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Controlling Emotions

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16 / Het
Aragorn Boromir Gandalf Gimli Legolas OC (Own Character)
25.06.2016
13.06.2021
38
107.172
27
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Dieses Kapitel
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03.01.2018 3.041
 
Disclaimer: Bis auf meinen OC gehören leider alle Figuren und allgemein alles was zu Mittelerde gehört nicht mir, sondern Tolkin und Peter Jackson. Luke Skywalker gehört natürlich George Lukas. Ich verdiene kein Geld hiermit.



Hallo zusammen. Hier kommt Kapitel 6. Ich hoffe es gefällt euch. Ich werde in Zukunft auch ein bisschen mit den POVs spielen, etwas aus Sicht der dritten Person schreiben, oder mal aus Sicht von einem der Gefährten schreiben, also wundert euch nicht.

Kapitel 7



Es waren neun Männer, wobei vier von ihnen die Größe von Kindern hatten, was mir sehr komisch vorkam und einer sah aus wie… naja wie ein Zwerg. Vorne weg lief ein alter Mann, er trug weite graue Gewänder und hatte einen langen weißen Bart. Sein Gesicht wurde von einem großen Spitzen Hut – ebenfalls grau – verdunkelt. In der Hand hielt er einen elegant geschnitzten Spazierstock mit wunderschön geschwungenen Ästen an der Spitze.

Neben ihm ging ein Mann, der etwa Mitte fünfzig sein musste. Er war in dunkle zerschlissene Kleider gewandet. Unter seiner langärmligen Tunika schaute ein Kettenhemd hervor. Darüber trug er einen schwarzen Mantel, der ihm über die Knie reichte. Um seine Taille trug er einen Ledergürtel an dem – zu meinem Entsetzten – ein Schwert baumelte. Über seiner Schulter hing ein Köcher mit Pfeilen und ein Bogen und er trug einen Rucksack auf dem Rücken. Er hatte schwarzes Haar, das ihm in Strähnen ins Gesicht hing und bis zu seinen Schultern reichte. Er sah rau aus, als hätte er viel Zeit draußen verbracht. Er und der alte Mann waren in eine leichte Konversation vertieft.


Hinter den beiden kamen zwei der kleinen Leute. Wie nannte man so jemand denn? Liliputaner? Die beiden waren in eine angeregte Diskussion über… Pfeifenkraut vertieft. Beide trugen nahezu identische Gewänder aus braun und Rottönen. Beide trugen einen Rucksack auf den Schultern und hatten Gürtel um ihre Taillen geschlungen, an denen Beutel baumelten. Der eine sah etwas jünger aus und hatte dunkelblonde Locken die ihm ins Gesicht vielen. Der ältere hatte, ebenso blonde Haare, jedoch waren sie etwas kürzer und stärker gelockt. Was aber wirklich bizarr war, sie trugen keine Schuhe! Stattdessen hatten sie überdimensional große Füße mit wirklich, wirklich vielen Haren auf dem Fußrücken. Ich sah fasziniert zu als sie an meinem Versteck vorüber gingen, immer noch tief in ihrer Diskussion. Sie waren mir irgendwie sofort sympathisch.

Als der nächste Mann an mir vorbei lief, viel mir die Kinnlade hinab. Gott war der schön. Er hatte lange blond Haare, die mit einer kunstvollen Flechtfrisur zurückgebunden waren und wie ein Vorhang aus Seide über seine Schulter vielen. Er hatte eine dünne, graziöse Figur die in grüne Gewänder gekleidet war. Sie waren enganliegender als bei den anderen beiden und schienen perfekt zu passen. Über seiner Schulter hingen ebenfalls Köcher und Bogen. Außerdem ragten zwei Schwertknaufe aus dem Köcher und um seine Taille war ein weiteres, größeres gebunden. Alles an ihm war wunderschön. Er erinnerte mich an die Valar. Seine Gesichtszüge waren weich und seine Augen Blattgrün als sie… mich direkt anschauten. Ich schrak zusammen hatte er mich gesehen? Doch der Blonde drehte nur den Kopf weg und ich stieß ein leises Seufzen der Erleichterung aus. Gott sei Dank, er schien mich nicht bemerkt zu haben. Als ein Windstoß seine Haare nach hinten wehte, konnte ich einen kurzen Blick auf seine Ohren werfen. Waren sie… spitz? Bevor ich einen weiteren Blick auf ihn werfen konnte verschwand er aus meinem Sichtfeld.

