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Ein (fast normaler) Tag im Leben von Jade West

OneshotAllgemein / P12
Beck Oliver Cat Valentine Jade West Rex Powers Robbie Shapiro Tori Vega
11.07.2016
17.05.2020
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11.07.2016 2.446
 
Hey :D
Ich habe ja lange nichts von mir hören lassen, weil ich in einem unkreativen Loch steckte, was sich aber glaube ich hiermit zugegraben hat :D Die Idee hierzu kam mir beim Victorious gucken, und wie man sieht habe ich versucht es umzusetzen :D Es ist auch schon ein zweiter Teil hiervon geplant :D
Während meinem Aufenthalt in meinem Loch habe ich mit einer guten Freundin eine RPG-Seite eröffnet, bei er es um ein Camp geht,  in dem übernatürliche Wesen leben :) Wir sind noch am Anfang von allem und habe somit kaum Mitglieder und auch kaum Erfahrung wie man so etwas führt, aber wir sind alle ganz nett und freuen uns über jeden der zu uns stößt.  Die Anmeldung ist kostenlos und falls du dich vorher mal umsehen möchtest, gibt es auch einen Gastaccount den du nutzen kannst um dich umzugucken. :)
Ich verlinke sie mal hier : http://shadow-camp.yooco.de/home.html
Wir freuen uns über jeden der sich uns anschließt ^^
Und jetzt viel Spaß mit meinem Oneshot :D

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Jades PoV.

Wie jeden Tag gehe ich zur Hollywood Art um mich meinem Schicksal hinzugeben. Die meisten hier sind einfach nur hirnlose Idioten die es eigentlich gar nicht verdient hätten auf diese Schule zu gehen, das wissen sie auch. Sie haben null Talent aber der Direktor sieht etwas in ihnen was ich wohl niemals sehen werde, weil sie nichts können. Aber noch schlimmer als diese talentlosen Idioten die wissen, dass sie nichts können, sind die, die denken das sie die nächsten Shakiras oder Michael Jacksons sind. So wie diese nervige, große Schwester von Tori. Ich kann Tori zwar auf den Tod nicht ab, aber irgendwie tut sie mir leid, sie ist mit so einer Schwester gestraft. Die Schultage werden einem noch weiter erschwert mit solchen Menschen um sich herum. Da komme ich ja besser mit denen klar die Talent haben und es auch wissen. Obwohl, eingentlich komme ich mit niemandem klar, aber das ist ja nichts neuen, immerhin bin ich Jade West und werde von der ganzen Schule gefürchtet, außer von Beck, der aber auch ein gesundes Maß an Respekt vor mir hat, denn er weiß wie ich werden kann.
Mit der Motivation einer Kartoffel gehe ich zum Unterricht von Sikowitz, wo wahrscheinlich wieder irgendsoeine Aufgabe auf mich wartet, bei der ich mich fühle wie im Kindergarten. Er hat ein Händchen dafür sich Sachen auszudenken, die dem Sinn vom Unterricht entsprechen und gleichzeitig dafür sorgen das wir uns extrem zum Affen machen. Es ist zum verrückt werden !
Wie erwartet treffe ich meinen Freund vor dem Klassenzimmer, der wie jeden Morgen auf mich gewartet hat. Beck begrüßt mich mit seinem typischen Grinsen, legt seinen Arm um meine Schulter und als letzte betreten wir den Raum, in dem schon alle auf uns warten. Die Blicke ignoriere ich gekonnt oder werfe mit Todesblick um mich. Was glotzen die alle denn so blöd?! Wir setzen uns auf unsere Plätze und kurz darauf fängt Sikowitz auch schon an mit dem Unterricht an.
Nach der Stunde bin ich nervlich am Ende und schnautze ein paar Neulinge an die mir vor die Füße laufen. Können die nicht gucken oder was ?! Es war schon schlimm genug das ich mit Robbie eine Liebesszene spielen musste und genauso schlimm war es das Becks Partnerin Tori war ! Er ist mein Freund und sie braucht sich gar nicht an ihn ran machen und er braucht es nicht dulden! Dieser Kuss war eindeutig zu viel des Guten !
Mit ziemlich schlechter Laune gehe ich zu meinem Spind um die Sachen für die nächste Stunde heraus zu holen und die alten Sachen hinein zu packen. Alle meine „Freunde“ hängen bei Tori rum und machen ihr Komplimente wie toll sie doch eben im Unterricht war und dass sie sich für Filmrollen bewerben sollte. Können die auch was anderes als eine fette Schleimspur zu hinterlassen?! Die einzige die noch ist wie sie immer ist, ist meine Cat. Sie ist lieb und hyperaktiv wie immer, und sie ist die einzige, neben Beck, die ich wirklich mag. Ihre Art ist einfach erfrischend und eine angenehme, wenn auch anstrengende, Abwechsung zu dem ganzen Schrott hier auf der Hollywood Arts, auch wenn Cat einen manchmal zur Weißglut oder Verzweiflung treibt.
Noch angefressener als ich es vorher schon war stürme ich zum nächsten Raum und die Schüler auf den Gängen weichen ängstlich zur Seite um mir Platz zu machen. Eine gute Entscheidung. Die nächsten Stunden vergehen nur kriechend und keiner wagt es mich auch nur falsch anzusehen aus Angst, er könnte Bekanntschaft mit meiner Faust machen, was im Moment gar nicht so abwegig wäre.
Nach einer gefühlten Ewigkeit klingelt die Klingel und ich kann, oder muss wohl eher, was essen gehen. Mit erhobenem Haupt marschiere ich raus auf den Hof, ignoriere Beck und die anderen die mich zu sich winken und setze mich mit meiner Sonnenbrille auf der Nase an einen einzelnen Tisch um dort allein zu essen. Immer wieder versuchen die anderen, vor allem Cat, mich zu ihrem Tisch zu holen „Jade willst du dich nicht zu uns setzen?“ fragt Cat in ihrem unschuldigen Ton „Nein!“ fahre ich sie an, woraufhin sie erschrocken zusammen zuckt „Du bist heute aber nicht gut drauf.“ stellt sie niedergeschlagen fest, nur um kurz darauf wieder zu strahlen „Du kannst es dir ja noch immer überlegen.“ bietet sie mir an und geht dann fröhlich zu dem Tisch zurück. Auch Tori und Beck kommen rüber um mich dazu zu bringen mich zu ihnen zu setzen, doch mir reicht es nach einer Zeit. Ich blicke mit kaltem Blick über den Rand meiner Sonnenbrille hinweg zu dem Tisch und denjenigen, die jetzt vor mir stehen, bei denen es sich um Beck und Tori handelt ( Was für ein Zufall), erhebe mich elegant und lasse mein Essen stehen während ich den Ort verlasse und auf dem Weg noch einige Minderheiten zusammen falte das sie mir aus dem Weg zu gehen haben.
Gerade biege ich um die Ecke zu den Spinden, als eine Hand mein Handgelenk umfasst und mich festhält. Wer wagt es mich so anzufassen ?! Als ich mich umdrehe sehe ich, dass Beck hinter mir steht „Fass mich nicht an!“ zische ich und entreiße ihm mein Handgelenk. Will er jetzt wieder ankommen damit das da nichts wäre?! „Jade beruhig dich, was ist denn los ?“ wollte er wissen. Zornig starre ich ihn an „Seit wann läuft das zwischen dir und Tori hm ?! Ich bin nicht blind Beck !“ schreie ich. Er ist, wie immer, ruhig „Zwischen mir und Tori läuft nichts, das bei Sikowitz war nur für den Unterricht, es sollte überzeugend wirken und für eine gute Note sorgen.“ erklärt er sich, aber ich lasse nicht locker „Achja ?! Und deshalb war der Kuss auch so bitter nötig oder was ?! Und ihr saht sehr vertraut aus, das kann man nicht einfach so spielen !“ fahre ich ihn an und dabei ist es mir auch völlig egal das der ganze Flur uns interessiert zusieht „Jade bitte, bin ich mit ihr zusammen oder mit ihr ? Sei nicht gleich so eifersüchtig. Und schrei nicht so der ganze Flur guckt uns schon an als wären wir ein Kino.“ redet er beruhigend auf mich ein und, wie jedes Mal, verfehlt es seine Wirkung leider nicht und ich beruhige mich etwas, fahre die Gaffer aber noch an, dass sie sich was anderes zum anglotzen suchen sollen. Aber wie mein Freund nun mal so ist, lässt er nicht locker, bis ich wieder für meine Verhältnisse ruhig bin und nimmt mich in den Arm als keiner hinsieht „Ich liebe dich und nicht Tori, beruhig dich ok? Es gibt keinen Grund eifersüchtig zu sein. Es war wirklich nur für die Aufgabe und wir wollten es so überzeugend wie möglich gestalten, damit wir eine gute Note bekommen.“ damit hat er mich vollständig um den Finger gewickelt. Seufzend lehne ich mich leicht gegen ihn „Wenn du das sagst glaube ich dir...“ gebe ich schließlich nach und sehe zu meinem Freund hoch, der mich mit seinem typischen Grinsen angrinst „Na geht doch.“ meint er und ich verdrehe nur die Augen, woraufhin er mir kurz seine Lippen aufdrückt und dann zu meinem Spind schiebt „Komm du brauchst noch deine Sachen.“
