Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Magi - The path of destiny

von GolDYumi
GeschichteAllgemein / P18 / Gen
20.06.2016
17.10.2018
6
9.008
8
Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
20.06.2016 1.297
 
Prolog: My Life as a Slave



Dumpfe Schläge hallen in den Höhlen wieder, der Geruch von
Granit und Öl hängt schwer in der stickigen Luft und Ketten rasseln immer wieder aufs neue.
Quietschend ratschen die Räder über die verrosteten Schienen, mit schwer beladenen Wagen die von einigen der Arbeiter gezogen werden.
Keuchend brechen welche zusammen oder werden sogar verschüttet.
Keinen kümmert es, wirklich keinem. Aneinander gekettet an ihren Halsringen ziehen die Sklaven den Wagen weiter voran.
Einige Kinder werden in den engeren und
kleineren Gängen geschickt um dort die Wege ebener zu gestalten.
Viele sind in diesem Bergbau schon gestorben, doch trauert keiner diesen Armen Seelen hinter her.
Nein diese Welt ist kalt, die Menschen grausam die dies den Sklaven antun. Auch du bist einer dieser Sklaven,
schleppst mit einem anderen gerade die Felsbrocken in den Wagon und atmest dabei schwer.
Deine tauben Füße merken nicht mal die Spitzen Steine die sich unaufhörlich und erbarmungslos in deine Fußsohlen bohren
und deine Arme scheinen auch immer mehr an Kraft zu verlieren.
Als einer deiner mitgefangenen zusammenbricht und dich dadurch aus dem Konzept bringt, fällt der Babygroße Fels fast auf deinen  Fuß. Deine müden Augen richten sich auf die Soldaten, die euch bewachen, als sie den Jungen von den Ketten lösen und jemand neues zu dir bringt.
Mit nun diesem schleppst du die Felsen in den Karren und blickst nicht mal deinem Kameraden nach, der anscheinend sein Leben verwirkt hat.
Den ganzen Tag schon schleppt ihr nun diese und mit immer mehr müden Gedanken kommt der Abend, wo ihr euch endlich ausruhen könnt. Langsam, aber steten Schrittes laufen die Sklaven zu den sogenannten Unterkünften, aneinander an den Halsringen gekettet.
Dein ganzer Körper schmerzt wieder, doch Ignorierst du es wie immer, denn wenn ein jammernder Laut über deine schmutzigen Lippen kommt, wirst du ausgepeitscht.
Schon früh musstest du lernen dein eigenes Wohl zu Ignorieren und auch von den anderen. Seit du denken kannst, lebst du als Sklavin, denn deine Mutter war auch eine, du wurdest in diesem Dasein Geboren.
Seid einigen Jahren ist auch deine Mutter nicht mehr am Leben, lerntest nicht mal Liebe von ihr, da sie ein Kind Gebar was von einem der Soldaten wohl stammte, welche sich an deiner Mutter vergingen.
Du bist gerade mal 10 Jahre alt, hast Glück das du noch ein Kind bist, weswegen sie dich noch nicht anrührten.
Deine Mutter war eine sehr schöne Frau, vererbte sie dir doch auch diese, wodurch du die angst verspürst, das du eines Tages wie die anderen Mädchen etwas erleben wirst, was wohl das schrecklichste ist.
Mit weichen knien hockst du nun auf dem Sandigen Boden und schlürfst langsam die Suppe aus der Schüssel.
Es tut gut nach solch ein anstrengenden Arbeitstag was warmes in den Magen zu bekommen.
Auch wenn es nur eine brühe ist, so ist es jedes mal ein Highlight für euch Sklaven, bekommt ihr doch nur ein paar Rationen Wasser am Tag und morgens ein Stück bot.


.....




