etwa schüchtern geworden?” Zorro hatte sich derweil mit Badehose in dem größten Becken des Badehauses nieder gelassen und lehnte mit beiden Armen lässig über dem Rand, als er Sanji dabei beobachtete wie dieser seine Kleidung über die des Schwertkämpfers warf. “Ist das da nicht Gol D. Rodger?”, “Mhm?”, “Da das Wandornament.” Der Grünhaarige zuckte beiläufig mit den Schultern, als das älteste Mitglied der Crew freudig mit einer gewaltigen Badeente ebenfalls durch die Tür trat. “Achja, der alte GolDy! Ein wahrlich gelungenes Porträt!”, “Heh, Opa!”, “Ich werde immer ganz sentimental wenn ich sein grinsen sehe...”, der Greis wischte sich feuchtes Nass aus den dicken Tränensäcken und gesellte sich noch vor Sanji, der sich gerade eine neue Zigarette anzündete zum Grünhaarigen. “HEH! OPA!!!”, schrie der Vize dem Alten nun eindringlich ins Ohr. “Umpalumpa? Ich bin mit mit dem modernen Vokabular wirklich nicht vertraut, drück dich doch bitte ein wenig klarer aus, Vize.” Zorros Hand fand seinen Weg wie von selbst zur hohen Stirn, “Du faselst ständig von Rodger... Kanntest du ihn?”, “Ob ich Rodger bemannte? Nein... Nein... Wir hatten beide eine Vorliebe für das schöne Geschlecht. Aber nett dass du fragst.”, “OB DU IHN KANNTEST, HABE ICH GEFRAGT!!!”, “Moment... Ich setz’ mir mal eben meine wasserdichten Hörgeräte ein.”, “DU HAST HÖRGERÄTE???! WARUM TRÄGST DU SIE SONST NIE GOTTVERDAMMT??!”, “Was schreist du denn so? ...Ziemlich penetrantes Stimmchen der Gute!” Sanji lachte amüsiert auf, während die Halsschlagader des temperamentvollen Schwertkämpfers pulsierte. “Ja, was schreist du so, Gorilla. Kein Respekt vor dem Alter!”, “ERZÄHL DU MIR NICHTS VON RESPEKT UND WASCH’ DICH GEFÄLLIGST LIEBER!!!”, “Och, ihr seit ein wirklich hübsches Paar! Hat deine Liebste etwa ihren Bikini vergessen, Schwertmeister?”, “WIE WAR DAS???!!! NICHT NUR TAUB, AUCH NOCH BLIND ODER WAS????!!!”, gereizt sprang Sanji ebenfalls ins Wasser und döppte den Alten kurzerhand aus Wut unter, einige Luftblasen stiegen empor und Zorro zuckte anerkennend mit seinen markanten Augenbrauen. “Du wirst ihn umbringen Sanji.”, “Das hat er auch mehr als verdient!!!” Nach Luft schnappend tauchte der Opa wieder auf, seine Augen zu zwei X’en verformt, die Hand des Koches in seinem Nacken. “Erzähl’ uns von Rodger, alter Mann.”, begann Zorro erneut. “Wie war das? Cambodia? Verzeihung’ Da war ich noch nie...” Genervt verdrehten sowohl Sanji als auch Zorro die Augen, die Lippen des Ältesten kräuselten sich derweil zu einem verschwörerischen grinsen. “Nur ein kleiner Witz...”, “HEH??!!” Wollte dieser alte Sack sie etwa verarschen?!! Zorros Muskulatur spannte sich bedrohlich an, er war kurz davor selbst Hand anzulegen und den Opa schlussendlich doch zu ertränken, als er sich insgeheim fragte ob er sie nicht doch Alle zum Narren hielt und die ganze Zeit mehr mitbekam, als es den Anschein tätigte. “Goldy und ich hatten eine ähnliche Beziehung wie wir alle zum Strohjungspund. Er erinnert’ mich ein wenig an ihn...”, “Willst du damit sagen du kanntest ihn persönlich?”, Sanji aschte interessiert im Aschenbecher am Beckenrand ab. “Na was glaubst du denn, Schürzenjäger? Ich kannte ihn nicht nur, ich war mit ihm befreundet.” Nachdenklich betrachtete der Grünhaarige die tiefen Falten seines Gegenübers, er wusste nicht wie Alt er wirklich war, doch die Zeit hatte seinen Soll getan. Rein optisch wäre eine Bekanntschaft mit der wohl größten Piratenlegende aller Zeiten möglich, vielleicht war es aber doch nur die allgegenwärtige Verwirrtheit des Alten die wieder aus ihm sprach. “Ich war sein Navigator.”, “DU WARST WAS???!!!”, die beiden Männerstimmen der Rivalen brüllten ungläubig im Chor, der Alte lachte warm. “Ja, da guckt ihr ganz schön dumm aus der Wäsche, was? Was glaubt ihr Dorftrottel denn woher ich die Navigationskunst beherrsche?” Hatte der senile Sack sie jetzt ernsthaft beleidigt? Zorro kratzte sich irritiert den Hinterkopf. “Tse. Dann müsstest du uns ja ohne Probleme zum One Piece führen können, Herr Prominenznavigator.”, spottete er und entlockte Sanji ein kühles schmunzeln. “Ich habe den Weg leider ...vergessen.”, gab der Alte kund und kratzte sich nachdenklich seinen sieben Tage Bart, seine dunklen Augen ruhten derweil nachdenklich auf den zahlreichen Deckenornamenten, es schien fast so als würde