Brown Eyes

GeschichteRomanze / P12
Captain Sharon Raydor Deputy Chief Brenda Leigh Johnson
13.07.2016
13.07.2016
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Ich melde mich nun einmal zurück mit keinen neuen Kapitel für Cogitate sondern einem kleinen One-shot, den ich mit einer Songfic gepaart habe, welches mir schon seid längerem im Kopf herum geschwirrt ist, wenn ich dieses Lied gehört habe. Nun da ich es endlich aufgeschrieben habe, hoffe ich es gefällt euch und ich würde mich über Rückmeldungen freuen.:)

Warnung: Der folgenden Content enthält eventuelle romantische Verbindungen zwischen dem Charaktern Sharon Raydor/Brenda Leigh Johnson.



Es war spät. Ein Blick auf die Uhr verriet Sharon, dass sie eigentlich schon vor Stunden nach Hause hätte gehen sollen.
Aber es war noch einiges zu tun gewesen an Papierkram, jetzt da sie die ganze Woche
damit beschäftigt gewesen war Major Crimes zu überwachen oder wie Gavin es sagt „zu Babysitten“.

Der gute alte Gavin, lang hatten sie sich nicht mehr gesehen.
Sharon nahm die Brille von der Nase und massierte den Punkt an der ihre Nasenwurzel in ihre Stirn überging.
Vielleicht hatte sie auch die ersten paar Woche nach ihren letztem Zusammentreffen ihre alten Freund einfach gemieden.
Das was er ihr damals versucht hatte klar zu machen, war in diesem Moment einfach zu intensiv, zu absurd gewesen...



„Shari, Schatz, du kannst vor deinen Gefühlen nicht ewig weglaufen.“
Sharon warf ihm einen ungläubigen Blick über ihr Weinglas hinweg zu.
„Ich sehe wie du sie ansiehst. Es ist nicht so unauffällig wie du glaubst.
„Du bist nun nicht grade in der Position Beziehungstrips zu gebe, Gavin Q. Baker.“ Wie lange hat das mit Henry gehalten? 2 Monate?“
„Henry war nicht der Richtige und außerdem ist er in mein Büro gestürmt gekommen, mir eine Szene darüber gemacht wie ich immer nur arbeiten sei und nie Zeit für ihn hätte, während ich Kundschaft hatte.#
Aber ich bin heute Abend nicht das Thema. Versuch gar nicht erst deine Verhörpraktiken ein zusetzen, Sharon Raydor!“
Die Angesprochene blickte nur auf die blinkende, schimmernde Skyline Los Angeles` hinab und lehnte sich gegen das Geländer des Balkons.
„Gavin ich weiß nicht was mit mir los ist. So bald ich nur in ihre Nähe komme beginnen meine Gedanken verrückte zu spielen.
Einerseits will ich sie erwürgen, wenn sie wenn sie sich die Vorschriften biegt wie sie sie grade benötigt und andererseits..“
Gegen eine Wand pressen und bewusstlos küssen, beendete sie gedanklich.
Gavin lächelte sie wissend an, bevor er einen tiefe  Hieb seines Glases nahm.
„Ice Queen Sharon Raydor ist verliebt. Und das seid schon ziemlich lange.“frohlockte er.
Sharons Augenbrauen hoben sich.
„Versuch gar nicht erst es abzustreiten. Ihr arbeitet jetzt schon seid über 2 Jahren zusammen. Ich muss dich hoffentlich nicht daran erinnern wie oft Deputy Chief Brenda Leigh Johnson schon das Thema unserer Unterhaltungen war?“
Er legte besondere südliche Betonung auf die Worte „Brenda Leigh“
„Sharon erlaube auch dir einmal etwas das du mehr als verdient hast.“
„Ich weiß nicht wovon du sprichst, Gavin.“
„Wenn du das nicht wüsstest hättest du schon längst mit ihr geschlafen und diese furchtbare zwischen euch ein für alle Mal aus der Welt geschafft.“
Empört öffnete der Captain seinen Mund um etwas zu entgegnen.
„Und jetzt komm mir nicht damit, dass du dich nicht darum scherst, was sie macht oder wie es ihr geht.Den ganz offensichtlich tust du das.“
„Woher willst du das wissen?“
„Jeder normal denkende Mensch hätte spätestens bei dieser Klage der Baylor Familie die Beine in die Hand genommen und zu gesehen, dass er das unversehrt wieder heraus kommt.“
„keiner sollte bei so etwas allein gelassen werden.“, flüsterte Sharon leise.
„Du bist verliebt Sharon und in keine Geringerer als unseren Chief Ich-trage-furchtbare-Blumenmuster-Johnson.“
Als erste Reaktion zogen sich Sharons Mundwinkel bei dem Gedanken an diese lächerlichen Blumenröcke nach oben.
Als sie jedoch näher begann über Gavins orte nach zu denken, schüttelte sie nur den Kopf und nahm einen Schluck aus ihrem Glas, der Haymitch stolz gemacht hätte.
„Tu mir einen Gefallen:Sieh zu, dass du alle diese schrecklichen Blumenmuster Röcke verbrennst, nachdem du sie flach gelegt hast.“, feixte Gavin.
Wofür er sich von Sharon einen Klaps auf den Arm verdiente...



