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Luzis Abenteuer

von Jojaija
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Charlotte Slättberg /Sprotte Friedrich Baldwein / Fred Melanie Klupsch OC (Own Character) Thorsten Stubbe / Torte Wilhelm Blödorn / Willi
18.06.2016
18.06.2016
3
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18.06.2016 2.223
 
„Hast du jetzt endlich alles?“, fragte Fred und schaute mich genervt an. „Ja stress mich nicht.“, fauchte ich ihn an. „okay, okay. Komm runter.“ Ich ignorierte ihn und trat an ihm vorbei. „Hast du deine Tage oder was?“ „Komm jetzt endlich.“, sagte ich nur und lief bereits los.
„Na Schönheit?“, grinste Willi und küsste mich. „Na Schleimer?“, grinste ich zurück. „Klar dass du bei ihm wieder brav bist.“, murrte Fred. „Kümmer du dich um deine Probleme.“, knurrte ich. „Schatz fahr die krallen ein. Wir wollen ihn nicht zum heulen bringen.“, grinste Willi. Ich verdrehte nur die Augen.
Wir gingen in den Bus und ich setzte mich zu den Jungs. Melanie hasste mich gerade zu seit ich mit Willi zusammen bin. Ich setzte mich ans Fenster und begann Musik zu hören. Ich musste es Fred sagen. Es waren genauso seine Eltern. Ich hatte Mom gesehen. Sie hat einen anderen Mann geküsst. Ich hab sie darauf angesprochen. Sie lassen sich scheiden. Von einem Kuss wurde ich aus meinen Gedanken gerissen. „Wir sind da.“, flüsterte Willi.
Wir stiegen aus dem Bus und sofort begrüßte uns ein junger Mann. „Hallo. Ich bin der Herbergsvater.“, lächelte er. „Nicht schlecht.“, ich musterte ihn von oben bis unten. Sofort legte Willi einen Arm um mich. „Aber nicht so gut wie ich.“ „Na klar.“, grinste ich.
Wir gingen hinein. Ich kam zu den Hühnern ins Zimmer. Kaum hatte ich mich aufs Bett geschmissen kamen auch schon die Jungs rein. „Uhu schön kuschelig.“, grinste Willi und legte sich zu mir. „Hier. Damit du dich nachts zu mir schleichen kannst.“, grinsend gab er mir eine Taschenlampe. „Freu mich.“, grinste ich und legte mich auf ihn. „Ohne Klamotten gefällst du mir lieber.“, er begann mich zu Küssen. „Man sucht euch ein Zimmer. Das ist ja widerlich!“, kreischte Melanie. „Was denn? Nur weil du keinen hast?“, zischte ich. „Er war meiner! Du hast ihn mir nur ausgespannt!“, sie sah an als ob sie gleich heult. „Wie du meinst.“, sagte ich nur schulterzuckend und küsste Willi erneut.
„Los lass uns in die Disco gehen.“, wechselte Fred schnell das Thema. „Wir kommen gleich nach.“, sagte Willi. „Ich geb euch 5 Minuten.“, sagte Fred skeptisch. „Was ist mit dir los?“, fragte Willi und setzte sich auf. „Nichts.“ „Warum bist du so Eifersüchtig? Meli hat mir nie was bedeutet.“ „Meli hat es nicht anders verdient.“, zischte ich. „Was ist den passiert?“ „Nichts.“ „Jetzt sag endlich!“, drängte er. „Meine Eltern lassen sich scheiden.“ Er blieb ruhig. „Ich hab Mom mit einem anderen Erwischt. Ich soll es Fred sagen und ich weiß nicht wie und Melanie ist so nervig. Behauptet ihr hättet was gehabt vor ein paar Wochen und ich kann einfach nicht mehr. Warum erzählt sie solche lügen? Du würdest mich doch nie betrügen.“
Er blieb wieder still. „Oder?“, fragte ich mit brüchiger Stimme. „Ich hab einen Fehler begangen.“, begann er. „Ich, mein Vater hatte mich geschlagen. Ich war traurig und wütend. Ich ging zum Baumhaus und hab getrunken. Und dann stand Melanie da und ich weiß nicht wie es passiert ist. Es tut mir leid. Es war ein riesen Fehler.“ „Macht nichts. Ich hab einen noch größeren begangen.“, sagte ich leise. Seine Gesicht entgleiste ihm:“Welchen?“ „Ich hab dir vertraut.“, ich stand auf schnappte meine Jacke. „Luzi! Bitte!“, rief er mir hinterher.