Als nächstes kam der Zwerg. Ich wusste einfach nicht wie ich ihn anders beschreiben sollte. Er trug eine schwere Rüstung und hatte eine Streitaxt auf seinen Rücken gebunden. Sein Gesicht wurde zur Hälfte von einem Helm, zur anderen von einem massiven roten Bart verdeckt. Er machte einen etwas grimmigen Eindruck.


Hinter ihm kamen zwei weitere der kleinen Leute. Sollte ich sie Mini Zwerge nennen? Der vordere war schmal und zierlich. Er hatte schwarze verstrubbelte Haare und sah sehr müde aus. Als hätte er eine lange Zeit nicht geschlafen, oder als wäre er krank. Er hatte feine Gesichtszüge und eisblaue Augen. Irgendwas an ihm, ich konnte es nicht klar definieren, machte mich unruhig. Seine Kleidung war aus dunklen Farben und eine nachdenkliche Aura umgab ihn.

Der zweite war etwas molliger und trug einen Rucksack der fast größer war als er selbst. Daran hingen unzählige Pfannen und Töpfe. Seine Haare waren sandblond und umrahmten in leichten Locken sein Gesicht. Er führte ein dunkelbraunes Pony an einem Halfter, das Beladen war mit Taschen und Rucksäcken.

Den Schluss bildete ein weiterer Mann. Er war größer als der zweite mit den schwarzen Haaren, aber nicht so groß wie der blonde Schönling. Er sah nicht so Katzenhaft aus, wie die beiden anderen. Seine Kleidung schien etwas edler mit Mustern am Saum. Er trug ebenfalls ein Kettenhemd über einer kurzärmligen Tunika und große Handschuhe aus Leder, die bis zur Mitte seines Unterarms reichten. Er trug schwere Stiefel und an seiner Seite hing ebenfalls ein wirklich, wirklich großes Schwert, außerdem ein geschwungenes Jagdhorn. Über seinen Schultern hing ein schwerer Mantel mit Pelz an den Schultern. Darüber war ein rundes Schild gebunden. Gab es einen Grund warum die alle rumliefen, als würden sie gleich in den Krieg ziehen? Seine Haare waren von einem hellen braun und er hatte, wie die anderen Männer auch, einen leichten Bartwuchs (nur der blonde Schönling schien sich rasiert zu haben). Alle vier Männer strömten Stärke aus und ich war mir sicher, dass diese Waffen nicht nur Deko waren.

Was also tun? Mich zu erkennen geben? Auf gar keinen Fall. Ich meine das sind vier Männer und ich bin alleine, wer weiß was sie mit einer Frau im Wald anstellen würden. Auf sie zugehen kam nicht in Frage. Also was tun? Weglaufen. Würde ich denn so schnell wieder auf Menschen treffen. Vielleicht war ich hier im hintersten Eck dieser Welt, wo kein Mensch lebte. Ich würde verhungern, bis ich jemanden finden würde. Also ihnen folgen?

Obwohl mir dieser Entschluss nicht gefiel, sah ich keine sinnvollere Möglichkeit. Ich würde sie beobachten, sehen was für Leute sie waren und naja, vielleicht waren sie ganz nett…?

Als ich die Stimmen nur noch leise wahrnehmen konnte, kroch ich langsam aus meinem Versteck und folgte ihnen mit einem großzügigen Abstand.

Im Wald  war das Folgen absolut kein Problem. Es war sogar leicht. Die Bäume und das dichte Unterholz erschwerten ihr Vorrankommen und gaben mir Schutz und selbst wenn ich die Gruppe aus den Augen verlor, gaben mir ihre Stimmen Auskunft über die Richtung in die ich laufen musste.

Wir liefen, und liefen, und liefen. Wie konnten die denn den ganzen Tag ohne Pause laufen. Meine Füße schmerzten, als sie endlich auf einer Lichtung Halt machten. Ich blieb etwas entfernt auf einer Anhöhe flach auf dem Bauch liegen und hatte so einen guten Blick auf die Lichtung durch ein kleines Gebüsch vor mir. Ein paar der Männer breiteten Schlafmatten aus. Der große Mann mit den vornehmeren Klamotten und dem Schild, hatte seine Sachen auf die Seite gestellt und begann etwas Holz zu einer kleinen Pyramide aufzustellen und versuchte mit zwei Steinen ein Feuer zu entzünden. Der blonde Schönling hatte noch immer seinen Bogen und seinen Köcher über der Schulter und verließ nach ein paar Worten zu seinen Gefährten die Runde in Richtung Dickicht.

