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Controlling Emotions

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16 / Het
Aragorn Boromir Gandalf Gimli Legolas OC (Own Character)
25.06.2016
13.06.2021
38
107.172
27
Alle Kapitel
95 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
 
25.06.2016 1.321
 
Disclaimer: Bis auf meinen OC gehören leider alle Figuren und allgemein alles was zu Mittelerde gehört nicht mir, sondern Tolkin. Luke Skywalker gehört natürlich George Lukas. Ich verdiene kein Geld hiermit.



Hey Leute, also das ist jetzt meine aller erste Fanfiction. Ich bin komplett neu auf dem Gebiet und daher noch ziemlich unerfahren. Ich hoffe sie gefällt euch. Es zieht sich ganz schön am Anfang, doch bitte bleibt dran und gebt mir eine Chance.

Ich versuche möglichst wöchentlich ein neues Kapitel zu veröffentlichen, kann aber nichts versprechen. Mal wird’s schneller, mal langsamer gehen.



Handlung: Prinzipiell geht es um eine junge Frau, die nach Mittelerde geschickt wird um dort zu lernen ihr spezielles Talent zu kontrollieren. Wenn sie das geschafft hat, möchte sie dieses aufgeben um ihr Leben ganz normal weiterführen zu können. Natürlich hat sie dabei nicht mit den Gefährten und einigen anderen Personen gerechnet, die sie in Mittelerde kennen lernt. Sie begleitet die Gefährten auf ihrem Abenteuer und erlebt Dingen die sie früher für Fiction und Fantasy gehalten hatte.

Die Fanfiction beginnt in unserer Welt, jedoch gibt es einige Änderungen. Beispielsweise gibt es die Werke Tolkins dort nicht, jedoch Menschen mit gewissen Talenten die es gilt zu kontrollieren.



Trigger Warnung: fast Vergewaltigung, Gewalt, evtl. später +16/+18 (mal sehen)



So jetzt aber genug Gequatsche. Viel Spaß.





Kapitel 1

Ich zog meine Jacke enger um mich. Durch die Unterführung ging ein kalter Luftzug und ich fröstelte. Das künstliche Licht der Neonröhren flackerte und das regelmäßige Geräusch von Wassertropfen auf Stein wurde nur gelegentlich von dem Knistern der Elektrizität unterbrochen, wenn einer der Falter die hier Schutz vor dem Regen suchten zu nah an eine der Lichtquellen flatterte. Es roch nach Feuchtigkeit, Moder und Urin. Ich vergrub meine Nase in meinem Schal der noch leicht nach dem Waschmittel meiner Mitbewohnerin duftete. Sie benutzte immer den Weichspüler der diesen blumigen, leicht künstlichen Geruch zurückließ. „Mist“ fluchte ich, als Ich das Platscht des Wassers hörte, welches mein Treten in eine Pfütze begleitete. Der Tagelange Regen hatte die Unterführung in ein Meer verwandelt. Man musste von einer Betoninsel zur nächsten hüpfen wenn man seine guten Schuhe nicht ruinieren wollte. Da ich nicht jemand  war, der für Schuhe, Handtaschen und Miniröcke töten würden, stöhnte ich nur und lief weiter. Die Wassertropfen schlugen auf Metallrohre und kreierten einen metallischen Takt. TapTapTapTap Ich begann zu summen. Ich hatte immer irgendwelche Ohrwürmer. Melodien von denen ich meistens nicht mal den Titel, geschweigenden den Text kannte. Ich hatte meine Eltern manchmal beinahe in den Wahnsinn getrieben, weil ich andauernd Gesungen, gesummt, gepfiffen, oder auf eine andere Weise krach (wie es mein Bruder immer nannte) gemacht habe. Ich merkte es meistens nicht einmal wenn ich zu singen begann. Letztendlich hatte ich mich jetzt dazu entschieden, Musik zu studieren, weshalb ich nun den lieben langen Tag mit verrückten wie mir selbst abhängen konnte, laut meinem Bruder.

Plötzlich wurde mein Takt von Stimmen unterbrochen. Gelächter. Ich ging schneller. Man sollte denken, man hätte durch Hollywood gelernt, dass  in solchen Situationen wegrennen angesagt ist. Aber ängstlich wie ich nun mal bin, verwandelten sich meine Beine in Wackelpudding und an einen Sprint war nichtmehr zu denken. Wieso machte ich mir eigentlich solch eine Panik. Ich hatte ein paar Stimmen gehört. Was war daran so schlimm?

„Tara du Schisser! Krieg dich mal wieder ein!“ flüsterte ich.

Ich versuchte mir selbst Mut zuzureden. Es war alles okay. Ich bog um eine Ecke und… nein es war nicht alles okay. Vor mir standen vier Männer. Sie sahen aus wie Ende zwanzig, nur einer schien etwas jünger zu sein.  Auf seinem T-Shirt stand „Team Hangover“ und er hatte ein Papierkrönchen auf dem Kopf, das mit einem Gummi um seinen Hals befestigt war. Die anderen trugen T-Shirts mit der Aufschrift: „Er heiratet, aber ich bin noch zu haben“. Ich versuchte mich, mit gesengtem Blick an ihnen vorbeizuschieben, doch einer trat mir grinsend in den Weg. Sein Atem stank nach Alkohol und Shisha und einigen anderen Dingen, über die ich nicht nachdenken wollte.