Ich rannte zu der Disco. Tränen verbot ich mir. Dort sah ich Torte bereits an einem Tisch. Ich wusste dass sie den Wodka dabei hatten. „Hey Luzi, alles klar?“, fragte er mich. Er war schon leicht angetrunken. „mach voll.“, sagte ich nur und hielt ihm mein Glas hin. Widerstandslos füllte er es. Ich trank es auf Ex und spürte direkt wie mein Kopf flauschiger wurde. „Nochmal.“, sagte ich. Er füllte erneut auf. Innerhalb von 5 Minuten trank ich 6 Gläser voll. „wegen was trinkst du?“, fragte Torte lallend. „Mein Leben geht den Bach runter. Du?“, sagte ich halb heulend. „Gleichfalls.“ „Torte was macht dein Vater hier?“, fragte Frida auf einmal und musterte mich skeptisch. „Ich muss weg.“, er wollte aufstehen, fiel aber vom Stuhl. Ich stolperte und wurde von Fred aufgefangen. „Fuck man wie viel hattet ihr?“, fragte Willi und hob mich hoch während die anderen Torte durch die Hintertür raus brachten. „Ich kümmer mich um Tortes Vater.“, sagte Frida schnell.
„Wir müssen sie in die Dusche bringen.“, sagte Willi und lief voraus. „Fred.“, murmelte ich in der Dusche während kaltes Wasser über mich floss. „Was ist los kleine?“, fragte er leise und strich mir die Haare aus dem Gesicht. „Ich will nicht mehr.“ „Was willst du nicht mehr?“, fragte er besorgt. Ich begann zu weinen. „Alles. Es ist zu viel. Ich kann nicht mehr. Mom. Melanie alles.“ „Was ist mit Mom?“, er zitterte leicht. „Mom hat Dad betrogen und Willi mich und das ist zu viel.“ „Willi hat was?!“, schrie Fred. „Es war ein Fehler!“, sagte dieser sofort. „Ich bring dich um.“, knurrte Fred und sprang auf Willi. „Hört auf!“, schrie ich sofort und zerrte Fred weg. „Ich bin hier grad das kleinste Problem! Torte ist halb Ohnmächtig und unsere Eltern lassen sich scheiden.“, ich schlug ihm einmal ins Gesicht. „Und du!“, ich trat auf Willi zu. „Du bist das größte Arschloch dass ich je kenne gelernt hab und ich hasse mich dafür dass ich dich liebe.“, auch ihn schlug ich ins Gesicht.
Dann ging ich zu Torte. Das Adrenalin in mir ließ mich wieder klar denken. „Dreh ihn auf den Bauch und halte ihn hoch.“, sagte ich zu Steve der alles stumm mit angesehen hatte. „Pass auf.“, sagte ich und steckte dann mein Finger in Tortes Mund. Bis er kotzte. „Was soll das?“, fragte Steve angeekelt. „Der Alkohol ist noch größtenteils in seinem Magen. Das musste raus.“, sagte ich ruhig und wartete bis Torte fertig war. Nachdem die Kotze weggespült war setzte ich mich vor ihm auf den Boden. „Torte sieh mich an.“, sagte ich ruhig und nahm sein Gesicht in meine Hände. Aus halb offenen Augen schaute er mich an. „Was ist los?“, fragte ich leise und konzentrierte mich nur auf ihn. Das Fred und Willi sich beide die Wange hielten ignorierte ich. „Ich zieh nach Dänemark.“, nun begann auch er zu heulen. Ich umarmte ihn. Damit hatte ich nicht gerechnet. Nun heulten wir beide. Die anderen 3 Jungs starrten uns nur Fassungslos an. „Luzi ich will nicht dass sich was verändert.“, schluchzte er. „Ich auch nicht.“, ich versuchte die Tränen zu stoppen.