er in seinen Erinnerungen graben. “Ach, sag bloss... Vielleicht willst du deinen alten Freund anrufen und ihn um eine kleine Denkhilfe bitten?”, “Rodger ist Tot. Du solltest darüber keine Witze machen, Vize. Das dulde ich nicht...”, “Hm?” Der Blick des Schwimmflügelträgers traf den Grünhaarigen scharf wie ein Dolch und Zorro runzelte seine Stirn. “Du kannst natürlich weiter spotten, aber ich würde dir wirklich es nicht empfehlen, Jungchen.”, der Opa grinste herausfordernd und Sanji stubste das Muskelpaket mit dem Ellbogen unsanft in die Seite. “Der Sack hat Alzheimer, du Depp. Wer weiß was er sich da zusammen reimt... Wenn du ihn nicht gleich wiederbeleben möchtest, hälst du besser die Fresse und lässt ihm seine Fantasie.”, flüsterte er leise, als die Tür zum Badehaus plötzlich erneut aufschwang und von Chopper, Ruffy und Silas samt Pommestablett hintereinander, im Entenmarsch besucht wurde. “COOOOL!!! GRUPPENBADESTUNDE!!! GUM GUM ARSCHBOMBEEEEEEEE!!!”, “DU HÄTTEST DIR WENIGSTENS DIE GOTTVERFLUCHTEN SCHUHE AUSZIEHEN KÖNNEN, ERBSENHIRN!!!”, keifte Sanji wütend und wischte sich gereizt die Folgen der beachtlichen Arschbombe aus dem Gesicht. Chopper hielt derweil vorsichtig ein Füßchen ins Wasser um die Temperatur zu checken, während Silas seinen schwarzen Mantel achtlos auf den Boden herabsinken ließ. “ICH BIN EIN SEEKÖNIG!!! UND ICH WERDE EUCH ALLE FRESSEN!!! MIT DIR FANGE ICH AN CHOPPER!!! HARHARHAR!!!”, “IIIEEEEEKKK!!!! ICH WILL DAS NICHT!!! BUHUHUHUHUHU!!!!”, verzweifelt klammerte sich der Elch am langen Bein des Blauhaarigen, Ruffy hingegen zerrte gewaltsam am Pelz des Schiffsarztes. Der Opa hatte sich mittlerweile wieder beide Hörgeräte entfernt und schwamm genüsslich um seinem Captn herum, “Agil wie ein Lachs, der Gute!”.

“Sag mal, Kringelbraue. Hab ich das Gefasel von Rodger nur geträumt? Ich mein... sieh’ dir ihn doch mal an.”, deutend streckte der Grünhaarige seinen Arm aus, die sich sofort im Schlund des verspielten Schwarzhaarigen wiederfand. “DAPH IPHT EIN SEENÖNIPHBECKEN!, ZORRPHO!! NOM NOM NOM!!!”, “SAG MAL SPINNST DU???!!! LASS GEFÄLLIGST SOFORT MEINEN ARM WIEDER LOS!!! DAS IST WIDERLICH!!!” Ruffy kaute unbekümmert weiter, während er den geangelten Chopper amüsiert unter Wasser presste und sich zur Krönung auf ihn drauf setzte. “Buhurphbhurphbuhurrrpl....”, “SEEKÖNIPH WILL FUUUTTAAAAAAAHHH!!!”, “GROMBOGOGO!!! ICH GEB DIR GLEICH WAS ZU FRESSEN UND ZWAR MEINE VERFLUCHTE FAUST!!!”, “Hum.”, unbeeindruckt setzte sich nun auch Silas ins Wasser, als ihn prompt eine gewaltige Ladung Wasser mitten ins Gesicht traf. Ruffy strampelte wie verrückt mit beiden Füßen und rang mit Zorro, während sich der Musiker nun lässig die durchnässten Haarsträhnen aus dem Gesicht wischte und den vorbeitreibenden, leblosen Körper von Chopper beiläufig auf die riesige Badeente des Greises setzte. “Buhuhuhu... Danke.....” Silas nickte dem Kleineren kurz zu und widmete sich dann intensiv dem Pommestablett am Beckenrand. “GLAUBST DU DU SITZT HIER IN EINER VERFLUCHTEN POMMESBUDE, ODER WAS???!!”, “Manchmal.”, gab Silas dem schreienden Grünhaarigen trocken zu verstehen und dippte unbekümmert in seiner Mayo herum. “DU KANNST WAS ERLEBEN!!! DEINE FRECHEN SPRÜCHE WERDEN DIR GLEICH VERGEHEN!!!”, “Hört... Hört... Unser Hausschimpanse versucht sich mal wieder zu artikulieren, hum.” Was als harmlose kleine Welle getarnt Richtung Silas glitt, wurde kurz vor diesem zu einer meterhohen Wasserkobra, die vom Lachsopa freudig beritten wurde und schlussendlich dem Blauhaarigen der Länge nach zischend ins Gesicht klatschte. “HA!”, siegessicher hielt Zorro den Arm mit seinem noch immer daran verbissen Captn empor, während sich Silas vollkommen durchnässt Pommes aus seinem Haar und Gesicht fischte... “COOOOOOOOOOL!!! SCHWIMMENDE POMMES!!!!”, endlich ließ Ruffy von der Faust seines Vizen ab und stürzte sich mit einem erneuten Kampfschrei freudig zurück ins Becken, wo schon bald unter Lachen und Plätschern eine Schlacht um die Vorherrschaft im Badehaus begann. “Lorenor?”, “Hmpf?”, “Bückst du dich für mich nach der Seife?”, “Heh? Bück dich doch selbst nach der verschissenen...” Sanji prustete sofort drauf los und verlor vor lachen fast seine Zigarette, als es dem Grünhaarigen plötzlich wie Schuppen von den Augen fiel. “WIE WAR DAS, LEICHENANBETER???!!! NA WARTE!!!!!!!!”


