Haldir und der blinde Junge

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16
Elrond Galadriel Haldir Legolas OC (Own Character) Thranduil
25.06.2016
28.05.2018
12
19302
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Hey
Das ist meine neue Herr der Ringe FF und ich hoffe euch wird sie gefallen. :) Ich würde mich sehr über eine Rückmeldung von euch freuen; egal, ob Fragen, Lob oder Kritik, schreibt einfach das was euch durch den Kopf geht. ;)
Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Prolog. ^^

Beste Grüße Alphawolf7










—Prolog—



Vor zwei Jahren:


Vor zwei Jahren verlor der kleine Junge Tony Vincent sein Augenlicht. Er war mit seinen Eltern zu einem wunderschönen Bauernhof gefahren, um dort Urlaub zu machen. Er liebte die Tiere, vor allem die Pferde, denn wenn er bei ihnen war, war es so als würde er durch ihre Augen sehen können. Eines Nachts wollte Tony unbedingt im Stall bei den Pferden übernachten, als seine Eltern nichts dagegen hatten freute er sich darüber. Tony nahm eine Kerze und ein Schlafsack mit, denn leider hatte er seine Taschenlampe zu Hause vergessen. Der Junge legte sich auf seinen Schlafsack und stellte die Kerze ein wenig weiter weg, doch dann wurde er plötzlich so müde und schlief ein, dadurch vergaß er die Kerze auszublasen. Mitten in der Nacht wurde Tony durch das wiehern der Pferde geweckt, ihm stieg sofort der Geruch von Rauch in die Nase. Der Junge riss erschrocken seine Augen auf, als er sah, dass die Kerze umgefallen war und dabei das Stroh angesteckt hatte. Tony verlor keine Zeit, er rannte zu jeder Box wo ein Pferd drinnen war und öffnete diese um die Pferde raus zu lassen. Als er das letzte Tor der Box geöffnet hatte rannte er selber hinaus und scheuchte die letzten Pferde raus. Da die Pferde in Panik waren vergaßen sie, dass dort ein kleiner achtjähriger Junge stand und dann geschah es. Eines der Pferde trat in seiner Panik Tony in sein Gesicht. Er hörte noch wie seine Eltern seinen Namen schrieen, dann umfing ihn Dunkelheit.


Seine Eltern hatten gut Geld und so konnte Tony an seinem Gesicht operiert werden. Die Ärzte konnten alles wieder hinrichten, außer seine Augen. Tony wusste, dass seine Eltern alles taten damit er wieder sehen konnte, doch der Arzt sagte, dass sie diese Verletzung nicht heilen konnten. Der kleine achtjährige Junge blieb noch zwei Wochen im Krankenhaus, damit die Ärzte ihn noch ein wenig überwachen konnten.


Nach zwei Wochen konnte Tony dann nun endlich raus aus dem Krankenhaus und wieder in die Schule gehen. Er konnte es kaum erwarten seine Freunde wieder zu treffen und er freute sich schon auf sie, doch als seine Freunde sahen, dass ihr Freund blind war schlossen sie Tony aus. Manche nannten ihn sogar "Krüppel" oder "Blindfisch". Seit dem war Tony allein, er hatte keinen zum spielen. Keiner kam zu seiner Geburtstagsfeier, obwohl Tony ihnen Einladungen gegeben hatte. Langsam merkte der neunjährige Junge, dass er nun anders als seine Klassenkameraden war. Also verbrachte Tony damit blind lesen zu können und bald konnte er sogar besser hören, schmecken und riechen. Tony sah nun nicht mehr die Welt wie die anderen, sondern er sah sie ganz anders. Er spürte wenn jemand bei ihm war oder im Raum war, und wusste wann jemand die Wahrheit sagte und wann jemand log.

Eines Tages als Tonys Mutter nach Hause kam, weinte sie bitterlich. Sofort ging er zu ihr und umarmte sie, um sie zu trösteten. Seine Mutter streichelte ihm über seine kurzen blonden stacheligen Haare. Bevor der neunjährige Junge es verhindern konnte, sagte er etwas, was seine Mutter nicht von ihm erwartet hätte.
"Nicht weinen Mama. Morgen wirst du es sicherlich schaffen Tante Beatrix umzustimmen hierher zu kommen", munterte er sie auf.
Seine Mutter runzelte die Stirn, wie konnte ihr Sohn wissen wo sie gewesen war. Sie hatte ihm gesagt das sie zur Arbeit fahren würde.
"Woher weißt du das? Ich habe dir doch gesagt, dass ich zur Arbeit fahre."
Tony löste sich von seiner Mutter und sah ihr direkt ins Gesicht.
"Deine Stimme wird unsicher und leise wenn du lügst, aber wenn du die Wahrheit sagst, dann ist sie klar und kräftig. Deswegen wusste ich auch, dass du nicht zu deiner Arbeit fährst, sondern irgendwohin anders. Ich habe gegrübelt wo du hinfahren würdest und als du jetzt hier so verweint reingekommen bist, wusste ich, dass du bei Tante Beatrix warst", sagte er.
Tonys Mutter musste augenblicklich lächeln, obwohl Tony seine Mutter nicht sehen konnte, wusste er das sie lächelte und so lächelte er ebenfalls. Sie umarmte ihren Sohn und gab ihm einen Kuss auf die Stirn.
"Ich liebe dich, Tony.", sagte seine Mutter liebevoll.
"Ich hab dich auch lieb, Mama."



Gegenwart:

Tony war vor einem Monat zehn Jahre alt geworden und hatte neue Kleidung bekommen. Er trug heute ein rotes Hemd, eine schwarze Hose und Sneakers. Tony saß im Garten und genoss das schöne Wetter, er lauschte dem Gezwitscher der Vögel. Seine Eltern waren ebenfalls draußen und arbeiteten im Garten. Sie pflanzten heute ein kleines Apfelbäumchen. Tony griff vorsichtig nach rechts und bekam sein Glas mit Eistee zu fassen. Vorsichtig führte er das Glas an seine Lippen und trank ein paar Schlucke, dann stellte er es wieder vorsichtig auf den Tisch neben ihm.
Plötzlich wehte ein starker Wind und den Donner konnte man hören. Tony spürte und hörte diesen und seine Eltern ebenfalls. Der zehnjährige Junge bekam Angst, da er nicht wusste was dies auslöste.
"MAMA, PAPA!", rief Tony ängstlich.
Seine Eltern sahen sofort zu ihrem Sohn, der Wind bei ihm wurde immer stärker.
"TONY!"
Seine Mutter und sein Vater wollten zu ihm gelangen, doch auf einmal tat sich ein riesiges Loch hinter Tony auf und der Junge wurde hinein gesogen. Als der starke Wind wieder verschwand, war der Stuhl auf dem Tony gerade noch gesessen hatte leer.
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