Forever

KurzgeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P16 Slash
Nico di Angelo OC (Own Character) Will Solace
25.06.2016
11.09.2019
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Forever


„Du und ich: Wir sind eins.

Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen.“

~Mahatma Gandhi~


In der darauffolgenden Nacht träumte ich schlecht. Obwohl schlecht vielleicht die falsche Beschreibung war – es war grauenhaft. Machte ich die Augen zu, sah ich Will´s Gesicht. War ich gerade dabei einzudösen, weil die Müdigkeit langsam aber sicher Oberhand gewann, schreckte ich wieder hoch, da ich seine Stimme hörte. Und am Ende, als mich der Schlaf dann doch übermannt hatte, gerade als das erste Licht des Tages die Erde berührte, begann der Traum.

Ich lag in meinem Bett und es war Nacht. Der Mond warf sein Licht durch das geöffnete Fenster in die Hadeshütte. Ein sanfter Windhauch fuhr über meine Haut und stellte die kleinen Härchen auf. Es war so ruhig, dass man eine Feder hätte fallen hören können. So ruhig, dass das Rascheln meiner Bettdecke den ganzen Raum erfüllte, als ich mich umdrehte, die Decke höher zog und … feststellte, dass ich nicht alleine war.
Sofort fiel mein Blick auf seinen nackten Oberkörper. Die durchtrainierte Brust, die samtene und doch gebräunte Haut, die perfekt definierten Muskeln. Und dann noch diese Augen. Diese hellen, freundlichen blauen Augen, die mich ansahen, als würden sie mich zum ersten Mal sehen. Und dieses Grinsen … dieses Grinsen, das mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen ließ, gleichzeitig jedoch mein innerstes zum Glühen brachte. Dieses Grinsen, das schnell in ein Lächeln umschwang, als Will merkte, dass ich ihn ansah.
Eine Hand, die bis eben zwischen uns gelegen hatte, näherte sich nun meinem Gesicht. Mit einem Finger fuhr Will ganz langsam die Konturen meines Gesichts nach. Und wieder war es ein wohliger Schauer, der mir durch den ganzen Körper fuhr, jeden Muskel, jede Faser, jeden Nerv meines Körpers mit einem Gefühl des Wohlbefindens füllte.
Glück konnte nur ganz oberflächlich beschreiben, was ich in diesen Moment fühlte. Es war so viel mehr, so viel tiefer und intensiver. Fühlte sich so der Himmel an? Ein Himmel und ein Zuhause? Beides kannte ich nicht, hörte nur viel davon.
Was war schon ein Zuhause? Wie konnte man irgendwo zuhause sein, sich sicher fühlen, wenn doch jeden Moment das Glück, das man fühlte vorbei sein könnte? Wie schaffte man es sich einen Himmel auf Erden zu wünschen, in dem Wissen, dass man nur verletzt werden würde? Ich hatte es nie verstanden. Diese Naivität meiner Mitmenschen. Diese selbstgefällige Einstellung es würde ja nichts passieren – das hatte ich nicht verstanden. Nie, bis heute, jetzt in diesem Augenblick, in dem ich neben Will lag, der noch immer über mein Gesicht strich.
„Weißt du eigentlich, wie unglaublich schön du bist?“, flüsterte der Blonde. Es war nicht mehr als ein Hauchen, ein sanfter Luftzug, der über meine Haut fuhr – und dennoch verstand ich jedes Wort. Gänsehaut breitete sich auf meiner Haut aus, die winzigen Haare auf meinem Arm stellten sich auf und es lief mir erneut kalt den Rücken hinunter.