-Derweil bei den Mädels-

Zufrieden klappte Raine das Fotoalbum zusammen. „Vielen Dank für deine Hilfe Cessy.“, fast zärtlich strich sie über das lederne Einband. „Du solltest ihm noch eine Widmung schreiben“, schlug die Rosahaarige vor, kramte aus ihrem Werkzeuggürtel kurzerhand einen Stift hervor und hielt ihn dem Feuermädchen unter die Nase. „Meinst du wirklich? Nicht das ihn das aufregt...“, „Woher soll er sonst wissen dass das Album von dir ist?“, „Mhm... du hast Recht.“, überfragt öffnete sie erneut die erste Seite, starrte wie gebannt auf die erste freie Seite des Kartons. „Kannst du nicht etwas schreiben Cessy? Ich...ich glaub ich kann das nicht so gut.“, „Von wegen! Du hast diese ganzen Bilder gemacht, dann musst du es auch signieren!“, auffordernd schob die Handwerkerin das Fotoalbum noch ein Stück näher an die Tischkante zur zittrigen Hand der Jüngeren. „Du hast wohl Recht...“, langsam bewegte sich der Stift über das kartonartige Papier. Raines Schrift war schnörkellos, klar leserlich, die Buchstaben glichen sich ein dem anderen als Celest leise das Geschriebene für sich selbst vor laß. „Erinnerungen sind das einzige Paradies aus dem wir nicht vertrieben werden können.“, berührt griff sich das rosahaarige Monster an die Handgelenke. „Das ist wirklich schön...“, „Ich denke, das beschreibt seine Situation gut. Er muss sich nur an das Paradies erinnern.“ Ein melancholisches Lächeln spiegelte sich auf den rötlichen Lippen der Jüngeren. Vorsichtig schloss sie das Album erneut, wickelte es in Pergamentpapier und in den dazugehörigen Karton des kleinen Kunstwerks. „Wie soll er es bekommen?“, „Ich habe mit der Möwe, die uns täglich mit Silas Eillieferungen beglückt, einen Termin ausgemacht.“ Fragwürdig erhob sich die linke Augenbraue der Schiffszimmerin »beglücken« war wohl das falsche Wort, vielmehr stopfte er die Thousand Sunny schon nach vier Tagen auf See voll mit unnötigen Ballast. Andächtig blickte sich Celest um, blickte auf die Dekoration die sich mittlerweile in allen Räumlichkeiten eingeschlichen hatten. Gut, mancher Ballast an Bord war auch schön anzusehen...

Seufzend stand die Rosahaarige entschlossen auf, „Ich habe noch etwas zu erledigen!“, „Was denn Ces?“, „Das ist mein Geheimnis.“, zwinkernd wollte sie sich grade auf den Weg in ihre heißgeliebte Werkstatt machen, als aus dem Aquarium laute Schreie zu hören waren. „NIMM DAS AUS MEINEM GESICHT!!!“ Irritiert blieb Celest stehen, hielt sich am Geländer fest. „RUFFY!!!“, „IHR WOLLTET DOCH DEN GUM GUM HELIKOPTER!!!“ Verstört fuhr ihre Gesicht Kirmes. „NICHT IN MEINEM GESICHT VERFLUCHT!!!“ Bis sie angewidert das Kinn reckte. „Hum.“, „UM HIMMELS WILLEN RUFFY!!!“, „Was ist da los Cessy?“, frage die Rothaarige überfordert. „I-ich will es gar nicht wissen...“ Die lauten Schreie hallten aus dem extravaganten Badezimmer hinaus, selbst auf Deck waren sie zu hören, wo Raine sich mittlerweile eingefunden hatte, um der bereits gelandeten Möwe das kleine Paket auf den Rücken zu binden. „RUNTER MIT DEN HOSEN!!!“ Celest hatte sich neben der Rothaarigen platziert, versteckte sich halb hinter der Größeren. „Bitte... bitte lass sie nichts dummes machen...“, sie faltete ihre Hände zum Stoßgebet, bat alle Götter die ihr einfielen nach Gnade. „RUFFY VERFLUCHT!!! GIB MIR MEINE HOSE WIEDER!!!