Verführung der Dunkelheit

GeschichteRomanze, Fantasy / P18
Baron Charles "Spade" DeMortimer Catherine Kathleen "Cat" Crawfield Crispin "Bones" Phillip Arthur Russell III Ian "Liam" Flannery OC (Own Character)
11.07.2016
21.10.2017
13
57.611
3
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11.07.2016 1.138
 
Hey!
Wunderbar, dass du dich hier her verirrt hast und auf meine FanFiktion gestoßen bist!
Bevor ich allerdings loslege, wäre es gewiss nicht schlecht ein paar Dinge zu klären.
Zum einen wäre da die Erläuterung der Pusher, Seher und Mover. Ich habe diese Idee von einem
Film übernommen, der sich 'Push' nennt. Unter anderem spielt auch Chris Evans in diesem Film mit, der
mich sehr inspiriert hat. (Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=6GXGlY-LwTk) Im genannten Trailer wird einiges erklärt, sollte aber trotzdem einiges unklar sein, wird es im weiteren Verlauf meiner Geschichte noch erläutert. Scheue dich trotzdem nicht Fragen und Anmerkungen zu stellen!

Nun zur FanFiktion. Ich wollte schon immer etwas über die Night Huntress Serie schreiben. Und so oft schon habe ich angefangen und es dann aufgrund von Zeitmangel und Schreibblockkaden nicht fertig gebracht. Diese Geschichte hier ist daher ein gewisses Stück Arbeit für mich gewesen, der ich mich gerne gestellt habe. Ian Flannery gehört zu meinen absoluten Lieblingen der Night Huntress Reihe, neben Bones. Ich denke unser Meistervampir hat da doch definitiv sein eigenes Buch verdient! Ich wäre wohl nicht die einzige Glückliche, die sich über ein Werk von Jeaniene Frost über Ian freuen würde.

So, ich denke ich habe gesagt, was gesagt werden musste xD Ich hoffe doch sehr dir wird meine FanFiktion gefallen. Leider bin ich kein pünktlicher Uploader, trotzdem werde ich mein bestes geben zwischen den Updates nicht viel Zeit zu lassen. Hilfreiche, motivierende Reviews aber auch Kritik sind bzw. ist erlaubt. Ich freue mich über jedes Lob und über Verbesserungsvorschläge!

Viel Spaß beim Lesen!

xxAsokaSanxx













VERFÜHRUNG DER DUNKELHEIT


by xxAsokaSanxx






PROLOG




Die Tachonadel schwang bis zum Anschlag und zeigte an, dass das Fahrzeug gerade 200 km/H schnell war. Der Motor brummte kräftig, als sie in den höchsten Gang wechselte und das Gaspedal weiter bis zum Anschlag drückte. Der Aston Martin DB9* raste über den Asphalt in der Nacht, während die Lichter der Straßenlaternen, die Person im Fahrzeug ständig abwechselnd beleuchteten und wieder im Schatten ließen. Nur leicht waren daher die Umrisse einer Frau erkennbar, die das Lenkrad voller Brutalität festhielt, als könne es gleich auseinander fallen. Ihr Herz bebte vor Aufregung und vor Adrenalin, die die Geschwindigkeit verursachte. Zu ihrem Glück war der Verkehr zu dieser Zeit sehr zuvorkommend, weshalb sie keines Wegs langsamer fahren musste. Eigentlich hatte sie diese Geschwindigkeit auch gar nicht nötig, denn verfolgt wurde sie nicht. Es war ihr Geduldsfaden, der allerdings mit jeder Sekunde riss. Sie wollte schnell sein. Schneller als alle. Ein kurzer Blick nach Rechts auf den Beifahrersitz und sie entdeckte ihre schwarze Jacke, die eilig über ihre Pistole geschmissen worden war, damit sie niemand entdeckte. Auf ihren Lippen breitete sich ein siegreiches Lächeln. Ihre nussbraunen Augen fixierten die Straße vor ihren Augen, die plötzlich schier unendlich zu sein schien. Und genau dann und jetzt, kamen ihr Bilder hoch, jene Bilder die vor noch nicht Mal einer Stunde entstanden waren. Sie erinnerte sich an das Gefühl, das kalte Eisen in der Hand zu halten, damit ruhig auf etwas zu zielen und endlich abdrücken zu können. Dazu kamen ihre Fähigkeiten, die sie von Geburt an in sich trug. Mit Fähigkeiten war gewiss nicht gemeint die Zunge einrollen oder die Ohren bewegen zu können. Nein, das waren Fähigkeiten, die nicht viele Menschen besaßen. Und es gab Dutzende verschiedener Arten. Doch zunächst reichte ihr ihre eigene völlig aus. Es gab noch genug Zeit darüber nachzudenken und jetzt war definitiv der falsche Zeitpunkt. Stattdessen nahm sie sich die Gelegenheit und hielt das Auto an einem nächsten Motel an. Etwas wie Schlaf würde sie wohl oder übel brauchen. Die Fähigkeit mit offenen Augen zu schlafen hatte sie nämlich nicht. Erleichtert darüber einen Parkplatz gefunden zu haben, stieg sie aus ihrem schnellen Gefährt aus, aber nicht ohne vorher ihre Waffe in den Gürtel zu stecken und ihre Jacke anzuziehen.