Und dann küsste er mich. Seine weichen Lippen auf meinen. Seine Hand, die sich ihren Weg in meinen Nacken bahnte und mich dort festhielt. Der Kuss war sanft und voller Gefühl. Und es fühlte sich so verdammt richtig an. So richtig, und doch so falsch.
Will´s andere Hand schob sich langsam über meine nackte Seite hinweg. Er streichelte dabei leicht die empfindliche Haut und jagte mir Schauer über den Rücken. Ich konnte immer mehr spüren, wie die Lust in mir aufstieg und Herr meiner Sinne werden würde.
Nur durch mein Eingreifen konnte seine Hand ihr Ziel nicht erreichen. Doch nun strichen seine langen geraden Finger sanft über meinen Handrücken.
„Was ist denn?“, hauchte Will.
Ich konnte nicht antworten. Ich konnte einfach nicht. Meine Muskeln versteiften sich, mein Griff um seine Hand wurde fester. Meine Knöchel traten weiß hervor.
„Das kann nicht sein.“, murmelte ich leise, den Blick auf die weiße Bettdecke gerichtet. „Wie kann das passieren? Das ist nicht real.“
„Was ist nicht real?“, fragte Will.
„Meinst du das?“ Er rückte noch näher, hauchte einen Kuss auf meine nackte Schulter. „Oder vielleicht das?“ Sein Mund wanderte weiter, bis er an meinem Hals verharrte. Ich spürte deutlich seinen heißen Atem, seine Lippen, die nur eine Haaresbreite von meiner Haut entfernt schwebten. Und dann das sanfte Saugen.
„Oder fühlt sich das hier nicht real an?“ Will nahm meinen Kopf in seine Hände und drückte mir einen Kuss auf den Mund, der sämtliche Barrikaden zu Fall brachte. Ich ließ mich widerstandslos in die Kissen fallen, spürte nur doch Will, seine weiche Haut auf meiner, seine harten Brustmuskeln unter meinen Fingern.
Und nun spürte ich auch seine Erregung, die sich an meiner eigenen rieb, nur durch den dünnen Stoff unserer Boxershorts voneinander getrennt. Ein leises Stöhnen verließ meine leicht geöffneten Lippen.
„Dachte ich es mir doch.“ Ich sah Will´s schelmisches Grinsen über mir, als er sich von mir löste. „Für mich ist das alles real. Dich zu berühren, dich zu küssen, mit dir zu schlafen. Es gibt nichts, das mit mehr Spaß macht. Ich liebe es einfach meine Zeit mit dir zu verbringen, weil du es schaffst, dass ich die Zeit vergesse.“
Ich wusste nicht was ich antworten sollte. Mein Herz schlug schneller, mein Atem ging nur noch Stoßweise. Und ich konnte mich keinen Millimeter mehr bewegen. Ich starrte Will einfach nur mit großen runden Augen an und sagte nichts.
„Du brauchst auch nichts sagen, Nico.“, flüsterte der blonde Apollosohn nur eine Haaresbreite von meinen Lippen entfernt. Es klang als hätte er meine Gedanken gelesen. Oder hatte ich das laut gesagt ohne es zu merken? „Es geht mir ja genau wie dir. Ich kann an nichts anderes denken. Nur an dich. Wie du mich ansiehst. Wie du versuchst dich zurückzuhalten, wenn wir mit den anderen unterwegs sind. Wie du immer weg siehst, wenn ich dich anschaue. Es zeigt mir jedes Mal wie sehr ich dich brauche und wie sehr ich an dir hänge. Du bist so viel für mich. So viel. Ich will dich unter keinen Umständen verlieren.“

Und bevor er noch zu weit gehen und mir sagen konnte, wie sehr er mich doch liebte wachte ich auf, mit Tränenspuren auf meinen Wangen und einem schmerzhaften Ziehen in der Brust.