“, „BUHUHUHU ICH WILL DAS NICHT SEHEN!!!“ Heulend stimmte Celest in Choppers Geheule mit ein. „Buhuhuhu wieso... wieso bin ich von Idioten umgeben?“ Zufrieden streichelte das Feuermädchen den Kopf des Vogels, er wetzte glücklich seine Krallen an dem Schiffsholz und flog mit zu Herzen geformten Augen empor, als Raine ihm einen Kuss und einen guten Flug wünschte. „GUM GUM...“, „RUFFY NEIN!!!“, „BAZOOOOKAAAA!!!“ Ein lautes Krachen folgte dem Kampfschrei des Schwarzhaarigen, das nachgebende Holz splitterte, zerriss einen Teil des Bodens. „BUHUHUHU WIESO ICH?!?“, endgültig heulend legte sich Celest in Embryonalstellung neben das klaffende Loch. Zu Deck bildete sich eine dicke Nebelschwade, gefolgt von einem blanken Ruffy, samt ebenso nackten Sanji im Gepäck. „Hum.“, ertönte es aus dem Badezimmer das sich direkt unter den beiden Mädchen befand, die bleiche Hand des Seelensammlers spähte nach oben. „Nun. Jetzt haben wir einen kürzeren Weg in die Badestätte.“ Fauchend robbte Ces zu dem Ausguck, erblickte Zorro und Silas, beide mit Pommeswasser und Mayo veredelt. „ICH GLAUB DAS EINFACH NICHT MEHR!!! WIE OFT SCHAUT IHR NOCH DABEI ZU WIE UNSER SO GENANNTER CAPTN SINNLOS IRGENDWAS ZERSTÖRT?!!“, „Sorry Ces, er stülpte uns die Mayopackung über den Kopf.“, „Fein geklefft, guter Junge.“, grinsend sprang Silas aus dem Badezimmer heraus, landete neben der Rosahaarigen, die zuvor alle Daumen samt Zehen drückte das der Perversling nicht nackt an ihr vorbeigeflogen käme, wie der Koch und ihr Captn zuvor. Wo waren die beiden Vollidioten eigentlich? Ihr Blick wich nach links, wo die zwei Streithähne ihr Gespräch fortsetzten. „WIE KANNST DU ES WAGEN MICH NACKT AUF DIESEN TANNENBAUM ZU SETZEN?!?“, „HUHUHUUUU CEEEESSYYYYY!!!“ Sich die Stirn klatschend versuchte die Rosahaarige NICHT auf Tatsachen zu schauen, die unübersehbar waren. „CESSY?!?“, schockiert hielt sich der Blonde einen Tannenast vor sein Gemächt. „DAS WIRST DU MIR BÜSSEN RUFFY!!!“, „WEIHNACHTSMAAAAANN WO BIST DUUUUU?!?“ Völlig unbeeindruckt von dem Chaos, hatte sich Raine daran gemacht den Baum zu schmücken. Unter den Nadeln fand sie am Topf liegend einige offene Kartons mit weiterer Dekoration. „Kannst du mir helfen Ces?“, „IST DAS JETZT DEIN EINZIGES PROBLEM?!?“, verzweifelt stand sie neben dem gebrochenen Holz, hielt einige Leisten empor, versuchte sie pantomimisch zusammen zu setzen. „Es hat keinen Sinn, Ces.“, brummte Zorro. „ACH TATSÄCHLICH?!?“, „Hilf mir mal hoch Leichenkopf.“, „Hum.“ Irritiert blickte die Rosahaarige zum Blauhaarigen, der glücklicherweise noch genug Stoff am Körper übrig hatte um brisante Stellen zu verdecken. Waren die beiden Rivalen etwa …? Ungläubig verfolgte sie die schwarzen Kreuze auf dem Handrücken Silas, der tatsächlich nach dem Handgelenk des Kleineren griff, um ihn hochzuziehen. „EHHH?!?!?“, „Hum?“, „Alles in Ordnung, Ces?“ Was auch immer in diesem Badezimmer passiert war, sie würde es nicht hinterfragen, sich nicht über das überdimensionale Loch im Boden aufregen oder irgendwas in Frage stellen. Stumm trat sie zwei Schritte von den Männern zurück, starrte völlig verblüfft auf das ungleiche Duo, drehte sich ferngesteuert um und half Raine bei der Dekoration des Baumes.

