Scipio & Prosper - Omnia vincit amor!

GeschichteRomanze, Freundschaft / P16 Slash
Prosper Scipio
08.07.2016
10.07.2016
8
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Ich würde mich über ein paar Reviews freuen, damit ich weiß, wie ihr meine FF findet und wie ich mich noch verbessern kann.

„Bist du sicher, dass du nicht bei uns wohnen willst?”, fragte Bo mich. „Ida, Victor, Wespe und Prosper haben bestimmt nichts dagegen.” Doch als ich Prosper in die Augen sah, wusste ich, dass Bo sich irrte. Mir war klar, dass Prosper noch immer sauer war, weil ich ihn und die anderen so belogen hatte und natürlich hatte er auch das Recht dazu, aber ich würde mir wünschen, dass er mir verzieh. Doch ich glaubte nicht, dass das so schnell passieren würde. Das sagte mir unter anderem sein Blick.
„Danke Bo”, erwiderte ich, „aber ich komme schon klar. Ich habe ja alles, was ich brauche.” Wahrscheinlich täuschte ich mich, doch ich hatte das Gefühl, dass Prosper mir einen dankbaren Blick zuwarf. Oder zumindest einen erleichterten. „Bleib doch hier”, flehte Bo, „da würden wir uns alle freuen, stimmt's, Prop?” „Natürlich”, erwiderte Prosper schnell, „aber wir müssen Scipios Entscheidung akzeptieren.” Ich seufzte. Es war ja nicht so, dass ich wirklich zu ihnen ziehen würde, aber es störte mich, dass Prosper mich noch immer so verabscheute. „Ich besuche euch sowieso ständig”, lachte ich, „das ist doch sowieso schon fast so, als würde ich bei euch wohnen, oder nicht, Bo?” Widerstrebend nickte er. „Wenn du meinst.” Dann sah er forschend zwischen Prosper und mir hin und her. „Ihr seid immer noch zerstritten, hab ich recht?” Als wir nichts antworteten, verdrehte er genervt die Augen. „Warum könnt ihr euch nicht einfach wieder versöhnen?” „Das ist nicht so leicht”, erklärte Prosper. „Ist es nicht?”, fragte Bo. „Das einzige, was du tun musst, ist, Scipio zu verzeihen.” Zweifelnd sah Prosper erst Bo und dann mich an. Und ich blickte erwartungsvoll zu Prosper. Insgeheim hoffte ich, dass er mir verzieh. „Das kann ich nicht.” Wie konnte ich auch nur eine Sekunde so dumm sein, zu glauben, dass er mir verzeihen könnte? „Lass mal, Bo”, seufzte ich, „ich war ja auch ein Idiot.” Aber Bo schien das nicht zu beeindrucken. „Ihr müsst euch endlich wieder verstehen, mir egal, wie ihr das anstellt.” Dann stand er auf und ging in sein Zimmer.
Nun saßen Prosper und ich uns verlegen schweigend gegenüber. Nach wenigen Minuten ergriff ich das Wort. „Ich versteh dich, Prosper. Du findest es nicht gut, dass ich euch was vorgespielt habe. Aber Bo hat recht. Wir sollten uns wieder vertragen. Und ich bin nicht der reiche Junge, für den das alles nur ein Spiel war.” Prosper sah mich an, als müsste er überlegen, was er sagen sollte. „Ja, Bo hat recht. Und nein, du bist kein verwöhnter Junge, für den das ein Spiel war. Das weiß ich ja. Aber das, was du getan hast, ist unverzeihlich.” „Prosper, ich weiß, dass du das so siehst. Aber wie lange willst du denn noch sauer auf mich sein?” Jetzt sah er noch wütender aus. „Ich will einfach nur, dass du dich aus meinem Leben raushältst! Du hast einen schlechten Einfluss auf Bo, auf Wespe, auf...auf uns alle!” Das hatte gesessen! Die Tatsache, dass er recht hatte, trieb mir fast die Tränen in die Augen. Ich hatte tatsächlich einen schlechten Einfluss auf sie. Ich war es, der sie dazu gebracht hatte, zu stehlen. „Geh jetzt besser”, meinte Prosper jetzt. „Ja, das ist wohl das beste”, seufzte ich und stand auf. „Richte Bo noch viele Grüße von mir aus.” Prosper nickte, doch ich wusste nicht, ob er es tatsächlich tun würde. „Bis...irgendwann”, verabschiedete ich mich schnell und da hatte Prosper auch schon die Tür hinter mir zugemacht.
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