Werd ich dich denn niemals los?

GeschichteHumor, Romanze / P16
Eve OC (Own Character) Sven Vollfied Train Heartnet
24.06.2016
11.03.2019
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Hallo meine Lieben.
Das hier wird jetzt die erste Geschichte  von mir, die kein oneshot ist.
Ich sage schon mal vorweg, dass ich nicht immer regelmäßig posten kann, weil ich noch vollkommen im Abitur stecke.
Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen und bedanke mich bei meiner Freundin Sherevy, die mich dazu gebracht hat, diese Geschichte zu schreiben.
Also dann meine Lieben viel Spaß!
Eure CherryRaven ;)



Ruhig schlich er durch die Gassen, die Hände in seinem schwarzen langen Mantel verborgen und den Kopf nach unten gerichtet. Lautes Geschrei ertönte hinter ihm. Die Aufruhr war seine Schuld. Er hatte seinen Job gut erledigt. Keiner hatte ihn gesehen und der Mord wurde erst eine halbe Minute nach dem tödlichen Schuss bemerkt, als das Opfer vor seinem Publikum zu Boden sank.
Die Gestalt blieb stehen. Er war nun weit genug vom Geschehen entfernt, auch wenn es erst 10 Minuten her war.
Er atmete tief ein und wieder aus, während er sich an einen der vielen Bäume lehnte, die dort standen und betrachtete mit seinen gelb leuchtenden Augen den Mond. Seine Belohnung würde bald in seinem Briefkasten, in einem Umschlag, liegen. Seine Arbeit wird rechtlich nicht anerkannt und auch sonst, existiert er nur deswegen im Wirtschaftssystem, weil er eine Wohnung hat.
Sein Verdienst war, dafür dass er nicht existierte, sehr hoch. Er verdient definitiv mehr, als die Normal- bis Gutverdiener. Er schaute auf seine Uhr, bis er dann ruckartig seinen Kopf wieder hob, um sich um zu schauen. Er hatte etwas gehört, da war er sich sicher. Jemand war ihm gefolgt. ”Komm raus.”, sagte er auffordernd ruhig und beobachtete, wie ein Mann mit einer Nachtsichtbrille aus seinem Versteck trat. Es war einer der Bodyguards des Mannes, den er vorhin erschossen hatte.
Der Bodyguard gab einen Schuss ab, doch der Mörder wusste, wo er hin schießen würde und konnte deswegen knapp ausweichen. Nun hatte er einen Schnitt an seiner Wange, der anfing zu bluten.
Träge floss das Blut seine Wange hinunter und er bewegte sich einige Schritte auf den Schützen zu. Der Mann zitterte leicht, als er auf ihn zuging.“W-Wer bist du?!”, fragte der Bodyguard ängstlich seinen Gegenüber: “Bist du etwa ein Monster?!”
Monster hatten ihn schon einige genannt, die ihm begegnet waren, doch er hatte sich damit abgefunden so genannt zu werden, also schüttelte der Gelbäugige nur den Kopf und meinte; “Vergiss, dass du mich gesehen hast. Es ist besser, wenn du es nicht weißt und hier schnellstens verschwindest.” Er stand direkt vor ihm und schien seine Warnung ernst gemeint zu haben. Nur wenige Zentimeter trennten ihn von dem Bodyguard und ruhig nahm er seinem Gegenüber die Brille ab, damit dieser nichts mehr erkennen konnte. Dann verschwand er.
Sein Gegner stand vor Schreck immer noch angewurzelt an der gleichen Stelle. Er hatte dem Mörder gegenüber gestanden, der der die Nummer 13 in römischen Zahlen auf seinem Schlüsselbein Tätowiert hatte. Gerüchte hatte er gehört, die besagen, dass niemand, der diesen Kerl gesehen hatte, lange überlebte. Meist wurden die Sichter nach dem Zusammentreffen getötet, aber es gab schon welche, die erst eine Woche nach dem Treffen ermordet aufgefunden wurden. Würde er noch eine Woche leben können? Oder würde er jetzt in wenigen Minuten sterben?
Es raschelte in einer Ecke und der Bodyguard drehte sich in die Richtung, aus der das Geräusch kam. “Werde ich jetzt sterben?”, fragte er sich und starrte weiterhin auf die Stelle. Heraus trat ein Mann mit grau-silbernen Haaren, die ihm knapp bis zu den Schultern gingen und grauen Augen. Sein Oberteil hat ein Leopardenmuster und einen großen V-Ausschnitt.
Er trat einige Schritte auf den Bodyguard zu. “Du hast ihn gesehen. Das Omen des Todes. Du wirst jetzt sterben müssen.”, sagte die dritte Person und lachte amüsiert. Ihm schien das zu gefallen, dem Bodyguard Angst zu machen: “Du kannst dich glücklich schätzen, dass Black Cat nicht mehr so ist, wie damals, denn dann wärst du schon längst tot gewesen. Naja ich hätte dann allerdings auch weniger Arbeit.” Der Bodyguard stand immer noch an seinem Platz. Sein Atem war flach und seine Augen geweitet. Er würde also wirklich sterben. Jetzt. Auf der Stelle. Er kniff die Augen zusammen, sein ganzer Körper war angespannt.
Ein Lachen. Ein wirklich lautes Lachen, welches seine Augen wieder öffnen ließ. Da stand der Mann, mit den grau-silbernen Haaren vor ihm und lachte laut: “Das ist so amüsant. Ich lasse dich in deiner Angst. Irgendwann werde ich dich töten. Aber noch nicht jetzt. Habe Angst davor, dass du irgendwann sterben wirst, ohne dass du es ahnst. Es könnte Jahre dauern oder vielleicht auch nur einige Tage, Stunden oder Wochen.” Er lachte erneut und verschwand. Dann hörte er einen Schuss und grinste in sich hinein. Er hatte ihn nicht umgebracht, sondern nur dafür gesorgt, dass der Mann sich selbst das Leben nimmt. “Ich bin Genial.”, sagte er triumphierend zu sich selbst, während er immer noch grinste. “Du bist grausam Creed. Der Mann hatte Familie und wollte Leben.”, hörte der Angesprochene aus einer Ecke. “Ach komm, du als Number Thirteen kannst mir nicht sagen, dass er dir leid tat. Und selbst wenn er Familie hatte. Er hätte sich ja nicht umbringen müssen. Du bist viel zu weich geworden.” “Ich bin nicht weich geworden!”, sagte der Gelbäugige wütend. “Oh doch! Seit du mit dieser Schlampe zusammen warst, bist du ganz-”, er wurde unterbrochen: “Sie ist keine Schlampe!” “Sie hat mit dir Schluss gemacht!” “Nein, dass war ich!” “Genau, weil sie dich als Fremdgänger abgeschrieben hat und du ihr Misstrauen nicht akzeptiert hast.”, hatte der Grauhaarige die Diskussion beendet. Der Gelbäugige schaut zu Boden. Deprimiert darüber, wie seine Beziehung schief gelaufen ist. “Ach Train du musst nicht traurig sein. Sie hat dich einfach nicht verdient.” Er sah weiterhin auf dem Boden. “Ich denke ich gehe jetzt lieber.”, sagte er leicht deprimiert und verschwand erneut.
“Hach, da hab ich dafür gesorgt, dass die beiden sich trennen und Train ist trotzdem nicht der Alte. Ich muss mir definitiv etwas überlegen, was ihn wieder zu dem macht, der er mal war.”, sagte er zu sich selbst und verschwand dann ebenfalls.
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