Ihre Hände fanden eine meterlange sternförmige Girlande, das Lametta war zu Bäuschchen zusammengeknotet. Ohne wirklich den Christbaum zu beachten hing sie das silberne Ungetüm einfach auf, knotete es fest „Was machst du da?“ Irritiert kratzte sich Raine am Kinn, erblickte wie Celest die zweite Schlaufe keine zwanzig Centimeter weiter befestigte und somit die halbe Girlande auf dem Boden lag. An der Spitze des Baumes stritten sich noch immer Sanji und Ruffy, „GIB MIR MEINE HOSE WIEDER!!!“, „ICH WEISS NICHT WOVON DU REEEEEDEEEEST!!!“, „UND WIE DU DAS WEISST!!!“ Das Treiben der Beiden ließ den Baum gefährlich wackeln. Sowohl Zorro als auch Silas erkannten die unsichere Konstruktion, hoben beinahe synchron ihre Augenbrauen in die Höhe. „Hum.“, „Humpf.“ Irgendwie waren sich die Beiden auf manchen Ebenen wohl doch ähnlicher als sie sich eingestehen wollten, sprangen gleichzeitig auf die Spitze des Baumes um den Captn samt Koch von diesem zu befreien. Sämtlicher Baumschmuck rieselte sofort wie Schneeflocken zurück auf den Boden. „NEEEEIN LASS MICH RUNTER SENSENMANN!!!“, „Captn. Ich schlage vor...“, mit einem weiteren Sprung landete Silas direkt neben Celest, die dank des entblößten GumGumHelikopters anfing zu kreischen. „IIIIIRRRRRKKKSSSS!!!“, „HEY CES!!!“, „Captn. Ich schlage vor...“, „PACK DEINEN HELIKOPTER EIN ZUM TEUFEL NOCHMAL!!!“ Siegessicher hatte Ruffy die Hände auf die Hüften gestemmt. „NIEMALS!!!“, „WIE BITTE?!?“, „Captn..Ich schlage...vor...“, die silbernen Augen verengten sich zu Schlitzen als eine Fritte über seinem Auge auf den Boden fiel. „GEH WEG GEH WEG GEH WEG GEH WEG!!!“ Auf der anderen Seite hatte Zorro den nackten Smutje in die Kombüse, fern von Zuschauern gebracht. „HAHAHAHAHA!!! BEI DEM LÄRM FINDET UNS DER WEIHNACHTSMANN GARANTIERT!!!“, „Gut.“ Silas inneres Fass war endgültig übergelaufen. „Ich bring den Captn jetzt in seine Kabine. Gibt es Einwände?“, „GEH WEG GEH WEG GEH WEG GEH WEG!!!“, „BUHUHUHU UNSER SCHIFF!!!“, „WIE IN MEINE KABINE?!?“, „BRING IHN BIS ANS ENDE DER WELT!!!“, „HAU REIN KLAMPFE!!!“, „NEEEEIN ICH WILL DEN WEIHNACHTSMANN SEHEN!!!“, „Gut. Keine Einwände.“ Den nackten Schwarzhaarigen über die Schulter spannend trat der Blauhaarige von Celest zurück, drehte sich nochmal zu der Rosahaarigen um. „Ich erwarte dich später.“, „Vergiss es!“, „Hum.“, "Hilfeeee...", das mickrige Stimmchen des Opas ertönte aus dem Bad. "Halloooo?!?"


-Kurze Zeit später-

“Halt das...”, “Lachgas?”, “Und das hier ebenfalls...”, “Wo knallts?” Die Hand der rosahaarigen Schiffszimmer traf prompt energisch auf ihre Stirn. “Ach da!”, interessiert beäugte der Lachsopa den roten Handabdruck auf der Stirn der Größeren und popelte dabei hochkonzentriert mit dem kleinen Finger im Nasenloch. Celest tätigte derweil einige gezielte Hammerschläge und verstärkte das Loch ihm Boden des Badehauses mit Metall. “Chopper? ... Hey, Chopper! CHOPPER!!!!!”, “Buhuhuhuhuhuhuuuuu.... Bitte schrei’ mich nicht an!!!”, “DANN LASS MICH GEFÄLLIGST NICHT STÄNDIG MIT DEM ALTEN SACK HIER ALLEINE!!!! WO WARST DU SO LANGE??!!”, “Ich habe die Besorgungen um die du mich gebeten hast getätigt, buhu...” Eine pochende Ader trat am Hals der Kleineren hervor, als sie durch das Loch hinab ins Aquarium blickte und den hochgewachsenen, heulenden Elch dabei erspähte, wie er taumelnd mit einer gewaltige Metallstange hantierte. “Ja ja... Das erinnert mich daran wie...”, “SCHNAUZE OPA!!! MACH’ DICH ENDLICH NÜTZLICH!!!” Ein unsanfter Kick gegen den Hintern des Alten ließ ihn hinab zu Chopper stürzen, “So ein nettes Mädchen. Ja ja... Hat mir die mühseligen Treppen erspart.”, ”Buhuhuhuhuuuu...”, “Einen Schuh? Hier bitte.”, “HÖR GEFÄLLIGST AUF ZU FLENNEN, CHOPPER!!! UND REICH’ MIR ENDLICH DIE GOTTVERDAMMTE STANGE DURCH DAS LOCH!!!”, “Heeeeeh!!! Was soll der Lärm?!”, verschlafen trat Zorro um die Ecke und rieb sich den Schlaf aus den Augen. “KOMM HIER SOFORT HOCH!!!!!”, “IRKS!!!”, plötzlich hellwach starrte er hinauf in die vor Wut geröteten Gesichtszüge der Handwerkerin. Ihre Finger zitterten einen Moment ungeduldig, ehe sie schwungvoll ein Brett hinab auf den Dickschädel des Grünhaarigen warf. “ICH SAGTE SOFORT!!!!!!!”, “SAG MAL SPINNST DU???!!! DAS TAT WEH VERFLUCHT!!!!”, “OHJAAA!!! 10.000KG STEMMEN ABER WEGEN EINEM KLEINEN, ERBÄRMLICHEN HOLZBRETTCHEN RUMHEULEN, SOWAS HAB ICH GERN!!!”, “Buhuhuhuuu... Bitte streitet euch nicht.”, “Oh... So eine hübsche Kleine. Ja, was machst du denn da? Komm’ her... Keine Angst...”, “Was zum???!! Redet der alte Sack da gerade ernsthaft mit dem Holzbrett das ich runtergeworfen habe???!!”, “So eine hübsche Zipfelmütze... Komm ruhig raus, Opa Kai ist ein ganz lieber. Ja ja...” Sich die Beule am Hinterkopf kratzend setzte Zorro zum Sprung an und gesellte sich kurz darauf mit verschränkten Armen an die Seite der Rosahaarigen, “Was brauchst du, Zuckerwattenkopf?”, “Einen Psychiater.” Der Schwertkämpfer lachte trocken auf. “Aber vorerst gebe ich mich mit einer Räuberleiter zufrieden.”, “Hmpf?” Der Zeigefinger der Kleineren deutete zur Decke des Badehauses, “Ich will die Metallstange an der Decke montieren... Chopper, bist du soweit? Dann her mit der Stange! Und gut festhalten!!!”, “Aye Cessy...!!!”, “Worauf wartest du noch?”, drei auffordernde Klapser auf die Bauchmuskeln des Größeren, ließen ihn seine Hände ineinander verschränken. Zorro ging vor der Rosahaarigen auf die Knie, diese setzte einen Fuß in seine Handflächen und fand sich kurz darauf durch den Aufschwung des Grünhaarigen an der Decke des Badehauses wieder, wo sie sich mit einer Hand an der Stange festhielt, sie mit ihren Beinen wie ein Äffchen umklammerte und sie schließlich montierte. Kaum war dies erledigt, rutschte Ces grinsend ins Aquarium hinab und befestigte die Konstruktion am Holzboden. “Das ist sooooooo cool Cessy!!!”, “Bedank’ dich bei deinem idiotischen Captn, Chopper.”, “Ruffy wird ausflippen!!!”, “Wahrscheinlich.”, schmunzelnd wischte sich die Handwerkerin den Schweiß von der Stirn. “Ich bin dann mal wieder in meiner Werkstatt. Bis später Jungs!”