Irgendwann kam Herr Grünbaum herein. Er zog mich und Torte hoch. Ich ließ ihn nicht los. Ich stützte Torte und er mich. Er war schon immer mein Liebling gewesen. Sie führten uns ins Krankenzimmer. Torte legte sich ins Bett und  ich mich neben ihn. „Wer hat sonst noch getrunken außer Torsten?“, fragte Frau Rose streng. „Niemand.“, murmelte Torte. Ich hatte einen Arm um ihn gelegt und vergrub mein Gesicht in seinem Hemd. Er hatte ebenfalls einen Arm um mich. „Torsten!“, hörte ich Tortes Vater. Torte krallte sich noch fester an meinem Oberteil fest.
„Ihm geht’s soweit gut. Er sollte jetzt aber schlafen.“, sagte Herr Grünbaum ruhig. „Luzi sollte heute bei ihm schlafen. Es war hart für sie von dem Umzug zu erfahren. Sie waren beste Freunde seit ihrer Kindheit.“, sagte Fred. Die anderen Stimmten ihm zu. So verschwanden alle raus.
„Luzi, du musst mir eins versprechen.“ „Alles.“ „Besuch mich.“ „So oft es geht.“ Wieder sammelten sich tränen in meinen Augen. „Vertrag dich wieder mit Willi. Er ist ein Idiot, aber er liebt dich.“ „Er hat mich betrogen.“ „Nein hat er nicht.“ „Woher willst du das wissen?“ „ich war an dem Abend auch am Baumhaus. Da haben mir meine Eltern von dem Umzug erzählt. Melanie war da und Willi war betrunken. Aber als Melanie ihn küssen wollte hat er sie weggedrängt. Er wollte es nicht. Das hat er ihr auch gesagt. Er will nichts mehr von Melanie. Seine genauen Worte waren: Ich liebe dich nicht mehr, ich hab dich noch nie geliebt. Ich hab immer nur Luzi geliebt und dass wird auch so bleiben. Daraufhin ist sie abgehauen. Aber Melanie hat davor noch ihren BH ausgezogen und da gelassen. Wahrscheinlich dachte er deswegen sie hätten miteinander geschlafen.“ „Ich muss mich bei ihm entschuldigen.“, sagte ich etwas verwirrt. „bitte nicht jetzt. Ich will eine Nacht mit meiner besten Freundin.“, sagte er und hielt mich noch stärker fest. „ich bleib da.“, sagte ich leise.
Direkt am Morgen standen wir auf. Ich stand mit den Pygmän vorne. Die Hühner hinter uns. „Ich werde euch alle unglaublich vermissen.“, sagte Torte und versuchte sich zusammen zu reißen. Bei mir liefen seit heute Morgen die Tränen.
Nachdem er die Jungs umarmt hatte kam er zu mir und umarmte mich. „Hör auf zu weinen oder ich fang auch noch an.“, sagte er leise. Ich umarmte ihn noch stärker. „Ich will nicht dass du gehst. Ich brauch dich hier.“, murmelte ich. „Du bist stark. Du schaffst das. Du musst mir nochmal was versprechen.“ „Nur wenn du mir auch was versprichst.“ „Was willst du?“ „Vergiss mich nicht, komm so oft wie möglich zurück, versprich wir dass wir immer Freunde bleiben.“ „Ich versprech es. Versprich du mir, wenn wir uns das nächste Mal sehen bist du wieder mit Willi zusammen. Versprich mir dass sich nie was zwischen uns ändert. Du bist mehr als meine beste Freundin. Du bist meine Schwester. Meine starke Schwester. Also weine nicht mehr.“ er hielt mich eine Armlänge von sich und wischte mir die Tränen weg. „Ich versprech es.“ Er lächelte mich an. Ich versuchte es zu erwidern.
Er drehte sich um und ging. Ich stand zitternd da und versuchte nicht zu weinen. Nicht schon wieder. Stattdessen schaute ich einfach nur auf den Punkt wo Torte verschwunden war. Ich sank auf die Knie. Ich fühlte mich schwach und betäubt. Ich hatte die ganze Nacht durch geheult.