******

Der nächste Morgen brach an und ich fühlte mich wie gerädert. Mein Traum der letzten Nacht wollte mich nicht mehr loslassen. Immer wieder dachte ich an die blauen Augen des Apollosohnes. An dieses strahlende, so natürliche Blau, wie es sonst nur ein wolkenloser Himmel an einem sonnigen Tag hatte. Ich dachte an seine Hände, die über meinen Körper gestrichen waren, an die Gänsehaut, die mich hatte erschaudern lassen. Und an seine Küsse. Seine weichen und so lüsternen Lippen, die mich leidenschaftlich geküsst hatten.
Im Nachhinein wusste ich nicht mehr, was davon Wirklichkeit oder Traum gewesen war. So viele Mal hatte ich Will schon spüren können – Haut an Haut, ganz nah bei mir. Und daran hatte ich mich in der letzten Nacht erinnert. Doch das alles war vermischt gewesen mit einem Gefühl, das gerade mein gesamtes Sein dominierte. Sehnsucht.
Ich sehnte mich nach Will´s Nähe. Und das bereits nach nur einer Nacht. Wie würde das wohl werden, wenn immer mehr Abstand zwischen uns entstehen würde? Besserung war keine Option, das hatte ich im Gefühl. Es würde schlimmer werden. Denn jeden Tag würde ich ihm und Matt über den Weg laufen. Würde sehen, wie Will mich langsam vergaß und mit dem Dionysossohn glücklich wurde.
Ein kleiner Teil von mir wusste, dass es richtig gewesen war, unser Verhältnis zu beenden. Nur so konnte ich meine Gefühle verarbeiten, um sie irgendwann vergessen zu können. Aber ein größerer Teil in mir sagte, dass ich einen Fehler machte. Ich hätte es nicht beenden dürfen. Irgendwie hätte ich es schaffen können meine Gefühle im Zaum zu halten, solange ich nur bei ihm war. Denn wieso davor sträuben, wenn ich es doch so sehr wollte? Wenn ich ihn so sehr begehrte?
Sanft fiel die Sonne durch die geöffneten Fenster und eine kühle sommerliche Brise trug den süßlichen Duft der Erdbeerfelder in meine Hütte. Die kleinen Staubpartikel, die in der Luft umher schwebten, schienen im Licht der Sonne wie in der Zeit eingefroren zu sein. Und genau wie diese in der Luft schwebenden Staubkörner fühlte ich mich: Festgefahren, ohne einen Weg vor oder zurück.
Das beste wäre da natürlich nichts zu tun, die Beine hochzulegen und alles und jedem aus dem Weg zu gehen. Doch das ging nicht. Heute fing das Schwertkampftraining für die Campneuzugänge an und ich war vor wenigen Wochen noch so dumm gewesen und mich freiwillig dafür zu melden. So musste ich notgedrungen mein sicheres und warmes Bett verlassen und mich in die kalte und gefährliche Welt hinauswagen.