Wie jeden Morgen dröhnt dein Kopf und deine Augen gewöhnen sich nicht wirklich an das Tageslicht, bist du doch immer in den Bergbau. Doch heute scheint es anders zu sein, einige Edel gekleidete Männer stehen vor euch Sklaven, als ihr in den Bergbau geführt werdet.
Ein wenig neugierig schaust du unauffällig diese Männer an, die abschätzend über blickt.
Ein wenig unbehaglich sollte es sein, doch ist man an diese blicke gewöhnt, kennt man es doch nicht anders.
Als eine Hand sich grob in dein verdreckten Haar gräbt und dein Kopf nach oben gerichtet wird, blickst du in kalte Augen wo du dich widerspiegelst.
Schemenhaft erkennst du dein dreckiges Gesicht und deine Augen die den Glanz verloren haben.
"Hm sie scheint das richtige Alter zu haben." murmelt es hinter dem Mann und deine Augen huschen nun ein wenig zur Seite zu dem gemurmelten.
Es scheint eine Dame zu sein, die etwas beleibter ist.
"Wir nehmen sie." brummt der Mann mit tiefer Stimme und du spürst wie dein Halsring entfernt wird.
Unsicher stehst du da...spürst den Wind an deinem Hals und langsam hebst du deine Hände um sie um deinen Hals zu legen.
Deine Augen sind geweitet als die deine Haut spüren kannst und kein Metall.
Langsam gehen die Edelmänner und die Dame los und du beeilst dich ihnen so schnell wie möglich zu folgen, mit Fußketten zu rennen ist eben nicht einfach.
Nun läufst du unsicher den Leuten nach, die dich erworben haben und versuchst nicht zu sehr deine Umwelt zu bewundern. Noch nie hast du etwas anderes Gesehen als Felsen.
Deine Augen schimmern als du den Fluss siehst aus solch einer nähe und dein kehle wünscht sich nichts sehnlicher als diese leer zu trinken.
Die Kutsche, in denen die Menschen steigen scheinen nun deine Aufmerksamkeit zu bekommen, da einer der Soldaten dich hochhebt und in den Versorgungswagen setzt. Irritiert darüber blickst du diesen Mann an, der nur mitleidig drein blickt und dann auf sein Pferd aufsitzt.
Ein wenig kratzt du dir am Kopf und zuckst dann deine Schulter, lehnst dich zurück und beobachtest die Landschaft die an euch vorbeizieht.
Du weißt nicht wo es hingeht, was mit dir geschehen wird, aber es wird sicher besser sein als Felsen zu schleppen.
Langsam fallen dir deine Augen zu und du träumst wieder von nichts, da deine Vergangenheit bis her zu trostlos war, als wenn du etwas verarbeiten müsstest.


.....



Lautes Stimmengewirr weckt dich aus deinem Schlaf und mit müden Augen blickst du dich um...eine Stadt...eine riesige Stadt liegt vor dir und deine Augen reibend, kannst du dies nicht glauben. Viele Menschen gehen geschäftig an eure Kutschen vorbei und machen Platzt, viele verbeugen sich vor diesen und andere weichen ehrfürchtig vor den Pferden der Soldaten zurück.
Immer mehr eindrücke scheinen auf dir zu Prasseln und dein Kopf dröhnt schon von so viel Einfluss.
Am liebsten würdest du dich in eine dunkle Ecke verkriechen und dich zusammen rollen.
Langsam kommen dir tränen, es ist zu Laut, zu viel Licht und zu viele Menschen...
Wimmernd rollst du dich wirklich zusammen und wartest ab. Hoffend das dies bald zu ende ist und du an einem ruhigeren ort bist.
Als es wirklich ruhiger wird, blickst du leicht über den Rand des Holzes und deine Augen werden kugelrund.
Vor dir erschreckt sich ein riesiges Schloss und dein Kinn wandert gefühlt, zehntausend Meter hinunter.
Verschüchtert wirkst du nun als der gleiche Soldat dich von dem Wagen hebt und dir durch das Haar streicht, mit einem milden lächeln bringt er dich hinein an einen Seiteneingang.
Du weißt nicht wohin du sehen sollst, weswegen du einfach zu Boden blickst und erst stehen bleibst, als der Soldat dir eine Hand auf dem Kopf legt.
"Würdest du sie Waschen und einkleiden?" kommt eine warme Stimme von oben und dein Blick richtet sich auf den Mann, der sie bis eben begleitet hat.
Gegenüber steht eine ältere Frau die dich abschätzend Mustert und dich dann übernimmt.
Der Soldat lächelt noch kurz zu dir und begibt sich dann wieder zu seinem Herren.
"Mein Name ist Saoko." kommt es von der älteren, als sie dich durch weitere Gänge führt.
Langsam siehst du dich unsicher um und erwiderst darauf nichts. Du kennst nicht mal deinen Namen und die Alte Frau scheint auch nicht daran Interessiert zu sein.
Saoko scheint nun ein Zimmer anzustreben, wohinter sich ein Bad befindet und deine Augen sich vor erstaunen wieder weiten, mit tapsigen schritten folgst du ihr weiter und bekommst auf einmal ein Schwall Wasser über dem Kopf.
"Dann lass uns mal beginnen." kommt es mit einem recht gruseligen lächeln der älteren.

........

1244 Wörter


Also das wars auch schon, ich hoffe euch hat der prolog so weit gefallen meine Lieben, ich würde mich auf Feedback freuen, ob kritik oder vorschläge und und und.

lg Yumi
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast