Aus der Vergangenheit

von KensiBlue
GeschichteAllgemein / P16
G. Callen Kensi Blye Marty Deeks OC (Own Character) Sam Hanna
02.07.2016
30.09.2018
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Es war mitten in der Nacht. Deeks war schon am schlafen, denn er hatte einen ziemlich schweren Tag. Sie hatten ein Drogenkartelll aufgeschmissen und alle festnehmen können. Jedoch gab es ein ziemliches Durcheinander, aufgrund der hohen Anzahl der Festgenommenen. Deeks hatte sich den Schlaf wirklich verdient. Es war so ca. halb drei in der Nacht als er plötzlich einen lauten Knall  unten in seinem Wohnzimmer vernahm. Zuerst wusste er nicht wirklich, was los ist, da er noch halb im Schlaf war, aber dann hörte er wieder etwas. Es wirkte wie als wenn ein Fenster zerbrochen wäre. Sofort streckte er sich hoch und griff nach seiner Waffe, die neben seiner Nachttischlampe lag. Er überlegte kurz das Licht anzuschalten, aber entschied sich doch dagegen. Das würde den Eindringling nur vorwarnen. Er müsste also vorsichtiger sein, da er nicht viel sehen würde. Er überlegte kurz Kensi eine Nachricht zu hinterlassen, schob den Gedanken aber schnell wieder weg und ging vorsichtig mit gezogener Waffe nach unten. Er hörte jemanden im Badezimmer rumkramen. Was hatte ein Einbrecher im Bad zu suchen? Da gibt es doch nichts. Plötzlich hörte er ein leichtes schluchzen. Es musste eine Frau sein. Er ging zur Badezimmertür und öffnete diese langsam. Das Licht war an und er hatte somit keine sonderlichen Schwierigkeiten mehr, was das Sehen betrifft. Er glaubte nicht, was er da sah. Es war ein Mädchen wahrscheinlich 17 oder 18 Jahre alt. Sie hielt sich eine Stelle am Bauch fest, aus der Blut floß. Ihre Hände waren Blut verschmiert und man konnte die Schmerzen in ihren Augen erkennen.  Sie hatte aufgehört mit dem Rumwühlen und schaute Deeks in die Augen. Er kannte diese Augen, die vor ihm standen. Nur konnte er diese im Moment noch niemandem zu ordnen.
"Ich habe geklingelt Deeks aber... aber ich glaub deine Klingel ist kaputt", sagte die Person, die vor ihm stand. Sie mussten sich kennen. Sie kannte seinen Namen. Sie wirkte total blass und musste viel Blut verloren haben. Deeks legte seine Waffe schnell weg und wollte ihr helfen. Das Mädchen wäre zu Boden gefallen, wenn Deeks sie nicht rechtzeitig aufgefangen hätte.
"Verdammt! Hey, komm schon, mach deine Augen auf", versuchte Deeks das Mädchen anzusprechen und griff gleichzeitig nach seinem Handy, um einen Krankenwagen anzufordern. Bis der Wagen endlich kam, versuchte Deeks die Blutung zu stoppen und merkte dabei, dass es sich bei der Wunde um eine Schusswunde handeln musste. Da er keine Austrittswunde fand, musste die Kugel noch in ihr stecken.
"Ohh nein das ist gar nicht gut. Wo bleibt der verdammte Krankenwagen? Hey hörst du mich? Du musst aufstehen. Komm schon" Deeks versuchte weiter zu ihr zu sprechen und fragte sich, woher er das Mädchen, eigentlich schon junge Frau, kannte. Während er zu ihr sprach, bemerkte er, dass sie langsam wieder zu sich kam und sich aufsetzen wollte.
"Hey ganz ruhig. Bleib liegen du bist verletzt."
"Verdammt...es tut weh" konnte die junge Frau gerade so unter den ganzen Schmerzen von sich geben.
"Ja ich weiß, dass das weh tut. Du musst jetzt durchhalten. Der Rettungswagen ist gleich da. Wie heißt du und wer war das?", fragte Deeks, obwohl es ihm unangenehm war, zuzugeben, dass er sie nicht wiedererkannte. Er merkte, dass sie ihm eigentlich antworten wollte aber es nicht konnte.
"Ich.. bi..bins..Ga..", das waren die letzten Worte des Mädchens, bevor sie wieder bewusstlos wurde.
"Verdammt. Nein! Wach auf!" Deeks hörte die Sirenen und kurz darauf stand auch schon der Notarzt vor ihm, um sich um das Opfer zu kümmern. Er machte dem Arzt platz und versuchte zu verstehen, was die Sanitäter von sich gaben. Es dauerte nicht lange und sie konnten die junge Frau in den Krankenwagen auf die Liege legen. Kurz danach fuhren sie los. Deeks saß auch in dem Wagen und schaute zu, wie der Sanitäter versuchte die Patientin weitestgehend zu stabilisieren.
Wie konnte es sein, dass mitten in der Nacht, irgendein Mädchen verblutend zu Deeks nach Hause kam anstatt ins Krankenhaus zu gehen? Wer war das Mädchen? Woher kannte er sie? Und warum kam sie ausgerechnet zu ihm? All das sind Fragen, die Deeks gerade durch den Kopf gingen.
Die wichtigste Frage von allen war jedoch: Wird sie es überleben?


