Natsus Erinnerung

von Nalu464
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P16
Gray Fullbuster Lucy Heartfilia Natsu Dragneel
19.06.2016
02.02.2020
14
19.551
4
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Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
10.01.2017 925
 
Meine Partnerin hat leider keine Zeit mehr, deshalb werde ich diese Geschichte alleine weiterschreiben.
Es geht jetzt auch endlich mal weiter, es war ja lange genug pausiert. Ich werde die Kapitel abwechselnd  mit meiner anderen FF hochladen. Bedeutet diese Woche kommt hier ein Kapitel und nächste Woche bei meiner anderen FF. Wenn ihr Glück habt kommt zwischendurch auch jede Woche ein neues Kapi, wenn ich mal sehr fleißig war.

Viel Spaß bei diesem Kapitel
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Nachdem der Unterricht vorbei war, bin ich sofort nach Hause gegangen. Ich liege auf meinem Bett, die Arme hinter meinem Kopf verschränkt und auf meinem Bauch liegt mein kleiner Kater Happy. Er ist schwarz, doch wenn Licht auf ihn fällt schimmert es blau, außerdem hat er blaue Augen. Mit meiner rechten Hand kraule ich ihn hinter den Ohren und deutlich spüre ich die Vibration, die von ihm ausgeht, weil er schnurrt.

Immer wieder muss ich an das neue Mädchen aus unserer Klasse denken. Ich höre ihre Stimme in meinem Kopf, sehe ihr schönes goldblondes Haar vor mir und rieche ihren unverkennlichen Duft. Wie könnte man ihn denn am besten beschreiben... Lavendel und Erdbeere. Ein angenehmes Kribbeln macht sich in meinem Bauch breit, je länger ich an Lucy denke desto stärker wird es.

Ein lautes Geräusch holt mich aus meinen Gedanken. Es folgt ein Fluchen meiner Mutter. Sie kocht gerade das Mittagessen und ihr ist anscheinend irgendetwas runtergefallen. Dem klirren nach zu urteilen war es eine der Glasschüsseln. "Natsu?! Kannst du bitte die Scherben aufkehren kommen, das Essen brennt sonst an!" höre ich sie rufen. "Ja, ich komme sofort." Happy lege ich vorsichtig auf mein Kissen und besorgt um das Essen renne ich sofort runter. Es soll ja nichts anbrennen, nur weil ich die Scherben nicht aufkehre.

Wenig später sitzen meine Mutter und ich an dem großen Esstisch und lassen uns den Fisch, den sie zubereitet hat, schmecken. "Und, wie war die Schule?" werde ich auch schon sofort gefragt. "Hmm... ganz gut. Wir haben ne neue Schülerin bekommen, ihr Name ist Lucy." Ich schiebe mir eine Gabel Kartoffeln in den Mund. "Ach ja, wir schreiben nächste Woche eine Mathearbeit!" Kleine Krümel spritzen aus meinem Mund. "Man spricht nicht mit vollem Mund, Natsu!" schimpft meine Mutter. "Und schreib nicht wieder eine 5, wenn du nicht die Klasse wiederholen willst!"
"Ja, Mama!" antworte ich, immer noch nicht runter geschluckt. "NATSU!" Bei Mamas strengem Ton zucke ich kurz zusammen. Das Essen verläuft friedlich weiter und danach muss ich sofort in mein Zimmer und Mathe lernen.

Am Abend kommt mein Vater von der Arbeit zurück. "Und Papa, viele Verbrecher gefangen?" Es wäre wohl zu erwähnen, dass er Polizist ist. "Natsu, nicht bei allen Einsätzen muss ich eine Person festnehmen. Zum Beispiel wurden mein Kollege und ich heute zu einem Einbruch gerufen, am Ende hatte sich herausgestellt, dass es der Sohn war. Er hatte sich mit seiner Freundin etwas vergnügt, wollte aber nicht das seine Eltern davon etwas mitbekommen und hat deshalb die Schule geschwänzt. Die Nachbarin hatte angerufen, weil sie komische Geräusche hörte und sie wusste, dass eigentlich niemand hätte zu Hause sein dürfen." Mein Vater hatte sich so in rage geredet, dass er jetzt all seine komischen Fälle von heute aufzählt und sich darüber aufregt. Ich hatte mal wieder gelernt, dass ich meinen Vater nicht nach der Arbeit fragen sollte. Morgen werde ich das bestimmt wieder vergessen haben und ihn wieder fragen, innerlich bereite ich mich schon wieder darauf vor. Doch meine Gedanken schweifen wieder ab und landen bei einer ganz bestimmten Person, diese Person ist natürlich die wunderschöne Lucy. "Natsu?...NATSU!" Ich schüttel meinen Kopf, um den Gedanken und das Bild von Lucy loszuwerden und gucke meinen Vater fragend an. "Hörst du mir überhaupt zu?" fragt er mich schließlich. "Oh...ähm...Ich war in Gedanken."
"Ach echt, dass hätte ich jetzt nicht gedacht." kommt es Sarkastisch zurück. "Igneel, Schatz, er hat bestimmt an seine neue Freundin gedacht. Wie war ihr Name nochmal...Ach ja, Lucy!" Meine Wangen färben sich leicht rot. "Ich hab nicht an sie gedacht! Außerdem ist sie nicht meine Freundin, ich musste ihr nur die Schule zeigen."
"Ach nein, wie süß. Er bestreitet es auch noch." sagt meine Mutter mit leuchtenden Augen. Ein leiser Seufzer verlässt meine Lippen. "Essen wir jetzt? Ich hab sooo hunger!" sage ich schließlich, um das Thema von Lucy zu lenken. "Wann hast du denn nicht hunger, mein Sohn?" sagt mein Vater lächelnd und gemeinsam gehen wir ins Esszimmer.

Es ist schon nach Null Uhr und ich kann immer noch nicht schlafen. Die ganze Zeit muss ich an die Neue denken, sie geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich gucke aus dem Fenster, um mich etwas abzulenken. Funktionieren tut es aber nicht, Lucy hatte mir nämlich erzählt, dass sie die Sterne liebt und diese strahlen gerade fröhlich vor sich hin. Ihr Freund der Vollmond ist auch mit von der Partie. Staunend muss ich feststellen, dass ich gerade das Sternenbild vom großen Wagen gefunden habe. Lucy hatte es mir in einem Buch über Astronomie unbedingt zeigen wollen. Auf der Fensterbank schläft Happy. Er sieht richtig blau in diesem Licht aus. Mit einem Lächeln schlafe ich schlussendlich doch ein.

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So, dass wars auch schon wieder. Ich hoffe es hat euch gefallen und ihr lasst ein Review da. *Hust* Ich hoffe es werden mehr. *Hust*

Lg
Lisa-sama.
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