Sie beschloss es für heute gut sein zulassen und legte alle Blätter zurück in die Akte.
Sie hatte nach diesem Abend noch lange wach gelegen und über Gavins Worte nachgedacht.
Sie konnte nicht aufhören ihre letzten Gespräche mit Chief Johnson durch ihren Kopf gehen zu lassen.
Wie Brenda ihr intensiv in die Augen sah, sich ihre Lippen unterbewusst leckte und sie verstohlen aus ihren Büro beobachtete.
Brenda war nicht der Typ der sich mit seiner Anziehung zurück hielt.
Sharon hatte oft Brendas musternden Blick auf ihren Körper gespürt, wenn sie vor der Blonden stand.
Die Blonde studierte sie manchmal so lange, dass sich Sharon leise Räuspern musste und ihre Frage wiederholte um den Chief zurück ins hier und jetzt zu holen.
Oft musste sich Sharon das Grinsen verkneiffen und die Genugtuung den Chief so völlig perplex zu sehen, wenn sie ein besonders figurbetonten Rock trug.

Das grelle Aufflackern des Lichtes der Bewegungsmelder auf dem Ganges ris s Sharon aus ihren Gedanken.
Kurz darauf hörte sie ein Klopfen an ihrer Tür welches sie beantwortete.
Noch bevor Chief Johnson durch die Tür trat, wusste Sharon dass es sie gewesen war.
Sharon versuchte die vorherigen Gedanken aus ihrem Kopf zu vertreiben,straffte ihre Schultern und faltete die Hände auf den Tisch und fragte:“Was kann ich für sie tun Chief?“
Ein scheues Lächeln umspielte diese pinken Lippen des Chiefs:
“Ich wollte eigentlich nur noch einmal kurz vorbei schauen und sicher gehen, nicht die Letzte zu sein die das Gebäude verlässt.“
„Ganz offensichtlich sind sie das nicht Chief.“,antworte Sharon und räumte die Akten von ihrem Schreibtisch:“Haben sie ihren Fall abgeschlossen?“
Brendas Gesicht verdunkelte sich und das Lächeln fiel von ihren Lippen.
„Ja dieser Fall ist abgeschlossen.
Ich habe den Papierkram noch erledigt bevor ich hier hoch kam.“
„Chief ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten.“
„Es war einfach einer dieser Fälle der allen Beteiligten nahe geht.“
Sharon nickte verständnisvoll.
„Ich-ich habe mich eigentlich gefragt, ob nun ja...“
Sharon blickte auf und sah sie erwartungsvoll an.
„Ob sie mich begleiten würden.
Ich muss hier raus. Ich kann jetzt noch nicht nach hause.“
Sharons Augenbrauen hoben sich in Überraschung.
„Nun..Wartet Agent Howard nicht auf Sie? Ich bin mir sicher-“
„Wir haben uns getrennt.“,gab Brenda monoton von sich.
„Oh das-“
„Es ist in Ordnung, danke.“
„Das ist jetzt schon das zweite Mal, dass sie mich meinen Satz nicht beenden lassen Chief.“
Diese verdrehte genervt die Augen bis sie Sharons Grinsen sah. Beiden erhoben sich von ihren Plätzen, Sharon hielt ihren Mantel und Handtasche in den Armen und lief auf die Tür zu, gefolgt von einem pinken Traum eines Trenchcoat.