-nur wenig später-

Während es sich Raine indes zur Aufgabe gemacht hatte die Fichtennadeln an Deck aufzufegen, rannte Ruffy immer wieder wie von einer Biene gestochen an ihr vorbei - vom Aquarium, die Treppen hinauf übers Deck ins Badehaus, die Stangenrutsche hinab zurück ins Aquarium - und wieder von vorn. “SOOOOOOOO COOOOOOOOOOOOL!!!!!!!”, “Dem wird wohl nie langweilig, mhm?”, spähend öffnete Zorro ein Auge, er hatte es sich neben dem ungeschmückten Tannenbaum gemütlich gemacht. “Captn! Würdest du dir bitte eine Jacke überziehen? Es ist kalt geworden.”, “WUHUUUUUUUUU!!! ALLES KLAR RAINE!!! NUR NOCH EIN MAL RUTSCHEN!!!!” Kopfschüttelnd legte sich ein amüsiertes schmunzeln auf die Lippen des Grünhaarigen. “Hier...”, “Mhm?”, “Du solltest bei diesen Temperaturen wirklich nicht halb Nackt an Deck sitzen.” Kaum hatte Raine eine Decke über seine breiten Schultern geworfen, stieß er ein leises brummen aus der Kehle. “Heh Feuerschnalle.”, “Ja?”, “Wie wärs mit einem kleinen Feuerchen bis die Kältefront an uns vorbei gezogen ist?”, “Ein... Feuer?”, nachdenklich ruhten die petrolfarbenen Augen auf ihren Fingerspitzen. “WUHUUUUUUUUUU!!!! JA!!! MACH EIN FEUER, FEUERMÄDCHEN!!!!”, “ZIEH’ DIR ENDLICH EINE JACKE AN!!!!”, “NUR NOCH EINMAL RUTSCHEN ZORRO!!!!”, “Mhm...” Ein beiläufiger Schwerthieb, ließ einen Tannenast zwischen Raine und Zorro hinab fallen. “Ich... Ich weiß nicht Zorro.”, “Was ist dein Problem?”, “Meine Kräfte sie...”, “Humpf. Schließ die Augen, Raine.” Die Angesprochene blinzelte irritiert. Seit wann nannte er sie bei ihrem Vornamen? “Eh... ja....”, “Und jetzt visualisierst du den Tannenast vor deinem geistigen Auge.”, “Visualisieren? Ich wusste gar nicht dass solche Wör....”, “SCHNAUZE! Siehst du den verfluchten Ast?”, “Ja.”, “Dann konzentriere dich jetzt auf deine Teufelskräfte... Streck deinen Arm aus. Stell dir vor wie du den Ast in Flammen setzt, spür’ das Feuer an deinen Fingerspitzen, lausche dem leisen Knistern... rieche die Glut des segnenden Holzes.”, “Mhm...”, “Sehr gut!” Als Raine die Augen wieder aufschlug, grinste ihr Zorro stolz entgegen. “Geht doch, Feuerschnalle.”, “Es brennt...”, “Na klar brennt es und jetzt lass’ mich weiter schlafen.”, “Hey Zorro!”, “Mhmhmmm...”, “Danke.”, “Klappe. Feg’ lieber noch ‘ne Runde.”, “WUUUUUHUUUUUUUUUUUUUUUUUUUU!!! COOOOOOL!!! EIN FEUER!!!!!!!”, “Ruffy... NEIN!!!!!!!”, “MIR IST ABER SOOOO KAAAAAALT!!!! BRRRRRRRR!!!!”, “Captn... Das ist keine gute...”, “RAUS AUS DEM FEUER DU IDIOT!!!!!!!”, “HIIILFEEEEEEEE!!!! HEIß!!! HEIß!!!! HEIß!!!!!!!!!!!!!!!”, “WEG VON DEM TANNENBAUM!!!!!”, “ICH BREEEENEEEEEEEEEEE!!!!!”