Zwanzig Minuten später stand ich im Waffenschuppen und begutachtete Schwerter in allen Formen und Größen. Dabei trug ich bereits meine pechschwarze Rüstung, die Hephaistos persönlich mir als Dank für meine Taten im Gigantenkrieg geschmiedet hatte. An meiner Hüfte baumelte mein eigenes Schwert aus stygischem Eisen und ein schwarzer Bogen hing samt Köcher, der bis zum Rand mit schwarzen Pfeilen gefüllt war, auf meinem Rücken. Würde ich jemanden sehen, der so durchs Camp lief, würde ich fürchten der Krieg sei erneut ausgebrochen. Aber ich wusste es besser. Und jeder andere Camper ebenso. Denn es war in den letzten zwei Jahren zu einem Ritual für Neuankömmlinge geworden, dass sie sich in einem ersten Kampf beweisen mussten. Es wurde nicht Flagge Erobern gespielt. Es würde kein Kampf Mann gegen Mann werden. Nein, es war eine einfache, stinknormale Jagd. Die Aufgabe der neuen Campbewohner würde es sein mich im Wald von Camp Halfblood aufzuspüren. Berührte mich auch nur ein einziger von ihnen mit seiner Waffe, war die Jagd vorbei. Das ganze würde von einem anderen älteren Camper beobachtet werden. Wer das sein würde, das wusste ich nicht. Chiron behielt es sich immer vor, diesen Halbgott kurzfristig einzuteilen, um die Spannung zu steigern. Da ich nicht wusste, wer die Neuen beriet, konnte ich mich nicht auf dessen Tipps, Tricks und Taktiken einstellen, die ich bei den meisten Campern bereits kannte.
Vor zwei Jahren, als dieses Jagdspiel zum ersten Mal veranstaltet worden war, war es Percy Jackson gewesen, der die Gruppe beraten hatte. Es war schwierig gewesen die Strategien des Poseidonsohnes vorherzusagen. Durch seinen hohen Erfahrungsschatz, den er sich in zwei Kriegen, so einigen Aufträgen und unzähligen Übungsstunden angeeignet hatten, war er ein würdiger und auch starker Gegner gewesen. Glück für mich, dass er nur als Stratege auftreten, selbst aber nicht ins Geschehen eingreifen durfte. Wäre das passiert, hätte ich sang und klanglos verloren.
Im letzten Jahr hatte mir Clarisse LaRue gegenübergestanden. Und auch wenn sie eine wirklich talentierte Feldherrin und Anführerin war, war ihre aggressive Taktik für jemanden, der sie seit Jahren kannte und bereits oft hatte kämpfen sehen, äußerst leicht zu durchschauen. Doch auch hier hätte ich keinerlei Chance gehabt, hätte die Arestochter in den Kampf eingegriffen.
Wie ich dieses Mal vorgehen würde wusste ich noch nicht. Aber anfangen würde ich wie die letzten beiden Jahre auch: Abwarten, analysieren und dann zuschlagen. Ich kannte das Terrain wie meine Westentasche, wusste um jeden umgestürzten Baumstamm, jedes Loch im unebenen Waldboden und um jeden herumliegenden Felsbrocken, der groß genug war sich dahinter zu verstecken.
Ich suchte die letzten Schwerter, Messer, Schilde und Rüstungsteile zusammen und stellte sie vor der Hütte ab. Die Neulinge würden gleich kommen und sich die Sachen holen. Bevor es losging durften sie mich allerdings nicht zu Gesicht bekommen – und ich sie andersherum auch nicht. Deswegen zog ich mir, sobald das letzte Übungsschwert meine Hand verlassen hatte, die Kapuze meines Pullover, den ich unter meiner leichten Rüstung trug, über den Kopf und tief ins Gesicht, trat einen Schritt nach hinten und verschwand in den kühlen Schatten, den die Hütte auf den harten grasbedeckten Boden warf.
Es war immer wieder dasselbe Gefühl, wenn ich durch die Schatten reiste. So als würde jemand kaltes Wasser über mir auskippen und mich im selben Augenblick mit Eiswürfeln bewerfen. Doch so schnell es auch anfing, umso schneller war es auch wieder vorbei und ich stand im Schatten von Zeus´ Faust, die hoch über mir in den Himmel aufragte und einen Großteil der Lichtung verdunkelte, die zu ihrem Fuß lag.