25 Minuten später parkte Sharon ihr Auto vor einer hell erleuchteten, einladenden Bar.
„Ich bin ein wenig enttäuscht von Ihnen, Captain. Ich hätte schon das Edison von Ihnen erwartet.“
Sharon warf ihr einen ungläubigen Blick bei der Erwähnung dieser viel zu überteuerten Luxus Lounge zu.
„Sie haben keine Vorschläge vor zu bringen gehabt also habe ich mir die Freiheit genommen etwas auszusuchen, Chief.“,meinte Sharon als sie die Autotür hinter sich schloss.

Nachdem man ihnen ihre Jacken abgenommen hatte machte Brenda es sich an einem Tisch bequem und begutachtete die Umgebung.
Die Bar war gut besucht, aber nicht überfüllt.
Die Tische waren um einen Bühne drapiert auf der Livemusik gespielt wurde.
Die warmen Lichter brachten die rot Reflexe in Sharons Haaren wunderbar zur Geltung, bemerkte Brenda, als die Brünette auf sie zu kam und sich auf den Sessel neben Brenda fallen ließ.
„Sie begrüßen eigene Initiative hier sehr.“,bemerkte Sharon und deutete auf die Bühne, als sie Brendas Blick nach vorn sah.
Lebhaft schüttelte die Blondine ihren Kopf und stieß ein ungläubigen Lacher aus:“Im Leben nicht.“
Sharon blickte über die Getränkekarte hinweg zu Brenda hinüber und zog amüsiert die Mundwinkel nach oben, bevor sie die Karte Brenda reichte.
Kurz ließ die Blondine ihre Augen über die Weinauswahl schweifen und entschied sich für einen Roten.