Als ich meine Sachen geholt habe gehen wir zusammen zum Unterricht. Im Vorbeigehen merke ich, wie Beck den anderen so unauffällig wie möglich zunickt, was ich unkommentiert lasse und so tue als hätte ich das nicht gesehen. Die restlichen Stunden bringen wir dann auch noch irgendwie hinter uns und da es Donnerstag ist, beschießen wir, beziehungsweise die anderen, das wir abends zu Tori gehen um zu Pokern, da wir morgen nur drei Stunden haben. Und ich werde einfach mit hin gezerrt, wie jedes Mal. Ich habe weder Bock auf Trina, noch auf Tori und noch weniger auf beide zusammen in ihrem Haus . Es wird grauenhaft und meine Laune ist noch schlechter als sie nach diesem Tag ohnehin ist. Ein schwacher Trost ist, dass ich direkt nach der Schule mit zu Beck gehe, da er meint wir könnten mal wieder mehr Zeit miteinander verbringen, da wir ja so selten was miteinander machen würden in letzter Zeit und ich muss zugeben, dass es damit Recht hat, aber offen werde ich das nie aussprechen. Also sitzen wir gerade in seinem Wohnwagen und unterhalten uns über einiges, was gerade an der Hollywood Arts die Runde macht, was es neues bei uns gibt und dann spricht er das verhasste Thema an, das wir eingentlich jede Woche besprechen „Jade, warum bist du jedes Mal wenn ich ein Mädchen ansehe oder mich einfach nur mit einem unterhalte so extrem eifersüchtig? Ich bin dein Freund und das weißt du auch, ich verstehe es nicht, egal wie oft du es mir erklärst.“ sagt er seufzend und ich bemühe mich damit ich nicht, wie sonst immer, anfange zu streiten oder zu schreien „Es ist einfach so Beck, jedes Mädchen, egal wo du bist, himmelt dich an und flirtet was das Zeug hält und wenn du mit ihnen redest zeigst du das du sie wahrnimmst und Interesse an ihnen zeigst, auch wenn es nur höflich rüber kommen soll, wie du sagst, mir gibt es das Zeichen dass du dich interessierst und der Hintergrund ist mir dann egal, weil es sich um das Prinzip dreht, du redest mit jemandem der dich anhimmelt und mir die Augen dafür auskratzen würde um an meiner Stelle zu sein und wäre ich nicht so „angsteinflößend“ würden das viele bestimmt auch versuchen.“ erkläre ich ihm und sehe zu ihm auf. Ehe er antworten kann klingelt sein Pearphone, woraufhin er es raus holt aus seiner Tasche „Es ist Tori, sie hat mir eine Nachricht geschrieben um zu fragen ob wir schon eher kommen können, weil sie gerade kurzfristig beschlossen hat das wir vor dem Pokern noch Pizza essen.“
Immer muss diese miese Kuh dazwischen kommen ! Das ist ja wohl nicht zu fassen ! Aber da ich weiß wie sehr mein Freund Pizza liebt und gern Zeit mit seinen Freunden verbringt gebe ich nach „Wenns sein muss.“ mürrisch stehe ich auf und zieh mir meine Stiefel an „Hey, wir werden noch oft Zeit miteinander verbringen, sei nicht sauer.“ murmelt er mir ins Ohr und zieht mich an seine Brust. Ich kann ihm einfach nicht sauer sein wenn er in dieser sanften Stimme mit mir spricht, es ist einfach unmöglich „Ich weiß.“ erwidere ich, woraufhin Beck anfängt sein typisches Grinsen zu grinsen und mich kurz küsst, bevor er sich selbst seine Schuhe anzieht und seine Autoschlüssel von dem Schrank zu nehmen „Komm, auf geht’s bevor sie die Pizza ohne uns essen.“ mit diesen Wortem geht er fröhlich raus und lässt mich wieder schlecht gelaunt im Wohnwagen zurück. Ich habe absolut keine Lust auf Tori und die anderen. Na gut habe ich zwar nie, aber jetzt erstrecht nicht. Aber ich tue es meinem Freund zuliebe. Also folge ich ihm zu seinem Auto und stelle mal wieder fest, wie gut Beck eigentlich aussieht. Kein Wunder das alle Frauen ihm zu Füßen liegen, aber wie er oft beteuert, gehört er nur mir.
