Percy Jackson und der eiserne Druide

von Bookwin
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P12
13.07.2016
13.07.2016
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Dieses Crossover spielt etwa ein Jahr nach dem Ende von "Das Blut des Olymp" (Helden des Olymp Band5) und "Staked" (Die Chroniken des eisernen Druiden Band8). Eventuell werden winzige Details aus den "Kane Chroniken" und den "Trials of Apollo" (beides Teile der erweiterten Percy Jackson Welt) eingestreut. Die Figuren gehören alle Rick Riordan und Kevin Hearne. Echte OCs wird es nicht geben, allerdings werden mythologische Figuren (und eventuell deren Kinder) auftreten die weder in Percy Jackson noch in den Chroniken auftauchen. In diesen Fällen werde ich mich grob ans antike Original halten.  Wenn ihr Fragen oder Vorschläge habt, schreibt mir doch. Ich bin für alles offen.

Jetzt geht's los:

Kapitel 1 : Die neue Prophezeiung

„Hey Algenhirn!“, rief Annabeth „Konzentrier dich. so schwer ist das doch nicht! Welche Rolle spielt die Fortpflanzung der Riesenkrabbe in der Nahrungskette? Du musst das wissen, wenn du nicht wieder durchfallen willst, wie bei der letzten Klausur! Wie kann man eigentlich bei einer verdammten Meeresbiologieklausur durchfallen, wenn man der Sohn des Meeresgottes ist und mit den Fischen reden kann, Percy? Verrat mir das  mal!“ Annabeth war genervt. „Annabeth, du bist unfair! Nicht jeder ist so klug wie du! Und Mr. Quirinus hasst mich! Außerdem kann ich doch nicht einfach einem 20 Meter langen Krebs einfach so fragen: Hey, welche Rolle spielt deine Fortpflanzung in der Nahrungskette?“ Ich war schon mal einem solchen Vieh begegnet. Auf der Prinzessin Andromeda an dem Tag, als Beckendorf starb. Dieses Exemplar hatte für Kronos gekämpft und versucht uns umzubringen.