Einer der kleinen Leute packte einen Kessel aus und füllte etwas Wasser hinein. Anscheinend klappte das mit dem Feuer machen nicht so, denn der Mann fluchte laut, während er immer wieder die beiden Steine zusammenschlug. Die zwei blonden kleinen Männer standen daneben und schienen seine Arbeit zu kommentieren, was er anscheinend unglaublich nervig fand, da er sich immer wieder mit der Hand durchs Haar fuhr und stöhnte. Der alte Mann saß in seinen langen grauen Gewändern auf einem Stein und lachte leise in sich hinein, während er genüsslich eine Pfeife rauchte. Ich kroch langsam näher an das Lager heran, bis ich direkt in einem Busch am Rande der Lichtung lag.

„Vielleicht müsst ihr die Steine schneller zusammenschlagen. Oder sie sind nass.“ Schlug der Jüngere der beiden Kleinen vor.

„Oder es sind die Falschen steine.“ Half der andere. „Habt Ihr schon einmal ein Feuer gemacht Boromir?“

„Natürlich habe ich schon ein Feuer gemacht Master Hobbit. Ich weiß sehr wohl wie man Feuersteine benutzt.“ Knurrte der Mann, Boromir, leise.

Die Hobbits - nannte man so diese kleinen Menschen? - redeten weiter auf ihn ein, doch meine Aufmerksamkeit wurde von dem alten Mann abgelenkt. Der mehrmals in die Finger schnipste, wobei ein Funke entstand.

Warte…  was? EIN FUNKE??...

Ich sah gebannt zu, wie eine kleine Flamme über seiner Hand schwebte. Dann machte er eine Bewegung, wie beim Frisbee werfen und die Flamme flog zwischen den drei Männern hindurch auf das Holz zu und entzündete dies mit einem Schlag.

Boromir fuhr erschrocken zurück, während die zwei Hobbits begeistert auf das brennende Holz starrten um dann mit offenen Mündern zu dem alten Mann zu starren.

Der alte Mann lachte leise in seinen langen grauen Bart hinein während die Hobbits anfangen begeistert zu tuscheln. Boromir hingegen grummelt nur mürrisch etwas von …verdammter Zaubererund …fast zu Tode erschreckt… und den alten Mann mit finsteren Blicken durchbohrte.

Ich hatte jedoch keine Augen für den grummelnden Mann, oder die Beiden Hobbits, deren Getuschel in eine hitzige Diskussion über Pfeifenkraut ausgeartet war, sondern blickte den alten Mann an.

Er hatte aus dem Nichts eine Flamme entstehen lassen, wie ich im Krankenhaus… naja so ähnlich. War er… wie ich? Gab es hier in dieser Welt noch mehr Menschen, die das konnten? Konnte er mir helfen?

Während ich über diesen Mann, meine Kräfte und irgendwie auch alles andere nachdachte, hatte der Schwarzhaarige Mann in den dunklen Kleidern steine um das Feuer gestapelt, mit einigen Lücken dazwischen, um genügend Luft durchzulassen.

Der etwas stämmigere Hobbit mit den sandfarbenen Haaren, hievte nun den Topf mit Wasser über das Feuer und begann verschiedene Sorten von Gemüse und Kräuter hineinzuschneiden.

Es roch köstlich und mein Bauch machte sich bemerkbar. Ich hatte seit… wann hatte ich das letzte Mal etwas gegessen. Wie viel Zeit war vergangen, seit ich mein zu Hause verlassen hatte. Zu Hause… die Gedanken daran schmerzten. Was taten meine Eltern gerade, was mein Bruder? Meine Freunde aus der Uni? Naja, so viele Freunde hatte ich nicht, aber ich vermisste sie trotzdem.

Mein Blick viel schweifte über die Lichtung und blieb an dem dunkelhaarigen Hobbit hängen. Er saß etwas abseits der anderen und wirkte grüblerisch, traurig. Als hätte er schrecklich viele Sorgen in seinem Leben. Seine Finger spielten mit einer Kette an seinem Hals, so wie auch ich es oft tat, wenn ich nachdachte, vor allem wenn ich mir Sorgen machte.

„Herr Frodo, das Essen ist fertig!“ rief der Hobbit, der noch immer in dem Topf rührte und riss den dunkelhaarigen aus seinen Gedanken.