Nachdem Sharon wieder mir ihren beiden Getränken zurück gekehrt war fragte sie vorsichtig:“Chief darf ich fragen wie das mir Agent Howard kam?“
„Es lief seit langem nicht mehr so wie es sollte.
Ich war nicht oft Zuhause, wir haben uns nur noch gestritten, weil er mir andauernd Vorhaltungen gemacht hat.Vor ein paar Monaten haben wir dann entschieden, dass es so nicht mehr weiter gehen kann.“
Dass ich nicht mit ihm zusammen sein kann, während ich Gefühle für jemand anderen entwickle, ergänzte Brenda gedanklich.
Sharon legt eine beruhigende Hand auf Brendas Arm und strich sanft über ihn.
Genau diese Gefühle die sie für diese Frau entwickelte die neben ihr saß, hatten einen großen Teil von Brendas Entscheidung ausgemacht.
Sie konnte nicht neben Fritzi in einem Bett liegen, wenn ihre Gedanken jemand ganz anderes dort vorsahen.
So schnell die Berührung gekommen war, verschwand sie jedoch auch wieder, als Sharon Brendas Schweigen als Unbehagen interpretierte.
Nach einem langen Schluck aus ihrem Glas offenbarte Brenda:“ Fritz hatte wieder mit dem Trinken begonnen.“
Warum wusste Brenda nicht jedoch wies sie jede Anschuldigung, der Grund dafür zu sein, von sich.
Fritz hatte diese Entscheidung selber getroffen und er hatte sich dazu entschieden nicht mit ihr darüber zu sprechen, sondern es hinterrücks zu tun.
Aufmerksam darauf wurde Brenda erst als Fritz eines Abend völlig betrunken nach Hause kam und ihr verkündete, dass er es nicht länger mit ihr aushielt und sie eine furchtbare Ehefrau sei.
Sharoin sah sie mitfühlend an, bevor sie Brendas Hand vorsichtig drückte, darauf bedachte Brendas Gesichtszüge zu beobachten ob sie sich unwohl fühlte.
„Ich weiß wie sie sich fühlen..“
Brenda blickte befangen auf.
„Jack mein Ex-Ehemann, hat erst mit dem Trinken und dann mit Spielen begonnen. Leider wurde das dann wichtiger als seine Kinder und seine Familie.“
Brenda konnte die Missgunst und Kälte in Sharons Stimme hören.
Sie konnte nicht nachvollziehen, wie jemand eine Frau wie Sharon allein lassen konnte.
„Sie haben ihre Kinder daher zum Großteil allein groß gezogen?“,fragte Brenda neugierig.
„Oh ja Ricky und Emily haben den Großteil ihrer Kindheit und Jugend mit ihrer Mutter verbringen müssen.“
Die Missgunst war vergangen und wurde nun von einem großen warmen Lächeln ersetzt.
Eines das die sanften Grübchen in Sharons Augen- und Mundwinkeln wunderbar hervorbrachten.
Die grünen Augen blinkten glücklich.
Captain Raydor war eine atemberaubende Frau, das konnte Brenda nicht verleugnen. Mit ihren perfekt in Szene gesetzten Augen, unendlich langen Beinen, dem vollem braunem Haar und den vollen geschwungenen Lippen. Doch wenn sie lächelte vervielfachte das all diese Sachen millionenfach.
Und diese Lippen.
Wie oft hatte Brenda sich schon ausgemalt wie sie sich wohl auf den ihren anfühlen würden.
Die langen Finger tief in ihren Haar vergraben.
Aber das waren keine Gedanken die hierher gehörten.

Einige Gläser und Gesprächsthemen und Geschichte später kam Brenda eine Idee.
Sharon hatte vornhins davon gesprochen, dass die Menschen hier sängerische Eigeninitiative begrüßten und sie konnte es sich nicht nehmen lassen, den Captain einmal singen zu hören.
„Captain was halten sie von einem kleinem Spiel?“
„Oh bitte wir müssen uns hier jetzt nicht wie Teenager aufführen die Trinkspiele veranstalten.“
„Seien sie ein Spielverderber. Das Spiel funktioniert folgendermaßen:
Wir benötigen ein paar Münzen, ein Behältnis und Shorts.
Die Münzen werden in das Behältnis geschnippt, wer nicht triff muss einen Shot nehmen.
Einen kleinen Hacken gibt es aber noch: Wer 2 Mal hintereinander nicht trifft muss vor und einen Song performen.“
Dass Brenda in ihrer Undercoverzeit in Russland in diesem Spiel mehr Übung bekommen hatte als es ihr vielleicht lieb gewesen war, verriet sie natürlich nicht.
„Gut willigte Sharon und stand auf um die Shots zu holen.
Sie wiegte sich siegessicher und wusste sie würde hier triumphieren heraus gehen und den Chief singen zu hören würde sie sich doch nicht nehmen lassen.
„Bereit zu verlieren?“,fragte sie provokant als sie zu ihrem Tisch zurück kehrte und den Alkohol auf dem Tisch verteilte.
Brenda stellte ein leeres Wasserglas bereit und legte ein paar Münzen vor sich hin.
Mit der ersten Münze traf Brenda und blickte zu Sharon hinüber die ihre Münze vor sich platzierte und in das Glas schnippen lies.
So gang es weiter bis Brenda Sharon kurz ablenkte und diese das Glas nur knapp verfehlte, dafür erntete Brenda einen bösen Blick des Captains.
Brendas Münze traf wie gewohnt doch Sharons nächste landete schellend auf dem Boden und ein schelmisches Grinsen legte sich über Brendas Gesicht als sie sagte:“Wie es aussieht haben Sie heute Abend die Ehre Captain.“
Elegant erhob sich Sharon aus ihrem Sessel, nahm einen Schluck von ihrem Weißwein und schnarrte:“Wir werden sehen wie lange Sie sich noch so siegessicher sehen.“
Die langen in Stilettos steckenden Beine bewegten sich nach vorn zur Bühne.
Sie würde dem Chief das Grinsen schon noch aus dem Gesicht wischen.
Brenda schaute gespannt zu während Sharon mit dem Bühnenpersonal sprach und begann in ihre Hände zu klatschen. Offensichtlich zeigte sie dem Bassisten grade den Takt, bevor sie selber am Klavier platz nahm.
Während sie das Mikrofon ausrichtete verkündete eine dunkel gebrannter Mann mit zurück gegelten Haaren:“Diese mutige Dame wird heute Abend für sie singen. Einen Applaus bitte!“
Alles drehte sich in Sharons Richtung und sowohl Gäste als auch Personal klatschten in die Hände.
Nachdem sich die Lautstärke wieder gelegt hatte erklang Sharons Stimme:“Vielen Dank. Guten Abend mein Name ist Sharon und das ist „Brown Eyes.“
Der Bassist begann einen rhythmischen Beat bevor Sharons Hände begannen über das Tasten zu wandern.