In unserem Streit ging um unser Studium in Neu Rom. Nachdem wir im letzten Jahr die Camps vereint hatten um Gaia auf dem Half-Blood-Hill zu schlagen, waren Annabeth und ich aufs Collage nach Neu Rom gegangen. Eine Zeit nur für uns: keine Götter, keine Monster und vor allem keine Prophezeiungen, nur ein bisschen lernen - dachte ich zumindest. Annabeth hatte Kunst und Architektur und Ingenieurwesen belegt. Ich hatte mich für Meeresbiologie entschieden. Was könnte für den Sohn des Poseidon, ähm Neptun - was auch immer, einfacher sein? Doch während Annabeth überall nur Bestnoten bekommen hat, bin ich durch meine erste Klausur gerasselt. Es war extrem peinlich! Vor allem,  weil die Römer das Vorurteil haben, alle Griechen seien Gelehrte. Und nur weil ich unter Wasser atmen kann, bedeutet das noch lange nicht, dass ich weiß welche Algen von welchen Unterseemonster gefressen werden und welche Algen welche Monster fressen oder was Krabben aneinander interessant finden. Annabeth unterbrach meine Gedanken; „Percy, Konzentration - Riesenkrabben.“ Sie klang immer noch genervt, denn beschäftigt sich viel lieber mit ihren Bauplänen als damit mir Nachhilfe zu geben. Für sie ist das Collageleben perfekt, aber ich langweile mich, obwohl der an Halbgötter angepasste Unterricht in Neu Rom viel besser ist als das, was ich in meiner katastrophalen Schullaufbahn sonst erlebt habe. Ich habe mit Springflut schon viel zu lange nur Aufsätze geschrieben. Das, Schwert will auch wieder  kämpfen. Ich übe zwar manchmal mit Frank oder Jason, wenn sie da sind, aber das reicht nicht. Es dauert manchmal ein bisschen bis Springflut wieder in meiner Hosentasche erscheint und einmal hat es sich mitten im Unterricht verwandelt. Den Tisch musste ich ersetzten. „Annabeth, ich… .“ Ich wollte sagen, dass ich keine Ahnung habe was sie mich eben gefragt hat, aber da klopfte es an der Tür. Ich beendete den Satz mit: „… gehe aufmachen.“ und rannte zur Tür unserer kleinen Studentenwohnung. Draußen stand Reyna. „Wir müssten reden.“ „Hi Reyna, komm doch erstmal rein, Annabeth ist auch da.“ „Nein Percy, es ist ernst. Frank ist mit schlechten Nachrichten von seiner Mission zurück! Der Senat wird ausrasten, wenn er erfährt was passiert ist.“ „Frank ist zurück? Seit wann? Geht es ihm gut?“ Das war Annabeth, die jetzt auch zur Tür kam um Reyna zu begrüßen. „Und was war das mit dem Senat?“ „Ja, Frank ist vor eine Stunde angekommen und es geht ihm nicht gut, aber jetzt müssen wir los. Krisentreff ist in 20 Minuten.“ Ich war schon halb aus der Tür, da hielt Annabeth mich zurück: „Wir haben nichts mehr mit Monstern und Missionen zu tun, außerdem muss Percy lernen.“ „Nicht nur von Frank kommen schlechte Nachrichten. Rahel hat mir eine Iris-Botschaft geschickt. Es gibt eine neue Prophezeiung über euch. Sie macht sich Sorgen, das die Sache den Frieden zwischen den Camps stört.“
Eine Viertelstunde später saßen wir zu fünft in Reynas gemütlicher Wohnung am Forum um Reynas Wohnzimmertisch herum. Frank sah ziemlich mitgenommen aus mit dick bandagiertem Kopf, dem Arm in der Schlinge und einem besorgten Gesichtsausdruck, wollte aber noch nichts dazu sagen. Und so schauten er, Hazel, Annabeth und ich zu wie Reyna versuchte Camp Half Blood über Skype zu erreichen. „Ist das nicht gefährlich wegen der Signale für die Monster und so?“ fragte Hazel. Reyna antwortete: „Ja schon, aber die Camps sind ja gut geschützt. Da können die Monster gern wissen das wir hier sind.“  „Hallo, wer da?“ kam es vom Laptop her. „Chiron!“ rief ich glücklich, denn ich hatte seine Stimme erkannt. „Hi, Percy“ das war Jason. Jetzt kam auch das Bild und ich konnte sehn wie sich neben Chiron und Jason auch noch Piper, Rahel und Nico di Angelo vor den Computer im Hobbyraum quetschten. „Annabeth, Percy das müsst ihr hören.“ Rahel klang besorgt:
"Ein alter Feind Roms erhebt sich nach langer Ruh!
Verfluchtes Eisen wird der Halbblute Macht verschlingen.
Der Götterschlächter kommt zum Olymp um Rache zu fordern.
Die Crew ohne Schiff muss finden einen Freund um das Schicksal zu wenden!"