Laut Zeitplan hatte ich noch etwa eine viertel Stunde, ehe sich die neuen Camper mit Waffen ausgestattet und ihre Rüstungen angelegt haben würden. Und auch was das anging hatte ich einen entscheidenden Vorteil. Im Gegensatz zu ihnen kannte ich meine Ausrüstung. Mein Schwert hatte schon so einige Schlachten mit mir geschlagen und noch viele viele Monster mehr erledigt. Es passte zur mir und war wie eine Verlängerung meines Armes, während die Übungswaffen aus dem Schuppen im Vergleich klobige, nicht austarierte Werkzeuge waren, die in der Hand lagen wie jeder normale Stock aus dem Wald. Jedoch war es nicht nur mein Schwert, das perfekt zu mir passte. Auch meine Rüstung war individuell auf mich abgestimmt worden. Sie war aus extra leichter, geschwärzter Himmlischer Bronze gefertigt und einer alten griechischen Hoplitenrüstung nachempfunden worden. Hauchdünn, aber dennoch fast unzerbrechlich umschmeichelte der schwarze Brustpanzer meinen Oberkörper und ließ dabei sogar so viel Platz, dass ich ohne Probleme einen dünnen Pullover darunter tragen konnte, ohne Schwierigkeiten beim Atmen oder der Bewegungsfreiheit zu bekommen. Die dunklen Beinschienen fielen auf der schwarzen Jeans, die ich heute darunter trug, kaum auf.
Für einen so sonnigen Tag, wie den heutigen, trug ich mit vollkommen schwarzer Aufmachung die nicht gerade vorteilhafteste Kleidung – doch war es auch nicht meine Absicht unauffällig zu agieren. Die Neulinge sollten mich ruhig sehen können. Erst dann würde es spannend werden.
Im Wipfel eines Baumes direkt an der Grenze zur Lichtung positionierte ich mich, verdeckt von Ästen und Blättern und hatte dennoch alles im Auge, was sich vor Zeus Faust abspielte. Vom Waldboden aus sah mich hier oben niemand und auch von der Lichtung aus musste man die Augen zusammenkneifen und wissen wo man zu suchen hatte, um mich zu entdecken.
Ich kontrollierte mein Schwert, achtete darauf, dass die Klinge abgestumpft und jede Pfeilspitze in meinem Köcher entfernt worden war. Verletzte würde es geben, selbst wenn ich es zu vermeiden versuchte. Doch Fleischwunden, die den ganzen Wald voll bluteten, mussten nicht sein. Das würde nur wieder Ärger mit Chiron und Mr. D geben. Nicht, dass das schon einmal vorgekommen sei!
Wenige Minuten später zerriss der laute Geräusch eines Waldhorns die Stille, die sich über den Wald gelegt hatte. Das war das Startsignal! Es begann also.
Mit wachsamen Augen scannte ich meine Umgebung. Jede noch so kleine Bewegung, egal ob durch ein vorbei flitzendes Nagetier oder einen seichten Windstoß hervorgerufen, wurde genauestens begutachtet.
Minuten vergingen, doch es geschah nichts.
Dann raschelte es plötzlich am anderen Ende der Lichtung und ein blonder Junge trat aus dem Schatten der Bäume hervor. Und schlagartig setzte mein Herz aus und ich fühlte mich, als könnte ich seinen Duft bis hier oben riechen. So als trennten uns nicht mehr als hundert Fuß voneinander. Aber da war auch eine Verwirrung in meinem Schädel, die immer dominanter wurden, bis ich an nichts anderes mehr denken konnte.
Was, bei Hades, tat Will denn hier im Wald? Jeder Camper wusste, was heute im Wald vor sich ging. Um nicht zwischen die Fronten zu geraten hielt sich jeder Halbgöttern von ihm fern. Jeder, außer natürlich den Neulingen, die an der Jagd teilnahmen und natürlich der ältere Camper der-
Es fiel mir wie Schuppen von den Augen. Erneut setzte mein Herzschlag für einen Moment aus und meine Pupillen wurden groß. Es war nicht von der Hand zu weisen, dass der blonde Apollosohn anscheinend der Tutor war, der in diesem Jahr die Neulinge unterstützte.
Das … Das war nicht gut. Nicht nur, weil meine Gedanken wieder anfingen sich nur um Will zu drehen. Nein, auch deswegen, weil dieser Junge mich besser kannte, als sonst jemand. Der Blonde wusste, wie ich tickte und dachte, wie ich unter Stress handeln und wie ich angreifen würde. Er kannte selbst meine besten Verstecke, in die wir uns immer zurückgezogen hatten, wenn wir nicht gestört werden wollten.
Verdammter Pegasus Mist! Das hatte mir gerade noch gefehlt! Ich musste mir schleunigst etwas einfallen lassen! Einen Plan, den selbst Will nicht erraten würden. Etwas, mit dem ich ihn und die anderen ordentlich überraschen konnte.
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