Dieser verstaute die Kette hastig unter seinem Hemd, rappelte sich auf und ging lächelnd zum Feuer um etwas zu essen. Der schwarzhaarige Mann  hatte sich derweil zu dem Alten - Gandalf?- gesellt und beide hatten, wie ich nun bemerkte, den Hobbit beobachtet und warfen sich nun einen besorgten Blick zu.

Die Männer versammelten sich nach einander um das Feuer. Zusammen aßen sie, redeten, lachten. Der Zwerg mit den orangenen Haaren erzählte eine Geschichte von einem Zwergen Anführer, der anscheinend auf einem wilden Eber in die Schlacht ritt und seine Feinde mit dem eigenen Kopf niederschlug. Ziemlich brutal und sehr weit hergeholt, aber die Geschichte schien den Hobbits zu gefallen.  

Gandalf rauchte jetzt schon seine wievielte? Dritte Pfeife? Unglaublich, der Mann rauchte ja wie ein Schlot. Ob die Menschen hier wussten, was Rauchen mit der Lunge anstellte?

Und der Blonde Schönling war irgendwann wieder von seinem Spaziergang – oder was auch immer er gemacht hatte - zurückgekehrt und saß neben dem Schwarzhaarigen Mann. Die beiden unterhielten sich im Flüsterton.

Nach und nach begannen die neun Männer, ihre Schlafmatten auszurollen und sich um das Feuer hinzulegen.

Erneut grummelt mein Magen heftig und ich krampfte meine Hand um meinen Bauch in der Angst, sie könnten mich hören. Mir war bereits übel vor Hunger und ich verzog das Gesicht. Vielleicht konnte ich ja wenn alle schliefen etwas von der Suppe klauen.

Bis es spät genug war, um sicher an den Topf über dem Feuer zu kommen, konnte ich mir es genauso gut etwas bequemer machen.

Ich griff nach meiner Tasche und dachte an eine weiche Schlafmatte, oder etwas in der Art. Ich öffnete leise den Lederverschluss und griff hinein. Ich spürte wie etwas von mir – ich kann nicht genau sagen was – in die Tasche floss, als benötigte sie Strom um zu funktionieren. Die Valar hatten gesagt, nur ich könnte diese Tasche benutzen, weil ich Magie hätte. Ich schauderte innerlich bei dem Wort und den Erinnerungen, die ich damit verband. Meine… Magie wirkte also wie eine Art Batterie für diese Tasche. Meine Hand umfasste etwas Weiches und ich zog eine dicke Wolldecke heraus. Keine Isomatten Qualität, aber immerhin, und der Waldboden war ja weich und mit Laub bedeckt. Ich zog zwei weiter Decken aus meiner Tasche und benutzte eine als Kissen, während ich die andere über mir ausbreitete. Ich überlegte, was ich noch aus der Tasche ziehen könnte. Das einzige, was mir einfiel, was ich im Moment wirklich wollte, war Essen. Ich griff in die Tasche… nichts. Ich seufzte und blickte sehnsüchtig durch die Äste auf den großen Topf.

Die Männer hatten sich um das Feuer schlafen gelegt. Der Zwerg schnarchte laut und auch Boromir grunzte und seufzte leicht. Der Jüngste der Hobbits (zumindest sah er am jüngsten aus) brabbelte leise vor sich hin, während er genüssliche Kaubewegungen machte. Ich musste unwillkürlich grinsen.

Der Alte Mann lag auf dem Rücken, sein Gesicht im Schatten seines Hutes, der auf seinem Gesicht lag, verdeckt und der Blonde Schönling lag einfach da und… nunja, sah wunderschön aus. Seine langen Haare umarmten sein Gesicht wie pures Gold und seine Haut… Gott seine Haut was makellos!

Ich bezweifelte, je einen so schönen Mann gesehen zu haben.

Nur der dunkelhaarige Mann saß etwas entfernt von der Gruppe – was bedeutete, ziemlich nah an meinem Versteck – auf einem Baumstumpf und hielt ganz offensichtlich Nachtwache.

Ich stöhnte innerlich, meine Chance auf Essen hatte sich soeben drastisch verkleinert.