Keine fünf Minuten später verweilte Zorro fassungslos vor dem niedergebrannten Tannenbaum. Während Raine nun sorgfältig die Asche der Fichtennadel zusammen kehrte, trug Chopper ihren bewusstlosen Kapitän samt Tatü-Tata-Licht auf dem Kopf in seine Praxis. “Cessy wird ausrasten...”, nüchtern betrachtete der Schwertkämpfer die kahlen Äste, als sich eine bleiche Hand samt Lachschristbaumkugel in sein Sichtfeld schob. “Hum.”, “Was zum??!!” Gleichgültig platzierte Silas die Kugel beinahe behutsam auf ein dürres Ästchen, welches unter dem Gewicht gleich abzuknicken drohte und bückte sich kurz darauf zu der Kiste mit dem Christbaumschmuck herab um darin zu kramen. “Was zum Geier tust du da, Crescent???!!” Die Frage des Grünhaarigen erübrigte sich, als der Größere ihm eine Lichterkette um den Hals warf, “Schadensbegrenzung.”, “Sag mal hast du dir den erbärmlichen Baum mal angeguckt??!!”, “Hum. Häng das auf.” Mit zu Schlitzen verformten Augen blickte Zorro auf einen kleinen Strohhut vor seinen Augen, riss ihn Silas knurrend aus der Hand und stampfte schließlich auf den abgebrannten Baum zu, um sich kurz darauf neben Raine irritiert am Kinn zu kratzen. “Zorro, der Baum befindet sich hinter dir...”, “DAS WEIß ICH SELBST!”, “Hum.” Geistesanwesend nahm die Feuernutzerin die Lichterkette von den Schultern des Größeren und wickelte sie mehrfach um seine Tailie. “SAG MAL SPINNST DU???!!”, “Mit nichten. Das ist eine Sicherheitsvorkehrung.”, während Raine sich nun das andere Ende der Kette um ihren eigenen Bauch wickelte, warf Silas mit emotionsloser Miene Lametta über ein paar Äste. “BIN ICH HIER IM FALSCHEN FILM ODER WAS???! WAS STIMMT DENN MIT EUCH NICHT???!” Das Gebrülle des Gorillas stieß auf taube Ohren, als Sanji leger aus seiner Kombüse trat und mit einer Zigarette zwischen seinen Lippen, sein Feuerzeug zückte, “Wasn mit unserem Baum passiert?”, “HÖR AUF DÄMLICHE FRAGEN ZU STELLEN, SUPPENTOPF!!! UND MACH DICH GEFÄLLIGST NÜTZLICH!!!” Eine Zuckerstange traf den Blonden prompt an die Stirn, dessen Bruch gleich traurig von Raine geliebäugelt wurde. “Ja ja... Schau’ nur kleine Zipfelmütze!”, debil wie eh und je presste der Lachsopa derweil ein Holzbrett an seine behaarte Brust, die aus dem peinlich bunten Hawaiihemd des Alten ragte. “Ein Sturm zieht bald auf. Komm’ ich mach uns einen Tee! Wie war das? In Ordnung. Du bekommst einen Kakao, ich einen Tee. Ja... ja... Die Jugend von heute.”

-Später Abend - Werkstatt-

“ENDLICH FERTIG!!! YIIKEEES!!!!!!”, freudig streckte Celest am Boden liegend alle Extremitäten von sich. “Was sagst du Joey?!”, “Worf.” Ein Schlecker durch ihr Gesicht ließ sie amüsiert kichern. “Nicht wahr???!! Es ist perfekt!!!! Meinst du das schwarze Schleifchen ist übertrieben?”, “Woof.”, “In Ordnung, ich lasse es so! Wie spät ist es eigentlich?” Sich den Dreck vom Körper klopfend erhob sich die Rosahaarige vom Boden, um kurz darauf breit grinsend aus der Werkstatt zu schreiten, “Gute Nacht, Joey!!!”, “WOFF!”. Erschöpft führten sie ihre Füße durch das Aquarium wo sie in der Mitte einen Moment mit erhobener Augenbraue zum Stillstand kam. Das Rumfass vor ihrer Nase wirkte völlig fehl am Platz... War es heute Mittag schon da gewesen? Die schmalen Schultern zuckend widmete sie sich rasch den Beschlägen des Fasses, “DANKE LIEBER WEIHNACHTSMANN!!!” Dieses Fass entschädigte für den ganzen Ärger des Tages, das Tüpfelchen auf dem i war, dass sie es mit niemanden teilen musste. “Warum bist du nur so schwer, mein Schatz?”, liebevoll öffnete sie den Deckel und fiel prompt hinten über, als sich Etwas in der roten Flüssigkeit bewegte. “IIEEEEK!!!! E-ein... ein... Rumseeungeheuer?!!”, stammelte Ces ängstlich und klammerte sich peinlich an ihrem kleinen Hämmerchen. “K-komm... n-nicht näher!!! Ich bin b-bewaffnet!!!”, “Schiiiilaaaaaaaaaaaaas???!!!”, “Schilas.... ??!!” Die Rosahaarige erhob sich mit weichen Knien, als ein grüner Haarschopf aus dem