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Controlling Emotions

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16 / Het
Aragorn Boromir Gandalf Gimli Legolas OC (Own Character)
25.06.2016
13.06.2021
38
107.172
26
Alle Kapitel
95 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
06.06.2020 893
 
Disclaimer: Bis auf meinen OC gehören leider alle Figuren und allgemein alles was zu Mittelerde gehört nicht mir, sondern Tolkin und Peter Jackson. Ich verdiene kein Geld hiermit, auch wenn es schön wäre.



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Boromir POV

Keiner der Beiden hatte gemerkt, dass ein weiteres Mitglied der Gruppe aufgewacht war und sie beobachtete. Boromir war durch leise Stimmen aufgewacht. Müde fuhr er sich über das Gesicht und stützte sich auf seinen rechten Arm und drehte den Kopf, um die Quelle der Stimmen zu finden. Und dann sah er sie. Tara und Aragorn saßen sich gegenüber. Sie tuschelten vor sich hin und er hörte sie leise lachen.

Er konnte nicht verstehen was sie sagten und er wagte nicht sich zu bewegen. Stumm beobachtete er die Interaktion zwischen den beiden. Seine Augen weiteten sich, als Tara sich nach vorne lehnte und Aragorn über die Wange strich. Sie wirkten sehr innig. Wie standen die beiden zueinander?

Plötzlich warf sie sich nach vorne und schlang ihre Arme um den Hals des Waldläufer. Seine Augen verengtes sich als Aragorn seine Arme um sie Schloss. Die beiden standen sich wohl näher als er gedacht hatte.

Er war von Anfang an skeptisch gegenüber dem Schwarzhaarigen gewesen, doch seine Meinung über ihn hatte sich langsam geändert. Er war ein gewandter Schwertkämpfer und durchaus präziser Schütze. Er war erfahren in der Kunst des Überlebens und konnte die Gruppe führen.

Es hatte sogar Momente gegeben, in denen Boromir darüber nachgedacht hatte, ob er nicht vielleicht doch der richtige Mann sein könnte, um sein Volk zu führen. Ein Mann, den er König nennen könnte. Doch was er nun dort sah, wie er das weibliche Mitglied ihrer Gruppe so verführte... Vielleicht hatte er doch Recht gehabt bei seinem ersten Eindruck des Waldläufers.

Ein leises Grummeln entstieg seiner Kehle. Was ihm jedoch einen Stich versetzte, war ihr Lachen und wie sehr ihr Aragorns Gegenwart zu gefallen schien. Was hatte dieser Mann, dass er selbst ihr nicht geben konnte?

Noch immer lag sie in seinen Armen und ein bitterer Geschmack stieg ihm in den Mund. Er ließ sich zurück auf seine Bettrolle fallen und tat so, als würde er gerade erst, sehr geräuschvoll aufwachen. Er Streckte sich und begann langsam seine Sachen zu packen.

Als er erneut zu den beiden aufsah, waren sie aufgestanden und hatten begonnen die anderen zu wecken.



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Tara POV



Das Gespräch mit Aragorn hatte wirklich gutgetan. Ich fühlte mich schon viel besser. Ich hatte meine Sachen schnell zusammengepackt und lief nun fröhlich zu Boromir.

„Na gut geschlafen?" Ich streckte mich etwas.

"Ja." Brannte er mürrisch, ohne mich anzuschauen.

„Wohl eher nicht, bei deiner Laune" lachte ich und verlagerte mein Gewicht auf ein Bein. „Aber versteh das voll. Ich bin so froh, wenn wir endlich hier raus sind."

„Na dir scheint es ja durchaus zu gefallen. so fröhlich wie du bist." Brummte Boromir und stand auf.

"Oh nein, ich habe mich grade nur etwas mit Aragorn unterhalten und das hat mir echt geholfen. Er ist echt fantastisch."

„Schön für ihn." sagte Boromir knapp.

„Ähm okay, du hast wohl echt beschissen geschlafen. Oh, halt mal bitte kurz." Ich hielt ihn meine Tasche hin, um den Lederriemen an meinem Stiefel fester zu ziehen.

"Frag doch Aragorn" antwortete er giftig und rauschte an mir vorbei.

Auch die anderen setzten sich in Bewegung. Ich stand da, völlig sprachlos. Was war denn das gerade? Hatte ich ihn verletzt, ohne es zu merken. Schnell lief ich ihm nach.

„Hey Boromir? Was ist denn los?" ich hatte ihn eingeholt und lief nun neben ihm.

"Es geht mir gut," knurrte er.

"Das sieht aber nicht so aus!"

"Ist aber so." zischte er giftig.

Langsam verlor ich die Geduld. "Na dann ist ja gut." Fauchte ich genervt.

„Gut!" Kam es von ihm zurück.

"Okay!" rief ich entnervt, drehte mich auf dem Absatz um und lief an den Anfang der Gruppe. Was hatte ich ihm denn jetzt schon wieder getan? Mein Gott ihm konnte man es wirklich nicht recht machen. Was ein volldepp.

Den Rest des heutigen Marsches ignorierten wir einander geflissentlich. Unser Weg war schmal und zwang uns in einer Reihe zu laufen, was mir nur recht war.

Der Pfad wand sich durch die finsteren Höhlen der Miene. Immer tiefer drangen wir auf dem stets abfallenden Weg in den Berg ein. Die Luft wurde wärmer und muffig. immer wieder zischte ein kühler Luftzug durch Felsspalten und fuhr mir durch die Haare.

Staunend betrachtete ich die Treppen und Konstruktionen, die sich in luftiger Höhe und in endlos tiefen Schluchten durch die Höhlen wandten. Ich entdeckte Säulen und verzierte Eingänge. Immer wieder führten Gänge von unserem Weg ab. Ich versuchte zu erkennen, wohin sie führten, doch es war hoffnungslos. Die Schwärze war undurchdringlich, doch wir hatten keine Zeit zu verweilen.

Ein endloses Labyrinth und wir konnten nur hoffen, dass Gandalf der weg, kannten. Sonst waren wir alle verloren.



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Ich denke man hat gemerkt, dass die beiden Kapitel eins waren. Aber zusammen wäre es glaube ich zu viel gewesen. Danke an die vielen Lieben Reviews.

Leider kommt bei mir jetzt dann meine Zwischenprüfung, was mir weder die Zeit zum schreiben gibt, noch um großartig viel Reviews beantworten. Aber seid gewiss, ich lese sie alle und freue mich abgöttisch darüber

Bis Bald,

Pigwidgeon
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