Er saß im Warteraum und fragte sich, ob sie es schaffen würde. Im Krankenwagen hatten sich ihre Werte schnell wieder verändert, was dazu führte, dass sie wieder instabil war. Wer war sie bloß? Er stand auf und ging zur Rezeption.
"Hey ich bin LAPD Detective Marty Deeks. Gerade ist eine junge Dame mit einer Schusswunde eingeliefert worden, könnten sie mir vielleicht die Sachen, die sie bei sich trug übergeben? Die sind nämlich für die weiteren Ermittlungen wichtig ", bittete Deeks die Arzthelferin.
"Ja sicher, einen kleinen Moment bitte"
Deeks hatte Glück die Arzthelferin fragte nicht nach seinem Ausweis. Er hatte ihn Zuhause liegen lassen.  Denn er hatte vorhin keine Zeit gehabt um an alles zu denken. Das Einzige, was er tun konnte , war sich eben etwas vernünftiges anzuziehen und seine Waffe einzustecken. Er hatte selbst sein Handy liegen lassen.
"Hier das sind die Sachen der Patientin"
"Vielen Dank"
Er nahm sich ein Paar Handschuhe, die auf dem Tisch der Rezeption lagen und ging wieder zu seinem Platz. Er öffnete die Tüte und schaute sich die Sachen an. Auch die blutverschmierte Kleidung lag darin. Er fand etwas Geld, eine Uhr, ein Messer... Warte das Messer kannte er doch.. Er ging die Sachen weiter durch. Ein Medaillon war auch in der Tüte zu finden. Auch das Medaillon kam ihm bekannt vor. Er schaute sich es genauer an und bemerkt dabei, dass es auf der Rückseite auch eine Gravur hatte.
"Nuestro ángel, Te amaremos para siempre"
"Nein, das kann nicht sein. Sie war doch damals noch so klein", erinnerte er sich wieder an sie. Er wollte nochmal sicher gehen und schaute sich ihren Ausweis an, der auch irgendwo in der Tüte lag.
"Gabriela Pérez González. Das kann nicht sein", Deeks glaubte einfach nicht, was er da gerade sah. Sofort fing er plötzlich anders für die junge Frau zu fühlen. Er machte sich sorgen um sie und betete, dass alles gut geht, obwohl er gar nicht an Gott glaubte.
"Wie konnte sowas bloß passieren?"


Es vergingen Stunden ohne jegliche Rückmeldung von Seiten der Ärzte. Deeks schaute auf die Uhr. Es war schon 10Uhr.
"Verdammt! Ich hätte schon vor zwei Stunden im OSP sein müssen", fiel Deeks plötzlich ein. Er stand sofort auf und ging zur Rezeption.
"Entschuldigen sie bitte, könnte ich eben mit ihrem Telefon einen Anruf tätigen?" Zuerst schaute die Arzthelferin Deeks verwirrt an. Wer hatte denn heutzutage kein Handy? Nach kurzem Überlegen ließ sie ihn dann doch telefonieren. Er dachte kurz darüber nach Hetty anzurufen, ließ es dann aber, denn er wusste nicht wirklich, was er ihr sagen sollte. Er war ja schließlich selbst nicht sicher, was wirklich los war. Er rief Kensi an, um ihr zu sagen, dass es ihm nicht gut gehe und somit nicht zur Arbeit kommen würde. Es piepte ein Mal und sofort ging Kensi dran.
"Wer ist da?"
"Hey Kens ich bins.." Deeks brauchte gar nicht weitersprehen, denn Kensi unterbrach ihn sofort.
"Wo zum Henker steckst du Deeks und was ist passiert? Wir sind in deiner Wohnung, überall liegt Blut und dein Fenster ist eingeschlagen worden"
"Ihr seit in meiner Wohnung? Warum denn das?"
"Falls du es nicht gemerkt hast. Wir haben schon nach 10 Uhr. Du hättest schon seit über zwei Stunden zur Arbeit kommen sollen. Wir haben versucht dich zu erreichen, aber dein Handy liegt hier"
Plötzlich meldete sich Callen, "Wessen Blut ist das Deeks und was ist hier los?!". Er war sauer und Deeks hörte auch etwas Besorgnis in seiner Stimme. Na super. Da hätte er auch sofort Hetty anrufen können.
"Deeks?", auch Sam wartete auf eine Antwort.
"Es ist nicht meins. Ich bin im St. Pauls Krankenhaus. Kommt vorbei und ich werde es euch erklären", mit diesem Satz legte er auf.
"Er hat aufgelegt", stellte Kensi fest.
"Was ist bloß los mit ihm?"
"Das werden wir gleich rausfinden Sam. Kensi ruf du Eric an und sag ihm er soll ein Team herschicken, das sich um die Beweise kümmern soll. Kommt wir gehen los."



- Nuestro ángel, Te amaremos para siempre= Unser Engel wir werden dich für immer lieben



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