Rumfass tauchte und sie mit beschwipsten roten Wangen von oben bis unten musterte. “Duh bischt nifft Schilas!”, “UND DEIN FETTER ARSCH SITZT NICHT ERNSTHAFT IN MEINEM RUMFASS!!! WAS ZUR HÖLLE MACHST DU DA DRIN????!!!”, “Ohhhhh, diese Lautschtääärkeeeeee...”, theatralisch wie immer, warf sich Rosie den Handrücken an die Stirn. “Deine Schtimme ist unerträglisch, Nacktschneffe...” Während Ces nun in schallendes Gelächter ausbrach, blickte Rosie vernebelt durch den Raum. “Wo bischt du nur mein dunkla Prinff...”, “Du bist betrunken.”, “Unf du bischt fett.”, “WIE WAR DAS??!!!”, “Feeeeeeeeeeeeeeeett. Sooooooooo feeeeeeeeeeeeeett!!!!! HICKS!!!”, trällerte die Meerjungfrau amüsiert und hielt sich plötzlich Schluckauf sei Dank die Hand vor die vollen Lippen. “Schöööööön daff wir uns noschmal spreschen, Fettie. HICKS!”, fasziniert beobachtete Rosie einige aufsteigende Blubberbläschen. “NOCH EIN WORT UND ICH SCHWÖRE ICH NAGEL DICH WIEDER IM RUMFASS EIN!!!”, “Hör mir fuuuuuuuuuuuu, du wirfft esch nifft bereueeeen, hicks.”, “Achja?” Ces stemmte beide Fäuste auf die Hüfte. Wie auch immer die dreiste Meerjungfrau in diesem Fass gelandet war, sie hatte es verdient und der der sie eingesperrt hatte, hatte einen dicken Kuss, nein gleich Zehn verdient! “Aaaaaalfooooo, hörscht du mir fu? HICKS!”, “Ich höre.”, “Du bischt.....", "Hm?", "Sooooooo feeeeeeeett!!! HIIICKS!!!”, “IST DAS DEIN ERNST???!!!”, “Hm? Oh hallo, fette Nafftschnecke. HICKS!”, “ROAAAH!!! JETZT REICHTS!!!!”, die Handwerkerin zückte gerade ihren Hammer und ein paar Nägel, als Rosie beschwichtigend mit ihren Armen wedelte. “Moooomennnnnnt! Dasch wasch if dir erfähle wird disch breeeeeeeneeeeeend interesschieren!”, “Das glaube ich kaum.”, “HICKS! Ja, wenn isch esch dir doch saaageeee!”, “Red’ nicht um den heißen Brei herum! Ich bin müde, gottverdammt!”, “Schprrringscht duh zu dem Muschkelmann ins Bettschen?”, “DAS GEHT JA WOHL NEN FEUCHTEN DRECK AN!!!”, “HIHIHIHIHIIIICKS!!! Schilas aber nischt.”, “Hast du nicht besseres zu tun, als dich überall einzumischen?”, “Hircks? Er war nischt begeischtert, weischt duh?”, “Wovon sprichst du da?”, “Na von dem Kusch dem duh dem schönen Muschkelmann gegeben hascht.”, “DU HAST IHM DAVON ERZÄHLT????!!!”, “HICKS!”, “W-was hat er dazu gesagt?!” Rosie legte nachdenklich den Zeigefinger an ihr Kinn, als sich ein schadenfrohes grinsen auf ihre Lippen schlich. “Er hasscht disch jetzt, Fettie. HICKS!”, “DU LÜGST DOCH!”, “Schie ischt so feeeeeeeett. FEEEEEEEEEEEEEETTT!!!”, “SO, JETZT REICHTS!!!!!”, “Waff tuscht du da?? HEY!!! NIMM DEINFE FETTEN FINGER VON MIA!!!! HICKS!!!! HIIIILFEEEEEEEEE brlbrlbrlbrlbrl..........” Sichtlich genervt hämmerte Ces das Rumfass wieder zu und rannte kurz darauf zu der Tür des Musikers, um energisch dagegen zu hämmern. Noch ehe sie sich fragte, warum sie es überhaupt tat, öffnete jener lediglich in einer lockeren schwarzen Schlafhose bekleidet die Tür. “Hum. Du kommst spät.” Mit geröteten Wangen wanderten die braunen Augen den unbekleideten Körper des Blauhaarigen hinauf, als ihr plötzlich die Worte im Hals stecken blieben. “Zieh’ dich aus.”, “WIE BITTE???????!!!!”, irritiert fing sie einen weißen Bikini mit zahlreichen Perlen und Bärchenaplikation auf. “Crescent, was soll das? Dafür bin ich nicht hier!”, “Hum?”, “I-Ich...”, peinlich berührt spielte sie mit den bunten Perlen in ihren Händen. “Ich bin hier um etwas Richtig zu stellen.” Eine Augenbraue des ehemaligen Seelensammlers schnellte in die Höhe, “Dann sprich.”, “Also... i-ich... ähm... Du hast mit Rosie gesprochen, nicht? Ich bin mir sicher sie hat dir die Situation völlig falsch geschildert!”, “Hum?”, “Zorro... Er war wütend und wollte dich umbringen, als er erfahren hat dass du mich heute Abend zu dir eingeladen hast und ich... ich habe... ich habe ihn dann aus Affekt ...geküsst. M-mir sind einfach die Sicherungen durchgebrannt.”
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