„Willi.“, sagte ich leise. Sofort war er da. „Torte hat mir erzählt was am Baumhaus passiert ist. Mit dir uns Melanie. Du hast sie weggestoßen. Es tut mir leid.“ „Ich liebe nur dich. Ich hab den BH gesehen und dachte…“ „Genau das wollte sie. Ich hätte auf mein Gefühl hören sollen. Ich liebe dich auch.“, ich schaute in seine Augen und er küsste mich.
„Kommt mit rein.“, sagte Fred. Ich stand auf. Ich zitterte immer noch. Es war einfach zu viel auf einmal. Fred hielt mich am Arm fest und die anderen gingen etwas voraus. „Das mit unseren Eltern. Ich hatte es schon geahnt. Sie haben sich immer gestritten wenn du mit Willi unterwegs warst.“ „Warum hast du nichts gesagt?“ „Du warst in letzter Zeit so glücklich. Ich wollte dir das nicht verderben.“ Ich seufzte einfach nur. „Es wird alles wieder gut.“, lächelte ich dann. Ich musste mich zusammenreißen. „Bei dir vielleicht. Aber Sprote ist durchgehend Eifersüchtig.“ „Kannst dus ihr verübeln? Du schaust dieses Mädchen an als ob du sie sofort nehmen würdest. Sie ist sowieso schon total verwirrt weil sie noch nicht bereit war. Du musst ihr wieder zeigen dass sie die einzige für dich ist.“ „und wie?“ „Reicht schon wenn du zu ihr hingehst und sowas sagst wie: Ich hab nur dich lieb.“ Er nickte.
Am Mittag gingen wir dann in den Wald um Wasserproben zu sammeln und Tiere zu suchen. Ich versuchte wieder glücklich zu sein. Damit die anderen glücklich waren und Torte stolz auf mich ist. Wir begannen uns aufzuteilen. Ich machte mit Willi die Geografische Karte. „Ich geh da nicht rein. Nicht mit meinen neuen Gummistiefel!“, sagte Melanie. „Sei nicht so zickig.“, murrte Willi. Melanie verschwand und tauchte bis zum Abend nicht mehr auf.
Die Hühner und ich gingen in unser Zimmer und wurden erst mal von pinem Klopapier begrüßt. „Diese blöden Pygmän.“, knurrte Wilma. „Das waren sie nicht. Ich war die ganze Zeit bei ihnen.“, sagte ich. „Egal. Wir stehen da drüber.“, meinte Sprote. Wir wollten uns setzten und landeten alle erst mal auf einem Ei. Selbst in Melanies Schuhe waren welche. „Das riecht nach den Küken.“ „Na warte! Ich zahl es ihnen heim! Sofort!“, zischte Melanie und wollte hinaus stürmen. „Oh nein. Das machen wir zusammen.“, grinste ich sie an. „Du hast einen Plan.“, grinste sie zurück. „Oh ja. Sie wollen wie Hühner sein? Gut. Dazu gehören aber auch Federn. Aber damit sie das auch schön lange bleiben kommt noch Kleber rein.“ „Und dazu noch eine rote Nagellack Nase.“, sagte Melanie und kramte schon in ihren Schminksachen rum.
Sprote holte noch Eier und Trude begann den Kleber zu mischen während Frida und ich Federn aus unseren Kissen nahmen. Wir schlichen uns in den Schlafsaal der Küken und begannen sie vorsichtig einzupinseln. Wir mussten uns immer wieder zusammen reißen nicht zu lachen. Draußen schlug ich mit Melanie ab und wir gingen in unser Zimmer. Dort brachen wir erst mal in lachen aus. „Das war genial von dir.“, lachte Melanie. „Und die Nagellack Idee!“, lachte ich mit.
Später gingen wir in unsere Betten. Doch es begann und überall zu Jucken. „Juckpulver!“, knurrte ich. „Das ist zu gut für die Küken. Das waren die Pygmän!“, knurrte Sprote. „Das zahlen wir ihnen heim.“, sagte nun auch Wilma. „Also ich geh jetzt erst mal duschen.“, sagte ich während ich meine Arme kratzte. Nach einer gründlichen Dusche holten wir unser Bettzeug und tauschten es mit denen der Pygmäns. Willis versteckte ich dabei nur im Schrank. Ich hatte nicht vor heute Nacht in meinem Zimmer zu schlafen und bei ihm wollte ich nicht ständig von Juckpulver befallen sein.
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