Nachdem ich, so wie er ,in den Wagen gestiegen bin, fahren wir los zu Tori, die nicht allzu weit von Beck weg wohnt. Meine Laune ist auf dem Tiefpunkt und das verstecke ich auch nicht. Mit meiner üblichen Laune steige ich dann bei Tori vor dem Haus aus und gehe mit Beck zur Tür, wo wir klingeln und uns auch wenig später die Tür geöffnet wird „Beck !“ erfreut umarmt Tori meinen Freund der danach rein geht „Und Jade !“ begrüßt mich Tori ebenso fröhlich und will mich umarmen „Wie auch immer.“ erwidere ich kühl und gehe einfach rein ohne auf den Versuch von einer Umarmung einzugehen. Ich hasse umarmen und allgemein Körperkontakt, bei Beck ist es eine Ausnahme, aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Cat, Robbie, André und Trina sitzen schon in der Küche und warten sehnsüchtig darauf, dass wir uns auch setzen damit sie endlich anfangen können zu essen.
Diesen Gefallen tun wir ihnen dann auch und setzen uns. Wie es der Zufall will sitzt Beck zwischen Tori und André und ich zwischen Cat und Robbie. Wir saßen nicht mal eine Minute da machen Trina und Robbie sich schon über die Pizza her. Schweigend nehme ich mir auch ein Stück und esse es, obwohl mir der Appetit vergangen ist. Irgendwas muss ich in den Magen bekommen. Ich habe mit Abstand den schlimmsten Platz, denn immer wenn ich hoch sehe muss ich mir ansehen wie Tori und Beck miteinander albern und über meinen Kopf hinweg unterhalten sich Robbie und Cat, während Robbies dumme Puppe mir immer mehr auf die Nerven geht. Schließlich reißt mir der Geduldsfaden „Haltet die Klappe !“ fahre ich die Rothaarige und den Idioten an. Dieses dumme Spielzeug, was Robbie immer mit sich herum trägt bringt dann das Fass zum überlaufen mit seinem Kommentar das ich heiß wäre wenn ich sauer bin. Meine Faust landet in Robbies Gesicht, der vom Stuhl fällt. Wut in Brand stehe ich auf und verlasse das Haus,während alle sich um den Spasten kümmern. Er hat selbst Schuld.
Wütend laufe ich also durch die Straßen der Hollywood Hills und habe nach einer Zeit keine Ahnung wo ich bin und habe idiotischerweise mein Pearphone bei Beck im Wohnwagen vergessen, da meine Tasche auch dort steht. Die Lampen sind schon aus, was heißt das es weit nach Mitternacht ist und wenn ich schon zu Fuß von mir zu Beck fast eine dreiviertel Stunde brauche, wie lange würde ich dann von Irgendwo, wo ich nicht weiß wo, brauchen ?
Aber mein Stolz lässt es nicht zu, dass ich irgendwo nachfrage, was heißt das ich wohl irgendwie selbst nach Hause finden muss, egal wie. Vermutlich wird es für mich morgen keine Schule geben, da ich bestimmt nicht vor Sonnenaufgang Zuhause bin.
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