Ich legte meinen Kopf auf das Kissen und betrachtete die dunkle Silhouette vor mir. Sein Gesicht wurde von einem Mondstrahl erhellt und zeigte dunkle Augen die von Sorgenfalten umgeben waren. Er hatte schöne Züge, die gegerbt und abgetragen schienen von Jahren in der Wildnis. Trotz seines etwas zerschundenen Aussehens, saß er mit Haltung und Würde und sein Gesicht hatte etwas Edles.

Diese anscheinend widersprüchlichen Beobachtungen weckten meine Neugierde. Wer war er?

Ich spürte, wie ich langsam schläfrig wurde, mein schmerzender Magen hielt mich jedoch wach.

Der Mann wechselte seine Position und begann leise zu summen.

Dann begann er zu singen.

„The leaves were long, the grass was green,

The hemlock-umbels tall and fair,

And in the glade a light was seen

Of stars in shadow shimmering.

Tinúviel was dancing there

To music of a pipe unseen,

And light of stars was in her hair,

And in her raiment glimmering.”

Ich hielt den Atem an. Seine Stimme war sanft und trotz des etwas rauen Untertons wunderschön. Sie hatte eine Beruhigende Wirkung, als würde ein Vater ein gute Nacht Lied für seine Kinder singen. Nach einer kurzen Pause startete er die nächste Strophe.

“There Beren came from mountains cold,

And lost he wandered under leaves,

And where the Elven-river rolled

He walked alone and sorrowing.

He peered between the hemlock-leaves

And saw in wonder flowers of gold

Upon her mantle and her sleeves,

And her hair like shadow following.”

Ich fühlte wie meine Augen schwerer Wurden. Mein knurrender Magen war vergessen, während ich nur noch dem Lied lauschte. Es wunderte mich, dass ich verstand was er sang. Sprachen hier die Menschen Deutsch und Englisch? Oder hatten die Valar ihre Finger im Spiel? Die zweite Möglichkeit erschien mir als sehr viel wahrscheinlicher, doch ich ließ den Gendanken ruhen.

“Enchantment healed his weary feet

That over hills were doomed to roam;

And forth he hastened, strong and fleet,

And grasped at moonbeams glistening.

Through woven woods in Elvenhome

She lightly fled on dancing feet,

And left him lonely still to roam

In the silent forest listening.”

Das Lied war unglaublich schön. Die Melodie schien zwar nicht immer perfekt mit dem Text zu harmonieren, doch wäre ich kein Musikstudent und wäre ich nicht so vernarrt in Lieder und Klänge, hätte ich es wahrscheinlich nicht bemerkt.  

„He heard there oft the flying sound

Of feet as light as linden-leaves,

Or music welling underground,

In hidden hollows quavering.

Now withered lay the hemlock-sheaves,

And one by one with sighing sound

Whispering fell the beechen leaves

In the wintry woodland wavering.

He sought her ever, wandering far

Where leaves of years were thickly strewn,

By light of moon and ray of star

In frosty heavens shivering.

Her mantle glinted in the moon,

As on a hilltop high and far

She danced, and at her feet was strewn

A mist of silver quivering.”

Die Stimme des Mannes drang durch den Wald und es war, als lausche die ganze Welt den Klängen des Liedes, der Geschichte, die es erzählte. Der Gesang war gefüllt von Emotion, als erzähle er von dem eigenen Leben, voller Trauer und Sehnsucht. Als erzähle er, seine eigene Geschichte.

Das war der letzte Gedanke, an den ich mich am nächsten Morgen erinnern konnte, bevor ich in einen seligen und längst nötigen schlaf viel. Ich merkte nicht, wie der Wind in den Blättern rauschte, die Stimme des Mannes zu begleiten schien und sie davon trug, in die Weiten der Welt. Ich merkte nicht wie die Nacht dem Morgen wich und wie die Sonne sich langsam über die nebligen Hügel erhob und den Wald erhellte. Ich schlief, all die Angst, die Sorgen und den Kummer vergessen. Ich schlief.



Kapitel 7 Fertig Yeahhh!!!



Ich liebe Musik und werde deswegen wirklich viele Lider in diese Fanfiction einbauen. Wenn es zu viele werden, mir egal immerhin studiert Tara Musik. Ich finde durch Musik kann man Gefühle so viel besser ausdrücken, als durch Worte… meistens. Tara ist schüchtern und hat in der Musik etwas gefunden, mit dem sie ihre Gefühle ausdrücken und sich selbst Mut machen kann.

Also um das zusammenzufassen: Viele Lieder



Vielen Dank fürs lesen, ich freue mich über Kommentare und Feedback.



Pigwidgeon
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