In your brown eyes I walked away
In your brown eyes I couldn't stay
In your brown eyes you'll watch her go
Then turn the record on
And wonder what went wrong
What went wrong

If everything was everything
But everything is over
Everything could be everything
If only we were older
I guess it's just a silly song about you
And how I lost you
And your brown eyes

In your brown eyes I was feeling low
'Cause they're brown eyes and you never know
Got some brown eyes but I saw her face
I knew that it was wrong
So baby, turn the record on
play that song

Where everything was everything
But everything is over
Everything could be everything
If only we were older
I guess it's just a silly song about you
And how I lost you
And your brown eyes

Everything was everything
But baby, it's the last show
Everything could be everything
But it's time to say goodbye, so
Get your last fix and your last hit
Grab your old girl with her new tricks
Honey yeah, it's no surprise
That I got lost in your brown eyes
In your brown eyes, brown, brown eyes
Your brown eyes, brown, brown eyes
Got some brown eyes, brown, brown eyes
Your brown eyes





[deutsche Übersetzung]
In deinen brauen Augen
ging ich weg
in deinen brauen Augen
konnte ich nicht bleiben
In deinen braunen Augen
sahst du sie gehen
und machst die Aufnahme an
und wunderst dich was falsch lief (was falsch lief)
Falls alles, alles war, aber alles zu Ende ist
Alles kann alles sein, falls wir nur älter wären
Vermuten das es nur ein dummes Lied über dich ist
und wie ich dich verlor
und deine braunen Augen
In deinen braunen Augen
habe ich mich gering gefühlt
natürlich durch deine braunen Augen
und du hast es nie gewusst.
Braune Augen haben
aber ich sah ihr Gesicht
ich weiß das es falsch war,
also mach‘ die Aufnahmen an Schatz
und spiel dieses Lied
Falls alles, alles war, aber alles zu Ende ist
Alles kann alles sein, falls wir nur älter wären
Vermuten das es nur ein dummes Lied über dich ist
und wie ich dich verlor
und deine braunen Augen
Alles war alles, aber Schatz das ist die letzte Show
alles kann alles sein, aber es ist nun an der Zeit "Tschüss" zu sagen
nimm deinen letzten Blick, und deinen letzten Schlag,
greife dein altes Mädchen mit ihren neuen Tricks
Schatz, ja es ist keine Überraschung, ich verliere mich
in deinen braunen Augen
in deinen braunen Augen
braunen, braunen Augen
braunen Augen
braunen, braunen Augen
braune Augen bekommen
braune, braune Augen
!Deine braunen Augen!




Sharons grüne Augen verließen nie die Brauen Brendas.
Ein erheitertes Grinsen spielte um Sharon Lippen als sie Brendas völlig überraschte Gesichtszüge sah.
Die Blondine war völlig erstarrt und ihre Augen nach vorn zu Sharon gerichtet.
Wo hatte Sharon so zu singen gelernt?
Ihre Stimme war wenn sie sang nicht ganz so tief wie wenn sie sprach, jedoch war sie wunderschön.
Wieso hatte Sharon dieses Lied ausgesucht?
Wollte sie damit jemanden ansprechen?
Oder war es einfach nur das erst beste Lied gewesen was ihr in den Sinn gekommen war?
Aber wieso passte es dann so hervorragend zu der Situation?

Als der letzte Ton verklang lächelte Sharon Brenda direkt über die ganze Menge hinweg an.
Diese begann zu applaudieren, Pfiffe und Zugaberufe mischten sich unter das laute Getöse.
Sharon wiederholte den letzten Absatz des Songs noch einmal und bedankte sich, bevor sie von der Bühne stieg.
Als sie auf den Tisch zu lief bemerkte sie, dass Brenda nicht mehr an ihm zu sitzen schien.
Grade als sie zur Tür blickte sah sie noch einen Hauch von rosa aus der Tür stürmen.
Sharon wischte ein paar Scheine auf den Tresen von dem sie sicher war das es genug war, warf ihren dunkelblauen Trenchcoat über und trat aus der Tür.
Sie fand die Blonde lehnend an ihrem Crown Vic vor.
Die frische Luft der LA Nächte fuhr durch ihre Haare.
„Chief ich-“
Sharon kam nicht mehr dazu den Satz zu beenden, da ihre Lippen von Brendas verschlossen wurden. Sharons Abdomen machte einen Satz und sie erstarrte für einen kurtzen Moment bis sie wieder zur Besinnung kam.
Die Brünette drängte Brenda so lange nach hinten bis diese unsanft an ihrem Auto landete und leise aufstöhnte.
Jedoch kümmerte sich Brenda um den Schmerz der ihren Rücken hinauf fuhr nicht und vergrub stattdessen ihre Hände in den dunkelbraunen Haaren des Captains.
Dieser entfuhr ein leises Keuchen als Brenda begann ihre Finger in kreisenden Bewegungen über ihre Kopfhaut wandern zu lassen.
Als sie dann auch noch sanft ihre Zähne über die Unterlippe der Brünetten wandern ließ, entfuhr dieser ein leises Stöhnen.
Brenda grinste Siegessicher in den Kuss hinein und nutze Sharons kurze Unachtsamkeit um ihre Position zu ändern und nun Sharon gegen ihren Crown Vic zu drängen.
Sharon Daumen strich langsam über Brendas Wangenknochen bevor ihre Hände begannen den Hals der Blonden, an ihren Seiten hinab bis hin zu ihrem Hintern zu wandern, um Brenda näher zu ziehen und ihr einen überraschten Seufzer zu entlocken.  
Gott diese Frau, Brenda musste zu geben dass sie von Raydors Enthusiasmus überrascht war.
Nicht dass es sie störte wo ihre Hände grade waren..
Atemlos lösten sie sich voneinander und Brenda lies ihre Hände um Sharons Taille geschlungen.
Sie wollte diesem Moment in dem sie Sharon ganz für sich hatte großzügig auskosten und blickte in ihre smaragdgrünen Augen die nun, wie vorhin als sie von ihre Kindern sprach, leuchteten.
Ihre Haare waren wirr und der Lippenstift verschmiert doch trotzdem sah Sharon aus als käme sie grade aus einer Pantene Pro V Werbung.
Sharon blickte sie erwartungsvoll an und Brenda fragte das nächst beste was ihr in den Sinn kam nur um diese Stille zwischen ihnen zu beenden:
„Ich wusste gar nicht das du so gut singen kannst.“
„Surprise, Surprise.“,antworte diese nur kess.
Trotz des Alkohols der Sharons Gedanken verschleierte, versuchte sie zwanghaft diesen einen Gedanken aus ihrem Kopf zu verbannen und lies stattdessen ihre Lippen für einen erneuten Kuss auf die der Blonden sinken.
Die erst ein wenig überrascht zusammen zuckte, um ihn dann jedoch mit der selben Leidenschaft erwiderte.
Jedoch verbannte auch das nicht die Idee die ihr grade in den Sinn gekommen war und die sie jedoch zwanghaft versuchte zu unterdrücken.
Sie würde Brenda nicht anbieten die Nacht in ihrem Apartment zu verbringen. Das würde in-
„Du kannst diese Nacht bei mir bleiben, wenn du willst.“
Brendas Augen wurde groß, was hatte die Brünette eben gesagt?
„Wenn es dir unange-“
„Ja, gerne.“,unterbrach Brenda Sharon schnell.
Während Sharon telefonierte um ein Taxi zu bekommen, beobachtete Brenda die Brünette.
Ihr Lippenstift war ein wenig verwischt und die Haare ein wenig wirr und dennoch sah sie blendend aus.
Brenda konnte immer noch nicht glauben was eben passiert war.
Konnte immer noch nicht glauben, dass Sharon sie nicht von sich gestoßen hatte und sie jetzt auch noch einlud bei ihr zu bleiben.
„Das Taxi dürfte in 10 min da sein.“,sagte Sharon als sie grade ihr Handy sperrte.
„Wo hast du gelernt so zu singen und wie kommt es dass du Klavier spielen kannst?“
„Nun, meine Eltern hielten es damals für eine gute Idee sicher zu gehen, dass ich ein Ventil habe um mit Misserfolgen, Ärger oder Frustration um zugehen.
Und als sie mich eines Nachmittags singen hörten, wollten sie das ich Unterricht nehme.
Anfangs fragte ich mich ob ich wirklich so schlecht gesungen hatte, was mit der Gesangslehrer dann dennoch ausredete.“
Sharon lachte auf.
„Warst du damals im Schulchor oder hast bei Musicals mit gesungen?“
„Oh nein. Für solche Sachen war ich viel zu schüchtern“, ein wages Lächeln zierte ihre Lippen.
„Ich mochte es lieber für mich zu spielen und die Dinge zu singen die mir gefallen haben.
Damals waren das nicht immer die Sachen die von mir erwartet wurden, aber ich hatte Spaß daran und genoss meine Freiheit.“
Brenda konnte sich eine junge Sharon an einem eleganten Flügel spielend, die langen Finger über die schwarzen und weisen Tasten fließend, sehr gut vorstellen.
Das braune Haar lose über eine Schulter gelegt, die intensiven grünen Augen blickte hinter einer Brille mit schwarzen Rändern nach draußen.
„Brenda?“,sie spürte eine Hand auf ihrem Arm und schaute verwirrt auf.
„Das Taxi ist da.“
Die Blonde nickte und stellte noch eine letzte Frage als sie auf das Taxi zu liefen:“Hast du heute noch ein Klavier?“
„Lass es uns doch herausfinden.“,grinste Sharon und stieg in das Taxi.
Eine neugierige Blondine folgte ihr...


Vielen Dank fürs Lesen!
Wer neugierig ist kann sich den Song auch gerne einmal auf YouTube performt anschauen
https://www.youtube.com/watch?v=bBDOyJ70Leo
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