Schweigen. „Ich hasse Prophezeiungen.“ Sagte Jason „Naja…“ sagte Annabeth „Der alte Feind Roms, könnte so ziemlich jedes Monster sein, das es gibt. Aber das verfluchte Eisen vielleicht Nicos Schwert, oder eine andere Waffe aus stygischem Eisen. Die Crew ohne Schiff sind wir – die Argonauten, wenigstens das ist klar. Aber das mit dem Götterschlächter macht mir Angst, sind die Götter nicht unsterblich?“ Hazel meinte: „ Vielleicht ist der Freund ja Leo, er hatte ja diese Super-Medizin.“ Wir schwiegen verlegen. Leo starb auf dem Half-Blood-Hill und hatte keine Möglichkeit die Medizin zu nehmen die ihn von den Toten auferstehen lassen sollte. „Also zieh wir jetzt einfach so los, ohne Plan. In der Hoffnung vielleicht Leo zu finden, der eigentlich tot ist, damit er ein Monster aufhält, das unsterbliche Götter töten kann und das den Olymp hasst?“ fragte Piper. „Genau wie in alten Zeiten“ grinste ich. Annabeth lachte: „Das ist erst ein Jahr her Percy!“ „Einen besseren Plan haben wir nicht.“
„Wo das nun geklärt ist“, sagte Chiron „ Würde ich gern wissen was dir passiert ist Frank Chan.“
Frank räusperte sich: „ Ich war mit der dritten Kohorte in Arizona, wir haben den nemeischen Löwen gejagt. Das Fell hätte mein Holzstück noch besser schützen können, wenn wir ihn erlegt hätten. Offiziell war es natürlich eine Trainingsmission. Wir waren grade in einem kleinen Wäldchen bei Tempee als ich mal pinkeln musste. Ich gehe also ein kleines Stück weg, da tauchte aus dem Nichts ein Mädchen zwischen den Bäumen auf. Sie hat mich sofort angegriffen und mich mit einem Kampfstab verprügelt als sei ich ein frischer Rekrut. Als die Kohorte kam um mir zu helfen, hat sie sich in ein Pferd verwandelt und ist davongaloppiert.“ Ich grinste, Leo hätte jetzt bestimmt etwas darüber gesagt, sich nicht mit heruntergelassenen Hosen erwische zu lassen. Beim Gedanken an Leo erlosch mein Grinsen sofort wieder. „In der Nacht“, fuhr Frank fort: „sind wir dann von noch mehr Gestaltwandlern überfallen worden. Wir hatten Wachen aufgestellt, aber sie konnten uns trotzdem überrumpeln. Ich hab keine Ahnung wie sie das gemacht haben. Sie sind rein und wieder raus bevor wir reagieren konnten. Zwölf Verletzte aber kein Toter, die wollten uns nur verjagen, sie hätten uns auch alle töten können…“ Schweigen senkte sich über den Raum. Wenn diese Monstern mit einer ganzen Kohorte so leichtes Spiel hatten… „Es kommt noch schlimmer! Meine Wunden verheilen normal.“ „Hä?“ ich verstand nicht sofort was er meinte.  Frank sah mich genervt an: „Ich meine, dass Ambrosia und Nektar nicht helfen. Bei einigen von den anderen auch. Wir glauben, es hängt mit dem Stab zusammen den das Mädchen benutzt hat.“  Annabeth beugte sich über den Laptop: „ Chiron, weist du was das für Monster gewesen sein können?“ „ Solche Monster gibt es weder bei den Griechen noch bei den Römern. Ihr solltet das untersuchen, das ist kein Zufall, dass sie grade jetzt auftauchen, zur selben Zeit wie eine Prophezeiung die den Olymp bedroht.“
Piper schaltete sich ein: „Dann wissen wir jetzt wo wir anfangen müssen! Wie kommen wir nach Arizona?“ Annabeth grinste: „Ganz einfach. Ihr nehmt den Flieger von New York nach San Francisco. Der Flug dauert sechs Stunden. Wenn ihr jetzt packt kommt ihr noch heute Abend an. Bis dahin haben wir den Senat überzeugt uns zu unterstützen. Und dann fahren wir morgen früh mit den Jeeps von Camp Jupiter nach Arizona! Percy und ich sind volljährig und haben schon unsere Führerscheine. Kein Problem. Ich hätte mir nur gewünscht der Weltuntergang hätte auf die Semesterferien gewartet!“


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Pausiert, ich lese grade "the Trials of Apollo" - nie neuste Fortsetzung der PJ-Welt und überlege wie ich das noch einbauen kann.
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