Der Aston Martin fiel deutlich zwischen den anderen Fahrzeugen auf, wobei ihr dieses Detail zunächst herzlich egal war. Sie drückte die Tür zum Motel auf und ging zielstrebig zum Empfang. Um diese späte Uhrzeit hatte der Sekretär wohl nicht mehr mit einem Gast gerechnet, was seine überraschten Ausdruck erklärte. Über ihnen kreiste ein Deckenventilator neben der Lampe, es schien das einzige laute Geräusch im Raum zu sein. "Guten Abend, Miss." "Guten Abend." erwiderte sie den Gruß neutral, ehe sie gleich darauf anfing sich zu konzentrieren. Ihre Pupillen färbten sich schwarz, füllten das gesamte Auge bis es nicht mehr weiß war. Die kalten Glühbirnen an der Decke der Lampe flackerten kurz gespenstisch auf und ehe sich der junge Mann hinter dem Tresen versah, war er ganz schnell in diese merkwürdige Hypnose gezogen. "Gib' mir ein Zimmer. Umsonst für eine Nacht. Du kennst mich, ich bin deine entfernte Cousine Ellie." "Ellie?" Der Mann war ganz heiter, seine grauen Augen waren nun genauso schwarz wie ihre. "Hier, die Schlüssel Cousine." Er holte hinter der Theke einen Schlüsselbund heraus und übergab ihn ihr. Ohne weiteres konnte sie ohne zu bezahlen, die Nacht in diesem Motel verbringen. Was hieß das schon? Schlafen konnte sie sowieso nicht mehr. Im Hotelzimmer angekommen, die Tür hinter sich verschlossen, lehnte sie erst einige Sekunden an dieser und seufzte. Das konnte nicht ewig so weitergehen. Ständig die Stadt oder das Land verlassen. Mit ihren jungen Jahren hatte die Schwarzhaarige einiges gesehen und erlebt. Sogar in China versteckt, war sie letztlich erneut nach Amerika zurück gekehrt um dem zu entfliehen, was sie quer über den Globus jagte. Die Division, hatte sie ihr Vater immer genannt. Eine Organisation ohne Skrupel in dessen Hände sie niemals gelangen wollte. Inzwischen stand sie nicht mehr an der Tür, war nun im Badezimmer und stand vor dem Spiegel, welcher über dem Waschbecken an der Wand mit den grässlichen grünen Fliesen hing. Die Waffe lag auf dem Rand des Beckens, provokant und entladen. Ein einziges Magazin war ihr geblieben. Sie atmete durch, starrte ihr Spiegelbild etwas zornig an, ehe sich der Blick schnell in Entschlossenheit verwandelte. So oft schon war sie der Division entkommen, jetzt würde sie doch nicht einfach damit aufhören. Als sie schluckte, hatte sie allerdings das Gefühl einen schweren Stein den gesamten Hals hinunter zu befördern. Es setzte ihr vielleicht etwas mehr zu als sie gedacht hatte, aber davon konnte sie sich jetzt nicht einschüchtern lassen. Sie konnte sich entscheiden, entweder ein freies Leben zu führen oder eines im Zwang der Division. Und sie wusste, genau dieser Gedanken würde den wunden Punkt in ihr Treffen und alle Zweifel zunichte machen. Noch ein letzter Blick in den Spiegel, diesmal ein aufmunterndes Lächeln zu sich selbst, ehe sie ins Schlafzimmer ging und sich kurzer Hand auf das einzige Bett warf, um gleich darauf einzuschlafen.



***

TBC...

- edit: Aston Martin DB9*:  https://preview.netcarshow.com/Aston_Martin-DB9-2007-1600-04.jpg