lucky bastard

von Ava
OneshotFamilie, Freundschaft / P12
Dauphin Francis Mary Stewart Sebastian "Bash" de Poitiers
19.06.2016
19.06.2016
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Charas: Francis, Bash, Mary
Word Count: ~300
Geschrieben: August 2014
Prompt aus dem Waisenhaus :: Die Konkurrenz schläft nicht. Höchstens mit deiner Freundin.

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lucky bastard

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Du hast so ein Glück, Bastard.

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Bash ist immer zur Stelle, wenn Francis es nicht ist (nicht sein kann, sein will, sein darf als Dauphin). Verlässlich wie ein junges, gesundes Herz verpasst er keinen Schlag, lauert im Hintergrund, bereit, sofort herbeizueilen, wenn Mary eigentlich die Rückendeckung und den Halt ihres Verlobten bräuchte.

Bash ist da und er wird nicht gehen.
(Mary lässt ihn nicht, auch wenn sie es sich nicht eingestehen will.)

Aber damit lässt sich leben. Egal, ob etwas zwischen Mary und Sebastian ist (was da zwischen ihnen ist, eher), heiraten wird sie Francis. Sie liebt ihn.

(Niemand braucht zu wissen, für wen sie sich entschieden hätte, würde auch hinter Bash ein Land stehen, das Schottland helfen kann.)

(Wirklich, Francis will es nicht wissen.)

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Menschen wie sie heiraten nicht aus Liebe.

Menschen wie sie sollten wissen, dass es kein Glücksfall ist, wenn die Liebe später doch noch kommt.

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Sie wirft alles weg für eine Vision.

Ich kann dein Leben nicht riskieren, sagt sie und löst damit eine Verbindung, die ihr Land und sein Land stärken und einen sollte, stellt sein Leben über das abertausender Schotten, wählt ihn über ihr eigenes Volk.

Francis kann nichts tun.

Sie hat ihn im Geiste verlassen, noch während er auf sie einredet und glaubt, zu ihr durchzudringen.

Und als sie davonläuft, wirklich und wahrhaftig, ist Bash an ihrer Seite.

Natürlich.

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Sie wurden beide im selben Zimmer gefunden, heisst es.

(Warum auch nicht? Ihre Jungfräulichkeit wird schliesslich nicht zu ihr zurückkehren, indem sie allein im Bett schläft. Sie hätte trotzdem wenigstens so lange damit warten können, bis Francis’ Kissen nicht mehr nach ihr riechen.)

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Es stellt sich heraus, dass hinter Bash kein Land stehen muss, damit Mary zwischen zweien entscheiden kann, will, muss. Sie wählt ihn, und was ihm fehlt, um sie heiraten zu dürfen, gibt sie ihm, indem sie es Francis nimmt.  

Und Bash willigt ein.

Mary über Bruder.
(Mary über Frankreich. Bash hat nie König sein wollen.)

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(Du hast so ein Glück, Bastard.)

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