„Wohin denn so eilig, Püppchen?“ Die anderen lachten.

„Wieso bist du ganz alleine?“ sprang ein anderer mit ein. „Brauchst du etwas gesellschafft? Wir sind zu…“ Er zählte indem er einmal auf jeden seiner Freunde zeigte „…sechst“ wobei er drei Finger hochhielt.

Wäre ich nicht in dieser Situation gewesen, wäre ich in Gelächter ausgebrochen, doch mir war nicht nach Lachen zu mute. Überhaupt nicht. Ich bewegte mich rückwärts. In meinem Kopf leuchteten alle Warnlichter. Alles schrie: Lauf plötzlich trat mein Fuß auf eine Unebenheit im Asphalt und ich wäre gefallen stünde ich nicht direkt mit dem Rücken zur Wand. Der erste Mann kam näher ich drehte mich nach rechts und wollte losrennen, doch seine Hände fassten mich an den Schultern und drückten mich an die Wand. Ich wurde panisch, holte aus und schlug zu. Der Mann sah mich erstaunt an, dann fing er an zu lachen. Auch die anderen lachten. Ich schlug weiter nach ihm, doch feuchte, klebrige Hände packten meine Handgelenke und pinnten sie über meinen Kopf an die Tunnelwand. Ich spürte raue Lippen an meinem Hals, sein Atem kitzelte auf meiner Haut. Ekel erfüllte meinen Körper. Schauer liefen mir über den Rücken. Ich wollte schreien. Mein Hals war wie zugeschnürt. Sein Mund wanderte langsam weiter nach unten. Er löste eine Hand von meinen Handgelenken und führte sie zielstrebig zum Saum meiner Bluse. Endlich funktionierte meine Kehle wieder und ich begann zu kreischen. Ich schrie. So laut ich nur konnte. Panisch versuchte ich meine Hände aus dem eisernen Griff zu befreien. Sein Lachen. Meine Augen füllten sich mit Tränen. Hilfe! Wieso half mir denn niemand? Das schreien hatte sich in Wimmern verwandelt, mein gesamter Kopf dröhnte, als hätte ihn jemand mit einem Hammer bearbeitet. Ich bekam keine Luft. Mein gesamter Körper war erfüllt von Panik. Ich schloss die Augen, versuchte meine Atmung zu beruhigen… erfolglos.

Am Rande bekam ich mit, wie Krönchen vortrat.

„Hey, lass das doch. Du bist total dicht.“ Seine Stimme klang angespannt, doch der Riese vor mir reagierte nicht.

Mein Atem ging stockend. Ich japste erschrocken als der Mann von mir weggerissen wurde. Zitternd presste ich mich an die Wand. Stopp! Ich wollte, dass es aufhörte. Sie sollten einfach verschwinden und mich in Ruhe lassen. Am Rande meines Bewusstseins nahm ich eine Stimme wahr. Ich hörte was sie sagte, doch es war als dränge es nicht zu meinem Gehirn durch.

„Hey, ganz ruhig. Es tut mir leid, die sind total blau. Du solltest besser gehen, tut mir echt leid.“

Ich sah seine schwarzen Haare und das lächerliche Krönchen auf seinem Kopf. Ich spürte eine Hand auf meiner Schulter. Nein! Nicht nochmal! Lasst mich alle in Ruhe! Mein Mund öffnete sich zu einem stummen schrei, als meine Hand nach vorne schoss. Die Welt wurde weiß. Eine Kugel aus Licht die immer größer wurde während es so schien als würde sie um die eigene Achse rotieren. Dann löste sie sich von meiner Handfläche und schoss nach vorne, direkt auf Krönchen zu. Er wurde zurückgeschleudert und prallte gegen die gegenüberliegende Wand.

Entsetzt starrte ich auf meine Handflächen. Sie rauchten leicht und auf ihnen waren rote Abdrücke zu erkennen. Mein Gehirn war wie tot. Alles war leer, ich konnte nicht denken. In meinem Kopf rauschte es, wie bei einem Radio ohne Empfang. Mein Körper bewegte sich von selbst. Schritt für Schritt. Ich lief los. Lief immer weiter. Ich rannte weg. Einfach nur weg.





So das war das erste Kapitel, ich hoffe es war in Ordnung. Wenn ihr weiter lest werdet ihr merken, ich liebe Cliffhanger

Wie schon gesagt, ich bin ziemlich unerfahren auf dem Gebiet des Schreibens und würde mich sehr über ein paar Produktive Reviews freuen. Was war gut? Wie fandet ihrs? Was war net so? Wie war die Länge? Was kann ich noch besser machen?

Bitte bleibt dran und schreibt ganz viele Reviews. Das würde mich mega freuen.

Bis dann,

Pigwidgeon

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